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Verehrte Internet- Benutzer und Benutzerinnen ! An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Nachrichten von Radio Vatikan in der Zeit von Mittwoch, 4. August bis Samstag, 7. August 1999.

V A T I K A N

Papst Johannes Paul II. hat in seinem Sommersitz Castel Gandolfo am 6.08. eine Messe zum Gedenken an Papst Paul VI. gefeiert. Der Montini-Papst war am 6.08. vor 21 Jahren am Fest der Verklärung des Herrn gestorben. Johannes Paul II. würdigte sein unvergessliches pastorales Erbe. Unermüdlich habe er das Evangelium in der Welt verkündet. Ebenfalls im Zeichen des Gedenkens an Paul VI. stand ein Gottesdienst in der Krypta der Petersbasilika, dem traditionellen Begräbnisort der Päpste. Während dieser Messe weihte Kardinal Virgilio Noe' einen neuen Altar im Zentrum der Krypta. Dieser wird als der Altar des Petrusgrabes bezeichnet und ist der Tisch des Brotes, der dem Grab des Apostels am nächsten steht.

Im Vatikan ist am 6.08. die Botschaft des Papstes zum 8. Welttag der Kranken veröffentlicht worden, der am 11. 02. 2000 begangen wird. Darin fordert der Papst, das Leid im Licht des Geheimnisses der Menschwerdung neu zu sehen. Er lädt die Menschen ein, sich zu engagieren,um das Leben zu verteidigen gegen alle Angriffe auf Würde und Wohlergehen der Person. Johannes Paul II. würdigte die Erfolge, die im Bereich der Krankenpflege in den letzten Jahrzehnten erreicht wurden. Er wies zugleich aber auch darauf hin, dass das menschliche Leid, gerade in diesem Jahrhundert, zugenommen habe. Der Papst kritisierte in seiner Botschaft, dass der wirtschaftliche und technische Fortschritt nicht entsprechend von Überlegungen zur Würde des Menschen begeleitet werde. Ausserdem geht er auf die ungleichen Lebensvoraussetzungen in den verschiedenen Teilen der Erde ein. In der modernen Gesellschaft, die versuche das Leid zu verdrängen, seien die Christen besonders aufgerufen, das Leben zu verteidigen, auch in Zeiten von Krankheit und Gebrechlichkeit. Gerade im Leid öffne sich der Weg, neue Werte zu entdecken, so der Papst.

Papst Johannes Paul II. möchte - wie bekannt - im kommenden Jahr im Nahen Osten eine grosse Pilgerreise zu den Orten machen, die mit der Heilsgeschichte in besonderer Weise verbunden sind. Mehrere Nachrichtenagenturen meldeten am 6.08., dass mehrere orthodoxe Patriarchen und Bischöfe wegen dieses Anliegens Schreiben vom Vatikanischen Ökumene-Beauftragten erhalten hätten. Die griechische Zeitung "To Vima" brachte Agenturmeldungen zufolge am 6.08. einen grossen Bericht über die Schreiben Kardinal Edward Cassidys. Der orthodoxe Patriarch von Antiochien wurde gefragt, unter welchen Bedingungen der Papst Ur in Chaldäa, im heutigen Süd-Irak und Damaskus besuchen könne. Die beiden Orte sind Wunschziele des Papstes, weil hier einerseits die Heimat Abrahams war, andererseits der Apostel Paulus seine Bekehrung erlebte. Die Zeitung kommentierte, der Patriarch könne eine Antwort wohl nur in Abstimmung mit den anderen orthodoxen Kirchen und vor allem mit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. geben.

Papst Johannes Paul II. hat am 7.08. die über 100.000 Jugendlichen in Santiago de Compostela zu Frieden und Versöhnung aufgerufen. In einer Fernsehbotschaft , die vorab veröffentlicht wurde, erinnerte Johannes Paul II. gleichzeitig an die christlichen Wurzeln Europas.

D E U T S C H S P R A C H I G E R R A U M

Deutschland

Der Bischof von Fulda, Johannes Dyba, hat in einem Beitrag für die Zeitung "Die Welt" den neuen Beratungsschein der katholischen Schwangerenkonfliktberatung heftig kritisiert, berichtete die Katholische Nachrichtenagentur am 7.08. Der neue Zusatz laufe der Intention des Papstes diametral entgegen. Der neue Schein sei noch zweideutiger als der bisherige , so Dyba.

