CHRISTUS - Anbeten

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18. März
Die Anbetung sollte am Anfang all unseres Tuns stehen und einen beträchtlichen Teil unseres Lebens ausmachen.
CH. DE FOUCAULD

19. März
Die Stunde unseres Lebens, die wir am besten gebrauchen, ist die, in der wir Jesus am meisten lieben.
CH. DE FOUCAULD


20. März
Vielleicht ist das überhaupt der Grundakt aller Frömmigkeit, zu wissen, und einverstanden zu sein, und zu bekennen: »Du Gott bist. Und bist genug, Du hast aber gewollt, dass ich sei, und dafür hab Dank!« Das ist ein Gebet, das den Menschen immer wieder ins Rechte stellt.
R. GUARDINI

21. März
Fromm sein heißt: »Gottes Angesicht suchen«; auf sein Angesicht hin leben. So liegt es im Sinn der Schöpfung, wie Augustinus es gesagt hat: »Zu Dir hin, o Gott, hast Du uns geschaffen«. R. GUARDINI

22. März
Gutes tun wir nicht in dem Maße, in dem wir es sagen oder äußerlich verrichten, sondern nur im Maße dessen, was wir sind, d.h. in dem Maße, in dem die Gnade unser Handeln begleitet, in dem Maße, in dem Jesus in uns wohnt ... Eine Seele kann nur entsprechend dem Maß ihrer eigenen Heiligkeit Gutes tun.
CH. DE FOUCAULD

23. März
Der Mensch ist aufgerufen, zu wählen zwischen der »Beerdigung der Toten durch die Toten« und den schöpferischen Kräften der Auferstehung. Das Leben wählen heißt zuerst in die persönliche Erfahrung des Kyrios und des Pneumas, des Herrn und des Geistes, eintreten und somit teilhaben an den schauererregenden, lebenspendenden Mysterien des Lebens. Das heißt

dann: aus dem Dogma die Liturgie erstehen lassen.
P. EVDOKIMOV

24. März
Um über das Gebet zu sprechen, muss man zuerst über das im Herzen des Menschen verborgene trinitarische Leben sprechen. Aus Gott geboren zu werden, ist so, wie wenn man in die Trinität selbst hineingenommen und umgeformt worden ist ... Man kann ebenso wenig beten lernen wie man lernen kann, zu lieben, sich zu freuen oder zu weinen. Wir müssen nur das trinitarische Leben in uns atmen lassen.
J. LAFRANCE

25. März
Der Mensch ist ursprünglich ein liturgisches Wesen. Er wurde befähigt, sein Leben, seine Beziehungen und sein Tun zu einem geistlichen Dienst zu gestalten. Er sieht die alltäglichsten und gewöhnlichsten Dinge als Eucharistie oder besser noch, er feiert »Eucharistie« in allen Dingen. Seine ganze Existenz wird als geistlicher Dienst empfunden.
J. LAFRANCE

26. März
Wehe der Neugierde, die verstohlen die Mysterien Gottes betrachtet.
GREGOR VON NAZIANZ