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Verehrte Internet-Benutzer und Benutzerinnen! An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Nachrichten von Radio Vatikan in der Zeit von Mittwoch 23. Juni bis Samstag, 26. Juni 1999.

V A T I K A N

Papst Johannes Paul II. hat bei seiner Generalaudienz am 23.06. an seine jüngste Polenreise erinnert. Vor 30.000 Pilgern unterstrich er die zentrale Bedeutung ethischer Kriterien und Werte für die Demokratie, dazu gehörten auch der Schutz der Familie und des menschlichen Lebens.

Papst Johannes Paul II. hat am 24.06. eine Botschaft an die Versammlung katholischer Priester, die aus aller Welt nach Israel gekommen sind, gesandt. Er erinnert darin an den Wesen und Auftrag des katholischen Priestertums und ermutigt die Geistlichen nicht nachzulassen in dem Bemühen, Zeugnis von Jesus Christus zu geben. An den Priester von heute richtet sich die Frage Jesu-wie zur Zeit der Apostel - : Was sagst du über mich? Wer bin ich für Dich? Die Antwort auf diese Frage ist - nach Überzeugung des Papstes - grundlegend für jeden Christen. Was ist Christus für den Menschen und die Welt von heute? Der Papst unterstreicht, dass jeder Priester durch seine Weihe in seinem Sein Christus gleichförmig gemacht wird. Daher werde durch die Messfeier eines Priesters Christus allen Generationen gegenwärtig.

Papst Johannes Paul II. hat am 24.06. König Michael und Königin Anna von Rumänien in Audienz empfangen. Sie befanden sich zusammen mit dem Malteserorden in Rom. Ferner hat der Papst am 24.06. das Rücktrittsgesuch des deutschstämmigen Bischofs, Sebastian Kräuter, in Rumänien angenommen und den Bistumskanzler, Martin Roos, zu seinem Nachfolger ernannt. Der Papst empfing ebenfalls am 24.06. die Mitglieder Organisationen, die regelmässig den Kirchen des Nahen Ostens helfen. Sie halten derzeit in Rom ihre Jahresvollversammlung ab.

Kurienkardinal Edward Cassidy reist im Auftrag von Papst Johannes Paul II. Anfang Juli nach Armenien. Er wird dort mit dem Katholikos Karekin I. zusammentreffen, teilte Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls am 25.06. mit. Cassidy wird ihm eine persönliche Botschaft des Papstes überbringen.

In seiner Ansprache an die irischen Bischöfe , die sich zu ihrem Ad-Limina-Besuch in Rom aufhalten, betonte Papst Johannes Paul II. am 26.06 die Wichtigkeit eines starken Engagements der Christen für das kommende Jahrtausend. Heute - so der Papst wörtlich - seien die Laien in besonderer Weise dazu aufgerufen, die Anweisungen der Bischöfe auf dem Gebiet der Evanglisierung der Familie, der Kultur, des sozialen und politischen Lebens im täglichen Leben zu verwirklichen. Die Bischöfe rief der Papst auf, sich besonders für die Familien-und Ehepastoral sowie für die Katechese und die Priesterberufung einzusetzen.

Im Jubiläumsjahr 2000 werden weltweit viele Pilger zu den Wallfahrtsorten strömen. Auf diese Herausforderung richtig zu reagieren, dazu hat Papst Johannes Paul II. die Vollversammlung des päpstlichen Migrantenrates aufgerufen. Seit 23.06. beschäftigt sich die vatikanische Institution im Hinblick auf die Feierlichkeiten des kommenden Jahres mit dem Thema: der Wallfahrtsort, Stätte der Begegnung zwischen Gott und seinem Pilgervolk in der Zeit".

Die Malteser feiern in diesem Jahr ihr 900-jähriges Bestehen. Der Malteserorden ist mit seinen weltweit 10.500 Rittern und 80.000 freiwilligen Helfern eine der grössten Hilfsorganisationen der Welt. Am 24.06. ehrte Papst Johannes Paul II. den Orden mit einer Ansprache. Er wünschte ihnen gute Arbeit im Dienste Gottes und der Kirche. "Verteidigung und Zeugnis des Glaubens sind das Fundament der Evangelisation" erklärte der Papst weiter.

