Priester
werden - wie geht das?
Priester wird man nicht
einfach so, weil es gerade "in" ist - dazu bedarf es einer gut überlegten
Entscheidung.
Der klassische Weg einer
Berufung zum Priester liegt in der kirchlichen Arbeit, die man als Kind
und Jugendlicher in der Gemeindemacht. In den letzten Jahren nimmt allerdings
die Zahl derer zu, die "spätberufen" sind. D.h.: Sie haben bereits
eine Berufsausbildung hinter sich und sind in ihrer Jugendzeit nicht immer
in einer Kirchengemeinde engagiert gewesen.
Wenn jemand den Wunsch
verspürt, Priester werden zu wollen, und denkt, dass auch Gott es
von ihm möchte, dann meldet er sich beim Ausbildungsleiter eines Priesterseminars,
dem sog. Regens. Adressen
findet man mittlerweile auch im Internet. Der Regens führt erste Gespräche
mit dem Bewerber und stellt ihm die Perspektiven für den weiteren
Weg dar. |
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Neben der
Berufung, die eine innerliche Sache ist, gibt es auch noch äussere
Kriterien.
Wesentlich sind hier
vor allem soziale und kommunikative Aspekte.
Ein Priester muss in
seiner Arbeit auf Menschen zugehen und mit ihnen umgehen können, er
muss verschiedene Menschen ansprechen und einbinden können. Der Priester
ist der Leiter einer Gemeinde, in der er mehrere Mitarbeiter hat. Hier
ist Teamfähigkeit wie auch Leitungskompetenz gefragt.
Ebenso ist natürlich
auch die Entwicklung bzw. Vertiefung einer eigenen und persönlichen
Beziehung zu Gott wichtig.
Während des 5-jährigen
Studiums können diese Aspekte eines Priesterberufs gelernt bzw. ausgebaut
werden. |