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An dieser Stelle finden Sie Nachrichten von Radio Vatikan vom 25. und 28.02.2000

Verantwortlich: P. Eberhard v. Gemmingen SJ

Redaktion: Clemens Behr

AUS UNSERER BERICHTERSTATTUNG:

Die Pilgerreise des Papstes: Kairo

Für die Katholiken in Kairo war die Messe am Freitag früh mit Papst Johannes Paul II. ein einzigartiges Ereignis: Der Sportpalast im Norden der 15-Millionen-Metropole war mit 23.000 Menschen bis auf den letzten Platz belegt - mehr als 10 % der kleinen katholischen Minderheit im überwiegend muslimischen Ägypten. Sie alle wollten an der ersten Messfeier überhaupt eines katholischen Kirchenhauptes in dem Land am Nil teilnehmen. Zu den größtenteils koptischen Katholiken kam noch eine große Gruppe von gut 2000 Gläubigen aus dem benachbarten Sudan, wo die Christen oft schweren Verfolgungen ausgesetzt ist. Mit Sprechchören und einem nicht enden wollenden Applaus wurde der Papst willkommen geheißen. Die Feier fand unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt, alle Teilnehmer wurden vor Betreten des Stadions einzeln durchsucht. Zum einen ist in Ägypten ein Gottesdienst außerhalb der dafür vorgesehenen Räume ungewöhnlich genug. Zum anderen hatte sich die Befürchtung möglicher Anschläge verstärkt, nachdem am Tag der Ankunft des Papstes zwei Führer der Untergrundaktion Dschihad hingerichtet worden waren. Zwischenfälle gab es jedoch nicht.

Die Prozession in den Sportpalast folgte der byzantinischen Tradition. Sieben katholische Kirchen gestalteten die Messe mit, und schon die 15 Bischöfe boten mit ihren goldenen Kronen, weißen Mitren und schwarzen Mönchshüten ein Bild der Vielfalt. Auch die Gesänge in Arabisch, Armenisch und Französich gaben der Feier in dem eher spartanischen Gebäude ein buntes Gepräge. In seiner auf Französich gehaltenen Predigt betonte Johannes Paul II. die Bedeutung des alten Bundes, den Gott durch die 10 Gebote mit dem Volk Israel am Berg Horeb geschlossen hatte: "Wie schön ist dieser Bund - er zeigt, dass Gott sich immer wieder an den Menschen wendet, um ihm das Leben in Fülle anzubieten." Auch Jesus Christus habe seine frühe Kindheit in Ägypten verbracht und knüpfe damit an den alten Bund an, so der Papst. Er unterstrich den Reichtum der christlichen Tradition, der auf diesem Boden gewachsen sei. Und mit Blick auf die in Ägypten besonders schmerzhafte Trennung der Christen: "In diesem Jubiläumsjahr müssen wir uns noch mehr darum bemühen, auf dem Weg der Einheit voranzugehen, in einem Geist des Vertrauens und der Brüderlichkeit. " Nur in einem solchen Klima des Dialogs könnten die Hindernisse zur vollen Einheit überwunden werden, mahnte der Papst. "Es wird auch den Respekt gegenüber den Empfindlichkeiten jeder Gemeinschaft fördern, sowie vor ihrer jeweils besonderen Weise, den Glauben zu leben und auszudrücken." Diese Unterschiede müssten nicht trennend sein, sondern sie entsprängen aus der Fülle des Geistes, so der Papst. Dann hob er den Beitrag der Christen für Staat und Gesellschaft hervor: Besonders im Bereich der Erziehung und Wertevermittlung könnten die katholischen gut mit den muslimischen Einrichtungen zusammenarbeiten. Deshalb forderte er: "Alle Bürger haben die Pflicht und das Recht, am Aufbau des Gemeinwesens, an der Wahrung des Friedens und an der Verteilung der gemeinsamen Güter aktiv teilzunehmen. Um diese Aufgabe zu verwirklichen, ist nur recht, wenn alle, Christen und Muslime, im gegenseitigen Respekt voreinander ihre Fähigkeiten zusammen einsetzen, zum Wohl aller und auf allen gesellschaftlichen Gebieten."

