next up previous contents
Next: Öffentlichkeitsarbeit in der Kirche Up: Medien und Öffentlichkeitsarbeit Previous: Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Kirche in den Medien

Wahrnehmung: Die Kirche kommt in den Medien nicht gut weg, so stellen es viele Votanten dar. Sie wird falsch oder negativ dargestellt. Das führt dazu, daß auch die Botschaft der Kirche verzerrt vorgestellt wird. Nach Sicht der Votanten liegen Gründe für das schlechte Image in der schwachen Lobby und mangelndem Mut und Erfahrung in der Medienwelt.

Perspektiven: Die klaren Forderungen lauten: die Medienarbeit und Medienpolitik der Kirche muß verbessert werden durch ein selbstbewußtes Einmischen bei bedeutsamen Themen der Gegenwart. Es sollen auf einladende Weise die Lebensthemen der Menschen bearbeitet und die Entwicklungen in der Kirche positiv dargestellt werden. Die Kirche, so eine weitere Forderung, soll ihre Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Programmgestaltung nutzen, um negativen Einflüssen (z.B. Gewaltdarstellung oder Verunglimpfung christlicher Werte) entgegenzutreten.

Wir wünschen uns zeitgemäßere Aussagen der Kirche, die die vielfältigen Aspekte und Konflikte unserer Gesellschaft berücksichtigt. (G119-105-0)
Stellungnahme zu öffentlichen Problemen, die nicht so im Mittelpunkt stehen (Krieg, Waffengeschäfte). (G115-057-0)
Eine Möglichkeit, daß Christen in den heutigen Diskussionen um Kirche und Glauben sachgemäß Rede und Antwort stehen können, scheint uns nur gegeben, wenn wir über kirchliche Verlautbarungen rechtzeitig und umfassend informiert werden und wenn wir kirchliche Dokumente nicht immer zuerst aus der kirchenfeindlichen Presse erfahren. (D-118)
Abschließend wünschen wir uns, daß in allen kirchlichen Strukturen, bischöflichen und päpstlichen Verlautbarungen, Predigten und durch uns selbst der menschenfreundliche Gott sichtbar wird. (VD-025-220)
Wir wünschen uns eine Kirche, die in ihrer öffentlichen Darstellung deutlich macht, daß sie sich nicht am Ziel, sondern auf dem Weg befindet. (G261-622-0)
Im Fernsehen hat die Kirche ein schlechtes Image, in Diskussionen werden ihre Stellungnahmen oft abgewürgt. Die Kirche muß sich mehr im Fernsehen engagieren mit ''wortgewandten'' Leuten. (G182-328-0)



HTML von F. Seiffert 24/9/1996
www.kath.de