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An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Nachrichten von Radio Vatikan von Freitag, 20.6.97

Vatikan
Die Katholiken von Hong Kong sehen der Übergabe an China am ersten Juli mit großen Befürchtungen entgegen. Das geht aus einem Bericht der Vatikan-Agentur Fides hervor, der auf mögliche Einschränkungen der Freiheit hinweist. Die schlimmste Veränderung durch die neuen Machtverhältnisse sieht der Vatikan in der Aufforderung an alle Organisationen, sich von jeder Art politischer Aktivität fernzuhalten. Auch finanzielle Unterstützung aus dem Ausland wird nach den neuen Gesetzesvorschlägen illegal sein.

Vatikan
Die Haushaltsbilanz des Apostolischen Stuhls ist weiterhin positiv. Das geht aus dem am 18. Juni veröffentlichen Bericht zur wirtschaftlichen Lage hervor. Mit leichtem Überschuß hat der Haushalt des Vatikans für 1996 abgeschlossen. Bei Ausgaben in Höhe von umgerechnet rund 300 Millionen Mark entstand ein Überschuß von 400.000 Mark. Erstmals seit Jahrzehnten ist der Haushalt von 1996 auf seiner Einnahmen- und Ausgabenseite niedriger als im Vorjahr. Der nur geringe Überschuß mache es notwendig, weiterhin die Ausgaben strikt zu kontrollieren, erklärte der Präsident der vatikanischen Präfektur für die wirtschaftlichen Angelegenheiten, Kardinal Edmund Szoka, auf einer Pressekonferenz. Das Ergebnis wurde als "Schritt in die richtige Richtung" vorgestellt, der die Finanzen des Vatikan weiterhin konsolidiere. Besonders positiv wurden die wachsenden Beiträge der Diözesen vermerkt. Im Vergleich zu 1995 seien weltweit rund 4 Millionen Mark mehr eingegangen. Die größten Ausgabenpunkte waren das neue Gästehaus im Vatikan und die Renovierung des Eingangs zu den Vatikanischen Museen. Der Peterspfennig mußte in diese Bilanz nicht aufgenommen werden, da er für caritative Aufgaben des Papstes bestimmt sei und nicht zur Deckung von Finanzlücken. Während der Pressekonferenz wollte Kardinal Szoka nicht ausschließen, daß der Euro künftig auch im Vatikan als Währung denkbar sei.

Vatikan
Am 19. Juni ist der "Paul VI.-Preis" von Papst Johannes Paul II. an den Gründer der Gemeinschaft "Die Arche", Jean Vanier, vergeben worden. Der Papst würdigte in seiner Ansprache die "Kultur der Solidarität", die Vanier auf viele Arten zu fördern wisse. Zum ersten Mal ist der Preis nicht an einen Vertreter aus dem Kulturleben vergeben worden, sondern an einen Mann, der auf dem Gebiet der Bildung und Barmherzigkeit tätig ist. Die Gemeinschaft, die Jean Vanier vor über dreißig Jahren gründete, bemüht sich darum, Behinderten gute Lebensbedingungen zu garantieren. Der Papst unterstrich in seiner Rede, daß Vaniers Engagement sowohl theoretisch als auch praktisch die Entwicklung des Menschen in seiner Ganzheit fördere. Johannes Paul dankte dem Herrn, daß er in der Kirche konkrete Zeichen der Hoffnung entstehen lasse, die bewiesen, wie auch im täglichen Leben in oft schwierigen Situationen die biblischen Seligpreisungen verwirklicht werden können.

 

Deutschland
Im Fall des Brandanschlages auf die lutherische Kirche in Husum, ist es am 15. Juni zur Verhaftung eines Verdächtigens gekommen. Der 44-jährige Mann könnte, laut Polizeiangaben, als Täter in Frage kommen. Der Festgenommene ist geistig verwirrt, hieß es.

Deutschland
Mit einem Aufruf zu Toleranz und Gerechtigkeit ist am 18. Juni der 27. Evangelische Kirchentag in Leipzig eröffnet worden. Rund 104.000 Personen nehmen an dem Großtreffen teil. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Karl Lehmann, forderte in einem Grußwort größere Akzeptanz der Armen und Schwachen. Das Kirchentagsmotto: "Auf dem Weg der Gerechtigkeit ist Leben" habe viel Sprengkraft für unseren Individualismus. Gerechtigkeit ergebe sich nicht schlagartig, sondern sei vielmehr ein mühsamer Weg, der Schritt für Schritt gezielte Reformen brauche, so Lehmann.