 

D E U T S C H S P R A C H I G E R R A U M

Deutschland

Am 23.06. hat Bischof Karl Lehmann vor der Presse erklärt, daß die deutschen Bischöfe, die Vatikanentscheidung zur Schwangeren-konfliktberatung annehmen. Fazit: die Kirche bleibt in der Beratung, schreibt aber auf den Beratungsnachweis, dass der Schein nicht zur Durchführung einer straffreien Abtreibung verwendet werden kann. Damit bezieht sie eindeutig Position für das Leben, sie trägt der Forderung des Papstes Rechnung und sie bittet die einzelnen Bundesländer, den Schein mit dem neuen Zusatz zu akzeptieren.

Reaktionen auf das Papstschreiben zur Schwangerenkonfliktberatung

Die Bundesregierung will umgehend mögliche rechtliche Konsequenzen eines modifizierten Beratungs-Scheins prüfen. Unabhängig vom Ausgang dieser Untersuchungen führe das Votum zur Rechtsunsicherheit und zur zusätzlichen psychischen Belastung der Frauen, erklärte Bundesfamilienministerin Christine Bergmann am 23.06. in Bonn.

Nach Einschätzung der Unionsparteien und der FDP entspricht der Beschluss der Bischöfe den gesetzlichen Vorgaben. Der veränderte Schein sei formal juristisch richtig, so der stellvertretende CDU/CSU- Fraktionsvorsitzende , Hermann Kues.

Nach Einschätzung der kirchenpolitischen Sprecherin der Bündnis/90-Grünen, Christa Nickels, ist der Finanzierungsanspruch der katholischen Stellen an den Staat nun in Frage gestellt. Der Versuch nach grösstmöglicher Eindeutigkeit habe zu noch grösserer Zweideutigkeit geführt.

Das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken - ZDK- begrüsste den Schritt ebenso wie der Caritasverband und der Sozialdienst katholischer Frauen. ZDK-Präsdient Hans-Joachim Meyer hofft, dass die Erwartung der Oberhirten in Erfüllung gehe, der vom Papst gewünschte Zusatz könne die Auseinandersetzungen der Vergangenheit beenden. Caritas-Präsident Hellmut Puschmann erklärte, ohne eine dialogsbereite Haltung der Bundesländer werde es keine Lösung geben.

Die katholischen Bischöfe sprachen am 23.06. ihre Hoffnung auf Akzeptanz ihrer Entscheidung durch die Politik aus. Der Eichstätter Oberhirte, Walter Mixa,sagte, man erwarte,dass die bayerische Staatsregierung dem modifizierten Schein zustimme. Bischof Josef Homeyer von Hildesheim bezeichnete den einmütigen Konsens als "ein kleines Wunder". Der Fuldaer Bischof, Johannes Dyba, sprach von einem "Schritt zur Verdeutlichung des gemeinsamen Anliegens".

Nach Ansicht des früheren Verfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenförde entspricht der modifizierte Beratungsschein den rechtlichen Vorgaben. Die geforderte Bestätigung der Beratung sei darin enthalten, der Zusatz betreffe die moralische Seite. Die Kirche könne keine Beschlüsse für den Staat treffen.

Ebenso positiv die Reaktionen von Seiten der Moralthologen: der von den Bischöfen vorgesehene Beratungs-und Hilfeplan sei mit dem Zusatz ein Schein anderer Art, der Eigenständigkeit und Unabhängigkeit kirchlicher Beratung markiere, so Johannes Reiter.

Der Moralthologe Eberhard Schockenhoff äusserte sich zufrieden darüber, dass die Kirche im staatlichen Beratungssystem verbleibt und zugleich ihr Nein zur Abtreibung deutlich macht.

Der Trier Bischof, Hermann Josef Spital, und der Hambuger Erzbischof Ludwig Averkamp haben die Entscheidung der katholischen Kirche zur Schwangerenkonfliktberatung verteidigt. Sie forderten den Staat auf, die beschlossene Regelung zu akzeptieren. Die Kirche nehme für sich das Recht in Anspruch, ihre Beratung nach ihren Grundsätzen zu gestalten, erklärte Spital am 25.06. in Trier. Die Eindeutigkeit ihres Zeugnisses sei für die Kirche Existenzgrundlage. Vom Staat erwartet die Kirche, laut Spital, dass er sich damit begnüge, der Beratungs-bescheinigung die von ihm notwendigerweise gesetzlich festzulegenden Auskünfte zu entnehmen. Dann müsse er im Sinne seines Gesetzes handeln.

