Verehrte Internet-Benutzer und -Benutzerinnen! An dieser Stelle finden Sie Nachrichten von Radio Vatikan aus der Zeit vom 4. - 7. 2. 2000

Verantwortlich: P. Eberhard v. Gemmingen SJ

Redaktion: Clemens Behr

Aus unserer Berichterstattung:

Zu den kommenden Heilig-Jahr-Feiern des Kranken und im Dienst an den Kranken Tätigen

Rund 15.000 Kranke, Ärzte, Pfleger und Apotheker werden für das nächste Sonderjubiläum in der kommenden Woche erwartet. Die Heiligjahrfeiern für die Kranken und die im Gesundheitswesen Tätigen seien vielleicht nicht die malerischsten, sagte Vatikan-Sprecher Joaquin Navarro Valls bei der Vorstellung des Programms. Aber mit Sicherheit kämen sie dem Sinn des Heiligen Jahres am nächsten. Drei Veranstaltungsbereiche sind für dieses Sonderjubiläum vorgesehen: Tagungen, Liturgie und Gebet sowie Feste. An zwei Tagen soll es Vorträge und Austausch für all diejenigen geben, die im Bereich der Krankenpflege tätig sind. Für die Kranken beginnen die Feiern mit einem Begrüßungsgottesdienst in Sankt Paul vor den Mauern. Höhepunkt ist dann die große Papstmesse, die am Freitag früh bei schönem Wetter auf dem Petersplatz stattfinden soll. Dabei wird der Papst auch zehn Kranken die Krankensalbung spenden, und die mitfeiernden Bischöfe insgesamt weiteren 200. Am frühen Abend werden Kranke und Pfleger in einer Fackelprozession vom Tiber bis zum Petersplatz ziehen, wo der Freitag mit Feuerwerk und Musik ausklingt. Am Samstag schließlich ist für den Morgen ein Kreuzweg am Kolosseum vorgesehen. Am Abend werden bei einem abschließenden Fest in der Audienzhalle des Vatikans behinderte Künstler auftreten und erzählen, wie der Glaube an Christus ihnen Hoffnung und Kraft für ihr Leben gibt. Insgesamt sind während der Feiern immer wieder Liveschaltungen per Bildschirm zu verschiedenen Wallfahrtsorten vorgesehen, u.a. nach Lourdes, Tschenstochau und Fatima

Päpstliches Jahrbuch 1999: Bischofsernennungen, Anstieg der Priesterzahlen

164 neue Bischöfe hat Papst Johannes Paul II. im vergangenen Jahr ernannt, außerdem hat er 13 neue Bischofssitze eingerichtet. Das sind nur zwei Zahlen, die aus dem neuen Päpstlichen Jahrbuch 2000 hervorgehen, das dem Papst überreicht wurde. In dem dicken roten Buch mit mehr als 2000 Seiten sind unter anderem alle Diözesen und kirchlichen Verwaltungsgebiete und alle Bischöfe verzeichnet. Dazu gibt es auch einige statistische Angaben zur Entwicklung der katholischen Kirche im vergangenen Jahr. Von den rund 6 Milliarden Menschen auf der Erde sind etwas mehr als eine Milliarde Katholiken. Die Hälfte davon leben in Amerika, knapp 30 Prozent in Europa, rund 11 Prozent etwa in Afrika und Asien. Im Vergleich zu anderen Konfessionen und Religionen kann man folgendes feststellen: Mehr als 60 Prozent der Amerikaner sind Katholiken, in Europa sind es 40 Prozent, in Afrika knapp 16. In Asien sind nur 3 Prozent der Bevölkerung katholisch. Insgesamt stehen im Dienst der Kirche weltweit etwa 3,6 Millionen Menschen. Weit mehr als die Hälfte sind Laien. Auffallend ist, dass erstmals seit 1978 die Zahl der Priester weltweit wieder geringfügig angestiegen ist – und zwar um etwa 400 auf 404.626. Sehr stark gewachsen sind nach den Angaben des Päpstlichen Jahrbuches im vergangenen Jahr die Zahl der ständigen Diakone, der Laienmissionare und der Katecheten. Was die Zahl der Priesteramtskandidaten anbetrifft, so verzeichnet das Jahrbuch in Ost-Europa eine Stagnation, in West-Europa einen starken Rückgang – wohingegen in Afrika und Südamerika die Entwicklung positiv verläuft.

