Jürgen Kuhlmann: Neuer Predigtkorb ab Dezember 2001

Kümmere dich rechtzeitig um das Öl des Heils!

Gedanken zum zweiunddreißigsten Sonntag im Jahreskreis


Was bei uns - in fromm-weihevoller Sprache - "das Gleichnis von den fünf klugen und den fünf törichten Jungfrauen" heißt, war in Jesu Mund und den Ohren seiner Zuhörer eine lustige Begebenheit: Bei einer Hochzeit wartete, wie üblich, die Braut mit gleichaltrigen Freundinnen zu Hause darauf, daß der Bräutigam sie abholte. Der ließ sich viel Zeit. Erst um Mitternacht, im spätest möglichen Moment - die Hochzeit war ja auf diesen Tag festgesetzt - wurde sein Nahen gemeldet. Inzwischen waren alle Mädchen beim Warten eingeschlummert. Als sie jetzt hinaus wollten, den Bräutigam herein zu begleiten, sahen sie ihre Lampen flackern, das Öl war fast aufgebraucht. Nur die Hälfte hatte Nachfüllfläschchen dabei. Allerdings reichte das Öl der klugen Mädchen nicht, auch den dummen etwas abzugeben. Ohne brennende Lampen durften die aber bei der Prozession nicht mitziehen. Während sie Öl aufzutreiben versuchten, kam der Bräutigam, die Türen zum Festsaal wurden geschlossen und taten sich nicht wieder auf, als die Dummen mit ihren jetzt nutzlosen Lampen auch noch eintrafen - zu spät.

Stammt das Gleichnis von Jesus selbst, oder legten die ersten Christen es ihm in den Mund, weil der Herr entgegen ihrer Erwartung jahrein jahraus nicht wiederkam? Auch hier trifft der Spott der Nicht-Fachleute zu: "The doctors agree to disagree." Die Gelehrten sind sich einig, daß sie uneins sind. Die Frage ist bei den Exegeten umstritten. Das muß uns nicht stören, wir vernehmen das Gleichnis ja als Gottes Wort an uns heute, deshalb spielt das Datum seiner Abfassung keine Rolle. Wichtig ist, was es uns sagen will. Das steht im letzten Satz: "Seid also wachsam! Denn ihr wißt weder den Tag noch die Stunde."

Welchen Tag, welche Stunde wissen wir nicht? Des Weltuntergangs? Das kann nach fast zweitausend Jahren kaum mehr jemand ernsthaft vermuten, auch wenn diese oder jene Sekte ihn immer wieder für einen bestimmten Termin ankündigt. Das war bisher jedes Mal falsch und dürfte so schnell nicht richtiger werden.

Ist die Stunde des persönlichen Todes gemeint? Die kennt niemand, und sie ist überragend wichtig. Dennoch scheint eine seelische Fixierung auf den eigenen Tod mir nicht das, was Jesus uns hier ans Herz legen will. "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben" (Joh 10,10)!

Nicht auf den zeitlichen Tod hin, der irgendwann wartet, sollen wir uns innerlich ausstrecken sondern auf das Ewige Leben je jetzt - aber nicht auf eine zeitlose, dauernd gleich gültige und deshalb - für uns - gleichgültige Weise. Vielmehr so, daß wir stets des Hereinbrechens eines heilsentscheidenden Augenblicks gewärtig sind. Wie ist das zu verstehen? Kann jemand auf ein Kommen aus sein, daß doch erfahrungsgemäß noch nie zu einem Zustand geführt hat?

Wir müssen ein heilsames Warten von einem gewöhnlichen unterscheiden. Gewöhnlich wartet, wer innerlich aus einem Jetzt in ein ausgemaltes Dann flieht. Wenn doch bloß schon Freitag Nachmittag wäre! seufzt manche zwischen öden Bürowänden schon dienstags früh - nein, so sollen wir nicht warten. Drei von Gott geschaffene Tage soweit an mir liegt zu vernichten: dazu bin ich nicht auf der Welt. Ach, irgendwann werde ich endlich im Lotto gewinnen - auch solches Warten ist nicht gemeint. Und sein Glück vom sieghaften Sonnenschein zu hoffen oder gar von einem Sturm, der deine Eiche knicken wird, die meinen Garten verschattet: so zu warten ist in unserem Klima oft vergeblich und sogar dann letztlich umsonst gewesen, wenn das Erhoffte tatsächlich eintrifft. Wie aber wartet man richtig?

