Radio Vatikan Archiv

Verehrte Internet-Benutzer und Benutzerinnen! In dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Nachrichten von Radio Vatikan in der Zeit von Samstag, 23. Mai 1998 bis Dienstag, 26. Mai 1998.

 

V A T I K A N

Papst Johannes Paul II. hat in einem Telegramm an den Bischof von Aquile, Adalberto Arturo Rosat, den Erdbebenopfern in Bolivien seine Anteilnahme und Solidarität ausgesprochen. Er versprach den Angehörigen, für die Verstorbenen zu beten. Bei dem Erdbeben waren etwa 160 Menschen ums Leben gekommen, rund 100 wurden verletzt.

Papst Johannes Paul II. hat am 22. Mai vor Lebensschützern scharfe Kritik an der Abtreibungsregelung in Italien geübt. Etwa 3,5 Millionen Kinder seien mit Zustimmung des Staates in den letzten 20 Jahren getöten worden, so der Vorwurf des Papstes. Die linksdemokratische Politikerin Livia Turco erklärte, sie respektiere die Stellungnahme des Papstes als prophetisches Wort. Die katholische Gesundheitsministerin, Rosi Bindi, kritisierte die schlechte Anwendungsweise des bestehenden Abtreibungsparagraphen.

Papst Johannes Paul II. hat am 23./24. Mai die Region Piemont besucht. Zunächst führte den Papst seine Visite in die Kleinstadt Vercelli, wo er eine Seligsprechung vornahm. In seiner Begrüßung forderte der Papst eindringlich, der Staat müsse weg von Einzelinteressen und Lobbywesen und mehr dem Gemeinwohl dienen. Alle, die in der öffentlichen Verwaltung tätig sind, sollten auf dieses Ziel hinarbeiten. Vor allem die Christen wären am ehesten dazu aufgerufen und imstande, die Sensibilität für moralische Werte aufrechtzuerhalten. Am 24. Mai besuchte der Papst dann Turin, wo er unter freiem Himmel einen Gottesdienst feierte, an dem etwa 50.000 Menschen teilnahmen. In seiner Predigt bezeichnete er das im Turiner Dom ausgestellte Grabtuch als einzigartiges Zeugnis des Leidens, der Liebe Christi und seiner Unsterblichkeit. Das Tuch werfe immer wieder Fragen über seine Echtheit auf, so der Papst, doch für den Gläubigen zähle nur, daß das Leinen das Evangelium widerspiegele, die Erzählung von Leiden und Tod Christi. Während der Messe sprach Papst Johannes Paul II. drei Personen selig. Am Rande des Besuchs bekundete der Papst seine Freude über das Wahlergebnis in Nordirland. Er hoffe, daß die Bevölkerung jetzt den eingeschlagenen Weg des Friedens mutig fortsetze, so das Kirchenoberhaupt.

Papst Johannes Paul II. wird am 30. Mai verschiedene geistliche Bewegungen aus aller Welt auf dem Petersplatz treffen. Bereits am 27. Mai treffen sich rund 350 Vertreter der insgesamt 56 teilnehmenden Bewegungen zu einem Kongreß, um sich besser kennenzulernen und sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Trotz der großen Bandbreite und der unterschiedlichen Programme der Bewegungen soll nach außen die Einheit der Kirche sichtbar werden. Der Präsident des päpstlichen Dikasteriums, Kardinal Francis Stafford, sieht die Gruppen als wichtigen Bestandteil auf dem Weg der Erneuerung der Kirche im 21. Jahrtausend.

Papst Johannes Paul II. ist jetzt der dienstälteste Pontifex in diesem Jahrhundert. Er erreichte die Dauer der Amtszeit von Papst Pius XII., der die katholische Kirche von 1938 bis 1958 leitete.

Papst Johannes Paul II. hat am 25. Mai vor einer bulgarischen Delegation betont, daß Evangelisierung nicht bedeute, daß man anderen die eigene Kultur aufzwingen dürfe. Der Papst stellte die beiden Slawenapostel und Europa-Patrone, Kyrill und Methodius, als Vorbilder dar, die das Evangelium verkündet hätten, ohne es

zu verformen.