Symbol für den Frieden waren auch die beiden weißen Tauben, die bei der Gabenbereitung zusammen mit Brot, Wein, Datteln und Baumwolle zum Altar getragen wurden - erst im vergangen Monat waren bei Zusammenstößen zwischen Kopten und Moslems in Oberägypten 23 Menschen ums Leben gekommen.

Ein "Gipfeltreffen" war der Besuch Papst Johannes Pauls II am Donnerstag bei dem Oberhaupt der koptischen Orthodoxie, Papst Schenuda III. in dessen Kairoer Residenz. In einem als sehr herzlich bezeichneten Gespräch erinnerte Schenuda an die historischen Beziehungen zwischen seiner Kirche und Rom. Außerdem hob er die Verdienste des Papstes für den Friedensprozess im Nahen Osten hervor und bat ihn vor allem, sich weiter für den Frieden in Jerusalem einzusetzen.

Auch der Groß-Mufti von Kairo, Scheich Mohammed Said Tantaoui, dankte dem Papst für sein Verständnis für die Palästinenser im Heiligen Land - bei dem Leiter der renommierten Al-Azhar-Universität hatte der Papst ebenfalls eine Privatvisite. Johannes Paul II würdigte dabei Spiritualität und Kultur des Islam. Die Zukunft der Menschheit hänge maßgeblich davon ab, dass die Religionen miteinander ins Gespräch kommen, sagte er. Scheich Tantaoui seinerseits hob manche Gemeinsamkeit der beiden großen monotheistischen Religionen hervor und kündigte die Teilnahme seiner Universität an einem interreligiösen Treffen im Herbst im Vatikan an.

Nigerias Bischöfe verurteilen blutige Ausschreitungen im Norden des Landes

Die Zusammenstöße zwischen Christen und Muslimen im Norden Nigerias in der vergangenen Woche haben laut offiziellen Schätzungen 65 Todesopfer gefordert. Ausländische Journalisten berichten von mehreren Tausend muslimischen Flüchtlingen, die sich in der Nähe von Militär-Stützpunkten in Sicherheit zu bringen versuchten. Die Unruhen waren ausgebrochen, als in der Provinz Kaduna beschlossen wurde, das islamische Gesetz Scharia einzuführen. Die Nigerianischen Bischöfe haben heute in einer Erklärung die Ausschreitungen verurteilt. Wir drücken allen Opfern der Konflikte unser Mitgefühl aus, schreiben die Bischöfe, gleich welcher Religion oder welchem Volk sie zugehören.. Wir verurteilen jede Art von Gewalt, und vor allem verurteilen wir Gewalt im Namen der Religion. Die Regierung fordern sie auf, Recht und Ordnung in allen Unruhegebieten wiederherzustellen und die medizinische Versorgung der Verletzten sicherzustellen. Zur staatlichen Pflicht gehöre auch die Verhinderung von Gewalt, indem ein Klima des friedlichen gesellschaftlichen Zusammenlebens geschaffen werde. Eine religiöse Rechtsordnung wie die Scharia könne dabei unmöglich Teil einer demokratischen Rechtsordnung sein. In der Nigerianischen Verfassungen seien die Grenzen der Scharia deutlich festgehalten worden, mahnen die Bischöfe. Wer dies übersehe und die Scharia in Teilen Nigerias sozusagen durch die Hintertür einzuführen versuche, müsse die volle Verantwortung für die blutigen Folgen übernehmen.

DIE NACHRICHTEN:

Vatikanstadt

Papst Johannes Paul II. hat davor gewarnt, moralische Werte und grundlegende Wahrheiten der Beliebigkeit preiszugeben. Diese seien keine veränderlichen Größen, die demokratischen Mehrheitsentscheidungen und gesellschaftlichen Trends unterworfen werden könnten, so der Papst in einer Botschaft an die diesjährige Vollversammlung der Päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften. Die Kirche habe das Recht und die Pflicht, die ethischen Prinzipien zu verkünden, auf denen die Gesellschaft beruhe. Und mit Blick auf die fortschreitende Globalisierung pocht der Papst auf das Prinzip der Subsidiarität: Kleine gesellschaftliche Einheiten dürften nicht einfach von namenlos von großen Strukturen absorbiert werden und damit ihre Identität verlieren. Die christliche Soziallehre verteidige deshalb das Recht auf Autonomie.