Deutschland

Politiker aller Parteien haben am 24.06. im Bundestag die Länder aufgefordert, Rechtsklarheit über die Zukunft der kirchlichen Beartungsstellen zu schaffen. Vor allem gehe es um die Gültigkeit des kirchlichen Beratungsscheins. Die Union forderte, die Länder müssten sofort alle Rechtsunsicherheit beseitigen. Familienministerin Bergmann, wünschte die Weiterarbeit der katholischen Beratungsstellen, stellte aber die Frage, ob ihre Beratung noch als ergebnisoffen bezeichnet werden kann.

Deutschland

Nach Aussagen des Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Karl Lehmann, ist der Vatikan mit der Entscheidung der deutschen Bischöfe zur Schwangerenkonfliktberatung einverstanden. Wie der Mainzer Bischof erklärte , sei ihm diesn bei einem Gespräch mit Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano bestätigt worden. Lehmann betonte ausserdem, der Verbleib in der staatlichen Schwangerenberatung sei theologisch und geistlich lebensnotwenidg. Sich in dieser Frage in "bequeme Nischen" zurückzuziehen sei für jeden, der Seelsorger ist, unerlaubt.

Deutschland

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Karl Lehmann, hat die Zulassung der Abtreibungspille RU 468 durch den Bundestag scharf kritisiert. Lehmann bedauerte in einer Stellungnahme am 25.06. , dass das Tötungspräparat durch eine Änderung des Arzneimittelsgesetzes legalisiert werde. Scharf verurteilt Lehmann die Tatsache, das ein Tötungsmittel als Medikament dargestellt wird. Dabei werde die Sprache verwirrt. Schwangerschaft werde als Krankheit hingestellt, die mit Medikamenten überwunden werden kann. Der Konferenzvorsitzende kündigte an, die Kirche werde dieser Verharmlosung entschieden entgegentreten.

Deutschland

Mit einem Familienbuch wollen Tübinger Religionspädagogen eine Trendwende in der religiösen Erziehung von Kindern herbeiführen. Immer mehr Kinder hätten religiöse Fragen , die die Eltern nicht mehr beantworten können, so der Religionspädagoge Albert Biesinger, am 24.06. in Tübingen. Das neue Familienbuch mit dem Titel "Gott mit neuen Augen sehen" enthält Hinweise, wie Familien mit religiösen Fragen umgehen können.

Österreich

Der Familien-Beauftragte der Österreichischen Bischofskonferenz, Bischof Klaus Küng, hat jetzt auf die neuesten Ehe-Scheidungszahlen reagiert. In einem Pressegespräch rief er dazu auf, Vorsorgemassnahmen zu ergreifen, damit die Scheidungsrate nicht weiter ansteigt. Fast 40 Prozent aller Ehen werden momentan geschieden, im Durchschnitt nach etwa neun Jahren. Angesichts dieser Zahlen forderte Bischof Küng familienfördernde Massnahmen. Nötig sei ein Entgelt und eine Beratung für Erziehung und Haushaltsführung, sowie eine familienfreundliche Wohnungspolitik.

Schweiz

Mit der Zukunft der Orden hat sich die Vereinigung der Höheren Ordensoberen in der Schweiz beschäftigt. Hauptthema der Versammlung waren verschiedene Formen der Zusammenarbeit. So diskutierten die 30 Provinziale und Äbte zum Beispiel darüber, ob auch in der Schweiz ein ordensübergreifendes Noviziat eingeführt werden soll. Auch in der Alten-und Krankenpflege könne die Orden zusammenarbeiten, was einige bereits tun. Künftig soll diese Zusammenarbeit ausgeweitet werden. Ausserdem wurden die Ordensgemeinschaften eingeladen, sich offen mit der Qualität ihres Lebens und mit den Perspektiven für die Zukunft auseinanderzusetzen.

Österreich

Die "Aktion Leben" hat die angekündigte Einführung der Abtreibungspille "Mifegyne" scharf kritisiert. 90.000 Unterschriften gegen das Präparat hätten bereits deutlich gemacht, dass es in Österreich keinen Bedarf für das Tötungsmittel gebe. Daher sei es nicht hinnehmbar, das Präparat zu erlauben, heisst es in einer Erklärung vom 24.06. der "Aktion Leben".