Der indonesische Präsident Abdurrahman Wahid zu Besuch im Vatikan

Der indonesische Präsident Abdurrahman Wahid war am Samstag zu Besuch im Vatikan. Er führte Gespräche mit Papst Johannes Paul II. und Kardinalsstaatssekretär Angelo Sodano. Bei beiden Treffen ging es nach offiziellen Mitteilungen um die aktuelle Situation in Indoesien, speziell um die Frage des interreligiösen Dialogs und das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Gemeinschaften im Lande. Außerdem habe man über die Situation in West- und Ost-Timor gesprochen. Der Apostolische Nuntius in Jakarta, Erzbischof Renzo Fratini, hatte gestern gegenüber dem vatikanischen Nachrichtendienst Fides Präsident Wahid als einen Segen für das Land bezeichnet. Er lobte besonders Wahids Einsatz für Demokratie und ein friedliches Zusammenleben zwischen den verschiedenen Ethnien und Religionen in Indonesien. Der Besuch des Präsident beim Papst wertete der Nuntius als ein wichtiges Zeichen für Frieden, Einheit und religiöse Harmonie im Land. Wahid sei ein Vertreter des moderaten Islam und die Begegnung mit dem Papst werde den interreligiösen Dialog in Indonesien und der ganzen Welt stärken. Von dem Treffen gehe ein klares Zeichen der Versöhnung aus an die internen Konflikte im Land, speziell auf den Molukken.

Die Nachrichten:

Vatikanstadt

Papst Johannes Paul II. hat am Sonntag zum Tag des Lebens in Italien gemeinsam mit den italienischen Bischöfen vor einer lebensfeindlichen Kultur gewarnt. Beim Mittäglichen Angelusgebet zeigte er sich besorgt darüber, dass Italien trotz eines katholischen Bevölkerungsanteils von 97 % seit Jahren eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt hat. Die italienische Bevölkerung schrumpft deshalb jährlich um rund 40.000 menschen. Demgegenüber erinnerte der Papst die Gläubigen auf dem Petersplatz daran, dass jedes Kind sei ein Geschenk sei – für die Eltern, die Familie, die Kirche und die Gesellschaft.

Papst Johannes Paul II. hat am Montag den neuen Eingang in die vatikanischen Museen eingeweiht. Über drei Millionen Besucher aus aller Welt kommen pro Jahr, um sich die Kunstwerke anzusehen. Damit sie nicht mehr in langen Schlangen draussen in Hitze oder Kälte warten müssen, wurde der Eingangsbereich in dreijähriger Arbeit für rund 45 Millionen Mark umgebaut. Er umfasst auf vier Stockwerken von über 10.000 Quadratmetern Läden, Cafes, Restaurants und einen Erste-Hilfe-Bereich. In Betrieb genommen wird der neue Eingang jedoch erst gegen Ende des Monats. In der Ansprache bei der Einweihung sagte der Papst, aufgrund des grossen Zulaufs aus aller Welt seien die Museen auf kultureller Ebene für den Vatikan eines der bedeutsamsten Tore zur Welt. Daher rührt der nicht nur funktionale, sondern auch symbolische Wert eines Eingangs, der nützlicher, das heisst einladender ist. Er kann Symbol sein für den erneuerten Willen der Kirche, mit der Gesellschaft einen Dialog zu führen im Zeichen der Kunst und der Kultur, in dem sie allen das Erbe verfügbar macht, das ihr im Laufe der Geschichte anvertraut wurde, sagte der Papst weiter. Die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Künstlern ist immer Quelle der gegenseitigen geistigen Bereicherung gewesen, die sich positiv ausgewirkt hat auf das Verständnis vom Menschen, eines authentischen Menschenbildes, seiner Wahrheit, so der Papst.

Europa

Deutschland

Das oberbayerische Benediktinerkloster Andechs plant eine bundesweite Restaurantkette. Der Prior von Andechs, Pater Anselm Bilgri, will durch die Restaurants den Bierabsatz der Klosterbrauerei sichern und die Botschaft des Klosters verbreiten. Das erste Gasthaus mit dem Namen „Der Andechser" soll am 10. März im historischen Rathaus der niedersächsischen Stadt Goslar eröffnet werden.

Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul wird im Mai nach Kuba reisen, um die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit der Insel zu eröffnen. Einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel bestätigte heute ein Sprecher ihres Ministeriums. Wieczorek-Zeul erklärte, sie breche mit der Doppelmoral der früheren Bundesregierung, bei der China einer der größten Empfänger deutscher Entwicklungshilfe gewesen, Kuba aber boykottiert worden sei. Es ist die erste Reise einer Bundesministerin nach Kuba seit der Machtübernahme der Kommunisten 1959.

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat den Angehörigen des Zugunglücks in Brühl sein Beileid ausgedrückt. Den Verletzten versprach er in einem Telegramm an den Ortspfarrer seinen Beistand im Gebet. Im Bahnhof von Brühl war in der Nacht zum Sonntag ein D-Zug entgleist und die Böschung hinuntergestürzt. Dabei kamen mindestens sechs Menschen ums Leben, zwanzig wurden schwer verletzt.

