Radio Vatikan Archiv

Verehrte Internet-Benutzer und Benutzerinnen!

An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Nachrichten von Radio Vatikan in der Zeit von Samstag, 20. Dezember bis Mittwoch 25. Dezember 1997

Vatikan

Papst Johannes Paul II hat bei seiner traditionellen Weihnachtsbotschaft Urbi et Orbi an das Licht Christi erinnert, das gerade in die Dunkelheiten der heutigen Welt kommt. Ausdrücklich nannte er die "neuen Armen", die Arbeits- und Wohnunslosen, drogenabhängige Jugendliche und ausgebeutete Kinder, Flüchtlinge. Das unscheinbare Kind von Bethlehem bringe das Licht Gottes in die Welt. Die heutige Menschheit habe sich verirrt und suche das Licht von Bethlehem. Der Papst wünschte Verständnis zwischen Rassen und Religionen. Gleichzeitig kündigte er an, er werde am 3.Januar das italienische Erdbebengebiet besuchen, da ihm die Menschen besodners nahe seien, die immer noch in Notunterkünften hausen müßten.

Vatikan

Die Mitternachtsmesse des Papstes wird in diesem Jahr von 17 Fernsehstationen Europas übertragen, 11 aus Amerika, 4 aus Asien, drei aus Afrika, und 2 aus Ozeanien. Die Botschaft Urbi et Orbi übernehmen 23 Fernsehsender Europas, 10 aus Amerika, 5 aus Asien und 4 aus Afrika.

Vatikan

Der für die jüdische-katholischen Beziehungen verantwortliche Kardinal Edward Cassydi hat gestern bei der Entzüdngung des 1.Chanukka-Lichtes im Vatikan die Hoffnung ausgesprochen, daß die Feier ein Segen sein möge nicht nur für Christen und Juden, sodnern für di eganze Welt. Er nahme zusammen mit dem vatikanischen Außenminister an der Chanukka-Zeremonie in den vatikansichen Gärten teil. Der Staat Israel hate auch den Vatikan eingeladen, zusammen mit vielen anderen Lädnern der Erde das erste der 8 Chanukka-Lichter zu entzüden. Sie erinenrn an den Sieg der Makkabäer über die Grichen udn die Wiedereinweihung des vorher zerstörten Jerusalemer Tempels.

Vatikan

Papst Johannes Paul II. hat am 20. Januar seiner Hoffnung Ausdruck gegeben, daß auf Kuba das Weihnachtsfest nicht nur in diesem Jahr ein öffentlicher Feiertag ist, sondern auch in Zukunft. In einer Botschaft an Kirche und Staat auf der Zuckerinsel sprach er davon, daß Weihanchten zum kulturellen Erbe des Landes gehört. Er wendete sich ausdrücklich an alle Kubaner, unabhängig von ihrer Weltanschauung und Ideologie. Gleichzeitig sprach der Papst die Hoffnung aus, daß die Kirche auch in Zukunft ihren Dienst am kubanischen Volk ohne jede Behinderung tun könne. Er hoffe, daß diese Botschaft auch von der politischen Führung erreiche.

Vatikan

Papst Johannes Paul II. ist am 20. Dezember der aus Polen stammende Christbaum auf dem Petersplatz feierlich übergeben worden. Der Papst dankte seinen Landsleuten, die die Fichte aus Zakopane begleitet hatten. Er erinnerte daran, daß das traditionelle Brechen der weißen Weihnachtshostien in den Familien das entscheidende Symbol des Christfestes ist. Weihnachten solle die Familien und die ganze Welt im Lichte Christi versammeln.

Vatikan

Papst Johannes Paul II. hat am 21.12. zu einem energischeren Kampf gegen Drogen aufgerufen. Sie seinen eine Plage unserer Zeit und hätten nicht nur Auswirkungen auf den Körper, sondern auch auf die Seele der Konsumenten. Um sie zu bekämpfen, genügten soziale und medizinische Therapien alleine nicht; gefragt sei echte Solidarität. Man müsse auch die Familien unterstützen, die vom Drama der Drogenabhängigkeit betroffen seinen, so Johannes Paul.

