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Histamin im Wein

Histamin im WeinEs handelt sich um ein Amin aus der Aminosäure Histidin. Amine werden vor allem beim Verderb von Lebensmitteln gebildet und entstehen auch bei der alkoholischen Gärung.

Die wesentliche Ursache beim Wein ist der Abbau von Eiweißstoffen durch bestimmte Bakterien. Rotweine weisen generell höhere Werte auf. Eine höhere Konzentration ist auf mangelnde Kellerhygiene oder eine unkontrollierte malolaktische Gärung zurückzuführen. (Biologischer Säureabbau) Histamin kann aber größtenteils (jedoch nie vollständig...) mittels Bentonit entfernt werden. Eine positive Wirkung des Histamins ist die Erweiterung der Blutkapillaren. Die negative Wirkung sind Kopfschmerzen (Spannungs-Gefühl), Hitzewallungen, erhöhte Herz-Frequenz sowie Magen- und Darmbeschwerden. Die Verträglichkeits-Grenze liegt bei etwa 2 mg/l Wein. Ein äußerst niedriger Histamingehalt ist ein Qualitätsmerkmal für einen Wein. Im Wein ist es aber normalerweise in weitaus geringeren Mengen enthalten als zum Beispiel in Fischen (Sardinen, Thunfisch), Käse, Sauerkraut und Schokolade.

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