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An dieser Stelle finden Sie Nachrichten von Radio Vatikan vom 19.-21.2000

Verantwortlich: P. Eberhard v. Gemmingen SJ

Redaktion: Clemens Behr & Jürgen Erbacher

AUS UNSERER BERICHTERSTATTUNG:

Erklärung der Kardinäle Schönborn und König zu den Reaktionen auf die österreichische Regierungskoalition

Rund 200.000 Menschen haben heute in Wien gegen die neue österreichische Regierung aus ÖVP und FPÖ demonstriert. Die Kirchen hatten sich in den vorhergehenden Tagen von der Aktion weitestgehend distanziert. In einer am Samstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der Kardinäle Franz König und Christoph Schönborn betonen beide, dass es nicht Aufgabe der Kirche ist, in die Tagespolitik einzugreifen oder politische Willensbildung zu kommentieren. Gleichzeitig rufen sie zu Behutsamkeit in Worten und Taten auf. Österreich gehe derzeit durch eine Zeit großer innerer und äußerer Prüfung, schreiben die beiden Kardinäle. Sie weisen darauf hin, dass sich auf allen Seiten des demokratischen Spektrums Christen finden. Besorgt äußern sich König und Schönborn, dass die Auseinandersetzungen das Miteinander in Österreich sowie den Weiterbau des europäischen Hauses gefährden könnten. Die Kirche müsse in dieser Situation daran erinnern, dass der Mensch in seiner persönlichen Würde unbedingt Vorrang haben muss vor allen politischen und weltanschaulichen Interessen. „Die Bürger dieses Landes sind – mit Ausnahmen weniger Randgruppen – keine Rassisten und Fremdenfeinde", so die Kardinäle wörtlich. Kritisch bewerten sie die politische Haltung Europas gegenüber Österreich. In einer zunehmend grenzen-losen Welt könne ein kleines Land nicht isoliert werden, dessen Bürger von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen, betonen König und Schönborn. Die Kirche sei in der gegenwärtigen Situation bereit, ihren Beitrag zur Versöhnung zu leisten.

Heilig-Jahr-Feier der Ständigen Diakone in Rom

Um das Heilige Jahr zusammen zu feiern, sind etwa 2000 Ständige Diakone nach Rom gekommen. Im Rahmen der Veranstaltungen machen sie sich unter anderem Gedanken über ihre Identität, ihre Rolle und die Perspektiven ihres Amtes. Sie hörten einen Vortrag über den Heiligen Laurentius als Vorbild für einen Diakon, aus heutiger Sicht. Am Samstag Mittag hat Papst Johannes Paul II. die Ständigen Diakone und - soweit sie verheiratet sind - ihre Familien in einer Audienz empfangen. Noch vor 30 Jahren gab es nur rund 200 Ständige Diakone auf der Welt, bis heute ist ihre Zahl auf rund 25.000 gestiegen. Im ständigen Kontakt mit den Gemeindemitgliedern treffen sie auf viele Probleme. Papst Johannes Paul II. hat ihnen deshalb in der heutigen Audienz Mut zugesprochen: "Einige von Euch sind vielleicht ausgelaugt aufgrund der drückenden Aufgaben, frustriert nach erfolglosem Einsatz für das Evangelium und durch das Nicht-Verstanden-Werden. Verliert den Mut nicht! Lasst Euch in die Arme Christi fallen: Er richtet Euch auf. Das soll Eure Heilig-Jahr-Feier sein: Eine Pilgerfahrt der Umkehr zu Jesus." Der Papst riet den Diakonen, sich nicht von den Schwierigkeiten verwirren zu lassen, sondern im Vertrauen auf Jesus zu wachsen, der die Menschen durch das Martyrium am Kreuz erlöst hat. Er rief sie auf: "Gehen wir ins neue Jahrtausend zusammen mit der ganzen Kirche, die ihre Kinder dazu drängt, sich durch die Reue zu reinigen von Fehlern, Untreue, Unaufrichtigkeiten, Versäumnissen. Die ersten, die dafür ein Beispiel geben, müssen die Geweihten sein: Bischöfe, Priester, Diakone." Das Aufgabenfeld der Diakone bewege sich zwischen liturgischem Dienst, Katechese und konkreter Nächstenliebe. Darin werde deutlich, so der Papst, dass die Liebe des Evangeliums eine logische Folge des eucharistischen Geheimnisses sei.

