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Verantwortung und Mitsprache in der Kirche

Mehr Verantwortung für Frauen in Kirche und Gemeinden fordern ausdrücklich 21 Votanten. Alle kirchlichen Dienste sollen gleicherweise Frauen wie Männern eröffnet werden, um so Frauen mehr als bisher Zugang zu selbständigen, verantwortlichen und leitenden Aufgaben in der Kirche zu ermöglichen. Leitende Positionen in der Kirche sollen nach Qualifikation und nicht nach Geschlecht vergeben werden. Das jetzt Mögliche soll konsequent ausgebaut werden.

Gefordert wird konkret

  • die Mitsprache und Mitentscheidung von Frauen in Leitungs- und Entscheidungsgremien des Bistums (15)
  • die Ermöglichung entscheidender und leitender Positionen in Hochschule, kirchlicher Verwaltung und Kirchenleitung (8)
  • die Mitbeteiligung an der Priesterausbildung (4)
  • die Möglichkeit, Frauen als Präsides von Verbänden wählen zu können (4),
  • der Ausbau von hauptamtlichen Seelsorgerinnen, bzw. mehr Kompetenz für sie (4),
  • Beteiligung von Frauen beim Verfassen von kirchlichen Verlautbarungen und Lehrschreiben (1).

Erstellung und Umsetzung eines Frauenförderplans (Frauen in Leitungspositionen, z.B. als Hauptabteilungsleiterin) im Bistum. (VV-020-110)
Frauen sollen ebenso wie Männer leitende Funktionen in den Gemeinden, in der Seelsorge, in der Verwaltung und in allen maßgeblichen Gremien unserer Diözese übernehmen können. (G134-167-0)
Wir wünschen uns neue Zugangswege zu kirchlichen Berufen auch für die Frauen. (D-214)
Wir fordern Ermutigung und Raum zur Ausübung von Diensten, die den Frauen schon heute offenstehen. (D-314)



HTML von F. Seiffert 24/9/1996
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