Am 26. Mai wurde im Vatikan der Kalender für das Heilige Jahr 2000 von dem Präsidenten des Zentralkomitees für das Jubiläum, Kurienkardinal Rogfer Etchegeraray, vorgestellt. Der Kalender sei exemplarisch zu sehen, so der Kardinal. Die Lokalkirchen und Bischofskonferenzen seien nun aufgerufen, eigene Kalender zu erstellen. Wie das Programm für das heilige Land letztlich aussehen soll, bleibe aufgrund der gegebenen Unsicherheiten dort offen. Man wies bei der Vorstellung des Kalenders darauf hin, daß der Papst sicher an vielen Veranstaltungen teilnehmen werde, man aber zur gegebenen Zeit spontan darüber entscheiden werde, an welchen Aktionen konkret. Der Kalender erhebe keinen Anspruch, vollständig zu sein, so der Sekretär des Zentralkomitees, Erzbischof Crescenzio Sepe.

Der Präsident des vatikanischen Komitees für das Jubiläumsjahr, Kardinal Roger Etchegaray, hat in Aussicht gestellt, daß Papst Johannes Paul II. im Heiligen Jahr die chaldäische Geburtsstätte Abrahams im Irak besuchen könnte. Man könne das ganze als interreligiöses Treffen stattfinden lassen, so Etchegaray am 26. Mai vor Journalisten.

Papst Johannes Paul II. hat zur Einweihung der Mariä-Himmelfahrtskirche in Sankt Petersburg dem Apostolischen Administrator für das europäische Rußland, Erzbischof Kondrusiewitsch, eine Grußbotschaft übersandt. Das Gotteshaus wurde 1929 von den Bolschewisten beschlagnahmt und erst 1995 an die katholische Kirche zurückerstattet. Die Kirche wurde am 24. Mai wiedereröffnet.

 

D E U T S C H S P R A C H I G E R R A U M

Deutschland

Der Erfurter Dompfarrer Reinhard Hauke bietet mit Zustimmung seines Bistums eine "Feier zur Lebenswende" für nichtkonfessionelle Jugendliche an. Diese Aktion solle bewußt als Alternative zu der aus DDR-Zeiten tradierten Jugendweihe angesehen werden, so Hauke. Der Hintergrund der Feier sei christlich, Gott werde durch den Segen mit einbezogen, betont der Erfurter Pfarrer. Die Jugendlichen sollen spüren, daß die Botschaft der Kirche über die üblichen Klischees hinausgeht. Sie bekommen so beispielsweise nicht nur die Geschichte des Christentums vermittelt, sondern sollen sich auch sozial engagieren, indem sie beispielsweise an einem Tag das Essen für 150 Obdachlose zubereiten.

Deutschland

Der Glaube an die Existenz und den positiven Einfluß der Engel hat in Deutschland Hochkonjunktur. Nach einer Umfrage des Allensbach-Instituts für Demoskopie glaubt mittlerweile jeder dritte Deutsche an die Boten Gottes. Bei zentralen Glaubensinhalten jedoch zeigt sich ein gegenläufiger Trend. Nur ein Viertel der Gläubigen hält so das Sakrament der Beichte noch für eine Notwendigkeit, und auch die Gottessohnschaft Jesu wird von 40 Prozent angezweifelt. Bei den Protestanten ist ein ähnlicher Trend zu verzeichnen, sowohl was die Engel als auch die zentralen Glaubenssätze betrifft. Insgesamt aber sind die Katholiken, Frauen häufiger als Männer, weitaus stärker von intensiven "Engelerfahrungen" betroffen.

österreich

Der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner hat die Beseitigung offensichtlicher Defizite in der kirchlichen Personalauswahl gefordert. Gegenüber der Wiener Tagezeitung erklärte Zulehner, für Bischofsernennngen sei eine gediegenere Verfahrensordnung zu überlegen, die eine breite Beteiligung der Diözese und Ortskirche sicherstelle.