Als "Sinai-Ereignis" hat der Präsident des Zentralkomitees für das Grosse Jubiläum, Kardinal Roger Etchegaray, das Zweite Vatikanische Konzil bezeichnet. Es sei ein Gipfeltreffen gewesen, bei dem Gott ähnlich wie seinerzeit vom Berg Sinai den Weg für sein Volk gewiesen habe. Dank des Zweiten Vatikanums habe die Kirche die Spuren des Evangeliums wiedergefunden, so Etchegaray zum Auftakt einer Tagung im Vatikan über die Umsetzung der Konzilserklärungen.

Der afrikanische Kurienkardinal Bernardin Gantin hat den Vorwurf zurückgewiesen, der Vatikan bremse die vom Zweiten Vatikanischen Konzil geforderte Kollegialität der Bischöfe in der Kirchenleitung. Aus Anlass des Fachkongresses über das Zweite Vatikanum sagte Gantin, dass es bei der römischen Kurie zwar Langsamkeit und Mängel wie bei jeder anderen Behörde geben könne, dass es aber nicht an Bewusstsein für den universalen Dienst und an Willen zum Dialog fehle.

Vatikan

Zwei führende Vatikan-Theologen haben die Forderung nach einer Änderung der kirchlichen Position zum Kondomgebrauch für die Aidsverhütung in Afrika abgelehnt. Der päpstliche Haustheologe George Cottier sagte gegenüber der Tageszeitung La Stampa, bei der Gefahr einer Ansteckung mit einer tödlichen Krankheit müsse der Infizierte bereit sein, auf Geschlechtsverkehr zu verzichten. Der Bioethik-Experte Bischof Elio Sgreccia bezeichnete die Anwendung von Kondomen als eine trügerische Hoffnung: letztlich erhöhe der Kondomgebrauch die Zahl der außerehelichen Sexualkontakte und damit auch das Ansteckungsrisiko.

Europa

Deutschland

Der Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses, Israel Singer, hat hat die deutsche Haltung bei den Verhandlungen über die Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter kritisiert. In einem am Freitag veröffentlichten Zeitungsinterview griff er besonders die rot-grüne Bundesregierung an, der er in scharfen Worten vorwarf, einen raschen Abschluß der Verhandlungen zu verhindern. Bundespräsident Johannes Rau forderte Singer auf, im Namen des deutschen Volkes und der deutschen Industrie einen Entschuldigungsbrief an die Opfer zu schreiben.

Der Bundesrat hat heute dem Gesetz zur Legalisierung sogenannter „Fixerstuben" zugestimmt. Nachdem sich der Bundestag bereits am Donnerstag für eine entsprechende Änderung des Betäubungsmittelgesetzes ausgesprochen hatte, ist der Weg für die Einrichtung von Räumen für den Drogenkonsum frei. Die Bundesländer, die Fixerstuben zulassen, müssen darin zugleich ausstiegsorientierte Beratung und Therapiemöglichkeiten anbieten. Bayern, Thüringen und Berlin haben bereits mitgeteilt, dass dort keine Drogenkonsumräume eingerichtet würden.

Der Schweriner Weihbischof Norbert Werbs ist besorgt über die Entwicklung der Jugendweihe in Ostdeutschland. Er halte es für falsch, wenn das Sozialministerium den Trägerverein für die Jugendweihe als freien Träger der Jugendarbeit anerkenne. Das sei eine Beleidigung derer, die sich nur bitter an die DDR-Weihe erinnern können. Das sagte Werbs am Donnerstag in Schwerin.

