Radio Vatikan Archiv

Verehrte Internet-Benutzer und Benutzerinnen! An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Nachrichten von Radio Vatikan in der Zeit vom Samstag, den 21. Februar bis Dienstag, den 24. Februar 1998.

 

Vatikan

Beim feierlichen Konsistorium am 21. Februar hat Papst Johannes Paul II. 22 neue Kardinäle kreiert. Die Feier fand im Freien bei strahlendem Sonnenschein auf dem Petersplatz statt. Unter den neuen Atmsträgern war der Wiener Erzbischof Christof Schönborn.

Vatikan

In dem Arbeitspapier für die Asiensynode verurteilt die Kirche den Sex-Tourismus. Durch diese Form der Ausbeutung erlitten vor allem Frauen und Kinder schwersten Schaden, das Leben selbst werde bedroht. In dem 80-Seiten landen Dokument wird einerseits erfreut auf die große Religiosität Asiens hingewiesen, andererseits auf die Tatsache, daß das Christentum bis jetzt dort nur sehr schwach verbreitet sei.

Vatikan

Gestern ist eine Delegation des Papstes nach Vietnam gereist. Das gab der Pressesaal des Vatikan am 23. Februar bekannt. Der Untersekretär für auswärtige Angelegenheiten, Celelstino Migliore und Bernabé Nguyen van Phuong von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker nehmen an der Mission teil. Es soll bei dem Besuch um die Situation der Kirche in Vietnam gehen.

Vatikan

Der apostolische Stuhl ist mit der Einigung, die UNO-Generalsekretär Kofi Annan im Irak-Konflikt erreicht hat, zufrieden. In einer Erklärung vom 23. Februar drückte Pressesprecher Navarro-Vals zugleich die Hoffnung aus, daß die Übereinkunft auch dazu beitrage, das Embargo aufzuheben, unter dem vor allem die breite Bevölkerung leide.

Vatikan

Papst Johannes Paul II. hat das mehrmonatige Provisorium an der römischen Kurie beendet. So hat er nach den Kardinalserhebungen vom 22. Februar einen Tag später die in letzter Zeit ernannten Kurienchefs zu Präfekten ernannt. Neuer Präfekt der Kleruskongregation wurde der chilenische Kardinal Medina-Estevez, der Italiener Bovone wurde Präfekt der Heiligsprechungskongregation. Für die nächsten Tage sind weitere Umbesetzungen an der römischen Kurie und im diplomatischen Dienst des Vatikan angekündigt.

Deutschland

Eine Delegation deutscher Juristen ist am 23. Februar in die Vereinigten Staaten gereist, um sich über die Scientology-Sekte zu informieren. In den USA sind die Scientologen als Kirche anerkannt, in Deutschland stehen sie seit Juni unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.

Deutschland

Erstmals beteiligen sich auch die ADAC-Regionalsverbände in Trier an der diesjährigen Fastenaktion "Auto-Fasten". Dies bestätigte am 24. Februar ein ADAC-Sprecher in München. Kirchengemeinden, Bistümer und Umweltverbände riefen dazu auf. Der ADAC vertrete generell die Mobilität, nicht nur den Autofahrer, rechtfertigte man sich in der Münchner Zentrale.

österreich

Kardinal Hans Herrmann Groer wird sich auch weiterhin nicht zu den Anklagen des sexuellen und des Amtsmißbracuhs äußern, die ihn in den Mittelpunkt des Medieninteresses befördert haben. Das erklärte er in einem am 23. Februar erschienenen Interview mit der österreichischen Kronenzeitung. Die apostolische Visitation im Benediktinerkloster Göttweig, die am 2. März beginnt, gelte nicht seiner Person, sondern der Abtei selbst. Als Kardinal unterstehe er der Rechtsprechung des Papstes. Indes mehren sich die Stimmen, die befürchten, das andauernde Schweigen Groers zu den Vorwürfen könne zu einer Spaltung in der österreichischen Kirchenhierarchie führen.