Österreich

Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn hat die EU-Länder zu umsichtigem Verhalten gegenüber der angespannten politischen Situation in seinem Land aufgerufen: Österreich dürfe nicht isoliert werden, so der Kardinal in einem Interview mit der katholischen Tageszeitung Avvenire. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die europafreundliche Stimmung in Österreich in eine Protesthaltung umschlage. Er könne die Besorgnis im Ausland zwar verstehen, so Schönborn, aber andererseit habe Österreich eine rechtmäßig gewählte Regierung und stehe loyal zur EU.

Der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit hat „tiefe Besorgnis" über die politische Entwicklung in Österreich geäußert. Die Regierungsbeteiligung der FPÖ spalte die Gesellschaft, heißt es in einer Stellungnahme. In Bezug auf die Wahrung von Grundrechten und Menschenwürde heißt es darin weiter: „Wir empfinden es als bedenklich und peinlich vor der Weltöffentlichkeit, wenn das, was bisher gesellschaftlicher Konsens war, nun auf Intervention des Bundespräsidenten von der neuen Regierung ausdrücklich bekräftigt werden muss." Der Koordinierungsausschuss befürchtet, dass fremden- und judenfeindliche Äußerungen in Österreich wieder salonfähig werden.

Die katholischen Verbände haben die Katholiken in Österreich zu Fairness aufgerufen. Zu den Ausschreitungen bei den Wochenend-Demonstrationen gegen die neue Regierung sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände, Johannes Martinek: Es zeuge nicht von einer demokratischen Gesinnung, wenn auf legitime demokratische Vorgänge mit Gewalt reagiert werde.

Der Wiener Caritasdirektor, Michael Landau, befürchtet, dass unter der neuen Regierung die sozial Schwächsten unter die Räder kommen könnten. In einem Interview sprach Landau von massiven Hinweisen darauf, dass FPÖ und ÖVP ihren Blick auf die Wirtschaft konzentrierten. Dabei liefen sie Gefahr, die Menschen aus dem Blick zu verlieren. Sollte sich tatsächlich erweisen, dass bei den Schwächsten gespart werde, dann werde die Kirche Widerstand leisten, so der Wiener Caritasdirektor.

Schweiz

Der Präsident der Scheizerischen Vereinigung „Ja zum Leben" hat das Schweigen der Bischöfe zur „Initiative für menschenwürdige Fortpflanzung" bedauert. Es sei unverständlich, dass die Bischofskonferenz ihre Forderung zum Fortpflanzungsmedizingesetz von 1995 nicht wiederholte. Damals hatten die Schweizer Bischöfe betont, sie aus ethischen Gründen dürfe das Gesetz nur die künstlichen Fortpflanzungstechniken innerhalb der Ehe zulassen. Bei der bevorstehenden Abstimmung über die Volksinitiative „für menschenwürdige Fortpflanzung" am 12. März geht es um die Frage, ob durch eine Verfassungsänderung die Zeugung außerhalb des Mutterleibes sowie Samen- und Ei-Spenden durch Dritte verboten werden soll. Durch das Schweigen der Bischöfe verlören die schweizerischen Kirchen in ethischen Fragen an Einfluss, so die Initiatoren.

Frankreich

Die Anzahl der Asylbewerber ist 1999 gegenüber dem Vorjahr um rund 38 Prozent auf über 30.000 gestiegen. Ein sechstel der Anträge haben Chinesen gestellt, berichten französische Tageszeitungen. Zu den am häufigsten vertretenen Herkunftsländern zählen das frühere Jugoslawien, die Türkei, die Staaten der ehemaligen Sowjetunion und der Kongo.

Großbritannien

In der englischen Presse kursieren Berichte von der Ernennung eines neuen Erzbischofs von Westminster: Unter Berufung auf Informationen aus dem Vatikan nennt die Sunday Times den Bischof von Aundel and Brighton, Cormac Murphy O´Connor als Nachfolger für den verstorbenen Londoner Kardinal Basil Hume. Der Autor des Artikels bezeichnet Murphy O´Connor als Außenseiter, dessen Ernennung großes Erstaunen auslösen werde. Andere Zeitungen halten den Bischof von Middlesbrough, John Crowley als einen engen Freund Humes für den Favoriten für die Wiederbesetzung des Bistums Westminster. Bislang waren dem Londoner Weihbischof Vincen Nichols große Chancen eingeräumt worden. Der Vatikan hat zu den Spekulationen bislang keine Stellung genommen.

Irland

Katholiken und Protestanten haben am Sonntag für den Frieden in Nordirland gebetet. Der Leiter der Methodistischen Kirche in Nordirland rief die IRA-Terroristen dazu auf, einzulenken und den Weg der Gewalt zu verlassen. Die britische Regierung hatte zuvor angekündigt, Nordirland die Teilautonomie wieder zu entziehen, wenn die IRA nicht dem Karfreitagsabkommen von 1998 entspricht und bis zum Wochenende ihre Waffen abliefert. Andernfalls werde Nordirland wieder zentral von London aus regiert. Bislang gibt es keine Hinweise dafür, dass die Unabhängigkeitskämpfer sich dem Ultimatum aus London beugen wollen. Offizieller Stichtag für die freiwillige Entwaffnung der IRA ist im Mai diesen Jahres.