Deutschland

Der Kölner Kardinal, Joachim Meisner, hat dazu aufgerufen, die Aufweichung des Sonntagsschutzes mit rechtlichen Mitteln zu verhindern. Viele wüssten offenbar nicht mehr, dass sie mit ihrer Aufgabe des Sonntagsschutzes - so wörtlich - "letzlich ihre Freiheit und Souveränität verlören". Das sagte der Erzbischof am 3.08. in Köln. Auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU, Hermann Kues, und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident, Kurt Beck, haben sich für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags ausgesprochen. Dagegen sei eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten zwischen Montag und Samstag durchaus denkbar, so Kues am 4.08. gegenüber der Katholischen Nachrichtenagentur.

Deutschland

Das Oberste Verwaltungsgericht in Berlin hat am 6.08. bestätigt, dass der dort ansässige "Kaufhof" sonntags nur beschränkt verkaufen darf. "Waren ohne Ortsbezug" dürften an Sonn-und Feiertagen nicht als Andenken angeboten werden. Das blosse Anbringen von Berlin-Aufklebern stelle noch keinen Ortsbezug dar. Damit bestätigten die Richter das am 5.08. gefällte Urteil des Verwaltungsgerichts. In Berlin dürfen touristische Artikel auch sonntags angeboten werden. Der Kaufhof hatte daraufhin sein ganzes Sortiment als "Souvenir" deklariert.

Deutschland

Das Zentralkomitee der Katholiken hat am 6.08. eine Textsammlung zur Vorbereitung des 94. deutschen Katholikentages veröffentlicht. Die Veranstaltung soll Anfang Juni 2000 in Hamburg stattfinden. Die 48-seitige Broschüre enthält mehrere Beiträge zum Motto der Veranstaltung "Sein ist die Zeit".

Deutschland

Der Weg für den Neubau der Vatikan-Botschaft in Berlin-Neukölln ist frei. Das Verwaltungsgericht Berlin wies am 5.08. den Baustopp-Antrag einer Anwohnerin zurück. Das Gericht erklärte, Nachbarschaftsrechte würden durch den Bau nicht verletzt. Durch vorgesehene Nutzung des Vatikangeländes beeinträchtige die Wohnqualität der Umgebung nicht, so die Richter. Die Antragstellerin hatte vorgebracht, der geplante Bau verschatte ihre Eigentumswohnung. Ein Sprecher des Erzbistums Berlin begrüsste das Urteil. Er kündigte damit an, mit dem Bau der Nuntiatur werde wie geplant in den nächsten Tagen begonnen.

Österreich

Kardinal Christoph Schönborn hat die Kirche aufgefordert, angesichts der Bedrohung durch den Atomkrieg nicht untätig zu bleiben. Zum Jahrestag des Atombombenabwurfs über Hiroshima am 5.08. forderte der Wiener Erzbischof den entschlossenen Einsatz der Kirche für das Leben. Bei seinem Besuch im Kosovo habe er erfahren, welches Leid der Krieg verursache. Um wieviel grösser sei die Not, wenn eine so entsetzliche Waffe wie die Atombombe eingesetzt werde, so Schönborn am 4.08. in einer Stellungnahme.

Österreich

Sozialbischof Maximilian Aichern hat die Entschlossenheit der Lokalkirche zur Verteidigung des arbeitsfreien Sonntags betont. Gegenüber der Katholischen Nachrichtenagentur Kathpress erklärte Aichern am 6.08., angesichts der Diskussion in Deutschland werde man in Österreich mit allen legitimen und demokratischen Mitteln gegen eine Abschaffung der Sonntagsruhe vorgehen. Neben einer Globalisierung der Wirtschaft forderte er auch eine Globalisierung der Menschlichkeit.

E U R O P A

Bosnien-Herzegowina

Die katholische Kirche des Landes hat die derzeitigen Beratungen über einen Balkan-Stabilitätspakt begrüsst. Voraussetzung für den Aufbau sei jedoch der Friede zwischen den ethnischen Gruppen auf unterster Ebene, erklärte am 4.08. die Erzdiözese Sarajevo. Deshalb betreibe die Kirche des Landes vier multi-ethnische Schulen, die von Kindern aller Konfessionen besucht werden. So sollen Vorurteile abgebaut werden.