Mit der Weihe der 18 Ständigen Diakonen ist dann am Sonntag die Heilig-Jahr-Feier der Ständigen Diakone in Rom zu Ende gegenagen. Der Präfekt der vatikanischen Klerus-Kongregation, Kardinal Diario Castrillon Hoyos, legte in der Petersbasilika 17 Italienern und einem Spanier die Hände auf und nahm sie so in den Dienst der Kirche auf. Beim anschließenden Angelusgebet am Sonntag Mittag auf dem Petersplatz unterstrich Papst Johannes Paul II. noch einmal die wichtige Rolle der Diakone für das Leben und den Dienst der Kirche. Ihre Aufgabe sei der „Dienst am Evangelium". Besonders legte er den Diakonen die Neuevangelisierung ans Herz. Die verheirateten Diakone ermunterte der Papst, Vorbilder der wahren Liebe zu sein.

 

DIE NACHRICHTEN:

Vatikanstadt

Der Papst hat am Samstag nicht nur die Ständigen Diakone in Audienz empfangen, sondern auch den Präsidenten von Honduras, Carlos Roberto Facussé. Über den Inhalt des Gesprächs wurde nichts bekannt. Facussé hatte zuvor angekündigt, er wolle dem Papst im Namen des honduranischen Volkes für die Hilfe danken, die das mittelamerikanische Land nach dem Hurrikan Mitch erhalten hatte. Zahlreiche kirchliche Hilfswerke waren nach dem Unwetter vor zwei Jahren in Honduras in der Katastrophenhilfe aktiv.

Europa

Deutschland

Der Speyrer Bischof Anton Schlembach hat zur Einheit Europas und der Christenheit aufgerufen. Bei einem Gottesdienst im Speyrer Dom betonte er am Sonntag, es gehe dabei nicht nur um eine politische und wirtschaftliche Union Europas, sondern ebenso um ein gemeinsames Ethos. Dieses müsse sich ableiten vom christlich-jüdischen Menschenbild sowie den besten Traditionen der Antike und der Neuzeit.

Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat eine internationale Friedensmission für die afrikanische Konfliktregion der Großen Seen gefordert. Die Friedensbemühungen in Burundi, Ruanda, Kongo und Uganda müssten dringend international unterstützt werden, sagte Wieczorek-Zeul gestern bei der Afrika-Debatte im Bundestag. Zugleich rief die Entwicklungsministerin zu gemeinsamen Anstrengungen bei der Bekämpfung von AIDS in Afrika aus. Die Opposition kritisierte die Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und warf der Bundesregierung eine „doppelzüngige" Afrikapolitik vor.

Die Bundesärztekammer plant einen Vorstoß für die Einführung des umstrittenen Gentests an Embryonen, die im Reagenzglas gezeugt wurden. Wie das Magazin Focus berichtet, will die Kammer in dieser Woche fordern, dass Gentests unter strengen Auflagen erlaubt sein sollen. Danach befürwortet die Bundesärztekammer die Tests bei Paaren, für deren Nachkommen ein hohes Risiko für eine bekannte und schwerwiegende genetisch bedingte Erkrankung besteht. Das Bundesgesundheitsministerium ist der Meinung, das der Gentest durch das Embryonenschutzgesetz verboten ist.

Österreich

Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung hat die gesundheitspolitischen Vorhaben der Regierung als unsozial kritisiert. Nach den geplanten Neuregelungen könnten Krankenkassen von Patienten nach einem Arztbesuch einen Selbstbehalt fordern. Die Arbeitsgemeinschaft fordet, dass bei der Gesundheitspolitik Vorsorge und Umweltschutz im Vordergrund stehen müsse.

Die Bewahrung des Lebensraumes und der Lebensqualität in Tirol hat Vorrang vor euröpäischen Wirtschafts- und Verkehrsinteressen. Dieser Meinung ist Diözesanbischof Alois Kothgasser. Da in Tirol viele Menschen unter den Auswirkungen des Transitverkehrs leiden, appellierte er an die Entscheidungsträger, der Lösung dieses Problems höchste Prioritöt zukommen zu lassen.

Das geplante ökumenische "Sozialwort" der Kirchen wird wegen der politischen Situation im Lande verschoben. Der Dialog zur aktuellen Entwicklung habe Vorrang, so die Katholische Sozialakademie, die das Projekt koordiniert. Das ökumenische Sozialwort ist eine Initiative der 14 christlichen Kirchen in Österreich, in dem zu gesellschaftpolitischen Herrausvorderungen Stellung genommen wird.