Vatikan

"Das Leben Christi ist kein Machtbeweis". Mit diesem Zitat von Alfred Whitehead begann am 22.12. Papst Johannes Paul II. seine Rede zum Jahresende an die Römische Kurie. Die Stärke Jesu bestehe nach den Worten des Papstes darin, daß er auf Macht verzichtet habe. Mit seinem Dank für die Unterstützung der Kurie und aller anderen Kirchenleute verband Johannes Paul eine Rückschau auf das Jahr. Das wichtigste Ziel der Vatikanarbeit ist nach Ansicht des Papstes derzeit das Jubeljahr 2.000, das er als ökumenisches Ereignis ersten Ranges verstanden wissen will. Weitere Punkte der päpstlichen Rückschau waren die Veröffentlichung des lateinischen Katechismus, die Erklärung der heiligen Teresa von Lisieux zur Kirchenlehrerin, sowie wichtige Ereignisse wie den Weltjugendtag, den Familientag, den eucharistischen Weltkongreß und die soeben im Vatikan zuende gegangene Amerikabischofssynode.

Vatikan

Die Botschaft von Papst Johannes Paul II. zum Weltjugendtag am kommenden 5. April ist am 22.12. veröffentlicht worden. Johannes Paul ruft darin die Jugend auf, sich geistige Führer zu suchen, die von der Kirche autorisiert seien, um sie sowohl in den schwierigen als auch in den freudigen Momenten ihres Glaubens zu begleiten. Heute erlebe die Kirche eine Zeit wertvollen Reichtums in großer Verschiedenheit. Gerade die Jugend habe daran teil, wenn sie zusammenkomme, so der Papst.

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österreich

Auch die gegenwärtige Kirche muß sich die Frage stellen, was Christus gewollt hat. Das betonte der Innsbrucker Altbischof Reinhold Stecher bei einem Abschiedsfest, das am Wochenende das Land Tirol und die Stadt Innsbruck für ihn veranstalteten. Die nachkonziliare Zeit trage manchmal für die Kirche auch die Züge der Krise und des Chaotischen; allerdings bestehe die Chance, daß gerade jetzt neue Visionen und neue Einsichten aufkämen, die die Sache Jesu für die Zukunft deutlich werden ließen. Echter Glaube, so Stecher, brauche einen Raum der Freiheit. Das Konzil habe die Zeit der nur-klerikalen Kirche abgelöst und eine offene Kirche, die Kirche des Miteinander gebracht. Bischof Stecher wörtlich: Ich laß mir die Fenster, die Johannes XXIII. aufgemacht hat, von niemandem mehr zuschlagen.

österreich

Am 4. Adventswochenende haben die Pfadfinder begonnen, das Friedenslicht aus Bethlehem in viele Orte österreichs und darüber hinaus zu bringen. Bei einer ökumenischen Feier in der orthodoxen Dreifaltigkeitskirche in Wien wurde am Samstag mitgeteilt, daß es sogar bis nach Sibirien getragen wird. Mitglieder der österreichischen Pfadfinder hatten es am ersten Adventssonntag in der Geburtsgrotte Bethlehems angezündet. Durch die Verteilung des Lichtes aus der Gebutsstadt Jesu sollen Menschen aus vielen Ländern geistig verbunden werden.

österreich

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Johann Weber hat die Katholiken des Landes aufgerufen, sich nicht dem Pessimismus un der Katastrophenstimmung zu überlassen. Er reagierte damit auf die Proteste gegen die vatikanische Laieninstruktion und die Vorgänge im Fürstentum Liechtenstein. Die Kirche österreichs sei keineswegs am Ende, schreibt Weber in einem Zeitschriftenbeitrag.Die Christen müßten sich gegenseitig stützen und im Glauben bestärken. Weber schließt mit der lapidaren Festsellung: Der Papst ist kein Diktator, sondern ein geduliger Hirte.