Afrika

Sierra Leone

Als „Zeichen des neuen Lebens" hat der Bischof von Makeni, Giorgo Biguzzi, die Wiedereröffnung einer Missionsstation 100 Kilometer nord-östlich der Stadt Makeni bezeichnet. Die Station in Kabala musste im Dezember 1998 wegen des Bürgerkriegs in Sierra Leone geschlossen werden. Der Neubeginn wird morgen mit einem Gottesdienst in Kabala gefeiert.

Guinea-Bissau

Die westafrikanischen Bischöfe wollen eine Katholische Universität für ihre Region gründen. Das ist einer der Beschlüsse, die auf der 14. Vollversammlung der Bischofskonferenz von Französisch-Afrika gefasst wurden. Diese ist gestern im guineischen Conakry zuende gegangen. Weitere Themen der Versammlung waren die gesellschaftlichen Konfliktherde in Westafrika, wie politische Instabilität, Kleinkriege, die wachsende Verarmung und die Immunschwäche Aids. Mit der katholischen Universität wollen die Bischöfe ihren Beitrag zur Verbesserung der Wissenschaft und qualifizierten Ausbildung leisten.

Nahost

Jordanien

Mehrere Hundert Kinder werden im Rahmen der Papstmesse in Amman Mitte März die Erste Heilige Kommunion empfangen. Das berichtet heute die italienische Nachrichtenagentur ansa unter Berufung auf die Tageszeitung „Jordan Times". Außerdem sei ein Treffen des Papstes mit König Abdullah II. geplant. Dieser hatte bereits im vergangenen Jahr den Vatikan besucht.

Türkei

Die türkische Regierung will 73 den militanten Hizbollah nahestehende Kleriker entlassen. Es werde vermutet, dass sie für Dutzende von grausamen Morden verantworlich seien, so ein Sprecher. Die Ermittler sprechen von mindestens 56 Opfern der Hizbollah-Milizen. Die meisten von ihnen seien Kurden oder einflussreiche Geschäftsleute gewesen. Laut Regierungsangaben wollen die Islamisten auch in der Türkei das islamische Strafgesetz, die Sharia, einführen und verteilen zu diesem Zweck religiöse Literatur aus Ägypten und dem Iran.

Asien

China

Die Polizei in Peking hat rund 300 Mitglieder der verbotenen Falun-Gong-Bewegung während der chinesischen Neujahsfeiern festgenommen. Die Mitglieder, die sich kurz vor Mittenacht auf dem Platz des Himmlischen Friedens versammelten, wurden geschlagen, getreten und schließlich abgeführt. Polizisten beschlagnahmten Filme von Touristen, die Fotos der Aktion gemacht hatten.

Amerika

Vereinigte Staaten

Der New Yorker Kardinal John O´Connor hat vereinfachte Drogengesetze gefordert. Die aus dem Jahr 1973 stammenden Bestimmungen seien überaltert und so kompliziert, dass sie kaum noch jemand verstehe, so der Bischof in seiner diözesanen Sonntagszeitung. Außerdem würden geringfügige Drogendelikte mit unverhältnismäßig langen Haftzeiten bestraft. O´Connor hofft, dass sein Beitrag zu einer weit gefächerten Diskussion und letztlich zur Überarbeitung der Gesetze führt.

Amerikanische Umweltexperten warnen vor einer neuen Form von Attentaten: dem Bio-Terrorismus. Bei einer Tagung in San Diego kamen die rund 300 Experten zu dem Schluss, dass die westlichen Industrieländer gegenüber krimineller Verseuchung durch Viren, Bakterien oder Nervengas geradezu wehrlos seien. Das amerikanische Verteidigunsministerium seinerseits hält die Sorgen der Biologen für übertrieben: In den vergangenen Jahren seien Millionen ausgegeben worden, um sich gegen Bioterrorismus zu schützen, sagte ein Sprecher.

Im US-amerikanischen Bundesstaat Alabama ist eine geplante Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl vom Obersten Gerichtshof gestoppt worden. Die amerikanischen Medien werten das als ein Indiz dafür, dass die Bundesrichter die Verfassungsmäßigkeit dieser Hinrichtungsart in Frage stellen. Gegner der Todesstrafe hoffen, dass damit die heftig umstrittene Exekutions-Methode zum ersten Mal höchstrichterlich und grundsätzlich diskutiert wird.

Radio Vatikan sendet täglich um 6.20, 16.00 und 20.20 Uhr

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