Frankreich

Der UNESCO-PREIS für Pressefreiheit geht in diesem Jahr an die nigerianische Journalistin Christina Anyanwu. Das gab der Generaldirektor des UNO-Kinderhilfswerkes, Frederico Mayor, am 24. Februar in Paris bekannt. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Dollar dotiert und soll am Welttag der Pressefreiheit am 3. Mai übergeben werden.

Italien

Der Friedensnobelpreisträger und Bischof von Dili, Carlos Belo ist mit dem Ehrendoktor ausgezeichnet worden. Die römische Salesianer-Universität zeichnete ihn für seine Umsetzung der Ordenstraditionen in seinem Leben aus.

Italien

Die italienischen Missionsorden haben jetzt einen gemeinsamen elektronischen Informationsdienst eingerichtet. In ihm werden vor allem Nachrichten und Kommentare von der Südhälfte der Erde an Interessenten vermittelt. Die Informationen sind im Internet abrufbar. Zentrum der Einrichtung ist das Generalat der Comboni-Missionare. Ihr Ziel ist die schnelle Unterrichtung der rund 50.000 Missionare in aller Welt, die teilweise in völlig abgelegenen Gegenden arbeiten. Angestrebt ist auch die Zusammenarbeit mit Organisationen, die nicht mit den Regierungen arbeiten.

Italien

Drei Millionen Besucher werden für die öffentliche Ausstellung des Turiner Grabtuches zwischen dem 18. April und dem 14. Juni erwartet. Seit einigen Monaten arbeitet eine Kommission aus Kirchenleuten und Regionalpolititkern an der Organisation für den Pilgerstrom. In diesem Jahr wird die Besichtigung des Grabtuches nur mit Reservierung möglich sein, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Italien

Die Basisgemeinden in Südeuropa übernehmen in der ökumenischen Bewegung eine Vorreiterrolle. Außerdem habe sich der ökumenische Gedanke nach dem Treffen von Graz auf die osteuropäischen Kirchen verlagert. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der ersten gemeinsamen Arbeitstagung des Rats der europäischen Bischofskonferenzen und der Konferenz der Kirchen nach Graz vom 23. Februar. Beschlossen wurde unter anderem, eine ökumenische Europa-Carta zu erarbeiten. Sie soll im Jahr 2001 veröffentlicht werden. In diesem Jahr, das der Jugend gewidmet sein wird, werden das katholische und orthodoxe Osterfest zusammen fallen. Außerdem ist für den gleichen Zeitraum ein ähnliches Treffe wie Graz nach Möglichkeit in einem osteuropäischen, vielleicht orthodoxen, Land geplant.

Belgien

Beim Sozialkongreß de europäischen Bischofskonferenz haben führende Vertreter der katholischen Kirche ihr grundsätzliches Einverständnis mit der Gemeinschaftswährung Euro bekundet. Die Tagung blieb jedoch weitgehend offen, wie das solidarische Europa konkret aussehen könnte. Die gemeinsame Währung werde erhebliche Auswirkungen auf das europäische Gesellschaftsmodell haben, sagten die Bischöfe am 23. Februar. Deshalb mahnten sie die Wirtschaft und die Politik, die Einführung sozial verträglich zu gestalten. Das theoretische Prinzip der Solidarität müsse in der Praxis umgesetzt werden, äußerte sich der Vertreter des Vatikan Diarmuid Martin. Dem bisherigen Wohlfahrtsstaat erteilten praktisch alle Redner eine Absage. Der Präsident der EU-Bischofskonferenzen, der Hildesheimer Bischof Josef Homeyer meinte, der momentane Aufbau des Sozialstaates belaste die kommenden Generationen zu sehr. Auch Bundesbankpräsident Hans Tietmyer war anwesend und erinnerte daran, daß alle sozialen Konzepte ökonomischen Prinzipien genügen müßten, damit Europa wettbewerbsfähig bleibe. Die Wirtschaft dürfe aber kein Selbstzweck werden, ergänzte Homeyer.