Nicht aus dem Jetzt hinaus auf irgendein Dann, sondern ins Jetzt hinein auf DICH. "Dein Reich komme!" Komm, DU, und erleuchte JETZT mit Deinem ewig hellen Blick die Nichtigkeit all dieses grauen Betriebs um mich und in mir. Der Gleichberechtigung zuliebe pole ich Jesu Gleichnis um, lasse nicht Mädchen auf IHN warten, vielmehr einen Jüngling auf seine Geliebte, die für die wahre SIE steht, die unendlich beglückende LIEBE der himmlischen (Winds-)Braut.

Ein junger Mann wartet auf eine junge Frau. Sie hat ihr Kommen versprochen, aber sie bleibt aus. Ungeduld, Zweifel, Angst, Zorn jagen sich in ihm, während er scheinbar ruhig dasteht - bis er sie endlich kommen sieht. Allerdings wird sie von ihrem Vater begleitet, und der darf zur Zeit noch nichts von dieser Verbindung wissen. Also spielt der Wartende den Gleichgültigen, der nur zufällig hier steht. Auch sie ändert nicht den Schritt, unterbricht nicht das Gespräch. Nur ihr strahlender Blick trifft blitzhaft den seinen, und das ist ihm für jetzt genug. Noch ist sie nicht da für ihn. Und doch weiß er selig: sie hat ihr Versprechen gehalten, ich habe nicht vergebens gehofft.

Nehmen wir an, auf dem Rückweg gingen bald darauf Tochter und Vater erneut vorbei. Und stellen wir uns vor: diese Begegnungen wiederholten sich unendlich oft, wobei der Zeitraum zwischen jeweils zwei Ankünften immer kleiner wird (mathematisch: die zwischen zwei Begegnungen verstrichene Zeit geht gegen Null). In dieser Weise kann man den Begriff "reines Kommen" erhalten, der dem Reich Gottes entspricht: je jetzt glückseliges Hereinbrechen, das sich doch in dieser Weltzeit nie in absolutes Gekommensein, in endgültiges Da-Sein verwandelt.

Die Würde eines jeden Jetzt in wacher Bereitschaft zu achten, in dieser Weisheit sind sich die Mystiker aller Zeiten, Orte und Religionen einig. Achtsamkeit auf das, was gerade dran ist, sie macht es. Wer lebt achtsam? Wer sich voll auf das konzentriert, was er eben tut, unabgelenkt von gestern oder morgen. Sich Erinnern und Planen gehört zum Leben, aber jetzt. Planend leben müssen wir oft, zu leben planen nicht.

Die meisten von uns wenig mystischen Menschen halten dieses Ideal ruhig gesammelter Konzentration auf den Augenblick nicht lange durch. Man verliert sich im Betrieb oder erschlafft bei sog. Entspannung. Der Realist Jesus tröstet uns, wenn er von jenen Mädchen erzählt: "Sie wurden alle müde und schliefen ein." Das Umschlagen der gleichen Gültigkeit eines jeden Augenblicks in die Gleichgültigkeit der meisten Zeiten gehört zur conditio humana, ist - mehr oder minder - aller Menschen Los. Es kommt aber darauf an, ob wir Nachfüll-Öl dabei haben oder nicht. Welche seelische Wirklichkeit entspricht diesem Hauptpunkt des Gleichnisses? Wann ertönt der Weckruf? Und wofür steht das Öl?

