CHRISTUS - Schauen

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16. Februar
Das Gesicht Gottes, mit dem er sich der Schöpfung und der Seele zuneigt, ist sein Sohn. »Nach dem heiligen Paulus ist der Sohn Gottes Widerschein seines Glanzes und Gesicht und Gestalt seines Wesens. Man muss nun wissen, dass Gott allein mit diesem Gesicht, das sein Sohn ist, alle Dinge schaute; das war, ihnen das natürliche Sein geben, ihnen viele natürliche Lieblichkeit und Gaben zueignen, sie vollendet und ohne Fehl machen, wie es in der Genesis heißt: Und Gott sah alle Dinge, die er gemacht hatte, und sie waren sehr gut. Sie als sehr gut ansehen war, sie als sehr gute machen im Wort, seinem Sohn. In diesem Schauen durch das Antlitz des Sohnes eignet Gott den Dingen, indem er sie ansieht, nicht nur natürliches Sein und Liebreiz zu, ... sondern allein mittels dieses Gesichtes, das sein Sohn ist, ließ er sie mit Schönheit umkleidet ... Diese Schönheit nahm den Weg herab zu den Dingen und wurde diesen zugeeignet von jener übernatürlichen Schönheit des Antlitzes Gottes her, dessen Schauen die Welt und alle Himmel mit Schönheit und Fröhlichkeit umkleidete.
JOHANNES VOM KREUZ


17. Februar
Viele Dinge sieht man in Dir, Christus, wenn man nur eines sieht. Denn Du bist die Hinterlegung der Schätze des Vaters, der Widerschein des ewigen Lichtes, Spiegel ohne Makel und Bild seiner Güte.
JOHANNES VOM KREUZ


18. Februar
Mein sind die Himmel, und mein ist die Erde. Mein sind die Völker, die Gerechten sind mein und die Sünder. Die Engel sind mein und die Mutter Gottes, und alle Dinge sind mein. Und Gott selbst ist mein für mich, denn Christus ist mein und ist alles für mich. Was verlangst und suchst du, meine Seele? Dein ist alles, und alles ist für dich.
JOHANNES VOM KREUZ

19. Februar
Jesus ist der »Meister des Unmöglichen«.
CH. DE FOUCAULD

20. Februar
Durch die Menschwerdung wurde der Herr sein eigener Vorläufer, sein eigenes Sinnbild und Gleichnis, er konnte von sich selbst her symbolisch auf sich selbst hin weisen, und durch sich, den Erscheinenden, zu sich, dem nichterscheinend allenthalben Verborgenen, die gesamte Schöpfung emporleiten.
MAXIMUS CONFESSOR

21. Februar
Unser Herr ist unser einziges Vorbild!
PFARRER VON ARS

22. Februar
Erschrecken wir nicht über unsere Bürde, unser Herr trägt sie mit uns.
PFARRER VON ARS
23. Februar

Das Vollkommenste tun. In mir das Leben Jesu fortsetzen: Seine Gedanken denken, Seine Worte reden, Seine Handlungen tun ... Möge er es doch sein, der in mir lebt ... Durch mein Leben das Evangelium von den Dächern rufen.
CH. DE FOUCAULD

24. Februar
Bleiben wir in Sammlung bei Ihm, der 'ist', bei Ihm, dem Un-veränderlichen, dessen Liebe immer über uns ist. Wir sind die, die nicht sind. Gehen wir zu dem, der will, dass wir ganz sein sind und der uns so umhüllt, dass nicht wir mehr leben, sondern er in uns.
ELISABETH VON DER HL. DREIFALTIGKEIT

25. Februar
Bleibet in Mir - nicht nur für einige Augenblicke, einige Stunden, die vorübergehen, sondern bleibet dauernd in Mir, auf eine Art, die zur zuständlichen Haltung wird. Bleibet in Mir, betet in Mir, betet an in Mir, liebet in Mir, leidet in Mir, handelt in Mir! Bleibet in Mir, um so jedem Menschen und jedem Ding entgegenzugehen.
ELISABETH VON DER HL. DREIFALTIGKEIT

26. Februar
Ich fühle, dass alle Schätze der Seele Christi mein sind.
ELISABETH VON DER HL. DREIFALTIGKEIT

27. Februar
Sich eins machen mit allen Bewegungen der Seele Christi!
ELISABETH VON DER HL. DREIFALTIGKEIT

28. Februar
Die Vorbild- und Beispiel-Inspiration des auferstandenen Herrn beruht nicht auf unserer Erinnerung an ihn, sondern auf seiner Gegenwart unter uns. Vielleicht könnte man sagen, sie gründe in der existentiellen Gegenwärtigsetzung oder dem Gedächtnis dessen, was war, in seiner steten Selbstgabe und seinem Mit-uns-Sein. In jedem Gedächtnis an einen Verstorbenen ist eine Art Dialog, wenigstens die Sehnsucht nach einem solchen Dialog. In bezug auf Jesus hat Gott diese Sehnsucht erfüllt; das ist die Heilsbedeutung der Tatsache, dass er ihn von den Toten auferweckt und zum Herrn des Alls bestellt hat. Als solcher ist er für uns ein personaler Anruf und eine lebendige Aufforderung an uns, sein Werk und seinen Lebensweg fortzusetzen.
P. SCHOONENBERG

1. März
Ohne Unterlass Jesus in mir sehen, Ihn in mir mit dem Vater Wohnung nehmen lassen.
CH. DE FOUCAULD

2. März
Wenn du auf dich zurückschaust, kannst du aus dir nichts dergleichen, aber wenn du auf Gott vertraust, wird er dir Stärke vom Himmel schenken.
THOMAS A KEMPIS

3. März
Wirf dein Herz auf den Herrn!
THOMAS A KEMPIS

4. März
Gib Christus Raum!
THOMAS A KEMPIS

5. März
Wir haben nicht genug Glauben, wir begreifen nicht genug unsere Würde.
PFARRER VON ARS

6. März
Mit dem Heiligen Geist sieht man alles in seiner wahren Größe: Man sieht die Größe des kleinsten Aktes, der für Gott getan würde, und die Größe der kleinsten Fehler.
PFARRER VON ARS

7. März
Wenn der Heilige Geist eine Sache will, gelingt sie immer ... Kommen uns gute Gedanken, so besucht uns der Heilige Geist.
PFARRER VON ARS

8. März
Wenn man fühlt, dass man im Eifer nachlässt, muss man rasch eine Novene zum Heilige Geist um Glaube und Liebe machen.
PFARRER VON ARS

9. März
Man muss oft den ganzen Tag lang die Erleuchtungen des Heiligen Geistes erbeten. Oh, dass wir doch danach verlangten, um unsere Armseligkeit zu erkennen!
PFARRER VON ARS