Radio Vatikan Archiv

Verehrte Internet-Benutzer und Benutzerinnen! An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Nachrichten von Radio Vatikan in der Zeit von Samstag, 27. Juni 1998 bis Dienstag, 30. Juni 1998.

 

V A T I K A N

Papst Johannes Paul II. hat in einem apostolischen Schreiben einige bekannte Glaubenssätze als verbindlich erklärt, auch wenn sie nicht formal als Glaubenswahrheiten definiert worden sind. Das Schreiben betrifft direkt nur jene, die das Recht haben im Namen der Kirche zu lehren. Dennoch muß jedes Mitglied der katholischen Kirche diesen mit dem Glauben verbundenen Lehren seine volle Zustimung geben. Beispiele für die Lehren, die nicht gleugnet werden dürfen, sind der Ausschluß der Frauen von der Priesterweihe, das Verbot der Euthanasie und der Prostitution oder die Kanonisierung der Heiligen. Inhaber von hohen kirchlichen Ämtern, aber auch Professoren, Seminarleiter und Pfarrer müssen vor Amtübernahme das Glaubensbekenntnis sprechen und einen Treue-Eid leisten.

Papst Johannes Paul II. hat beim sonntäglichen Angelus-Gebet am 28. Juni die gemeinsame Erklärung der katholischen Kirche und des lutherischen Weltbundes gewürdigt. Sie sei eine wichtige ökumenische Errungenschaft auf dem Weg zur ersehnten Einheit der Kirchen. Es gäbe bereits einen sehr hohen Grad der Übereinstimmung in der Frage der Rechtfertigung des Menschen vor Gott. Der Papst gestand ein, daß die Erklärung nicht alle Lehrfragen löse. Er sprach die Hoffnung aus, daß dieses Geschenk des Heiligen Geistes die beiden Kirchen auf dem Weg zur vollen und sichtbaren Einheit ermutige. Abschließend bedankte sich der Papst bei allen Katholiken und Lutheranern, die an dem Dokument mitgewirkt haben. Zudem erinnerte der Papst beim Angelus an den Bürgerkrieg in Guinea-Bissau. Er hoffe, daß der Dialog dort stärker werde als die Sprache der Waffen. Johannes Paul II. würdigte ausdrücklich die Bemühungen des Bischof Settimio Ferrazzetta, die Konfliktparteien an einen Verhandlungstisch zu bringen.

Papst Johannes Paul II. hat am 28. Juni die Delegation des ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel in Audienz empfangen. In seiner Ansprache erinnerte der Papst an den Aufruf, den er mit Patriarch Bartholomäus unterzeichnet hatte. Darin bitten beide Kirchenführer ihre Gläubigen, sich mit Hilfe des Heiligen Geistes auf das Jubiläumsjahr 2000 vorzubereiten. Reflexion, Gebet, Dialog, Vergebung und geschwisterliche Liebe brächten beide Seiten näher zu Christus und ließen seinen Willen für die Kirche und die Menschheit besser verstehen, heißt es weiter in dem Aufruf.

Papst Johannes Paul II. hat bei der Eucharistiefeier zum Fest Peter und Paul am 29. Juni neunzehn neu ernannten Erzbischöfe in aller Welt zum Zeichen ihrer besonderen Verantwortung das Pallium überreicht. In seiner Predigt erklärte der Papst die Schlüssel-gewalt des Apostels Petrus, die darin bestehe, daß er Treuhänder des großen Schatzes der Erlösung sei. Die Schlüsselgewalt bedeute vor allem Verantwortung. An dieser nähmen insbesondere auch die Erzbischöfe teil. Weiter nannte Johannes Paul II. Jerusalem und Rom die beiden Pole der Lebenswege von Petrus und Paulus. Gott habe die Apostel aus vielfältigen Gefahren befreit, aber in Rom habe er sie schließlich zum Zeugnis ihres Lebens berufen. Jerusalem und Rom nannte der Papst zudem auch die beiden Pole der Jubiläumsfeiern zum Jahr 2000. Der orthodoxen Delegation des Patriarchen von Konstantinopel dankte der Papst für ihre Kommen und erinnerte bewegt an den Besuch des ökumenischen Patriarchen Bartholomäus von vor drei drei Kahren. Die jetzige Teilnahme sei ein Zeichen des Willens zur Einheit der Kirchen nach dem Wunsch und Auftrag Christi