Der Salzburger Erzbischof Georg Eder ist am Sonntag mit dem Ehrenzeichen des Landes Tirol ausgezeichnet worden. Eder werde für seinen unermüdlichen Einsatz für die „Kirche als Miteinander des neuen Gottesvolkes" geehrt, hieß es in der Begründung. Der Salzburger Erzbischof fühle sich dem Grundsatz verpflichtet, das „ganze" Evangelium zu verkünden und nicht dem Druck von verschiedenster Seite auf die Hirten der Kirche nachzugeben oder das Evangelium an die Hörer der Zeit anzupassen. Zusammen mit Eder wurde auch der Abt des Bozener Benediktinerklosters, Benno Malfer, ausgezeichnet. Malfer wurde für seine Verdienste um den Aufbau einer Ehe- und Erziehungsberatung in Südtirol geehrt.

Schweiz

Weihbischof Peter Henrici will gegenüber dem Züricher Reformierten Kirchenrat sein Befremden darüber ausdrücken, dass die umstrittene Fotoausstellung Ecce Homo in einer evangelischen Kirche gezeigt werden soll. Die Ausstellung hatte zuvor in Schweden zu Streit zwischen Katholiken und der reformierten Kirche geführt, da sie unter anderem Christus mit Stöckelschuhen zeigt. Zu sehen war sie in der Kathedrale von Upsala, dem Haupttsitz der lutherischen Staatskirche des Landes.

Die Baseler Kirchen begrüssen 18-Jährige erstmals mit einer ökumenischen Willkommensfeier. Gemeinsam soll den Jugendlichen gezeigt werden, das die Kirche sie wahr- und ernst nimmt, hiess es in einer Pressemitteilung. Ausserdem ermöglichten die Feiern, nach der Firmung bzw. Konfirmation noch mal direkt Kontakt mit den Jugendlichen aufzunehmen.

In der Christkatholischen Kirche der Scheiz hat erstmals eine Frau die Priesterweihe empfangen. In der ehemaligen Franzisaknerkirche von Solothurn weihte der Alt-katholische Erzbischof von Utrecht, Antonius Glazemaker, die 35-jährige Denise Wyss zur Priesterin. Die Christkatholische Kirche der Schweiz ist die vierte Kirche der Utrechter Union althkatholischer Kirche, die eine Frau zur Priesterin weiht. Die Christkatholische Kirche in der Schweiz hat rund 14.000 Mitglieder. Weltweit gibt es etwa 500.000 Altkatholiken.

Jugoslawien

Die serbisch-orthodoxe Kirche hat nach den neusten, blutigen Zwischenfällen im Kosovo auf die dramatische Lage der Nichtalbaner in der Region hingewiesen. So seien etwa von den früher 10.000 Serben in Prizren heute nur noch 70 in ihren Häusern geblieben, alle anderen hätten fliehen müssen. Auch das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge bezeichnete die jüngsten Entwicklungen als entmutugend. Nach den Überfall auf eine der Buslinien zwischen Serbenenklaven, bei der zwei Serben getötet und fünf verwundet wurden, hätten alle Busverbindungen vorübergehend eingestellt werden müssen.

Polen

Gegenseitige Achtung und besseres Verständnis füreinander haben Katholiken und Adventisten in Polen in einer Gemeinsamen Erklärung vereinbart. Wie der Adventistische Pressedienst mitteilt, seien dem Dokument 15-jährige Gespräche vorausgegangen. Ziel sei es, die Lehren und Praktiken der jeweils anderen Seite kennen zu lernen und die Beziehungen ohne Beeinträchtigung der Identität des anderen zu verbessern. Die seit 1891 in Polen vertretenen Sieben-Tags-Adventisten zählen heute 5.500 erwchsene Getaufte Mitglieder in rund 120 Gemeinden.

Afrika

Kongo

Der seit einer Woche aus seiner Bischofsstadt ausgesperrte Bischof von Bukavu Emmanuel Kataliko hat sich mit der Botschaft an seine Diözese gewandt, es gehe ihm gut und er hoffe auf eine baldige Rückkehr. Unterdessen dauert der "liturgische Streik" im Bistum Bukavu an. Priester und Katecheten weigern sich während der von den Rebellen erzwungenen Abwesenheit ihres Bischofs Gottesdienste zu feiern. Ausnahme soll am Sonntag in allen Pfarreien die öffentliche Lesung eines Briefes sein, in dem die Gläubigen zum Gebet aufgefordert werden. Außerdem werden darin internationale Protestschreiben wie das von Papst Johannes Paul II veröffentlicht.