Nordirland

Der Ausschluß der SinnFein Partei aus den Friedensgesprächen bis zum 9. März hat am 23. Februar zu Demonstrationen in Ulster geführt. Ein Sprecher der Partei, die als Sprachrohr der IRA gilt, warf heute dem britischen Premierminister Tony Blair vor, die selbe Politik wie seine Vorgänger zu verfolgen. Die gestern in Moira explodierte Bombe war offenbar von der Continuity-IRA gelegt worden, einer Splittergruppe der IRA, die sich dem von den Friedensabsichten der SinnFein Partei distanziert.

Polen

Staatspräsident Kwasniewski hat am 23. Februar das Konkordat mit dem Vatikan unterzeichnet. Das Abkommen, daß die Beziehungen Polens zur Kirche und dem Vatikan regelt, hatte seit 1993 auf Eis gelegen. Die ehemaligen Kommunisten hatten darin die katholische Kirche zu stark bevorteilt gesehen.

Türkei

Das Verbot der islamischen Wohlfahrtspartei ist heute in Kraft getreten. Ihre 150 Parlamentsabgeordneten haben jetzt keine Fraktionszugehörigkeit mehr, dürfen aber ihr Mandat behalten. Sie bleiben die größte Oppositionsgruppe im Parlament, und es wird damit gerechnet, daß sie auch künftig einheitlich abstimmen.

Europäische Union

Die EU-Außenminister haben gestern in Brüssel beschlossen, die zum Jahresende auslaufende Finanzhilfe für die Palästinernser zu erneuern. Außerdem wollen die europäischen Minister wegen der palästinenischen Wirtschaftskrise Israel auffordern, alle Hindernisse für die Entwicklung aus dem Weg zu räumen, heißt es in der am 24. Februar in Brüssel veröffentlichten Erklärung.

Israel

Die Knesset hat am 23. Februar dem liberalen Konversionsprogramm angeschlossen. Das israelische Parlament unterstützte damit den Vorschlag, daß in Zukunft auch liberale und reformierte Rabbiner darüber entscheiden dürfen, ob eine Person zum Judentum übergetreten ist. Die Abstimmung hat aber nur indikativen und keinen entscheidenden Charakter. Die zukünftige Regierung hängt allein von den orthodoxen Rabbinern ab, die sich bisher das Recht vorenthalten, über Konversionen zu entscheiden.

Israel, Palästina

Ein Viertel aller Wohnungen in den jüdischen Siedlungen des Gaza-Streifens steht leer. Das erfuhr eine Friedensgruppe bei detaillierten Nachforschungen. Das Ergebnis widerspricht eklatant den Angaben des israelianischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu; Dieser fordert weitere Siedlungen, um die Nachfrage zu befriedigen.

Irak

Bei der Mission von UNO-Chef Kofi Annan in Bagdad scheint ein Erfolg in greifbarer Nähe. Das melden die Agenturen am 22. Februar aus dem Irak. Weiterhin hofft auch der Vatikan auf eine friedliche Lösung. Das bestätigte der spanische Außenminister nach Gesprächen im Vatikan. Derweil ist in der katholischen Kathedrale von Washington eine Friedenskapelle eingerichtet worden. Sie steht allen Glaubensgemeinschaften für Friedens-Gottesdienste zur Verfügung.

Pakistan

Der neue Staatspräsident, Rafiq Tarar, hat am 23. Feburar die wachsende Rolle des Islams für sein Land betont. Der Westen habe eine falsche Auffassung der Werte und Vorstellungen des Islams. Tarar will die islamischen Reformen weiter vorantreiben. Zudem möchte er eine Gruppe von Intellektuellen auf Weltreise schicken, um über den Islam zu informieren.

Indien

In einem kirchlichen Rehabilitationszentrum für Erdbebenopfer im Staate Maharachtra haben bisher unbekannte Täter einen Priester sowie mehrere Ordensfrauen und Sozialarbeiter verletzt. Nach Angaben eines Jesuitenpaters haben sich rund 50 Männer an dem Überfall beteiligt. Kirchliche Kreise nehem an, daß es sich hierbei um Mitglieder einer rechten Hindugruppe handelt. Diese hat aber die Beschuldigungen zurückgewiesen.