Papst Johannes Paul II. hat am 30. Juni die 19 Erzbischöfe in Audienz empfangen, denen er am Tag zuvor das Pallium zum Zeichen der besonderen Verantwortung in der Kirche überreicht hatte. Beobachter weisen darauf hin, daß der Erzbischof der Diözese Vaduz, Wolfgang Haas, nicht dabei war, da Vaduz kein Metropolitansitz ist. Das Pallium erhalten nur Inhaber eines solchen Sitzes.

Papst Johannes Paul II. hat am 27. Juni vor den us-amerikanischen Bischöfen, die sich zu ihrem ad-limina-Besuch in Rom aufhalten, darauf hingewiesen, daß Abtreibung, Strilisation und Euthanasie nicht nur von der katholischen Moral verboten werden, sondern daß sie dem Naturgesetz generell widersprechen. Es sei auch keine kirchliche Sonderlehre, sondern moralisches Grundgut der Menschheit, daß Mann und Frau von ihrer Enpfängnis an eine unauslöschliche Würde hätten, so der Papst. Er verurteilte das Mißverständnis, als müsse Demokratie einhergehen mit moralischem Relativismus.

Am 28. Juni haben die 37 neuen Schweizer Gardisten ihren Treue-Eid abgelegt. Bei der Feier lobte der Papst in einer Ansprache die Treue und Zuverlässigkeit der Gardisten im Dienst der Kirche. Er dankte den schweizer Behörden, daß sie die Ernennung eines neuen Kommandanten und seines Stellvertreters gefördert hätten. Zudem dankte der Papst Kommandant Roland Buchs dafür, daß er in schwieriger Zeit bereit gewesen sei, zwischenzeitlich die Verantwortung zu übernehmen.

Anfang Juli findet im Vatikan eine internationale Konferenz über die Pastoral der Menschenrechte statt, bei der es um die enge Verbindung zwischen Seelsorge und den Grundrechten des Menschen gehen soll. Die Konferenz findet im Rahmen der Feiern zum 50. Jahrestag der allgemeinen Menschenrechtserklärung staat. Es sind mehrere Arbeitskreise geplant, die die Situation der Menschenrechte, die Aktivität von internationalen Organisationen und Sondererfahrungen über Pastoral und Menschenrechte studieren sollen. Alle Bischofskonferenzen nehmen durch Vertreter daran teil.

Am 30. Juni 1998 jährte sich zum zehnten Mal der Tag, an dem Marcel Lefebvre sich mit der illegalen Weihe von vier Klerikern seiner Priester-Bruderschaft "Pius X." von Rom abspaltete. Der Bruch mit den Traditionalisten um Erzbischof Marcel Lefebvre mit Rom gehört zu den aufsehenerregendsten Kapiteln im 20-jährigen Pontifikat Johannes Pauls II. Auch heute noch halten die Nachfolger Lefebvres, der 1991 verstarb, an seinem Kurs fest. Eine speziell gegründete päpstliche Kommission, "Ecclesia Dei" ist seit Jahren bemüht, die kirchliche Gemeinschaft mir Ordensleuten- und Gemeinschaften zu erleichtern, die sich an Lefebvres Weg orientieren, aber mit dem Papst und der katholischen Kirche verbunden bleiben wollen. Der Vatikan gab diesen Gruppen den Status einer "Gesellschaft des apostolischen Lebens". Die jetztz von Bischof Bernard Fellay geleitete Priesterbruderschaft "Pius X." unterhält keinerlei Kontakte zu der "Ecclesia Dei"-Kommission. In Rom hofft man weiterhin, die Spaltung überwinden zu können.

Papst Johannes Paul II. wird auch in diesem Jahr seine Ferien in den Dolomiten verbringen. Nach Angaben eines Vatikansprechers hält sich der Papst vom 8. bis 22. Juli im Gästehaus des Bischofs von Treviso auf.

