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Jugendgottesdienste

Im Hinblick auf die konkrete Gemeindeanbindung wird sehr deutlich die Notwendigkeit von regelmäßigen Jugendgottesdiensten benannt, die zeitgemäß und jugendgerecht gestaltet sein sollen. Vor allem die Beteiligung an der Gottesdienstvorbereitung und -gestaltung wird als wichtiges Element einer gelingenden Jugendpastoral genannt. Jugendliche sollen sich im Gottesdienst einbringen können und Kinder sollen als Gottesdienstteilnehmer akzeptiert werden. Die Verbesserung der Jugendkatechese, Formen wie Bibelgesprächsgruppen, Frühschicht, werden als liturgische Elemente angeregt.

Vorbereitung von Jugendgottesdiensten durch Jugendliche/Betroffene, damit der jeweilige Personenkreis sich im Gottesdienst angesprochen fühlt. (G143-196-0)
Kinder auch als Meßbesucher akzeptieren. (G224-488-0)
Kindern und Jugendlichen muß die Möglichkeit geboten werden, jeden Sonntag einen Gottesdienst zu besuchen, in dem sie sich wiederfinden können, ihr Glaube erlebbar wird und sie sich wohlfühlen. (VV-016-211)
Die Messen sollten lockerer sein, und Jugendliche sollten sie mitgestalten. (VD-017-210)
Es fehlen diözesane Angebote, wie zeitgemäße Wallfahrten für Kinder und Jugendliche, Freizeiten, Kinder- und Jugendkonzil, Impulse für Jugendmessen, Hilfen für die Eltern bei der Weitergabe des Glaubens. (G225-498-0)
Ein Anstoß könnte es sein, die Wichtigkeit des Bibellesens und das Gespräch über das Gelesene wieder aktuell und populär zu machen. (G213-399-0)
Wir halten für unerläßlich, daß Priester und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders an Wochenenden und am Abend mit den Jugendlichen zusammenarbeiten und leben, trotz der daraus entstehenden Konsequenzen für die Pfarrgemeinden (Verringerung der Messen, Veränderung der Meßzeiten, Möglichkeiten zur sonntäglichen Feier von Wortgottesdiensten mit Kommunionausteilung.) (VS-002-250)
Die Kirche muß neue Formen in der katechetischen Arbeit und in liturgischen Formen entwikeln, um Kinder, Jugendliche und junge Familien wieder an die Kirche heranzuführen. In der Ausbildung der hauptamtlichen SeelsorgerInnen muß ein solcher Schwerpunkt gesetzt werden. (G314-720-0)
Der Glaube kann nur in Beziehung erfahren, gelebt, gefeiert und weitergegeben werden. Einzelne Gemeinden sind nicht mehr in der Lage, dies Jugendlichen zu bieten. In diesen Fällen sollte sich das Dekanat verstärkt engagieren, wie zum Beispiel für die Durchführung zentraler Jugendgottesdienste, Begegnungen und Aktionen. (D-228)


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HTML von F. Seiffert 24/9/1996
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