Jürgen Kuhlmann: Neuer Predigtkorb
Lesejahr C

Zweierlei Verlorenheit

Gedanken zum vierundzwanzigstenSonntag im Jahreskreis


Das Gleichnis vom verlorenen Sohn (wie es allgemein heißt) oder vom barmherzigen Vater (wie die Exegeten es lieber nennen) wird hier einmal unter eine dritte Überschrift gestellt:

Vom mißgünstigen Bruder

Das Kindermädchen erzählt: "Und die Hexe packte Hänsel mit ihrer dürren Hand und trug ihn in einen kleinen Stall und sperrte ihn hinter einer Gittertür ein. Er mochte schreien, wie er wollte, es half ihm nichts. Er sollte in dem Stall fett werden, und wenn er so richtig fett wäre, wollte die Hexe ihn essen. - So, liebe Kinder, das Märchen ist aus, schlaft recht schön." - Nein, nein! wehren sich die Kinder, gelogen, so hört es nicht auf, das Wichtigste kommt erst noch.

"Und der Vater sagte zu seinen Knechten: Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und feiern. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern. - Seht, liebe Christen, das ist die Geschichte vom verlorenen Sohn." Ich erinnere mich an ein Religionsbüchlein für Kommunionkinder, da hörte das Gleichnis hier auf. Der Rest, die häßliche Episode mit dem älteren Sohn, blieb weg. Erst recht blieb verborgen, daß dieser Rest die Hauptsache des heutigen Evangeliums ist, die Pointe des Ganzen, für die Auszug und Heimkehr des Jüngeren nur das notwendige Vorspiel sind.

Noch am Tag vor der unerwarteten Heimkehr des Jüngeren hatte der Ältere bei sich gedacht (ohne es so zu formulieren, versteht sich): Mensch, geht es mir gut. Die Arbeit ist zwar schwer, sie macht aber Spaß, weil ich weiß: ich bin in Ordnung. Der billigende Blick des Vaters ist mir Lohn genug. Meine Beziehung zu ihm ist die Grundwahrheit meines Lebens und an dieser Beziehung ist alles klar, sie ist durchsichtig bis auf den Grund. Nichts ist denkbar, was sie stören könnte. So dachte er. So denkt er noch heute in bestimmten Kirchenkreisen.

Und hatte er nicht recht? Das Evangelium weiß es besser: "Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen" (Lk 15,28). Wie ein Blitz überfällt ihn die Krise. Die klare Beziehung zum Vater wird scheinbar vom Vater selbst zerstört, wenn der den anderen, für den diese Beziehung ja nichts war, trotzdem so herzlich empfängt. Mitfeiern, ich? Wo all mein Lebenssinn in Scherben liegt? Niemals! Das ist die Pointe der Geschichte, mit solch schrillem Mißklang hört sie auf, das gütliche Zureden des Vaters findet keine Antwort des Älteren mehr.

Diese Perle aller Gleichnisse enthüllt erst dann ihren schärferen Sinn, wenn wir sie - innerhalb der Glaubenswelt Jesu, der Hebräischen Bibel - als Jesu Selbstaussage deuten. Wer ist der Sohn, der seinem Eigenwillen zuliebe des Vaters Grundstück verläßt und in die Fremde aufbricht? Es ist der Mensch, Adam, der die verbotene Ich-Frucht pflückt und so aus dem Paradies der Ur-Einheit herausfällt. Sein Weg führt in alle möglichen Liederlichkeiten, z.B. auch in die schmierige Situation jener Schmarotzer der Besatzungsmacht, der "Zöllner und Sünder", von denen Jesus sich einladen ließ. Beim Umgang mit ihm gingen ihnen die Augen auf. Sie merkten, in welcher Sackgasse sie steckten, und wollten heraus. Ihr Ich-Programm war gescheitert; das hatten sie zwar schon lang geahnt, konnten es aber nicht zugeben, weil sie die einzig verfügbare Alternative, das brav-gesetzliche Du-Programm, ebenfalls als Sackgasse durchschauten.