 

 

D E U T S C H S P R A C H I G E R R A U M

österreich

Am 30. Juni hat in Wien eine ökumenische Konferenz zur Beilegung der Konflikte zwischen Katholiken und Orthodoxen in der Ukraine begonnen. Die orthodoxe Kirche wird dabei durch Erzbischof Augustin vertreten, die Katholiken der Ukraine durch Monsignor Lubomir Husar. Außerdem nehmen die Kardinäle König und Schönborn an den Gesprächen teil.

 

E U R O P A

Nordirland

Die gemäßigten Parteien des Landes, die im April das Friedensabkommen unterstützten, sind jetzt Sieger bei den Wahlen geworden. Die gegenerischen Unionisten sind gespralten. Dadurch werden die Katholiken ein wesentlich größeres Mitspracherecht in Nordirland erreichen.

Nordirland

Eine Kommission hat jetzt entschieden, daß der protestantische Orange-Orden in diesem Jahr nicht durch katholisches Gebiet marschieren darf. Begründet wurde die Entscheidung damit, daß bei gewalttätigen Zusammenstößen alle Fortschritte der vergangenen Monate zunichtegemacht würden. Die Orange-Mitglieder hatten schon vorab mitgeteilt, sie ließen sich durch keine Kommission einschüchtern. Die Regierung in London hatte vorsorglich schon 1000 zusätzliche Soldaten nach Nordirland geschickt, die die bereits anwesenden 18.000 verstärken sollen. Fanatische Mitglieder des protestantischen Orange-Ordens haben derweil angekündigt, daß sie bei einem Marsch am 5. Juli einen Polizei-Kordon durchbrechen wollen, um dadurch der katholischen Bevölkerung ihre Überlegenheit zu demonstrieren.

Luxemburg

Die Außenminister der Europäischen Union haben am 29. Juni eine Erklärung verabschiedet, in der sie die totale Abschaffung der Todesstrafe fordern. Dies sei ein zentrales Anliegen der Union, heißt es in der Erklärung.

Frankreich

Der ehemalige Bischof von Straßburg, Leon Elchinger, ist am 27.Juni 90-jähirg verstorben. Elchiner war während des Zweiten Vatikanischen Konzils weit über Frankreich hinaus bekannt geworden. Seine Beerdigung ist für den 2. Juli vorgesehen.

Portugal

Der Gesetzesentwurf zur Liberalisierung von Abtreibungen ist am 28. Juni bei einer Volksabstimmung knapp gescheitert. Nur etwa 30 Prozent der zur Abstimmung Berechtigten machte von dem Stimmrecht Gebrauch. Damit ist das Referendum ungültig. Die Kirche hatte die Portugiesen im Vorfeld dazu aufgerufen, gegen den Gesetzesentwurf zu stimmen, der von kommunistischer und sozialistischer Partei eingebracht worden war. Die Bischöfe des Landes wollen nun in einem Referendum über das Ergebnis beraten, bevor sie eine offizielle Erklärung dazu abgeben.

Rumänien

Der evangelische Bischof Lazslo Tokesch, der vor neun Jahren wesentlich dazu beitrug, das kommunistische Regime zu stürzen, hat am 29. Juni erklärt, er habe selbst mit der rumänischen Geheimpolizei "Securitate" zusammenarbeiten müssen.

Griechenland

Der orthodoxe Erzbischof von Athen, Christodoulos, hat sich am 27. Juni gegen das Embargo gegen den Irak ausgesprochen. Er erklärte, er werde eine Gruppe von Politikern unterstützen, die sich bereits für die Aufhewbung der Sanktionen einsetzt. Eine griechische Hilfskommission plant zudem, medizinische und humnaitäre Hilfsmittel in den Irak zu bringen.