Bulgarien

Der Oberste Gerichtshof des Landes hat ein Urteil aufgehoben, aufgrund dessen 1952 ein katholischer Bischof hingerichtet worden war. Der Prozess habe zur Unterdrückung der freien Meinungsäusserung gedient und sei rechtlich unbegründet gewesen, entschieden nun die Richter. Bischof Eugen Bossilkov war wegen angeblicher Spionage für den Vatikan und den westlichen Imperialismus verurteilt worden. Im vergangenen Jahr hatte ihn Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

Italien

Aussenminister Lamberto Dini hat sich für eine Reise des Papstes in den Irak ausgeprochen. In einem am 7.08. veröffentlichten Interview sagte Dini, er sehe keinen Grund der gegen den Besuch spreche. Zu der Frage, ob eine Begegnung zwischen Johannes Paul II. und Saddam Hussein nicht als anstössig empfunden würde, erklärte Dini, die Motive des Paptes seien humanitärer Natur.

Frankreich

Die Muslime haben die neue Diskussion über eine Reform des französischen Abtreibungsrechts kritisiert. Die von Frauenministerin Martin Aubry geplanten Änderungen gefährdeten den Zusammenhalt der Familie, erklärte der Rektor der Pariser Moschee, Dalil Boubakeur, am 5.08. in der katholischen Tageszeitung "La Croix". Er verurteilte besonders, dass bei Minderjährigen auf die Zustimmung der Eltern zu einem Schwangerschaftsabbruch verzichtet werden solle. Damit werde das Band zwischen Müttern und Töchtern geschwächt, mahnte Boubakeur.

Spanien

Unter dem Motto:"In deinem Wort ist alles möglich" hat am 4.08. in Santiago de Compostela ein europäisches Jugendtreffen begonnen. Mehr als 100.000 Jugendliche aus 30 europäischen Ländern kamen dazu in den Wallfahrtsort. Mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2000 steht im Mittelpunnkt der Diskussionen, Katechesen und Gottesdienste das Thema "Gottvater". Zum Abschluss feiern die Jugendlichen am 8.08. zusammen mit Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano eine Messe.

Grossbritannien

Die Regierung in London hat eine Kommission zur Bekämpfung von Zwangsehen eingerichtet. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP wird sie vor allem mit dem Problem der Zwangsehe bei Einwanderungsgruppen beschäftigen. Die Kommission solle ausserdem Wege finden, wie durch eine entsprechende Information die Zahl der Zwangsehen gesenkt werden könne. Ausserdem gehe es um die Frage, wie die Polizei und die Sozialdienste auf das Problem reagieren sollten.

A S I E N

Kasachstan

Papst Johannes Paul II. hat erstmals in der zentralasiatischen Republik eine reguläre katholische Diözese eingerichtet. Wie der Vatikan am 6.08. mitteilte, wurde der bisherige apostolische Administrator von Kasachstan, Bischof Jan Pawel Lenga, zum ersten Bischof der Diözese ernannt.

Japan

Mit einem Gedenkmarsch zur Kathedrale des Friedens in Hiroshima haben am 5.08. die Katholiken des Atombombenabwurfs vor 54 Jahren gedacht. Am 6.08. hat der Bischof von Hiroshima, Joseph Atsumi Misue, einen Gedenkgottesdienst gefeiert. Politiker wie Kirchenvertreter unterstreichen in ihren Botschaften, dass die grausame Tragödie der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Tage später über Nagasaki nie vergessen werden dürfen.

Alle müssen darauf hinwirken, dass die Grossmächte die Atombomben, diese "Mittel der Grausamkeit" aus den Händen legen, meinte der Linzer Diözesanbischof, Maxmilian Aichern. In Österreich wandten sich gleich mehrere Kirchenvertreter mit mahnenden Worten an die Öffentlichkeit. Der griechisch-orthodoxe Metropolit und Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Michael Staikos, erinnerte daran, dass die Anwendung von Gewalt gegen Gewalt nur neue Gewalt hervorbringe. Der evangelisch-lutherische Bischof in Österreich, Herwig Sturm, wies darauf hin, dass der Mensch zwar die Gewalt besitze zu zerstören, seine Fähigkeit aufzubauen sei jedoch ungeheuer klein. Schon am 4.08. hatte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, die Kirche aufgerufen, angesichts der atomaren Waffen nicht still zu bleiben.

Pakistan

Die ehemalige Premierministerin des Landes, Benazir Bhutto, hat den Schutz der Christen vor islamischen Extremisten gefordert. In einer Gemeinde rund 480 Kilometer von Islamabad, war es zu Übergriffen gekommen, berichtete am 6.08. eine asiatische katholische Nachrichtenagentur. Bhutto machte hierfür die islamische extremistische Gemeinschaft Ganj Shakar verantwortlich.