Österreich

Das Klonen von menschlichen Embryonen ist nach Ansicht des Wiener Moraltheologen, Günter Virt, nicht mit der Menschenwürde vereinbar. Beim Klonen wolle man die Kopie eines betimmten Menschen erzeugen, weil Interesse an dessen Anlagen, Begabungen, Eigenschaften oder Organen bestehe. Die Einmaligkeit jedes Menschen bedeute aber, ihn niemals als Mittel zum Zweck für andere einzusetzen. Jeder Mensch sei um seiner selbst willen zu respektieren, so Virt am 23.06. gegenüber Kathpress.

Schweiz

Die bischöfliche Kommission "Ehe und Familie" will sich weiterhin für eine Mutterschaftsversicherung einsetzen. Das Gremiun reagierte am 23.06. enttäuscht auf die Ablehnung dieser Massnahme ducrh das schweizer Volk beim Referndum am 13. Juni. Offensichtlich hätten die Bürger nicht vertsanden, worum es bei der Mutterschaftversicherung geht.

E U R O P A

Jugoslawien

Der Rat der Bischofskonferenz Europas hat die Forderung der orthodoxen Kirche nach einem Rücktritt des jugoslawischen Präsdenten Milosevic und seiner Regierung unterstützt. Bei der Jahresversammlung des Rates war man sich einig, dass Solidarität nicht ausreicht, um den Konflikt im Kosovo zu beenden.

Jugoslawien

Nur wenig Ermutung für die orthodoxen kirchlichen verantwortlichen im Kosovo hat das Treffen am 23.06. des serbisch-orthodoxen Bischofs Radosavljevic mit den Aussenministern Deutschlands, Grossbritanniens, Frankreichs und Italiens gebracht. In dem Gespräch mit den Ministern trug der Bischof erneut seine Klage über die Flucht der Serben , sowie die Zerstörung und Verödung symbolträchtiger Kirchen und Klöster im Südkosovo vor. Diplomatische Kreise im Westen zeigen sich über den fortlaufenden Vergeltungsterror von Mitgliedern der UCK besorgt.

Grossbritannien

Unter grosser öffentlicher Anteilnahme ist der kürzlich an Krebs gestorbene Kardinal Basil Hume beigesetzt worden. Zu dem Gottesdienst am 25.06. in der Westminster Kathedrale hatte Königin Elisabeth II. die zum Katholizismus übergetretene Herzogin von Kent entsandt. Premierminister Tony Blair nahm mit seiner katholischen Frau an der von Kurienkardinal Edward Cassidy gefeierten Messe teil. Ausserdem waren neben dem irischen Premierminister Bertie Ahern zahlrecihe britische Abgeordnete sowie Vertreter anderer Kirchen anwesend.

Portugal

Der Bischof von Leira-Fatima erhofft sich eine baldige

Seligsprechung der Fatima-Kinder Jacinta und Franciso. Sie hatte im Jahr 1917 die Gottesmuttererscheinung gehabt. Nach seinen Angaben hat die zuständige Kardinalskommission ihr Plazet dazu gegeben, dass die Seher zur Ehre der Altäre erhoben werden.

Nordirland

Kirchenführer haben den protestantischen Oranierorden und die Katholiken in Portadown eindringlich zum Frieden aufgerufen. Beide Seiten müssten ihre Differenzen beilegen, erklärte der protestantiche Primas, Robin Eames, am 22.06. Der protestantische Bischof von Down und Dromore forderte den Oranierorden auf,seinen Marsch von Derry nach Portadown abzubrechen, weil der Orden sich sonst an der andauernden Tragödie um Drumcree mitschuldig mache. Auch der katholische Primas des Landes, Sean Brady, mahnte bei einem Gottesdienst in Rom zu Toleranz.