Rußland

Der vatikanische Außenminister,Jean-Louis Tauran, der sich zur Zeit in Rußland zu Gesprächen aufhält, erklärte am 28. Juni in Moskau, daß es in absehbarer Zeit kein Treffen zwischen Papst Johannes Paul II. und dem russisch-orthodoxen Patriarchen, Alexei II., geben werde. Während sich Tauran positiv über die Gespräche mit den Vertretern der orthodoxen Kirche äußerte, erklärte ein Sprecher des Patriarchates, es habe keine eigentlichen Fortschritte gegeben. Die Orthodoxie sei zwar für die Religionsfreiheit, aber die orthodoxen Gläubigen dürften durch religiöse Propaganda keinen Schaden erleiden. Ein Vatikansprecher bestätigte am 30. Juni, daß Tauran auch mit Außenminister Primakov über die diplomatischen Beziehungen zwischen dem apostolischen Stuhl und Moskau gesprochen habe.

Rußland

Der Patriarch der othodoxen Kirche, Alexei II., hat jetzt vor der Presse erklärt, daß die Zeit für eine Wiederaufrichtung der Monarchie noch nicht gekommen ist. Das russische Volk sei unter kommunistischer Herrschaft zur Ablehnung der Monarchie erzogen worden, und diese Erinnerungen seien noch nicht überwunden, so der Patriarch. Alexei II. schloß aber nicht aus, daß Rußland irgendwann wieder zur Monarchie werden könnte.

 

A S I E N

China

US-Präsident Bill Clinton, der sich zur Zeit zu einem Staatsbesuch in China aufhält, hat die Pekinger Regierung am 27. Juni aufgefordert, einen Dialog mit dem Dalai Lama über die Religionsfreiheit in Tibet aufzunehmen. Er wies ferner daruaf hin, daß Religionsfreiheit nicht nur ein Gut für den Einzelnen, sondern auch für die Volksgemeinschaft sei. Sein Volk sei der Ansicht, daß die chinesische Regierung vor neun Jahren falsch gehandelt habe, als sie die Demonstrationen gewaltsam niederschlug. Am 28. Juni nahmen Clinton und seine Frau an einem evangelischen Gottesdienst in Peking teil. In einem live übertragenen Fernsehgespräch mit Präsident Jang Zemin wies Clinton auf den Wert der Menschenrechte hin und erklärte, es sei falsch gewesen, die Studentenbewegung vor neun Jahren mit Gewalt zu beenden. Der chinesische Präsident reagierte darauf mit der Erklärung, daß man jetzt Stabilität habe, weil man damals energisch eingegriffen habe.

China

Ein chinesischer Regierungssprecher hat am 29. Juni offizielle erklärt, daß Bischof Julian Jia Zinghuo nicht verhaftet worden sei. Er widersprach damit der Meldung der Kardinal-Kung-Stiftung in den USA, der BIschof von Hebei sei vor dem Clinton-Besuch in Polizeigewahrsam genommen worden. Der Sprecher leugnete jedoch nicht, daß gewisse Maßnahmen gegen den Untergrundbischof ergriffen worden seien. Der Oberhirte genieße jedoch Bewegungsfreiehit, hieß es in der Erklärung.

Vietnam

Der katholische Erzbischof von Ho CHi Minh-Stadt, Jean-Baptiste Pham Minh Man, hat jetzt erneut eine uneingeschränkte Religions-

freiheit für das ganze Land gefordert. Er habe bislang vergeblich versucht, die Legalisierung aller kirchlichen Aktivitäten zu beantragen. Die würden bisher nur als selbständige, von der Kirche unabhängige Einrichtungen geduldet, so der Erzbischof gegenüber dem römischen Fides-Missionsdienst.

Indonesien

Der Erzbischof von Jakarta hat jetzt in einem Hirtenbrief alle Katholiken aufgerufen, sich der Chinesen anzunehmen, die bei den Gewalttaten vor einigen Monaten körperlich oder seelisch geschädigt worden sind. Nach Pressemeldungen sollen 110 Chinesen umgekommen und 5000 ihrer Häuser zerstört worden sein.