österreich

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Diözesanbischof Johann Weber, hat anläßlich einer Messe in Graz erklärt, eine wirkliche Erneuerung der katholischen Kirche könne nur mit ihr als Ganzes und keinesfalls an den Bischöfen vorbei geschehen. Weber verlangte von den Kritikern an der derzeitigen Situation der Kirche, daß sie ihre Haltung ändern. Aber auch die Kirche müsse das Wort Christi wieder ernster nehmen. Man könne sich nicht einfach die Stellen aus dem Evangelium herausgreifen, die angenehm seien, so Weber.

 

E U R O P A

Nordirland

Bei der Abstimmung über den Friedensvertrag haben alle Seiten

mit großer Mehrheit ihre Zustimmung zu dem Abkommen erteilt. Das Ergebnis rief aus kirchlichen und politischen Kreisen durchweg positive Reaktionen hervor. Der katholische Weihbischof in Armagh, Gerard Clifford, begrüßte die breite Annahme der Friedenspläne. Der Bischof zollte den Politikern und Kirchenvertretern große Anerkennung, da sie jahrelang unermüdlich daran gearbeitet hätten, ohne sich durch Rückschläge entmutigen zu lassen.

Nordirland

Protestantische Aktivisten haben am 26. mai eine vor zwei Jahren begonnene Belagerung einer katholischen Kirche in Harryville beendet. Politiker aller Seiten sehen darin eine positive Reaktion auf das vor einigen Tagen durchgeführte Referendum.

Großbritannien

Die katholische Erzdiözese Glasgow hat innerhalb von fünf Jahren einen Schuldenberg von umgerechnet 28 Millionen Mark abgetragen. Dies wurde zum einen durch die Einnahmen aus einer zweiten Sonntagskollekte, zum anderen durch den Verkauf von Ländereien möglich.

Frankreich

Der Film "Die Ewigkeit und ein Tages" , der dieses Jahr die "Goldenen Palme" von Cannes erhalten hat, ist auch mit dem ökumene-Preis ausgezeichnet worden. Die Jury betonte, die Poesie des Drehbuchs öffne den Blick für die Tiefe der Existenz in ihrer Weite der Interpretation und ihrem Reichtum der symbolischen Spannbreite.

Italien

Der erste Buddhisten-Tempel in Italien ist am 24. Mai auf Sizilien eingeweiht worden. Buddhistische Größen aus Japan und Sri Lanka sowie rund 50 Mönche aus aller Welt nahmen ebenso darn teil wie der Bischof von Ragusa, Angelo Rizzo. Insgesamt gibt es in Europa vier buddhistische Tempel.

Tschechische Republik

Der Präsident des päpstlichen Medienrates, Erzbischof John Foley, hat anläßlich einer Konferenz in Prag am 23. Mai erklärt, Journalisten sollten die kirchliche Autorität nicht als Gefahr ansehen. Umgekehrt sollte aber auch die Kirche Journalisten nicht als Bedrohung, sondern als Chance sehen, so Foley.

Bosnien-Herzegowina

In der Nähe von Tuszla ist am 22. Mai ein Friedensdorf für Waisen eröffnet worden. Die Rudolf Walter-Stiftung hat die Einrichtung, die bisher circa 150 Kinder beherbergt, mit fünf Millionen Mark ermöglicht.

Serbien

Die christlich-orthodoxe Kirche hat bei einem Treffen in Belgrad am 23. Mai ihre Besorgnis über die Lage im Kosovo ausgedrückt. In einer Abschlußerklärung hieß es, man sei sehr besorgt über die zunehmende Gewalt und fordere zu Dialog und demokratischen Lösungen in der Kosovo-Krise auf.

Rußland

Zwanzig orthodoxe Gläubige sind am 25. Mai zu einer Pilgerwanderung von Vladiwostock nach Moskau aufgebrochen. Der Marsch, bei dem ein überdimensionales Kreuz mitgeführt und der von der St. Andreas-Vereinigung organisiert wird, soll an die 2000-jährige Wiederkehr der Geburt Christi erinnern. Die Gläubigen wollen in etwa 18 Monaten ihr Ziel erreichen und auf ihrem Weg Kreuze errichten und Bedürftigen helfen.