Simbabwe

Das Scheitern der Verfassungsreform in dem südafrikanischen Land ist ein Zeichen für die tiefe Unzufriedenheit der Menschen in Simbabwe. Das erklärte der Generalsekretär der katholischen Bischofskonferenz des Landes, Walter Nyatsanza. Hintergrund sei die schlechte wirtschaftliche Lage mit einer hohen Arbeitslosigkeit, starker Inflation und hohen Lebenshaltungskosten. 55 Prozent der Bevölkerung Simbabwes sprachen sich in dieser Woche bei einer Volksabstimmung gegen den von Präsident Mugabe vorgelegten Entwurf für eine Verfassungsänderung aus. Das Ergebnis gilt als die schwerste Niederlage Mugabes in seiner 20-jährigen Amtszeit.

 

Nahost

Israel

Das palästinensische Kabinett hatt das Abkommen mit dem Vatikan als einen Erfolg begrüßt. In einer Erklärung heisst es: Das Abkommen stelle einen historischen Wendepunkt dar zu Gunsten des Friedens und Jerusalems. Nach Ansicht von Palästinenserpräsident Arafat wird durch das Dokument die Position der Palästinenser in den Verhandlungen mit Israel gestärkt.

Das am Dienstag unterzeichnete Abkommen zwischen dem Vatikan und den Palästinensern hatte zu Irritationen im Verhältnis zwischen dem Apostolischen Stuhl und Israel geführt.

Ägypten

Das Katharinenkloster auf dem Berg Sinai hat das Britische Museum in London aufgefordert, eine der weltweit ältesten Bibelhandschriften zurückzugeben. Nach Angaben der britischen Zeitung „Sunday Times" haben die Mönche eine entsprechende Eingabe beim Parlament in London eingereicht. Der so genannte Codex Sinaiticus, eine fast vollständige griechische Bibelschrift aus dem 4. Jahrhundert, sei im 18. Jahrhundert gestohlen worden und auf Umwegen nach Großbritannien gelangt, begründen die Mönche ihre Forderung.

Jordanien

Der für die Katholiken in Jordanien zuständige Bischof Selim Sayegh hat die Gläubigen zur regen Anteilnahme am Papstbesuch im März aufgerufen. Bei einem Gottesdienst in Amman betonte er am Samstag Abend, der Besuch Johannes Pauls II. sei ein wichtiges Ereignis für die Katholiken und das ganze jordanische Volk. Der Bischof ermunterte die Gläubigen, an der geplanten Papstmesse in Amman teilzunehmen. Der Gottesdienst werde derzeit von verschiedenen Kommission im Königreich vorbereitet.

 

Asien

Indien

Der Vorsitzende der indischen Bischofskonferenz, Alan de Lastic, hat die Regierung aufgefordert, die geplante Verfassungsreform zu stoppen. Diese sei undemokratisch und übereilt, so der Erzbischof in einem Brief an Premierminister Vajpayee. Die Anfang der Woche zur Überarbeitung der Verfassung eingesetzte Kommission sei nicht auf demokratischem Weg zustande gekommen, bemängelt de Lastic. Sowohl das Parlament als auch der Präsident seien in der Frage übergangen worden. Die Pläne zur Überarbeitung der Verfassung gehen von der hinduistischen Regierungspartei aus. Die christlichen Kirchen fürchten, dass die von ihr benannte Kommission auf eine Einschränkung der Religionsfreiheit hinarbeiten könnte.

 

Amerika

Kolumbien

Die Bischöfe des Landes haben für die Karwoche im kommenden April einen nationalen Waffenstillstand vorgeschlagen. Außerdem kündigten sie verstärkte Vermittlungsbemühungen in dem bewaffneten Konflikt zwischen Guerrilla und Regierungstruppen an. Bei einem Telephonat mit den Chefs der Guerrilla-Truppen sei ihnen zugesichert worden, dass die Rebellen eine internationale Kommission zur Überwachung der Friedensverhandlungen akzeptieren wollen, so die Bischöfe zum Auftakt ihrer Jahresvollversammlung.

 

Radio Vatikan sendet täglich um 6.20, 16.00 und 20.20 Uhr

Mittelwelle: 1530 Khz

Kurzwelle: 5880, 7250, 9645 Khz

! ! ! Im Heiligen Jahr 2000 bringt Radio Vatikan Sondersendungen im Stadtgebiet von Rom:

Täglich um 8.35 und 19 Uhr (sonn- und feiertags um 8.45) auf UKW 96,3 und MW 1260 ! ! !

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