Ost-Timor

Rund 5000 Personen haben sich 29. Juni zu einer Protestkundgebung vor einer Kathedrale in Baucau versammelt, um erneut für die Unabhängigkeit der Halbinsel von Indonesien zu demonstrieren. Nach Augenzeugenberichten soll es dabei zu Gewaltausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Polizei gekommen sein. Eine Person kam ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Am Morgen war ein diplomatisches Team zu Gesprächen mit dem katholischen Bischof Bacilio do Nacimento zusammengetroffen. Der Bischof der ost-timoresischen Hauptstadt Dili, Carlos Belo, erklärte am 30. Juni, daß die indonesischen Truppen abziehen sollten, wenn sie nur durch Blutvergießen in der Lage seien, die Ordnung aufrechtzuerhalten. Dann müßten UNO-Truppen die Sicherheit auf der Halbinsel gewährleisten. Aus Protest gegen das gewaltsame Vorgehen der indonesischen Truppen gegen Demonstranten haben zudem jetzt die drei Botschafter der europäischen Union ihren Besuch beim ost-timoresischen Gouverneur abgesagt.

 

A M E R I K A

Kuba

Der Präfekt der vatikanischen Erziehungskongregation, Kardinal Pio Laghi, hat sich während eines kurzen Besuches auf Kuba über das dortige Schulsystem informiert. Gegenüber der Presse erklärte Laghi, er habe nicht die Absicht, Druck auf die Regierung zugusten von katholischen Schulen auszuüben. Laghi rief die katholischen Lehrer und Erzieher dazu auf, neue Wege der Glaubensverkündigung auf der Zuckerinsel zu suchen. Auch wenn die staatlichen Schulen keinen Religionsunterricht erlaubten, so stünden doch unzählige Wege offen, wenn man nur Phantasie aufbringe. In einer Predigt vor 600 Personen in der Kathedrale von Havanna am 30. Juni erinnerte der Würdenträger die kubanischen Eltern daran, daß sie das Recht hätten, vom Staat diejenige ethische und zivile Erziehung für ihre Kinder zu verlangen, die ihren Werten entspräche. Zudem bemerkte Laghi unter großem Applaus, daß Religionsunterricht keineswegs dem modernen Staat widerspreche.

Brasilien

Der vor kurzem ermordete italienische Missionar Leo Commissari ist aus Versehen getötet worden. Der Täter, ein Drogenhändler, wurde am Freitag gefaßt und gestand bei seinem Verhör, er habe mit einem Konkurrenten abrechnen wollen, habe aber aus Versehen den Priester erschossen.

Vereinigte Staaten

Der us-amerikanische Vertreter für das Gesundheitswesen, Davis Satcher, hat sich auf der Welt-AIDS-Konferenz in Genf für mehr vorbeugende Aufklärung der us-amerikanischen Jugend ausgesprochen. In seinem Land, wo Sex auf allen Gebieten zum täglichen Image gehöre, sei auf diesem Gebiet bislang viel versäumt worden, so Satcher.

 

V E R E I N T E N A T I O N E N

Kinder sind nach einem am 29. Juni dem Weltsicherheitsrat vorgelegten Bericht die Hauptleidtragenden der Krieger während der letzten zehn Jahre. Demnach verloren zwei Millionen Kinder ihr Leben, sieben Millionen verloren Gliedmaßen, eine Million wurde zu Waisen, zwölf Millionen verloren ihr Zuhause und etwa zehn Millionen erlitten schwerste physische oder psychische Wunden.

 

Hinweise auf unser Wochenprogramm

Dienstag: Zum runden Geburtstag. In der Reihe "Menschen in der Zeit". Aldo Parmeggiani im Gespräch mit Pavel Kohout.

Mittwoch: Römische Woche

Donnerstag: Jugendmagazin-Spezial: Spurensuche im Kloster

Freitag: Prisma-Magazin

Man hört Radio Vatikan:

täglich 6.20, 16.00 und 20.20 Uhr

auf Mittelwelle 1530 kHz und auf den

Kurzwellen-Frequenzen: 5880, 7250, 9645 kHz

Über Radio Campanile. Im Kabel und auf Tonunterträger von

DSF um 16.15 Uhr 19.10 Uhr

Vier-Monatsprogramm kann angefordert werden bei:

Winfried Aufterbeck, Wiesenstr. 9a, D-40878 Ratingen

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Redaktionsschluß der nächsten Zusammenfassung mit den wichtigsten Meldungen von Radio Vatikan-Nachrichten: Freitag, 03. Juli 1998

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