So wäre Adam im Schweinestall umgekommen, hätte ihn nicht, in Jesu Gestalt, die lebendige Er-Innerung an daheim ergriffen, wo das Kind die unbegreifliche Einheit von Du und Ich ahnend gespürt hatte. Ausdrücklich hatte sich später der Ältere bloß als du, der Jüngere bloß als ich erfaßt. Als diesem, am Ende seiner Ich-Sackgasse, in Jesus die ausdrückliche Einheit von du und ich aufleuchtete, kam es zum heilsamen Durchbruch. Denn die Umkehr aus der Sackgasse geschieht nicht in derselben Richtung zurück - so gelangt man nur in die entgegengesetzte Sackgasse. Vielmehr führt die Umkehr in eine andere Dimension: Wer sich das Ende der Sackgasse ehrlich eingesteht, die Ausweglosigkeit nicht verdrängt, der wird schließlich von der Gnade dorthin erhoben, wo er das Gegeneinander der verschiedenen Sackgassen als sinnvolles Zueinander erblickt. So war es dem jüngeren Sohn damals in den Zöllnern und Sündern ergangen.

Weil solche Umkehr ein Schritt zur Dimensionenfülle des Heils ist (Heil = whole = ganz), deshalb ist bei den Engeln des Himmels mehr Freude über einen Sünder (Ich-Fixierten), der umkehrt, als über 99 Gerechte (Du-Fixierte), die der Umkehr (hin zum Du) nicht bedürfen, wohl aber der anderen, hin zur Annahme ihres von Gott bejahten Ich. Indem Jesus das heidnische Ich aus seiner Sackgasse erlöste, führte er das jüdische Du in die seine. In seinem Tod hat er beide Weisen des Endes furchtbar durchlitten: Das gehorsamste Du ist von Gott verlassen, das freieste Ich kann kein Glied mehr rühren. Im Meer der Schmerzen geht Jesus unter.

Denn nur scheinbar fehlt bei unserem Gleichnis die Antwort des älteren Sohnes auf das Werben des Vaters. Die Wahrheit ist noch schrecklicher: die Antwort vollzieht sich, aber außerhalb der Parabel, in der blutigen Wirklichkeit von Golgotha. Als Adam in den "Zöllnern und Sündern" (Lk 15,1) war der Sohn übermütig von daheim fortgezogen; in Jesus, der mit ihnen solidarisch ist, kehrt er zum Vater zurück und "ißt" (Lk 15,2.24) das Versöhnungsmahl. Darüber wird der ältere Sohn, das offizielle religiöse Establishment, zornig und schlägt den Bruder tot. Gott sei Dank ist auch das noch nicht das Ende der Geschichte. Der Vater erweckt den Gemordeten vom Tod, und im Auferstandenen finden sich endlich älterer und jüngerer Sohn vereint. In Christus ist nicht mehr Jude noch Heide.

Seine Auferstehung reißt die Mauer nieder, welche die Ideologien von Ich-Fixierten und Du-Verengten voneinander geschieden hatte. Deshalb erzählen wir Christen die Geschichte, wie durch Jesu Leben, Tod und Auferstehung die vorher scheinbar unversöhnlichen Standpunkte Autonomie und Heteronomie beide aus ihrer Starre erlöst und als lebendige Wahrheitspole zueinander gefügt worden sind: weder dreht sich alles um mich noch kommt alles auf den braven Dienst an, vielmehr ist der tiefste Sinn des Dienstes die Liebe, zu Gott und auch zu jedem gottgeliebten Ich; umgekehrt ist der tiefste Wunsch des Ich ebenfalls die Liebe, die von Gott zu mir und von mir zu Gott strömt und auch dich, meinen Bruder, in ihren Kreis einschließt. "Gott ist die Liebe."