Der Weckruf ertönt, sooft ein Tun unserem Bewußtsein als einfachhin notwendig aufgeht, nicht als Sachzwang oder weil man sich halt anpaßt, sondern angesichts der Wirklichkeit im Ganzen. Diese unverkennbare Stimmung wird treffend von Simone Weil ausgedrückt: "Es gibt Fälle, in denen etwas aus dem einzigen Grunde, daß es möglich ist, auch notwendig ist. So, zu essen, wenn man Hunger hat; so, einem Verwundeten, der vor Durst verschmachtet, zu trinken zu geben, wenn das Wasser nahe ist. Weder ein Räuber noch ein Heiliger würde dies unterlassen.
Analog gilt es, die Fälle zu erkennen, in denen, obwohl dies auf den ersten Blick nicht ebenso unmittelbar einleuchtet, die Möglichkeit eine Notwendigkeit in sich schließt. In diesen Fällen soll man handeln, in den andern nicht.
Hinsichtlich der Tugendakte nur diejenigen leisten, denen man sich nicht entziehen kann, diejenigen, die man nicht nicht leisten kann; jedoch, indem man seine Aufmerksamkeit immer schärfer darauf richtet, beständig die Anzahl derer zu vermehren, die man nicht nicht leisten kann.
"Ich war nackt, und ihr habt mich gekleidet." Diese Gabe ist einfach das Merkmal des Zustandes, in welchem jene sich befanden, die derart handelten. Sie befanden sich in einer Verfassung, daß sie nicht anders konnten, als die Hungrigen speisen, die Nackten kleiden; sie taten dies keineswegs um Christi willen, sie konnten nicht anders: sie mußten so handeln, weil die Erbarmung Christi in ihnen war. Wie der heilige Nikolaus, als er mit dem heiligen Cassian durch die russische Steppe zu einem Stelldichein mit Gott wanderte, nicht anders konnte, als die anberaumte Stunde des Stelldicheins versäumen, um dem Fuhrwerk eines Muschiks, das sich im Straßenkot festgefahren hatte, wieder herauszuhelfen. Das derart fast wider Willen, fast mit Beschämung und Gewissensbissen vollbrachte Gute ist rein. Jedes absolut reine Gute ist unserem Willen gänzlich entzogen. Das Gute ist transzendent. Gott ist das Gute."
- Soviel zum Weckruf.

Was bedeutet das Öl? Die traditionelle Antwort stimmt für alle Menschen: Öl hat dabei, wer dank früher geübter Nächstenliebe gut trainiert ist, sich auch in deren - vielleicht überraschend neue - Weise einzuschwingen, die im Augenblick dran ist. "The readiness is all", weiß Hamlet (V,2). Bereit sein ist alles.

Der folgende Einfall von Simone Weil leuchtet unser Gleichnis in einer Tiefe aus, die Mitdenkenden ihr Lebensgefühl verwandeln kann:
"Törichte Jungfrauen. - Dies zeigt an, daß man in dem gleichen Augenblick, da man sich der Notwendigkeit einer Entscheidung bewußt wird, eben diese Entscheidung bereits gefällt hat - in diesem oder jenem Sinne. Sehr viel wahrer als die Allegorie von Herkules am Scheidewege."

Tatsächlich: In dem Augenblick, als die Mädchen vom Ruf "Der Bräutigam kommt!" aufgeschreckt werden, haben die dummen ihre Chance schon vertan. Entschieden haben sie sich, ohne das zu merken, ganz zu Anfang, als sie nicht für ihr Ölfläschchen sorgten. Das bedeutet: Ernsthaft frei sind wir nicht dann, wenn wir den Eindruck einer Wahl haben. Sobald eine solche uns bewußt wird, ist die Entscheidung schon geschehen. Diese Einsicht der Mystikerin wird anscheinend derzeit von der Gehirnforschung bestätigt.

Der Ernst der Entscheidung geht dem Wählen geheimnisvoll voraus. Die gute ereignet sich, sooft ein Menschenherz aus Treue zu Gottes Willen (oder, wenn es unreligiös denkt, aus Treue zum Guten) dem Bann eines bösen Motivs so lange widersteht, im jetzt scheinbar sinnlosen Abgrund des Leeren todbereit so lange nicht will, bis seine Motivlage sich ändert, so daß es nunmehr Erlaubtes anstrebt: Erst jetzt darf ich wollen, handeln, leben. Das Ergebnis wird mir dann als gute, von Gott mir zugute geschaffene Wahl bewußt. Schlecht hingegen entscheidet sich, wer das, was er gerade möchte, widerstandslos auch dann will, wenn es gegen die Liebe verstößt. Auch seine Wahl ist geschaffen: als Strafe.

Für das Ölfläschchen sorgen heißt mithin für Christen: Schon während des Lebens wie Jesus und mit ihm sterben, sooft ich so, wie ich mich vorfinde, nur lieblos leben könnte. "Täglich sterbe ich", ruft Paulus aus. Wer solches Ausharren im Leeren treu übt, hat hoffentlich auch dann das Öl des Heils, wenn die Zeit des Übens um ist.

