Zum 100. Am Todestag des Architekten Antoni Gaudí fand die Segnung des Christusturms der Sagrada Família durch Papst Leo XIV. statt. Die „größte Kirche der Welt“ in Barcelona ist dabei viel mehr als ein
Bauwerk, sondern ein Hoffnungszeichen gegen die Resignation.
In dieser Woche ist die deutsche Übersetzung der Enzyklika „Magnifica Humanitas“ von Papst Leo XIV. zum Thema Künstliche Intelligenz erschienen, deren Nutzung in vielen Me-dien zum Alltagsgeschäft gehört. Doch ein „Experiment“ bei der italienischen Tageszei-tung „Il Foglio“ zeigt: Im Journalismus sind Haltung und Empathie wichtiger als Perfekti-onismus und Effizienz. Doch was bedeutet dies für Medien wie www.kath.de?
„The winner takes it all“: Nach dieser „ABBA“-Liedzeile kämpfen derzeit 48 Nationen bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Dass der Fußball und der Glaube Gegner verschiedener Mannschaften verbinden können, wurde dabei am 14. Juni bei einem ungewöhnlichen Gebet im Stadion von Houston deutlich.
Vom Schriftwort bis zum Bildschirm: Warum die Relativierung von Erkenntnissen unserer Gemeinschaft schadet und wie der Journalismus seine Berufung wiederfinden muss. Plädoyer für Demut und Unterscheidungskraft in stürmischen Zeiten von Sebastian Sendlak.
Mit seiner ersten großen Sozialenzyklika „Magnifica humanitas“ hat Papst Leo XIV. einen Meilenstein gesetzt. Er verdammt die Künstliche Intelligenz (KI) nicht, sondern fordert Leitplanken für eine menschenzentrierte Technologie. Das ist gut und notwendig. Doch wer die Enzyklika aufmerksam liest und mit der Lebensrealität des Jahres 2026 abgleicht, merkt schnell: Wir müssen den päpstlichen Impuls pragmatisch weiterdenken – technologisch, ökologisch und vor allem juristisch.
Pfingsten ist jeden Sonntag, eine Kirche mit vielen Sprachen. Die Katholiken der anderen Kontinente sind jedoch kaum in den deutschsprachigen Gemeinden anzutreffen. Werden sie in den englischsprachigen und spanischsprechenden Gemeinden bleiben? Dann gäbe es bald drei katholische Kirchen – englisch, spanisch, deutsch.
Unter diesem Motto stand der 104. Deutsche Katholikentag in der letzten Woche in Würzburg. Das mit rund 74.000 Teilnehmer:innen und Besucher:innen wieder deutlich größere Katholik:innen-Treffen hat den positiven Trend vom Katholikentag in Erfurt fortgesetzt und war durch eine deutlich positivere und hoffnungsvollere Stimmung geprägt.
Am 8. Mai 2025 wurde Kardinal Francis Prevost zum neuen Pontifex der römisch-katholischen Kirche gewählt. Als Leo XIV. trat er die Nachfolge des verstorbenen Papstes Franziskus an. Anders als dieser „unvollendete Reformer“ hat Papst Leo im Jahr 1 seines Pontifikats vorrangig versucht, Brücken zu bauen, sowohl innen als auch nach außen.
Am heutigen Sonntag ist „Tag der Pressefreiheit“. Eigentlich ein Grund zu feiern. Oder etwa nicht? Und warum ist gerade jetzt die MDR-Initiative „Leipziger Appell zur Freiheit und Unabhängigkeit der Medien“ so wichtig? Dies beleuchtet kath.de-Chefredakteur und Herausgeber Christian Schnaubelt im heutigen kath.de-Wochenkommentar.
„Lokaljournalismus ist langweilig und bringt nichts. Ich bin für Höheres bestimmt, was mir eine
entsprechende Anerkennung bringt.“ Diesen Gedanken haben einige Studierende, denn im Lokalen kann man schließlich keinen Pulitzerpreis gewinnen.