 

A S I E N

Libanon

Eine Briefmarke, die an den Besuch des Papstes im Mai vergangenen Jahres erinnert, ist jetzt von der Post des Landes herausgegeben worden. Die Marke zeigt den Papst zusammen mit Präsident Elias Hrawi. Mit der Herausgabe der Briefmarke will man von öffentlicher Seite zeigen, daß man dem Besuch des Kirchenoberhauptes große Bedeutung beimißt.

Indien

Im ostindischen Bundesstaat Bihar ist erneut ein Ordensmann mißhandelt und schwer verletzt worden. Der Leiter einer Jesuitenschule wurde bei einem nächtlichen Überfall mit Eisenstangen geschlagen und erlitt daraufhin einen Schädelbruch. Bei den Tätern soll es sich um fundamentalistische Hindus handeln. Nach dem Attentat forderte die Vertretung der indischen Katholiken die Regierung erneut auf, den Verbrechen Einhalt zu gebieten. In Bihar sind seit Oktober drei Missionare ermordet worden.

Indien

Katholiken und Anglikaner haben am 25. Mai gemeinsam einen Gedächtnisgottesdienst für den pakistanischen Bischof John Joseph

gefeiert, der sich, nach Berichten aus Pakistan, vor einigen Wochen aus Protest gegen das Blasphemiegesetz das Leben genommen hat. Der Weihbischof von Neu Delhi erklärte bei dem Gottesdienst, die Regierung nutze das Gesetz aus, um gegen religiöse Minderheiten vorzugehen.

Indonesien

Der neue Präsident des Landes will 10 bis 15 politische Häftlinge freilassen. Es wird allerdings nicht damit gerechnet, daß die nach dem Umsturzversuch von 1965 verhafteten oder ost-timoresische Rebellen dazu gehören werden. Etwa 200 politische Häftlinge befinden sich in indonesischen Gefängnissen. Menschenrechtsorganisationen fordern seit langem ihre Freilassung. Friedensnobelpreisträger Ramos Horta äußerte derweil die Befürchtung, daß das Thema "Ost-Timor" von der neuen Regierung ignoriert werde.

 

A F R I K A

Algerien

Bei erneuten Attentaten im Land hat es mindestens 40 Tote und zahlreiche Verletzte gegeben. Der Papst ernannte derweil Augustin Kasujja zum neuen Nuntius in Algerien.

Sudan

Regierungstruppen haben seit Anfang Mai Städte der Rebellen im Süden des Landes geplündert, niedergebrannt und Zivilisten getötet. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, die aus den betroffenen Gebieten zurückkehrten, teilten am 22. Mai mit, Dutzende seien bei den brutalen Angriffen ums Leben gekommen.

Ab Juni will die Regierung wieder internationale Hilfsflüge in den Süden des Landes zulassen.

Sierra Leone

Auch nach dem Ende des Putsches und der Machtübernahme des gewählten Präsidenten bestehen im Norden nach wie vor bürgerkriegsähnliche Verhältnisse. Eine UNO-Delegation berichtete, daß Soldaten im Norden des Landes Zivilisten angreifen und grausam verstümmeln. Aus dem benachbarten Guinea wird gemeldet, daß 42.000 Flüchtlinge aus Sierra Leone durch heftige Regenfälle von humanitärer Hilfe abgeschnitten seien.

Südafrika

Eine Umfrage in Johannesburg hat jetzt ergeben, daß die Zahl der Gewalttätigkeiten gegen Kinder ständig zunimmt. So wurden im Jahr 1996 35.838 Fälle von Kindesmißbrauch bekannt. Nur eine geringe Zahl der Fälle werde jedoch zur Anzeige gebracht, beklagt eine Ministerin. Demnächst soll eine Kampagne gestartet werden, die die öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren soll.