Diese offene Wahrheit des Neuen Bundes war auch schon die innerste des Alten; bis zum letzten Erdentag bleibt sie der Motor der Heilsgeschichte: "Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben, dann wird ganz Israel gerettet werden ... Gott hat alle in den Ungehorsam zusammengeschlossen (diese Nuance wird vom "eingeschlossen" der Einheizübersetzung zerstört), um sich aller zu erbarmen" (Röm 11,25.32).

Bis dahin ist es noch weit. Im Gegenteil steht die schwere Krise des daheimgebliebenen Sohnes der offiziellen Kirche noch bevor, jetzt, da die einseitig religiöse Epoche der Kirchengeschichte zu Ende geht. Jene fast zerreißende Spannung zwischen den Grüppchen der Judenchristen und Heidenchristen, die das Apostelkonzil damals zu bewältigen hatte, sie kehrt jetzt in weltweitem Maßstab und ausgewachsener Gestalt wieder und wird die gesamte Christenheit noch lange in Atem halten.

Einen besonders hellen Blitz hat einer der wegweisenden Martyrer unserer Zeit schon gezündet, doch wurde sein Donner auf den Dombergen noch nicht gehört. Am 30. April 1944 schreibt Dietrich Bonhoeffer aus dem Berliner Kerker: "Die paulinische Frage, ob die Beschneidung Bedingung der Rechtfertigung sei, heißt m.E. heute, ob Religion Bedingung des Heils sei." Nun, auf die leibliche Beschneidung hat die Kirche damals verzichtet. Auf die rechte "Beschneidung am Herzen" (Röm 2,29) jedoch dürfen wir nie verzichten, sie ist zwar keine Bedingung, wohl aber eine der Dimensionen des Heils. Es gab und gibt Religion aber auch als heillose Beschneidung des Selbstvertrauens, als "Gottesvergiftung" des älteren Sohnes, dem sein freies Ich weggeschnitten ist.

Was der Ältere positiv glaubt, ist nicht falsch: "Alles kommt auf meinen braven Dienst an." So erlebt er die Wirklichkeit, diese Grundfarbe zeigt sie ihm. Des Vaters Lob beglückt sein Herz; die bloße Vorstellung, er könne ihm zürnen, verscheucht jede rebellische Regung schon, bevor sie ihm bewußt wird. Den Weggang des Bruders versteht und bedauert er nicht. Seine Welt stimmt - meint er. Der Vater weiß es besser. Ihn bekümmert die Unselbständigkeit des Sohnes, wie er sich und seinen Freunden nichts gönnt, obwohl alles doch auch ihm gehört. Dem Vater ist aber klar, daß seine Macht hier Ohnmacht ist. Nur auf Kommandos hört der Sohn; wollte er ihm aber befehlen: sei doch nicht so elend brav, sei endlich selbständig! - dann würde der Arme nicht mündig, sondern verrückt. Also bleibt dem Vater nur, zu warten, bis der Sohn das Ende seiner Du-Sackgasse erreicht.

Auch des Jüngeren Glaube ist nicht falsch. "Alles dreht sich um mich," ist seine Überzeugung. Die meisten Nesthäkchen kinderreicher Familien machen diese Erfahrung; ihr scheinbar so winziges und bedrohtes Selbstbewußtsein zu stärken, überbieten die Eltern einander mit Schmeichelei und Ermunterung. Jede Regung ihres kleinen Ich bewirkt Entzücken; nichts wünschen Eltern mehr, als daß ihr Kind selbstbewußt und lebenstüchtig werde. Kein Wunder, daß der junge Mann es eines Tages daheim nicht mehr aushält, vor allem das widerlich brave Getue des Bruders nimmt ihm den Atem. Wie es weiterging, ist bekannt. Die Ich-Sackgasse endet im Schweinestall. Daß nicht alles sich um ihn allein dreht, diese Einsicht geht ihm jetzt auf, und bitter packt ihn die Reue. Was ist deren Wesen?