Die russisch-orthodoxe Kirche in Leipzig ist in der Nacht zum Montag zum dritten Mal mit neonazistischen Parolen beschmiert worden. Die Polizei berichtet von Slogans wie "Russen raus". Schon zwei Nächte zuvor hatten die Kürzel der Hitlerjugend und Hakenkreuze auf der Kirchenwand gestanden. Der orthodoxe Pfarrer und die russische Botschaft haben Beschwerde gegen die Verunstaltung des Gotteshauses eingelegt. Eine Sonderkommission der Polizei wurde mit den Ermittlungen beauftragt.

Radio Novum hat am Montag erstmals eine Sendung von Radio Vatikan wiederausgestrahlt. Es handelt sich um ein Radioprojekt mit mehreren Programmen der sächsischen Hochschule Mittweida. Die Wiederausstrahlung war gleichzeitig der Startschuss zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Radio Vatikan und der Hochschule. Denn demnächst werden die Studenten des Mittweidaer Studiengangs Medien-Management und Medientechnik bei Radio Vatikan auch Praktika absolvieren können. Radio Novum kann man im Internet hören unter der Adresse netradio.htwm.de und ausserdem in der Region Mittweida im Kabel unter der UKW-Frequenz 101,3.

Großbritannien

Die Generalsynode der anglikanischen Kirche von England hat heute ihre Frühjahrsvollversammlung begonnen. Der Erzbischof von York, David Hope, sagte in seiner Eröffnungsansprache, die Kirche müsse sich "offen und ehrlich" allen Fragen und Problemen stellen. Nach Berichten der Zeitung The Times reagierte der zweitranghöchste anglikanische Bischof damit unter anderem auf die Tatsache, dass der jüngste Bericht über Gottesdiensbesucherzahlen ein Jahr verheimlicht wurde, weil die Einbrüche drastisch gewesen seien.

Asien

Ost Timor

Der indonesische Präsident Abdurrahman Wahid will diese Woche in die Unruheregion reisen und den Friedensprozess vorantreiben. Dabei soll er auch mit Bischof Carlos Belo zusammentreffen. Beobachter erhoffen sich von dem Besuch auch die Unterzeichnung eines Abkommens über die Normalisierung der Beziehungen zwischen Indonesien und der früheren portugiesischen Kolonie.

Philippinen

Bei einem Bombenanschlag auf ein katholisches Radio in der Stadt Cotabato sind gestern sieben Menschen verletzt worden. Der Sprengkörper explodierte kurz vor der Sendung eines Journalisten, der muslimische Separatisten für ein Bombenattentat auf eine Fähre verantwortlich gemacht hatte. Bei dem Untergang der Fähre waren am Freitag mindestens 47 Menschen getötet worden. Die Rundfunkstation gehört dem Orden der Oblaten von der unbefleckten Empfängnis. Nach Angaben der Polizei waren beide Sprengkörper von derselben Bauart. Im Süden der Philippinen kämpfen muslimische Separatisten seit zweieinhalb Jahrzehnten für die Unabhängigkeit der Insel Mindanao

Nahost

Israel

Ultraorthodoxe Juden haben zur Bekämpfung der Zeugen Jehowas im Land aufgerufen. Sie bezeichneten in der israelischen Presse die Sekte als "christliche Missionare" und forderten die Gläubigen auf, die Ausbreitung der Sekte zu verhindern. Dabei haben sie auch zum Boykott von Produkten solcher Firmen aufgerufen, die Zeugen Jehowas angestellt haben. Laut Presseberichten sind dadurch bereits die Arbeitsplätze von zwei Sektenmitgliedern in Gefahr. Laizistische Gruppen üben nun ihrerseits Druck auf die Arbeitgeber der beiden Zeugen Jehowas aus, um ihre Entlassung zu verhindern.

Afrika

Nigeria

Über unbeschreibliche Grausamkeiten während der jüngsten Unruhen in Nigeria hat eine italienische Ordenfrau berichtet. Wie sie dazu gegenüber Radio Vatikan sagte, hätten Muslime in der Stadt Kaduna über 300 Christen getötet. Darunter zahlreiche Frauen und Kinder. Als Grund für die erneuten Unruhen gab die Ordensfrau den Protest der Christen gegen die Einführung der islamischen Rechtsprechung, der Sharia, an.