österreich

Zum 20. Europäischen Jungendtreffen der ökumenischen Gemeinschaft von Taize, das dieses Jahr vom 29. Dezember an in Wien stattfinden wird, werden 80.000 Jungendliche erwartet. Im Vergleich zu früher, werden in diesem Jahr besonders die orthodoxen Jugendlichen vertreten sein. Mehr als 2.500 Russen, 1.800 Rumänen und hunderte von Christen aus Jugoslawien und Bulgarien kommen nach Wien.

österreich

Die Papstreise im kommenden Juni steht unter dem Motto "Komm' Schöpfer Geist". DAs meldet jetzt die katholische Nachrichtenagentur aus Wien. Der Papst beginne seinen österreichbesuch am 19. Juni in Salzburg, komme dann nach St. Pölten und beschließe die dritte österreich-Visite am 21. Juni in Wien. Die drei Messen stehen unter dem Thema: Mission, Berufung und Heiligkeit. In den drei Städten seien Vorbereitungskomissionen bei der Arbeit.

Liechtenstein

Als neuer Erzbischof im Fürstentum ist Bischof Wolfgang Haas am 21.12. in sein Amt eingeführt worden. Fürst Hans-Adam II. nahm an der Feier teil, die Regierung blieb dagegen fern. In seiner Predigt bot der umstrittene Bischof Dialogan. Vor der hermetisch abgeriegelten Pfarrkirche von Vaduz gab es Proteste.

Irland

Auch die US-Botschafterin in Irland, eine Katholikin, ist in der protestantischen Kathedrale von Dublin demonstrativ zu einem protestantischen Abendmahl gegangen. Die Katholikin aus dem amerikansichen Kennedy-Clan wollte damit ihre Solidarität mit Präsidentin Mary May Aleese zeigen. Die neugewählte katholische Präsidentin hatte vor kurzem an einem protestantischen Abendmahl teilgenommen. Darauhin war sie von katholischen Kirchenführern der irischen Republik scharf kritisiert worden.

Großbrittanien

Erstmals hat sich die anglikansiche Kirche zu Sozialfragen gemeldet. Der Primas der englischen Staatskirche, George Carey rief Regierungschef Tony Blair auf, bei der Sozialreform die Armen nicht zu vergessen. Die Kirche wisse, daß gespart werden müsse, aber dabei dürften die Schwächsten nciht übergfangen werden. Die Kirche sei sehr besorgt, daß dies der Fall sein könnte. Das sei doch sicher nicht die Absicht der Regierung Blair.

Belgien

Im zu Ende gehenden Jahr sind 47 Journalisten bei ihrer Arbeit ermordet worden. Wie die intrnationale Journalsitenorganistion gestern mitteilte, steigt die Zahl derer, die absichtlich und kaltblütig umgebracht werden, die Zahl derer, die durch Schießerein oder im Bürgerkrieg sterben, hat abgenommen. Die meisten Toten gab es in Lateinamerika, wo Mexiko, Guatemala und Kolumbien an der Spitze stehen. Als Land steht Rußland mit 7 getöteten Journalisten an der Weltspitze.

Türkei

Der Ehrenprimas aller orthodoxen Christen, Bartholomäus hat zu Weihnachten die Christen in aller Welt aufgerufen, sich geistlich auf das Jahr 2ooo vorzubereiten. Sie sollten sich bereits jetzt im heiigen Geist auf das Jubiläum der Geburt Jesu einstellen. Christen sollten für die Feier gut vorbereitet sein. Bartholomäus bezeichnete Jesus als Sonne der Gerechtigkeit, die gegen Angst und Ungerechtigkeit leuchte.