 

A U S T R A L I E N

In einer Unterschriftenaktion haben sich am 26. Mai mehr als eine Million Australier für die Diskriminierung der Ureinwohner entschuldigt. Anlaß für das Schuldeingeständnis ist der erste Jahrestag der Veröffentlichung einer Schrift über die Zwangsdeportation von rund 300.000 Aborigines von Beginn der vierziger bis zum Ende der sechziger Jahre. Auch die katholische Kirche entschuldigte sich jetzt, die Zwangsmaßnahmen unterstützt zu haben, bei denen Kinder von Ureinwohnern ihren Eltern entrissen und weißen Familien oder Heimen übergeben wurden. Mit Glockenläuten im ganzen Land und Gottesdiensten, an denen Tausende teilnahmen, bat man die Aborigines um Vergebung. Die Regierung verweigert bislang, sich zu entschuldigen.

 

A M E R I K A

Guatemala

Die Menschenrechtskommission ist mittlerweile davon überzeugt, daß höchste Militärkreise in den Mord an Bischof Juan Gerardi verwickelt sind. Die Kommission warf der Regierung des Landes am 22. Mai vor, nichts für die Aufklärung des einen Monat zurückliegenden Verbrechens zu tun. Seit dem Mord seien Menschenrechtler und Priester massiv gefährdet, erklärte Amnesty International.

Kolumbien

Kolumbien ist das Land mit der höchsten Mordrate weltweit, und der Bürgerkrieg dort geht weiter. Allein 1995 brachten Guerillatruppen oder Todesschwadronen etwa 33.000 Menschen um, und über eine Million Kolumbianer sind wegen der Gewalt Inlandsflüchtlinge. Die Kirche, der in Kolumbien große Bedeutung zukommt, will fortan am 19. Mai eines jeden Monats zusammen mit der protestantischen Bewegung in der Hauptstadt eine Gebetswache für den Frieden abhalten. Man will mit der ökumenischen Aktion vor allem dazu beitragen, daß die Bürger öffentlichen Raum zurückgewinnen.

Brasilien

Der neue Erzbischof von Sao Paulo, Claudio Humes, ist am 23. Mai unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in sein Amt eingeführt worden. Der 63-jährige wird damit Nachfolger des populären Paolo Evaristo Arns. Humes erklärte in seiner Ansprache, er wolle vor allem der Evangelisierung oberste Priorität einräumen. Ein Sprecher der Erzdiözese berichtete, Humes habe während der Militärdiktatur in den Jahren kontroverse Arbeiterstreiks unterstützt, sei aber seitdem in sozialen Fragen konservativer geworden.

Chile

Präsident Eduardo Frei hat während einer Ansprache vor dem Kongreß alle Militärs dazu aufgerufen, sich an der Suche nach Vermißten aus der Zeit der Militärdiktatur zu beteiligen. Menschenrechtsorganisationen nahmen das Bemühen des Präsidenten mit Zustimmung auf.

Vereinigte Staaten

Eine Explosion in einer protestantischen Kirche im Staat Illinois hat am 24. Mai 30 Verletzte gefordert und das Gebäude beschädigt. Nach Angaben eines Untersuchungsbeamten soll es sich um einen Einzelfall handeln. Vor etwa fünf Monaten jedoch hatte es bereits eine Bombenexplosion in einer anderen nahegelegenen Kirche gegeben. Von offizieller Seite erwartet man jetzt weitere Stellungnahmen zu dem Vorfall.

 

Hinweise auf unser Wochenprogramm
Dienstag:
Radio-Akademie: Christliche Wurzeln Europas?
Mittwoch: Römische Woche
Donnerstag: Kreuz des Südens
Freitag:
Prisma-Magazin

Man hört Radio Vatikan:
täglich 6.20, 16.00 und 20.20 Uhr
auf Mittelwelle 1530 kHz und auf den
Kurzwellen-Frequenzen: 5880, 7250, 9645 kHz
Über Radio Campanile. Im Kabel und auf Tonunterträger von DSF um 16.15 Uhr 19.10 Uhr

Vier-Monatsprogramm kann angefordert werden bei:
Winfried Aufterbeck, Wiesenstr. 9a, D-40878 Ratingen
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Für die Internet-Nachrichten verantwortlich:

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Redaktion dieser Ausgabe: Verena Schlinkert

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Redaktionsschluß der nächsten Zusammenfassung mit den wichtigsten Meldungen von Radio Vatikan-Nachrichten: Freitag, 29. Mai 1998

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