Indien

Der Vizepräsident des hinduistischen Weltrates, Giriray Kishore, hat das Verfahren zur Seligsprechung von Mutter Teresa als vorschnell bezeichnet. Wie die Nachrichtenagentur AP am 5.08. berichtete, beklagte Kishore, der Vatikan wolle mit dem schnellen Verfahren die christlichen Missionare bestärken und zur Konversion zum christlichen Glauben ermutigen. Der Hindurat hatte in der Vergangenheit eine Kampagne gegen Missionare gestartet. Sie würden arme Inder gewaltsam zur Konversion bewegen, hiess es als Begründung.

Indien

Der Erzbischof von Neu Delhi, Alan de Lastic, hat am 7.08. die Ministerpräsidentin der indischen Hauptstadt, Shiela Dixit, eindringlich gebeten, die Christen vor Gewalttaten zu schützen. Im Namen der christlichen Kirchen versprach er gleichzeitig, dass die Christen sich weiterhin für das Land engagieren und nie Gewalt mit Gegengewalt beantworten würden. De Lastic sprach im Namen einer Kirchendelegation, die von der Ministerpräsidentin offiziell empfangen wurde.

A M E R I K A

Mexiko

In dem Streit um den 1993 ermordeten Kardinals ,Juan Posada Ocampo, haben sich die Bischofskonferenz und der damalige Generalstaatsanwalt geeinigt. Nach Zeitungsberichten vom 5.08. wird der Jurist keine Anzeige gegen den Nachfolger des ermordeten Kardinals erstatten. Die Kirche nimmt im Gegenzug ihre Behauptung zurück, ein verschwundenes Video enthalte Beweise, dass der Kardinal Opfer einer Verschwörung geworden ist. Nach offizieller Darstellung soll Kardinal Posadas bei einem Schusswechsel rivalisierender Drogenbanden versehentlich getötet worden sein. Mitte Juni hatten Zeitungen berichtet, Posadas habe Informationen über die Verstrickung des Ex-Präsidenten, Carlos Salinas, in Drogenhandel und Korruption besessen. Deshalb sei er umgebracht worden.

Brasilien

Mit einem Aufruf zur Verteidigung der moralischen Werte hat die katholische Kirche den Beginn einer Regierungskampagne gegen die Immunschwächekrankheit AIDS begleitet. Sexuelle Enthaltsamkeit, Treue in der Ehe und oft ignorierte moralische Werte seien im Kampf gegen die Ausbreitung dieser Krankheit effektiver als Kondome. Das erklärte am 4.08. ein Mitglied der Kommission für Gesundheitspastoral der brasilianischen Bischofskonferenz. In Brasilien wurden seit Beginn der 80-er Jahre offiziell mehr als 155.000 AIDS-Fälle registriert.

Vereinigte Staaten

Den besonderen Einsatz der Vereinigung der Kolumbusritter hat der Präsident des Vatikanischen Medienrates, Erzbischof John Foley, gelobt. In Minneapolis wies er jetzt darauf hin, dass die caritative Organisation seit 25 Jahren die Satellitenübertragung der Oster-und Weihnachtsliturgie mit dem Paspt finanziell ermöglicht. Ausserdem engagierten sich die Kolumbusritter in der Neuevangelisierung, im Kampf gegen Abtreibung, für die Familienwerte und helfen Kranken , Alten und Kindern.

 

Hinweise auf unser Wochenprogramm
Samstag: "Sonntagsbetrachtung " und "Rosenkranzgebet"
Sonntag:"Sie schreiben-Wir antworten"
Montag:"Weltkirchen-Magazin"
Dienstag:"Radioakademie"
Man hört Radio Vatikan
täglich 6.20, 16.00 und 20.20 Uhr
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Kurzwellen: 5880, 7250, 9645 Khz
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Radio Horeb
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Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital) verbreitet wird.
World-Radio-Network um 1.00, 9.30, 16.00 und 19.30 Uhr
Tonunterträger von Sky Movies (7.38 MHz analog)
und ZDF (7.56 MHz digital)

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Für die Internet-Nachrichten verantwortlich: Eva Rohrmann
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Redaktionsschluss der nächsten Zusammenfassung mit den wichtigsten Meldungen von Radio Vatikan-Nachrichten : Dienstag, 10.August 1999

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