ASIEN

Israel

Am 24.Dezember hat der lateinische Patriarch Michel Sabbah traditionsgemäß in Bethlehem die Weihnachtsmesse gefeiert. Er wurde von Tausdenden von palästinensichen Gläubigen und Pilgern in der Geburtstadt Jesu begrüßt, Sein Zug war von israelischen Soldaten wegen eines Bombenverdachts aufgehalten worden. Sabbah wird heuteabend in Bethlehem die Mette feiern. An ihr soll auch Palästinenserpräsident Jassir Arafat teilnehmen. Der Weg von Jersualem nach Bethlehem wurde von israelischen Sicherheitskräften streng bewacht. Gestern hatte das lateinische Patriarch in seiner Weihnachtsbotschaft die israelische Regierung aufgerufen, Frieden mit den Palästinenesr zu schließen. Sie hätten den Schlüssel zu Krieg und Frieden in Händen. Die Politiker brauchten den Mut dazu.

Indessen wird aus Jerusalem gemeldet, daß die Polizei 12 Juden verhaftet hat, die mit Gewalt versucht hatten, in den heiligen Bezirk vor der Omar- Moschee der Muslime vorzudringen.

Libanon

Der maronitische Patriarch Nasrallah Sfeir hat seine Unterstützung der jüngsten christlichen Demonstrationen signalisiert. In seiner Predigt am 22.12. sagte er, das Volk verlange zu Recht nach mehr Freiheit.

Israel

Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hat in seiner Botschaft zu Weihnachten an alle religiösen Führer appelliert sich nicht von Haß, Gewalt und Krieg abschrecken zu lassen. Sabbah wandte sich in seiner Botschaft vor allem an das jüdische und palästinensische Volk. Wir können miteinander im Namen des Friedens und des Respekts zum Aufbau unserer Gesellschaft beitragen.

Israel

Seit einem Monat hat die Regierung Netanjahu die chrisltichen Privatschulen nicht mehr unterstützt. So ein Kirchensprecher in Jerusalem. Seit 1o Jahren hatte der jüdische Staat 8o Prozent der Kosten von chgristlichen Privatschulen übernommen. Seit November sei keine Zahlung eingegangen, beklagte der Kirchenmann. Ein Mann im Ministrium habe auf Anfrage erklärt, er habe kein Geld. Es ist aber bekannt, daß nur die chrisltichen Schulen keine Unterstützung mehr bekommen. Wohl aber andere Privatschulen.

Isreal

Ein hoher Vertreter des Reformjudentums in den Vereinigten Staaten hat jetzt die orthodoxen Gläubigen in Israel zu mehr Kompromißbereitschaft aufgerufen. Reformer und Orthodoxe liefern sich derzeit eine Rechtsstreit um ihren Einfluß auf religiöse Entscheidungen und ihre Vertretung in religiösen Gremien. Der Vorsitzende der US-amerikanischen jüdischen Vereinigung, Rabbi Eric Yoffie, erklärte jetzt, er hoffe, ein Bruch zwischen den Juden in der Diaspora und den Juden in Israel sei noch zu vermeiden.

Iran

Die Tehreraner Führung hat Meldungen des britischen "Independant" dementiert, nach denen das Todesurteil gegen Salman Rushdie aufgehoben werden könnte. Das Urteil gegen den Schriftsteller sei nicht widerruflich, erklärte am 21.12 der Kultusminister der neuen Regierung. In einem Nachsatz präzisiert er, es werde keinen schriftlichen Widerruf dieser Fatwa durch den Iran geben.

Malaysia

Christliche Verbracher-Organisationen haben dazu aufgerufen, das Image der Frau zu überprüfen, das von der Werbung gezeigt wird. Es sei sexistisch. Eien Fachfrau veröffentlichte in diesen Tagen ein entsprechendes Dokument. Sie meinte bei der Vorstellung: Gesellschsaft und Kirche hätten sich zu wenig um die Frage gekümmert.

Pakistan

In diesen Tagen hat ein katholischer Fachmann für den chrsitlich-muslimischen Dialog im staatlichen Fersnehen gesprochen. Beobachter werten diese Tatsache sehr hoch. Es handelte sich um den Dominikanerpater James Channan. Er wurde in Pakistan duch die Aufnahme in das Buch Who is who bekannt als weltweit tätige Person für Kommunikation. Channan veröffentlichte auch ein Buch über christich-islamischen Dialog.

