Zu Beginn des Jahres stehen sie hoch im Kurs: die Neujahrsvorsätze. Sparen, Ernährung und Sport gehören nach einer Umfrage zu den „Top drei“ der Vorsätze der Deutschen für 2026. Doch was wäre, wenn wir uns stattdessen mehr „Mut zu Veränderungen“ vornehmen würden? Und wäre dies nicht auch für die katholische Kirche passend?
Kaum eine andere Technik hat die journalistische Tätigkeit im zurückliegenden Jahr 2025 so verändert und wird sie in diesem Jahr 2026 noch weiter verändern, wie die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Diese bietet viele Chancen, aber auch Herausforderungen. Denn die Glaubwürdigkeit der Medien stand noch nie so auf dem Spiel, wie aktuell.
Kaum eine Brücke steht in Deutschland für so viel wie die Talbrücke Rahmede. Einerseits für kaputte Infrastruktur, Vollsperrung, Staus und Umwege sowie andererseits für Politik, die Verfahren für den Brückenneubau verkürzt hat, für eine schnelle Bauzeit und eine feierliche Wiedereröffnung. Doch gerade an Weihnachten wird deutlich: Brücken verbinden viel mehr als nur zwei Täler…
Heute ist die Heilige Nacht. Für viele Deutsche gehören der Weihnachtsgottesdienst sowie Kartoffelsalat mit Würstchen zum Festprogramm. Doch eine Civey-Studie zeigt, dass mehr als die Hälfte dieses Jahr keinen Gottesdienstbesuch plant. Was manche Kirchenvertreter als Zeichen für eine wachsende Säkularisierung als Herausforderung benennen, kann aber auch eine Chance sein: eine Zeit für offene Türen und noch mehr …
Wie wehrhaft ist unsere Demokratie? Kann sie Angriffen gegen das Grundgesetz und die Pressefreiheit standhalten, wenn sich die Parteienlandschaft ändert? Diese Frage stellt der fiktive Roman „2033“ des Freiheitsexperten Bijan Moini. Aber das Jahr 2033 liegt nur acht Jahre in der Zukunft und die jüngsten politischen Entwicklungen lassen das „Undenkbare“ auf einmal leider doch nicht mehr so „undenkbar“ erscheinen…
Es ist nur ein kleines Licht ohne große Macht, aber es hat eine große Strahlkraft: Pfad-finderinnen und Pfadfinder tragen derzeit bis Heiligabend das „Friedenslicht aus Bet-lehem“ zu „allen Menschen guten Willens“. Doch was macht das Besondere der Aktion aus und warum braucht es „einen Funken Mut“, um sich für den Frieden einzusetzen?
Durch eine Marketingstrategie ist ein vollkommen falsches Bild vom heiligen Nikolaus entstanden. Oder wer hat nicht gleich einen in Rot gekleideten, älteren Mann mit einem weißen Rauschebart im Kopf, wenn er an den Nikolaus denkt? Und welche Bedeutung spielten dabei die Medien?
Manchmal sind es kleine Meldungen über Ereignisse, die gewaltige Folgen haben werden. Apple und Co. bieten nun Simultanübersetzungen an. Mit dem Apple-Programm und den dazugehörenden Kopfhörern ist es möglich, dass zwei Menschen, die jeweils unterschiedliche Sprachen sprechen, sich in Echtzeit unterhalten können. Die Konkurrenz von Samsung hat ähnliche Lösungen im Angebot und der Technologiekonzern Meta mit Facebook, Instagram und WhatsApp bietet eine Brille an, die mit integriertem Mikrofon und Kopfhörer arbeitet. „Teams“, das Kommunikationssystem von Microsoft, wird wahrscheinlich bald in der Lage sein, in einem Meeting gleichzeitig in verschiedenen Sprachen zu kommunizieren. Microsoft wird schnell nachziehen.
Bei der Abschlusssitzung des „Synodalen Rates“ wurde mit dem einstimmigen Beschluss zur Bildung einer „Synodalkonferenz“ ein neues Kapitel im Rahmen des „Synodalen Weges“ aufgeschlagen. Auch wenn DBK, ZdK und der Vatikan noch zustimmen müssen, zeichnete sich in Fulda bereits ab: An Synodalität führt kein Weg mehr vorbei!
Die Frage des ethischen Umgangs mit Technologie und insbesondere Künstlicher Intelligenz war eines der zentralen Themen von Papst Leo XIV. in den ersten sechs Monaten seiner Amtszeit. In einer kürzlich veröffentlichten Botschaft hat der Pontifex eine positive theologische Vision von Technologie formuliert, der er eine Teilhabe am göttlichen Schöpfungsakt zuweist. Und was bedeutet dies jetzt für den Einsatz von KI in der pastoralen Arbeit vor Ort in den Pfarreien?