Deutschland
Eine behutsame Rückführung bosnischer Flüchtlinge hat am 19. Juni die Bischofskonfernz gefordert. Die Einhaltung der Menschenrechte und eine erträgliche Lebenssituation in der Krisenregion sollten entscheidende Kriterin für eine Rückführung sein. Die in Bonn veröffnetlichte Stellungnahme der Bischöfe appelliert besonders an die Bundesländer, die von der Innenministerkonferenz beschlossene differenzierte Beurteilung der Flüchtlinge in die Praxis umzusetzen. Herkunftsort, Religion und ethnische Zugehörigkeit müßten bei der Entscheidung über die Rückführung beachtet werden.

Österreich
Eine ökumenische Forschungsgruppe der theologischen Fakultät Innsbruck hat jetzt in einem Schreiben den Vatikan und die Bischöfe Österreichs aufgefordert, eine Neuregelung für den Zugang von Nichtkatholiken zur Kommunion zu finden. Vor allem konfessionsverschiedene Ehepartner sollen nach dem Schreiben an der Kommunion der katholischen Kriche teilnehmen dürfen.

Österreich
Der russisch-orthodoxe Patriarch Alexi II. wird zum Auftakt seines fünftägigen Österreichbesuches mit Bundespräsident Thomas Klestil, Bundeskanzler Viktor Klima und Außenminister Wolfgang Schüssel zusammentreffen. Im Mittelpunkt seines Wien-Programms stehen jedoch Pastoralbesuche und mehrere Festgottesdienste. Am Montag wird der Patriarch beim Eröffnungsplenum der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz das Wort ergreifen.

Österreich
Der für Fragen der Familie zuständige Bischof Klaus Küng hat bei der 25. Konferenz der europäischen Familienminister in Wien zur Förderung der "vollständigen" Familie aufgerufen. Er betonte, daß Kinder die Geborgenheit der elterlichen Treue brauchten. Fast kein Kind überstehe die Scheidung der Eltern ohne Schaden. Neben besseren finanziellen Rahmenbedingungen für Familien forderte Bischof Küng auch mehr ehestabilisierende Maßnahmen.

Italien
Am 18. Juni hat Amnesty International in Rom seinen Jahresbericht 1996 vorgestellt. Die Organisation betonte dabei, daß Menschenrchtsverletzungen oft in engem Zusammenhang mit Flüchtlingsströmen stünden. Von den 151 Ländern, in denen die Regierung oder oppositionelle Gruppierungen foltern und morden, stechen vor allem Zentralafrika, Afghanistan und Kolumbien hervor. Weiteres Hauptthema des Berichts ist die Todesstrafe, die in Ländern wie den USA immer häufiger angewandt wird.

Großbritannien
Am 17. Juni fand erstmals seit Jahrhunderten in der bitischen Hauptstadt eine gemeinsame öffentliche Veranstaltung der katholischen Kirche zusammen mit der Stadtverwaltung Londons statt. Der Bürgermeister der Millionenstadt nahm an der feierlichen Einweihung eines Gedenksteines für den heiligen Thomas Morus teil, die der Londoner Kardinal Basil Hume vornahm. Gleichzeitig wurde eine Tafel enthüllt, die an die erste katholische Kathedrale erinnert, die vor der jetzigen Westminster-Kathedrale erbaut worden war. Die Öffentlichkeit Englands registriert diese Annäherung zwischen Stadt und katholischer Kirche sehr aufmerksam.

Großbritannien
Auf der nächsten Generalsynode der anglikanischen Kirche im Juli soll es zu keiner offenen Abstimmung über das Thema Homosexualität kommen. Das betonten am 18. Juni die Bischöfe in einem Brief an alle 500 Synodenmitglieder. Sie befürworteten zwar eine "offene Diskussion", würden aber nicht zulassen, daß die Synode generell homosexuelle Aktivitäten innerhalb der Kirche als tolerierbar erkläre, so das Schreiben.

Frankreich
Der scheidende Vorsitzende des französischen Krichenrates Jaques Steward hat jetzt die Einrichtung von "theologischen Cafes" vorgeschlagen. Er verwies auf die in ganz Frankreich bestehenden philosophischen Cafes, die sich großer Beliebtheit erfreuten. So gibt es vor allem in Universitätsstädten Cafes für Diskussionen ökologischer, feministischer, ethnologischer und vieler anderer Fragen. In den theologischen Cafes solle den Menschen die Bibel und ihre Lehre nahegebracht werden, meint Pastor Steward.