Ost-Timor

Ein UNO-Gesandter hat sich nach zwei Tagen auf der Insel optimistisch über deren Zukunft geäußert. Er glaube fest an Friedensverhandlungen, erklärte er. Die gesteigerte diplomatische Aktivität Portugals zugunsten seiner früheren Kolonie deutete er als vielversprechend. Noch vor wenigen Tagen hatte sich Bischof Carlos Belo, Träger des Friedensnobelpreises, weit weniger optimistisch über die Zukunft Ost-Timors gezeigt.

Philippinen

Die christlichen Kirchen müssen bei ihrer Missionierung der Eingeborenenvölker die Fehler der Vergangenheit vermeiden. Das haben jetzt die Teilnehmer einer internationale Konferenz zur indigenen Spiritualität gefordert. Bei dem vom Weltkirchenrat organisierten Treffen wurden die Probleme der Kolonisierung für die Ureinwohner der Länder thematisiert. Die Teilnehmer aus aller Welt beklagten besonders, daß durch westliche Einflüsse die den Urvölkern eigene Spiritualität verlorengegangen sei.

Malaysia

Christliche Verbracher-Organisationen haben dazu aufgerufen, das Image der Frau zu überprüfen, das von der Werbung gezeigt wird. Es sei sexistisch. Eien Fachfrau veröffentlichte in diesen Tagen ein entsprechendes Dokument. Sie meinte bei der Vorstellung: Gesellschsaft und Kirche hätten sich zu wenig um die Frage gekümmert.

 

AFRIKA

Algerien

Der Teil der islamischen Heilsfront, der seit 10. Oktober einen Waffenstillstand einhält, arbeitet zusammen mit der Armee gegen den radikalen Zweig der islamischen Kämpfer, die GIA. Das schreibt jetzt die arabische Tageszeitung "Al Hayat" in Algier. Durch diese Zusammenarbeit seien schon zahlreiche bewaffnete Angriffe der GIA in verschiedenen Teilen des Landes vereitelt worden.

Algerien

In einem Vorort von Algier ist am 20.12. ein psychologisches Zentrum eröffnet worden. Es soll Kinder betreuen, die wegen des Terrors im Land unter einem Trauma leiden. Wie letztes Jahr während des Fastenmonats Ramadan fürchtet man auch in den nächsten Wochen wieder ein neues Aufleben der Gewalt und der Massaker.

Burundi

Als Auftakt zu den Feiern "100 Jahre Evangelisierung" hat jetzt die Bischofskonferenz ihre Option für die Armen und Ausgestoßenen in einem Hirtenbrief bekräftigt. Darin rief sie die Christen auf, nach einem Weg zum Frieden im Land zu suchen.

Somalia

Die verschiedenen Kriegsparteien wollen Frieden schließen. Sie einigten sich jetzt in Kairo auf ein Friedensabkommen, das am 22.12. veröffentlich werden soll. Teil der Einigung ist offenbar die Bildung eines 13-köpfigen Präsidentenrates für Somalia.

Simbabwe

Die Kirche des afrikanischen Landes will die Ursachen der Gewalt in Afrika studieren. Dazu plant die Bischofskonferenz von Simbabwe ein akademisches Friedens-Institut an der katholischen Universität von Harare. Die Oberhirten wünschen, daß dort unter anderem Tribalismus, Arbeits- und Studentenkonflikte wissenschaftlich erforscht werden.

Ruanda

Der schärfer werdende Konflikt zwischen Regierung und Guerilla fordert jeden Tag Tote. Darauf hat jetzt Amnesty International hingewiesen. Wörtlich sagte ein Vertreter der Menschenrechtsorganisation: Jeden Tag hören wir von einem neuen Massaker an Zivilisten in Ruanda, und hinter jedem Massaker entdecken wir leider noch ein neues.