Nichts anderes als der Blick auf die häßliche Rückseite der früheren Ideologie: plötzlich sieht er sich mit den Augen seines Bruders, als naiv schäbigen Egoisten, der keine Ahnung von der harten Basis aus Dienst und Mühe hat, die allein auch sein Dasein trägt. Reuig kehrt er zum Vater zurück, bekennt seine Schuld, verzichtet auf den Ausdruck seiner Ich-Wahrheit ("ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen"), bittet nur darum, die früher abgelehnte Du-Wahrheit nunmehr öffentlich nachholen zu dürfen ("Halt mich wie einen deiner Knechte").

Auf den Ausdruck seiner Ich-Wahrheit hat er verzichtet; vor der Öffentlichkeit des Hofes war er bereit, nicht mehr Sohn, sondern Knecht zu heißen. Hat er auch auf den inneren Vollzug der Ich-Wahrheit verzichtet? Bestimmt nicht! Dann hätte der Vater keine solche Freude gehabt. Wäre statt seines stolzen Lieblings bloß ein resigniertes Wrack heimgekehrt, dann hätte es zum Feiern keinen Grund gegeben. (Hier muß ich wieder auf einen bösen Übersetzungsfehler der Einheizübersetzung hinweisen. In kaum faßlicher Roheit zerstört sie nämlich auch diese Feinheit des Gotteswortes. Zweimal läßt sie den Sohn sagen: "Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein (statt: zu heißen). Und diese Lüge, die aus dem zur Ganzheit Durchgebrochenen einen unerlösten Speichellecker macht, den Sinn der Geschichte also aufs Ärgste verdirbt, wird im Gottesdienst vorgelesen [hoffentlich nicht überall!]). Der Vater muß aber an Blick und Stimme des Jungen gemerkt haben, daß dieser nicht etwa von der Ich-Sackgasse in die Du-Sackgasse umgeschwenkt, vielmehr zur Heilsfülle der überverständigen Einheit von Du und Ich gelangt war.

Zur selben Heilsfülle von der anderen Seite, dem einseitigen Du aus, den Schritt tun zu müssen, das ist die Krise des älteren Sohnes. Auch ihm ist - durch das ihm unbegreifliche Verhalten des Vaters - seine Ideologie, die des bloßen Du, in Scherben zerbrochen. Wenn jener Nichtsnutz so gefeiert wird, dann kommt anscheinend nicht alles auf den braven Dienst an. Auch er sieht sich plötzlich mit den Augen seines Bruders: als unfrohe Knechtsseele ("nie gabst du mir ein Böcklein"). Da der Vater jetzt keinen Dienst, sondern Mitfreude von ihm verlangt, besser: Mitfreude als höchsten Dienst, deshalb kann er das isolierte Du nicht länger bleiben, muß entweder ins Nichts totaler Sinnlosigkeit stürzen oder gleichfalls zur überverständigen Einheit von Du und Ich finden. Vor diese äußerste Entscheidung stellt Jesus seine Hörer, die sich für treue Gottesdiener hielten.

"Überverständig" nannte ich das Ziel der Erzählung, die Einheit von Du- und Ich-Einstellung. Das ist kein schmückendes Beiwort, sondern der Schlüssel zum Schloß der Kirchengeschichte. Jede der beiden Ideologien, je für sich genommen, geht dem Verstand ein, erklärt das Ganze so, daß man orientiert ist, sich auskennt und zurechtfindet in der Welt. Wenn alles auf den braven Dienst am Willen Gottes ankommt, dann bist Du, der Herr des Ganzen, der sinnstiftende Pol, nach Dir muß ich mich richten, egal was Du forderst, und wären es Scheiterhaufen für Deine Lästerer und heilige Kriege gegen Deine Feinde: Wahr ist die Religion. Dreht sich hingegen alles um mich, dann kann es keinen Gott geben: wahr ist der Atheismus. Dann bin ich selbst der Sinnpol meines Ganzen, mein Wille bestimmt, was mir als sinnvoll gelten soll.