Ungarn
Am 20. Juni wir zwischen der Budapester Regierung und dem Vatikan ein Vertrag über die künftige Finanzierung der katholischen Kirche unterzeichnet. Inhalt sind die Rückgabe bzw. Ausgleichszahlungen für ehemalige Kirchenbesitztümer sowie die Gleichstellung kirchlicher Bildungseinrichtungen mit den staatlichen. Bei der Unterzeichnung im Vatikan sollen neben dem ungarischen Ministerpräsidenten und dme Vorsitzenden der Bischofskonferenz auch der neue Nuntius in Budapest, Erzbischof Karl-Josef Rauber, anwesend sein.

Kroatien
Die katholischen Bischöfe haben im Kommunique ihrer gerade zu Ende gegangenen Vollversammlung auf das wachsende Problem der Drogenabhängigkeit von Jugendlichen hingewiesen. Die kroatischen Bischöfe wollten daher entsprechende Hilfsprogramme entwickeln. Kroatien
Eine angebliche Erscheinung der Gottesmutter Maria, lockt seit Tagen in Gradina, einem Dorf im Norden des Landes, Tausende von Menschen aus allen Gegenden herbei. Wie der Pfarrer des Dorfes am 18. Juni betonte, soll die Gottesmutter vergangenen Freitag, auf einem Fussballfeld vor rund 50 Schulkindern erschienen sein.

Israel
Der russisch-orthodoxe Patriarch Alexi II. ist am 16. Juni mit Palästinenserführer Jassir Arafat in Bethlehem zusammengetroffen. Anläßlich der 150. Wiederkehr der ersten russischen Mission im Heiligen Land feierte Alexi einen Gottesdienst mit 600 Pilgern
aus Russland, Moldavien und der Ukraine in der Geburtskirche.

Rußland
Ein Sprecher der russisch-orthodoxen Kirche hat jetzt die Beerdigung der Leiche von Revolutionsführer Lenin gefordert. So lange er auf dem Roten Platz im Moskau bleibe, würden die Spannungen im Land nicht abnehmen, denn Lenin sei ein Symbol des Bösen. So deutlich hatte die Kirche bislang nicht Stellung bezogen. Umfragen zufolge ist die Bevölkerung über das Thema einer Beerdigung Lenins geteilter Meinung.

Rußland
Die Staatduma hat am 19. Juni mit großer Mehrheit ein neues Religionsgesetz angenommen. Es gibt die Möglichkeit, Sekten zu verbieten. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, daß die Einschränkung der Religionsfreiheit auch Folgen für die katholische Kirche haben kann.

Iran
Der neugewählte Staatspräsident Mohammad Khatami hofft auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Vatikan. In einer am 16. Juni in Teheran veröffentlichten Botschaft an Papst Johannes Paul II. heißt es, daß die Kooperation zwischen beiden Staaten helfen solle, Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit in der Welt zu fördern. Khatami antwortete mit dem Brief auf ein Glückwunschschreiben des Papstes zu seiner Wahl.

Irak
Beamte der UNO haben am 18. Juni eine katholische Kirche und zwei Klöster nach illegalen Waffen der irakischen Streikräfte durchsucht. Wie die Nachrichtenagentur des Landes mitteilte, hätten sich die Vertreter der UNO den Weg gewaltsam in die kirchlichen Einrichtungen gebahnt. In einer erstern Stellungnahme entschuldigte sich am 19. Juni das UNO-Hauptquartier in New York. Es habe sich bei der Durchsuchung um einen - so wörtlich - "unangenehmer Fehler der Inspektoren" gehandelt. Gleichzeitig wiesen die Vereinten Nationen Beschuldigungen des Irak zurück, unerlaubt kulturelles Eigentum von Kirchen und Religionsgemeinschaften zu mißbrauchen.

Indien
Die Bischofskonferenz im südindischen Kerala hat jetzt durch ein Pastoralschreiben zur Solidarität mit den Anliegen der Jugend aufgerufen. Darin hieß es: "Jugend ist nicht eine Problem, das gelöst werden muß, sondern eine Kraft um die Kirche zu begründen und zu stärke". Gerade bei den Vorbereitungen auf das Jahr 2000 sollte, nach Meinung der indischen Bischöfe, besonderes Augenmerk auf die Förderung der Jugend gelegt werden.

Vietnam
Buddhisten aus 20 Ländern haben an die Regierung in Hanoi appelliert, alle wegen ihres Glaubens inhaftierten buddhistischen Mönche und Nonnen freizulassen. Anläßlich einer internationalen Konferenz in Thailand forderten sie Religionsfreiheit für Vietnam. Der Staat solle die Kampangne gegen die Aktivitäten der buddhistischen Jugendbewegung einstellen und konfiszierten Besitz zurückgeben.