AMERIKA

Mexiko

Bischof Samuel Ruiz von Sancristobal de las Casas hat Killern der Regierungspartei die Schuld am Mord von 45 Indios gegeben. Wie erst jetzt in Europa bekannt wird, hatten etwa 70 maskierte Terroristen in der Chiapasä-Region 45 Indios, viele damit Kinder während einer Messe überfallen und erschossen. Wer entkommen wollte, wurde auf der Flucht erschossen. Die Regierung entsandte daraufhin verstärkt Sicherheitsrkäfte nach Chiapas. Bischof Ruiz, der sich seit Jahren um Vermittlung zwischen den Chiapas-Indios und der Zentralregierung bemüht, gab die Schuld eindeutig der herrschenden Partei PRI. Sie hätte den Überfall am letzten Sonntag geplant. Ein Sprecher der PRI wies den Vorwurf zurück und verlangte eine genaue Untersuchung. Seit 4 Jahren herrscht eine bürgerkriegsstimmung in der Chiapas-Region. Bischof Ruiz versucht, zu vermitteln.

 

Kuba

Erstmals werden in diesem Jahr in allen Kirchen der Zuckerinsel Mitternachtsmessen gefeiert. Korrespondenten berichten von einer außerordentlichen Stimmung in dem Land, das der Paspt Ende Januar besuchen wird. Kardinal Jaime Ortega wird die Mette in der barocken Jesuitenkriche feiern, die eigens für den Papstbesuch frisch restauriert worden ist. Erstmals seit vielen Jahren ist Weihanchten wieder ein staatlicher Feiertag auf Kuba.

Kuba

Acht Stunden lang hat ein Treffen von Fidel Castro mit Kardinalerzbischof Jaime Ortega und weiteren Kirchenvertretern gedauert. Dabei wurde am 19. Dezember nicht nur über den Papstbesuch gesprochen, sondern auch über andere Themen, die für die kubanische Kirche dringend sind. In einer Ansprache zu Beginn nannte der Castro den bevorstehenden Papstbesuch ein historisches Ereignis. Er sei zu jeder Hilfe bereit, um die Visite gelingen zu lassen. Beide Seiten nannten das Gesprächsklima später sehr positiv. Für Castro und den Kardinal war es das erste offizielle Treffen seit ungefähr 12 Jahren. Über die Ergebnisse wurde zunächst nichts bekanntgegeben.

Kuba

Das staatliche Radio und die offizielle kommunistische Zeitung haben die Weihnachtsbotschaft des Papstes in voller Länge veröffentlicht. Das kommunistische Blatt brachte die Botschaft sogar als großen Aufmacher auf Seite eins. In dem Schreiben macht Johannes Paul deutlich, daß er sich wünscht, daß das Weihnachtsfest jetzt jedes Jahr, nicht nur 1997, auf Kuba ein Feiertag ist. Weihnachten gehöre zum religiösen und kulturellen Erbe der Insel. Applaus gab es, als Havannas Erzbischof Kardinal Jaime Ortega die Papstbotschaft am 20.12. bei einer Freiluftmesse in der Hauptstadt erstmals verlas.

Kuba

Das kubanische Staatsfernsehen wird Teile der Papstreise übertragen. So die Zusicherung an die Kirche auf der Zuckerinsel. Dies wird jetzt aus Havanna gemeldet. Unklar ist nach Agenturmeldungen, an welchen Monumenten der Papstvisite die Bevölkerung über Fernsehen teilnehme kann. Kirchenfachleute vermuten jedoch, daß Präsident Fidel Castro sich gnädig zeigt, um durch den Papstbesuch seine Beziehungen zur übrigen Welt zu verbessern.

Kuba

Erstmals werden in diesem Jahr in allen Kirchen der Zuckerinsel Mitternachtsmessen gefeiert. Korrespondenten berichten von einer außerordentlichen Stimmung in dem Land, das der Paspt Ende Januar besuchen wird. Kardinal Jaime Ortega wird die Mette in der barocken Jesuitenkriche feiern, die eigens für den Papstbesuch frisch restauriert worden ist. Erstmals seit vielen Jahren ist Weihanchten wieder ein staatlicher Feiertag auf Kuba.

