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Unterscheiden lernen, Schwerpunkte setzen

Weder in Verkündigung und Liturgie, noch in Diakonie und Gemeindeaufbau kann alles getan werden, was wünschenswert und sinnvoll ist. Nicht alles, was im Pastoralgespräch an Forderungen erhoben wurde, wird überall und sofort umgesetzt werden können. Überaus wichtig wird es aber für die Kirche sein, daß Entscheidungen ausdrücklich getroffen werden: dieses zu tun, jenes zu lassen, anderes zu prüfen oder zu erproben. Nicht alles, was dringlich daherkommt, ist auch wichtig, und nicht alles Wichtige drängt sich in den Vordergrund. Hier unterscheiden und entscheiden zu lernen, ist eine Voraussetzung dafür, daß die Menschen im Dienst am Evangelium sich selbst und andere nicht auf Dauer überfordern.

Die Unterscheidung und die Entscheidung angesichts der Herausforderungen müssen dazu führen, daß am Ort verantwortbare Schwerpunkte gesetzt und Optionen getroffen werden. Dazu möchten wir Gruppen, Gemeinden und die Verantwortlichen im Bistum ausdrücklich ermutigen.



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