Theist wie Atheist antworten gleich laut auf die falsche Frage (die das Ganze zur Sache verflacht), haben eine klare, eben verständige und verständliche Weltanschauung, können auch trefflich streiten, weil jeder genau weiß, woran er mit dem anderen ist. Symbolisiert ist ihre Beziehung im Abschiedsblick der Brüder beim Weggang des Jüngeren: Kalte Verachtung und völliges Unverständnis herrscht auf jeder Grabenseite für die andere. Keiner von beiden hätte sich damals das Ende ihres Abenteuers vorstellen können, das Fest der Gleichberechtigung von Du und Ich. In wessen glaubender Vernunft sie sich ereignet hat, nur er oder sie kann aus solcher Erfahrung dann auch Recht und Unrecht der beiden vorläufigen, einseitigen Haltungen verstehen, beurteilen, sagen.

Mag er seine Worte aber auch so vorbildlich fügen wie Jesus und Lukas: verstanden wird er doch nur von solchen, die jenen Weg (so oder andersherum) schon selber gegangen sind. Ein Hörer, der selbst noch vor der großen Krise, d.h. unbefangen im Du oder im Ich lebt, filtert das Gleichnis unvermerkt derart, daß die eigene Ideologie gewinnt. Die einen, wie die Verfasser jenes Religionsbüchleins, lassen den zweiten Teil schlicht weg oder deuten des Älteren Sturheit eben als Ungehorsam, also als Mangel an Du-Haltung statt als deren prinzipielles Ungenügen. Die anderen verstehen die Umkehr des Jüngeren als bedauerliche Inkonsequenz oder als schlaue Manipulation der väterlichen Gefühle, wenn sie nicht überhaupt das Gottesbild als Projektion im Dienst des Ich interpretieren; auf dem Totenbett von einem Besucher an Gottes Verzeihung erinnert, soll Heinrich Heine geantwortet haben: "Aber sicher wird er mir verzeihen, das ist sein métier."

Vor zweierlei Verlorenheit warnt uns mithin diese Geschichte. Können wir beiden entgehen? Ja, wie ein Radfahrer dem Sturz: indem er, sooft ein Sturz beginnt, sofort zum andern wechselt. Rostet ihm der Lenker fest, hat er keine Chance. Ich kenne einen Menschen, der solche Abwechslung am Mittagstisch des Priesterseminars trainiert hat. Ein Wiener Vielfraß pflegte sich grundsätzlich zwei Schnitzel auf den Teller zu packen. Tu ich's ihm nach? Dann wäre ich der jüngere, verlorene Sohn. Nein, das ist nicht recht. Also begnüge ich mich brav mit meinem einzigen Stück und erhebe mich sittlich über den Nachbarn? Dann bin ich aber der ältere Sohn, also noch schlechter dran. Nehme ich mir vielleicht anderthalb Stück? Das ist lächerlich. Ganz einfach: Ich mach's wie der heimgekehrte verlorene Sohn, halte mich an die Regel, die ich nach meinen Erfahrungen im Schweinestall von Herzen bejahe, und versuche, zugleich meinen aufsässigen Bruder nicht mit den Augen des neidischen Älteren anzusehen, sondern wie der Vater vorhin mich: voller Verständnis und Güte. Nicht die Anzahl der Schnitzel macht es, nur die herzliche Begegnung von Gehorsam und Selbständigkeit in vernünftiger Liebe.


Zum Weiterdenken:

Die falsche Frage muß jedoch gestellt und dann als falsch durchschaut werden, sonst gäbe es keinen Ausweg aus den Sackgassen. Siehe hier.


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Siehe auch des Verfassers alten Predigtkorb von 1996 an

und seine kat-holische Theorie-Baustelle

Schriftenverzeichnis

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