Ost-Timor
Die Außenminister von Indonesien und Portugal trafen am 19. Juni zu zweitätigen Gesprächen zusammen, um die Verhandlungen über die von Indonesien besetzte Halbinsel wieder in Gang zu bringen. Zum Zeichen des Interesses der Vereinten Nationen wird das erste Gespräch in Anwesenheit des UN-Generalsekretärs Kofi Annan stattfinden.

Marokko
Islamische Theologen und Wissenschaftler haben sich jetzt in Casablanca für ein Verbot des Klonens von Menschen ausgesprochen. Bei einer viertätigen Konferenz über medizinische Forschung erklärten sie, der Islam setze der medizinischen Forschung keine Grenzen. Die Anwendung neuer Techniken bedürfe jedoch einer Zulassung durch das islamische Recht.

Demokratische Republik Kongo
Die neue Regierung des Landes hat jetzt die Verstaatlichung einer populären privaten Fernsehstation angekündigt. Für private Medien sollen hohe Steuern eingeführt werden. Im Kongo gibt es neben privaten Fernseh- und Radiostationen auch eine große Zahl von kirchlichen Radiosendern über das ganze Land verteilt.

Mexiko
Der Streit um eine Beteiligung der katholischen Kirche und anderer religiöser Gruppen im mexikanischen Wahlkampf geht weiter. Mehrere Politiker und Rechtsanwälte bezeichneten das Verhalten der Kirche als unüblich und überflüssig. Obwohl der Erzbischof Norberto Rivera am 16. Juni erklärt hatte, die Kirche könne als Institution keine Partei unterstützen, kritiserten Parteien und Gewerkschaften den Aufruf einer Diözesanleitung, der Opposition die Stimme zu geben. In der politischen Landschaft Mexikos mehrten sich heute aber auch die Stimmen, die sich positiv überrascht zeigten, daß der Klerus jetzt zu politischen Fragen Stellung beziehe.

Mexiko
Die Verweigerung der Einreiseerlaubnis für einen katholischen Priester aus Schottland hat die mexikanische Regierung jetzt bestätigt. Henry McCowling hatte bereits zwei Jahre in der Region Chiapas gearbeitet. Damit verweisen die Behörden den zwölften katholischen Priester des Landes, der in dem Gebiet arbeitete, wo es im Januar 1994 zu einem bewaffneten Guerillasaufstand gekommen war.

Brasilien
Amnesty International und UNICEF haben in den vergangenen Tagen die Regierung des lateinamerikanischen Landes wegen Einschüchterungsversuchen gegen den Anführer der Landlosenbewegung, Jose' Rainha angeklagt. Amnesty bezeichnete den Prozess, bei dem Rainha zu 26 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, als verbrecherisch. UNICEF verurteilte es derweil in einer Erklärung scharf, daß bei den Auseinandersetzungen um die Landreform auch Kinder nicht mehr geschont würden.

Vereinigte Staaten
Einem Boykottaufruf gegen Walt Disney haben die Baptisten aus dem Süden der USA mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Grund dafür sei die homosexuellenfreundliche Politik des Unterhaltungskonzerns. Auf ihrem Jahrestreffen in Dallas riefen die Deligierten der zahlenmäßig größten protestantischen Kirche des Landes ihre Mitglieder zum Konsumverzicht gegenüber allen Produkten von Disney auf.

Hinweise auf das Wochenprogramm
Freitag:
Prisma-Magazin: Erste Zwischenbilanz zum 27. Evangelischen Kirchentag in Leipzig. - Kardinal Sterzinsky zum Besuch des Papstes vor genau einem Jahr in Berlin. - Documenta 97: Chancen auch für Kirchen und Künstler. Ein Bericht. - Österreich: Vorschau auf die II. Ökumenische Europaversammlung. Ein Gespräch mit Bischof Johann Weber. - Deutschland und sein Religionsunterricht.
Samstag: Kommentar der Woche von Erzbischof Alois Wagner, Rom
Betrachtungen zum Sonntag von Erwin Albrecht, Eichstätt
Sonntag: Aktenzeichen: Lukas Holstenius
Montag: Weltkirchen-Magazin: Schlußbilanz zum 27. Evangelischen Kirchentag in Leipzig. - Kommentar der Woche. - Mit dem Heiligen Nikolaus auf hoher See.

 

Man hört Radio Vatikan
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Nächste Zusammenfassung der wichtigsten Meldungen von Radio Vatikan Nachrichten: Montag, 23. Juni 1997, 19 Uhr

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