Kroatien

In Dubrownik ist am 23.06. das Jahrestreffen der Sekretäre der Europäischen Bischofskonferenzen zu Ende gegeangen. In einer Pressemitteilung unterstrichen die Tagungsteilnehmer die wachsende Bedeutung der Kirchen in einem Europa, das ohne die Rückbesinnng auf traditionelle Werte undenkbar sei. Auf der Tagesordnung hatten Themen gestanden, die für den Weg der Kirche ins nächste Jahrtausend bestimmt sind. Darunter die Beziehungen zwischen den christlichen Kirchen, der Dialog mit den Weltreligionen und die aktuelle Situation auf dem Balkan.

Ungarn

Die Katholiken des Landes wollen durch die Vermietung ihrer Kirchtürme an Mobilfunkgesellschaften ihre schlechte Finanzlage aufbessern. Pressemeldungen zufolge hat die katholische Kirche in Ungarn bereits Kontakte zu einigen Gesellschaften aufgenommen. Es werde aber jedem Pfarrer überlassen, ob er eine Antenne auf seinem Kirchturm anbringen lassen möchte.

Europäische Union

Sekten sollen künftig stärker bekämpft werden. Deshalb empfahl die parlamentarische Versammlung des Europarates ein europäisches Sekten-Beobachtungszentrum zu schaffen. Die Stelle soll über Aktivitäten von Gruppen religiösen, esoterischen oder spirituellen Charakters informieren, heisst es ien einem jetzt in Strassburg verabschiedeten Bericht.

A S I E N

Indien

Der Seligsprechugsprozess für Mutter Teresa wird offiziell am 26.07. in Kalkutta eröffnet. Das erklärte der Erzbischof der Stadt, Henry D'Souza, nach Angaben der Nachrichtenagentur ANSA. Die von Mutter Teresa gegründete Gemeinschaft übergab in diesen Tagen das nötige biographische Material an den Erzbischof. Ende Juli beginnt die diözesane Phase des Prozesses mit Anhörungen von Zeugen.

A F R I K A

Ghana

Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden wird Ende Juni im westafrikanischen Ghana ein Seminar über die katholische Soziallehre veranstalten. Teilnehmer sind ausser Bischöfen und Priestern vor allem Professoren und Lehrer, sowie Repräsentanten von anderen Religionen. Das Seminar ist das erste einer geplanten Reihe auch in anderen Kontinenten.

A M E R I K A

Kuba

In einer Botschaft zur Vierten Sozialwoche der Katholischen Kirche auf Kuba fodert Papst Johannes Paul II. die gesamte Inselbevölkrung auf, Initiativen für eine " neue Gesellschaft" zu ergreifen. Dies sei nur mit der Beteiligung aller, einschliesslich der katholischen Laien und des Klerus möglich, schreibt der Papst. Im Rahmen ihrer Sozialkwoche versucht die Kirche auf Kuba, nicht nur den Katholiken, sondern dem ganzen Volk die katholische Soziallehre zu erklären.

Hinweise auf unser Wochenprogramm

Samstag:" Wochenkommentar" und "Sonntagsbetrachtung"

Sonntag:"Aktenzeichen"

Montag:"Weltkirchen-Magazin"

Dienstag:"Kreuz des Südens"

Man hört Radio Vatikan

täglich 6.20, 16.00 und 20.20 Uhr

Mittelwelle : 1530 Khz

Kurzwellen: 5880, 7250, 9645 Khz

Radio Vatikan ist ferner zu hören über Astra 1A durch

Radio Horeb um 16.00 und 18.00 Uhr

Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital) verbreitet wird.

World-Radio-Network um 1.00, 9.30, 16.00 und 19.30 Uhr

Tonunterträger von Sky Movies (7.38 MHz analog)

und ZDF (7.56 MHz digital)

Vier-Monatsprogramm kann angefordert werden bei:

Winfried Aufterbeck, Wiesenstr.9a,D-40 878 Ratingen

Tel.: 0 21 02/2 30 31 Fax: 0 21 02/ 2 14 13

Für die Internet-Nachrichten verantwortlich: Eva Rohrmann

Redaktion dieser Ausgabe : Eva Rohrmann

Tel.:0039 06 6988 4101, Fax: 0039 06 6988 3844

Post:Radio Vatikan-sezione tedesca,I-00120 Citta del Vaticano

E-Mail:DEUTSCH@VATIRADIO.VA

Redaktionsschluss der nächsten Zusammenfassung mit den wichtigsten Meldungen von Radio Vatikan-Nachrichten : Dienstag,29.06.1999

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