China

Zeitgleich zur Reise einer Kirchendelegation durch China hat eine Exil-Stiftung schwere Vorwürfe gegen die Pekinger-Behörden erhoben. Sie hätten eine Kampagen gegen die Untergrundkirche Chinas getartet, die schlimmer sei als die Kulturrevolution. Das schreibt die Kardinal-Kung-Stiftung, die den Untrgrundkatholiken nahesteht, in einem Fax an die Auslandspresse in Peking am 22. Februar. Allein in der Hebei-Provinz habe die kommunistische Führung in diesem Jahrzehnt drei Bischöfe umgebracht; Hunderte von Priestern seien immer noch in Haft.

Philippinen

Die Bischöfe des Inselstaates haben in Manila apostolische Schreiben gegen Kinderausbeutung, Todesstrafe, kriminalität und die ineffiziente Regierung der südlichen Philippinen veröffentlicht. Sie sind der Abschluß der Vollversammlung des Episkopats vom 29.-31 Januar diesen Jahres.

Indonesien

Die Unabhängigkeit der von Indonesien besetzten Insel Ost-Timor muß auf friedlichem Wege erungen werden. Das forderte der Friedensnobelpreisträger und Bischof von Dili, Carlos Belo. Viele junge Leute fliehen in letzter Zeit von Ost-Timor in die indonesische Hauptstadt Jakarta, um in den dortigen Botschaften Spaniens und Portugals um politisches Asyl zu bitten.

Kenia

Die Regierungspartei hat der katholischen Kirche und protestantischen Gruppen vorgeworfen, einen Staatsstreich zu planen. Die Kirche will die Regierung stürzen und mobilisiert zu diesem Zweck bereits die Massen, schrieb das Sprachrohr der Regierungspartei am 22. Februar, Kenya Times. Präsident Daniel Arab Moi hatte der Kirche schon am Freitag vorgeworfen, Anarchie zu verbreiten. Grund sind Forderungen der Kirche nach einer demokratischeren Verfassung. Sie hatte außerdem zusammen mit dem kenianischen Kirchenrat am Donnerstag der Regierung Moi mangelnde moralische Autorität attestiert. Die Regierung tue nichts gegen ethnische Gewalt.

Kenia

Am vergangenen 18. Februar ist in der katholischen Universtiät Ostafrikas in Nairobi ein Symposion unter dem Motto "Dialog zwischen Glaube und Kultur" zu Ende gegangen. Der Kongreß wurde vom päpstlichen Rat für Kultur in Zusammenarbeit mit der katholischen Universität Ostafrikas einberufen. Anwesend waren Mitglieder der Bischofskonferenzen Afrikas und Persönlichkeiten aus der kirchlichen Welt. Bei den Konferenzen ging es hauptsächlich um die Suche nach einem Dialog zwischen den Christen Afrikas und die Verwurzelung in ihren Kulturen.

Nigeria

Sechs Häftlinge sind heute in Lagos öffentlich hingerichtet worden. Sie waren vor Jahren wegen bewaffneten Bandenwesens zum Tode verurteilt worden. Diese Hinrichtung kommt nur einen Tag nach der offiziellen Ankündigung, daß der Papst Nigeria besuchen wird. Im Vatikan war am 20. Februar das Besucherprogramm der geplanten Visite Ende März vorgestellt worden.

Sierra Leone

19 katholische Missionare sind gestern aus der Region von Lunsar evakuiert worden. Die Vorsichtsmaßnahme wurde getroffen, da am vergangenen Samstag etwa zwölf Personen, vor allem Missionare und Angestellte von Hilfsorganisationen entführt worden waren. Die Missionare wurden nach Lungi gebracht, nicht weit von der Hauptstadt Freetown entfernt, an einen Stützpunkt der ECOMOG-Truppen. Ein Verantwortlicher der Missionare, Pater Marcelli, äußerte sich besorgt über das Schicksal der Vermissten und über die Situation der Gläubigen in Makeni im Norden des Landes. Man nimmt an, daß es sich bei den Entführern um Mitglieder der Revolutionären Front handelt (RUF), die mit den Putschisten in Verbindung stehen, die letzte Woche durch die ECOMOG-Truppen aus Nigeria aus Freetown vertrieben worden sind. Pater Marcelli drückte seine Besorgnis auch über die Situation einer Gruppe von 50 Personen aus, die von Bewaffneten in einem Kirchenzentrum in Makeni bedroht würden.