Mexiko

Bischof Samuel Ruiz von Sancristobal de las Casas hat Killern der Regierungspartei die Schuld am Mord von 45 Indios gegeben. Wie erst jetzt in Europa bekannt wird, hatten etwa 70 maskierte Terroristen in der Chiapasä-Region 45 Indios, viele damit Kinder während einer Messe überfallen und erschossen. Wer entkommen wollte, wurde auf der Flucht erschossen. Die Regierung entsandte daraufhin verstärkt Sicherheitsrkäfte nach Chiapas. Bischof Ruiz, der sich seit Jahren um Vermittlung zwischen den Chiapas-Indios und der Zentralregierung bemüht, gab die Schuld eindeutig der herrschenden Partei PRI. Sie hätte den Überfall am letzten Sonntag geplant. Ein Sprecher der PRI wies den Vorwurf zurück und verlangte eine genaue Untersuchung. Seit 4 Jahren herrscht eine bürgerkriegsstimmung in der Chiapas-Region. Bischof Ruiz versucht, zu vermitteln.

 

Mexico

Der apostolische Nuntius Justo Mullor hat auf seiner Reise durch die Chiapas-Region die Indios jetzt dazu aufgerufen, bei ihrem Bemühen um soziale Gerechtigkeit die Waffen schweigen zu lassen. "Wir müssen uns um mehr Dialog bemühen, in dieser Gegend wo die Menschen so sehr leiden und so sehr hoffen", so der Nuntius wörtlich.

Kolumbien

Mindestens 40 Tote hat das letzte Massaker von rechtsgerichteten Todesschwadronen im Nordwesten von Kolumbien gekostet. Wie eine kirchliche Menschrechtsgruppe jetzt mitteilte, sei es seit Mittwoch in mindestens 7 Dörfern in der Nähe von Pavarando zu diesen Morden gekommen.

Vereinigte Staaten

Friedensnobelpreisträger Mikhail Gorbatschow hat sich für eine Aufhebung des US-amerikanischen Embargos gegen Kuba ausgesprochen. Gorbatschow, der sich gerade zu einem Besuch in New York aufhält, sprach bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Rudolph Giuliani den Wunsch nach einem Demokratisierungsprozeß für Kuba aus. Sicher würde Kuba sich nach einer Aufhebung des Embargos mit dem Rest der Welt integrieren, so Gorbatschow wörtlich.

Vereinigte Staaten

Spaltung unter den Anglikanern der USA wegen der Frauen-Ordination. Gestern haben führende Vertreter der Presbyterianer ihre Trennung von den Kirchenverantwortlichen der Anglikaner in den Vereinigten Staaten bekanntgegeben. Die Kirchenleitung habe kein Recht, die Priesterweihe von Frauen einzuführen. Die us-amerikansiche anglikanische Kirchenführung hatte dazu die Berechtigung durch den anglikansichen Primas George Carey.

Vereinigte Staaten

Ein US-Bischof hat jetzt die Katholiken aufgerufen, Frauen nach einer Abtreibung liebevoll zu behandeln. In der Januarausgabe seiner Bistumszeitung schreibt er: Auch wenn man eine Sünde verurteilen müsse, so stehe darüber doch die Pflicht, das Evangelium zu leben. Daher seien Mitlied,Freundlichkeit und Liebe gerade gegenüer Frauen angebracht, die abgetrieben haben. Man solle eine Zivilisation der Wahrheit und Liebe aufbauen.

 

Man hört Radio Vatikan:
täglich 6.20, 16.00 und 20.20 Uhr
auf Mittelwelle 1530 kHz und auf den
Kurzwellen-Frequenzen: 5880, 7250, 9645 kHz
Über Radio Campanile. Im Kabel und auf Tonunterträger von DSF um 16.15 Uhr 19.10 Uhr

Vier-Monatsprogramm kann angefordert werden bei:
Winfried Aufterbeck, Wiesenstr. 9a, D-40878 Ratingen
Tel. 0 21 02 / 2 30 31, Fax: 0 21 02 / 2 14 13

Post: Radio Vatikan, I-00120 Città del Vaticano
Tel.: 00396 69 88 41 01, Fax 00396 69 88 38 44

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