Unterdessen richtete Papst Johannes Paul II. am Ende der Eucharistiefeier in Kairo einen eindringlichen Friedensappell an Christen und Muslime in Nigeria. Nach den gewaltsamen Protesten gegen die Einführung der Scharia rief er alle Bewohner des Landes zu Brüderlichkeit und Versöhnung auf: Nur die Beachtung der Menschenrechte und der Religionsfreiheit können Nigeria eine friedliche Zukunft eröffnen, so der Papst.

Präsident Olusegun Obasanjo hat erstmals die Einführung des islamischen Rechts als verfassungswidrig verworfen. Die Anwendung der sogenannten Sharia bei Verbrechen verletze die Verfassung, sagte der Präsident im Hinblick auf die Unruhen in Kaduna.

Kongo-Kinshasa

Die italienische und die US-amerikanische Bischofskonferenz setzen sich für die Rückkehr des Bischofes von Bukavu, Emmanuel Kataliko, in seine Diözese ein. Kardinal Bernard Law, bei der Bischofskonferenz der USA zuständig für internationale Politik, hat in einem Brief die Verbannung von Erzbischof Kataliko als skandalös bezeichnet. Die italienische Bischofskonferenz hat in einem Kommunique die sofortige Rückkehr Katalikos in seine Diözese gefordert. In der Erzdiözes Bukavu ist am Sonntag zum dritten Mal in Folge keine Heilige Messe gelesen worden. Mit dem liturgischen Ausstand protestiert die Gemeinde gegen die Verbannung von Kataliko. Die Katholische Jugend der Diözese hat in einem Kommunique ebenfalls die umgehende Rückkehr Katalikos angemahnt.

Mosambique

In den Überschwemmungsgebieten des Landes sind Nothilfe-Maßnahmen des internationalen Caritas-Netzwerkes angelaufen. Nach Angaben von Caritas International stehen 500.000 Mark für Soforthilfe bereit. Ein Mitarbeiter werde ausserdem die Caritas Mosambik bei der Koordination der Maßnahmen unterstützen. Die Flutkatastrophe hat in den nördlichen Provinzen des Landes mehr als 100.000 Menschen obdachlos werden lassen.

Amerika

Vereinigte Staaten

Der texanische Gouverneur George Bush hat sich bei der katholischen Kirche für seinen umstrittenen Besuch in einer christlichen Privatschule entschuldigt. Der Gründer der Bob Jones-University hatte die katholische Kirche als "Satanischen Kult" bezeichnet. Er ist für seine scharfe Kritik am Papst bekannt. Bush bedauerte in einem Brief an den Primas der US-amerikanischen Kirche, Kardinal John O´Connor, dass er sich bei seinem Besuch in der Schule nicht gegen solche Äußerungen verwandt habe, und versicherte seinen "tiefen Respekt" für die katholische Kirche.

Mit Kundgebungen ist am Wochenende in New York gegen den Freispruch von zwei weißen Polizisten protestiert worden, die einen afrikanischen Einwanderer mit über 40 Schüssen getötet hatten. Die Polizisten hatten angegeben, in Notwehr gehandelt zu haben. Obwohl der Mann nicht bewaffnet gewesen war, gaben die Geschworenen den beiden Angeklagten Recht. Das Urteil hat eine landesweite Protestwelle ausgelöst. Mehr als Tausend Menschen beteten gestern mit einem Geistlichen vor dem Gebäude der Vereinten Nationen. Danach zogen rund 500 weiße und schwarze Demonstranten durch Manhattan.

Radio Vatikan sendet täglich um 6.20, 16.00 und 20.20 Uhr

Mittelwelle: 1530 Khz

Kurzwelle: 5880, 7250, 9645 Khz

! ! ! Im Heiligen Jahr 2000 bringt Radio Vatikan Sondersendungen im Stadtgebiet von Rom:

Täglich um 8.35 und 19 Uhr (sonn- und feiertags um 8.45) auf UKW 96,3 und MW 1260 ! ! !

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