Liberia

Die Regierung des westafrikanischen Landes nimmt mutmaßliche Kriegsverbrecher in ihre neugegründete Polizeitruppe und beim Militär auf. Diese Anklage hat jetzt Justitia et Pax erhoben. Gleichzeitig verurteilte die katholische Menschenrechtskommission in einem aktuellen Bericht die Verfolgung von Oppositionspolitikern durch die Regierung.

Burundi

Das Embargo gegen das zentralafrikanische Land wird beibehalten. Das wurde am 21. Februar am Rand eines regionalen Präsidententreffens in Kampala bekannt. Die Sanktionen gegen Burundi könne man erst aufheben, wenn die Tutsi-Putschisten Verhandlungen mit den Hutu-Rebellen aufnähmen, hieß es zur Begründung. Die Kirche Burundis und Ruandas, aber auch der Vatikan, haben sich wiederholt scharf gegen das Embargo ausgesprochen, weil es v.a. die Zivilbevölkerung treffe.

Peru

Präsident Alberto Fujimori hat die kirchliche Kritik am staatlichen Programm der Geburtenkontrolle scharf zurückgewieseb. Vor der Presse griff er dabei auch den Erzbischof von Ayacucho an, der eigentlich als Fujimoris Freund. Zuvor hatte der Bischof, Luis Cipriani, dem Präsidenten vorgeworfen, sein Familienplanungsprogramm verwandle Peru in ein Bordell. Der Gesundheitsminister, so der Bischof weiter, behandle die Menschen in Peru wie Tiere. Tatsächlich ist in den letzten Wochen herausgekommen, daß die Regierung bei einer Sterilisationskampagne oft erheblichen Druck auf Frauen ausgeübt hat, v.a. auf Frauen aus ärmeren Schichten. Fujimori beteuerte am 21. Februar, die Freiwilligkeit sei bei seinem Programm der Familienplanung das oberste Gebot. Bischof Cipriani war vor einem Jahr als Vermittler im Geiseldrama von Lima bekannt geworden.

Kuba

Adveniat in Deutschland hat entschieden, die wesentliche Teile der Weihnachtskollekte von 1997 nicht nach Ecuador zu geben, sondern nach Kuba. Man wolle damit den Anstoß des Papstbesuches verstärken, hieß es am 24. Februar in der Essener Adveniat-Zentrale. Man wolle damit die öffentliche Meinung in Deutschland für Kuba mobilisieren. Ecuador werde im Jahr 2000 im Zentrum der Hilfstätigkeiten stehen. Im Lauf von 36 Jahren hat Adveniat rund 2 Milliarden Dollar aufgebracht.

Vereinte Nationen

Die UNO-Drogen-Organisation hat am 24. Februar in Wien vor der Verharmlosung des Rauschgift-Konsums gewarnt. In ihrem Jahresbericht stellen die UN-Fachleute fest, es gebe eine äußerst gefährliche Tendenz, Drogen-Einnahmen zu verharmlosen und kulturell aufzuwerten. Gefährlich sei, daß Musiker, Sportler und Medienleute sich dazubekennten und Drogen hoffähig machten.

Hinweise auf das Wochenprogramm:

Mitwoch: Römische Woche
Donnerstag: Kreuz des Südens - Leben in jungen Kirchen
Freitag: Prisma-Magazin

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auf Mittelwelle 1530 kHz und auf den
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Vier-Monatsprogramm kann angefordert werden bei:
Winfried Aufterbeck, Wiesenstr. 9a, D-40878 Ratingen
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Redaktion dieser Ausgabe: Julia Gietmann

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