So ausgelegt, wird Jesu Gleichnis nicht von dem Vorwurf getroffen, der mit Recht solchen Deutungen widerspricht, die am Buchstaben hängen bleiben. Dessen Wortlaut klingt allerdings nach Heilsegoismus:

"Selbst das Himmelreich verlangt Wachsamkeit. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Selbst dort scheint es noch den irdischen Kampf der Besser-Ausgerüsteten gegen diejenigen zu geben, die es schlechter getroffen haben. Das Reich Gottes mit darwinistischen Auslesemechanismen?
Es gibt auch die Gegengeschichten des Lebens. Es gibt auch jene, die nicht nur ihren Vorteil suchen, die langmütig, gütig sind und sich nicht aufspielen. Am Ende erscheinen diese Menschen barmherziger als Gott selbst. Unter denen, die vor dem Hochzeitssaal der biblischen Erzählung warten, gibt es womöglich mehr Solidarität, als sie der Bräutigam den geladenen Gästen zu erweisen vermag."

Das ist gut und wahr gesagt: solchen, die das Gleichnis allzu "fleischlich" aufzufassen versucht sind. Doch sollen wir begreifen, daß Jesus es unmöglich so gemeint haben kann. Vielmehr bedeuten die Ölfläschchen der klugen Mädchen gerade keinen Besitz, sondern eine uneigennützige, bis zum Sterben solidarische Liebe.

In vielen Gestalten, unter mancherlei spirituellen Markennamen gibt es auf Erden das Heils-Öl solcher Bereitschaft zur Liebe. Seine christliche Weise heißt: Persönliche Beziehung zum auferstandenen Christus. Ihn selbst glauben wir nicht neben oder hinter aber tief in jedem Mitmenschen gegenwärtig. Das stärkt den Willen zur Güte auch solchen Zeitgenossen gegenüber, die aus sich eher gegensätzliche Gefühle wecken. Freilich müssen, zuletzt, sie schon selbst gemeint sein; als bloßes Mittel zu eingebildeter Christusliebe darf niemand dienen. Zuletzt! Vor ihrem Aufflammen bei der Bekehrung des Herzens ist manche Nächsten-, gar Feindesliebe erst das Öl der gelebten Beziehung zu Christus. Wem sie fehlt, hat hoffentlich sein anderes Öl dabei, damit es ihm nicht wie jenen dummen Mädchen ergeht. Christen lassen sich vom heutigen Evangelium klugerweise ermuntern "zu der einsichtigen Bereitschaft, zu dem Herrn der Gemeinde schon jetzt eine persönliche Beziehung zu haben, die dann in der Vollendung der Himmelsherrschaft ihre letzte Erfüllung finden wird."


Zum Weiterdenken:

Himmlische (Winds-)Braut: Mutter und Braut sind im Himmel (jetzt schon) EINS.

Die Mystiker aller Zeiten, Orte und Religionen: In der Predigt brauche ich die Sprache christlicher Liebesmystik. Andere Weisen von Mystik zielen mittels anderer Bilder und Begriffe auf denselben unsagbaren Einheitspunkt, ähnlich wie Bergsteigergruppen von verschiedenen Seiten her denselben Gipfel erklimmen. Von oben aus sieht dann jeder alle Anstiege. (Deshalb vertragen Mystiker sich miteinander besser als jeder mit den Leuten im eigenen Tal.) Auch der Brahmanen SELBST-Mystik und Buddhas Mystik des Großen EINS ehren auf ihre Weise die absolute Würde des Jetzt. Genau genommen haben nur alle drei Weisen des Gewahrseins (awareness) zusammen recht: Liebe, die den Abgrund der Zweiheit nicht überwände, ist ebenso noch nicht das Eigentliche wie eine vorpersonale statt transpersonale Einheit oder ein letztlich liebloses Selbst.
Modell des ideologischen Friedens ist der eheliche. Ich bin in einem mich einschließenden Wir geborgen, hänge von deinem Willen ab und darf mein besonderes Ich sein. Sobald die Reflexion sich eins dieser Momente vornimmt, sind die anderen fürs Denken verschwunden - wunderbarerweise aber nicht fürs Leben. So lernt das Denken nach und nach, auf enge Mono-Durchblickerei gern zu verzichten.

Simone Weil, hier das Original: "Il y a des cas ou une chose est nécessaire du seul fait qu'elle est possible. Ainsi manger quand on a faim, donner à boire à un blessé mourant de soif, l'eau étant tout près. Ni un bandit ne s'en abstiendrait ni un saint.
Par analogie, discerner les cas où, bien que cela n'apparaisse pas aussi clairement à première vue, la possibilité implique une nécessité. Agir dans ces cas et non dans les autres.
Faire seulement, en fait d'actes de vertu, ceux dont on ne peut pas s'empêcher, ceux qu'on ne peut pas ne pas faire, mais augmenter sans cesse par l'attention bien dirigée la quantité de ceux qu'on ne peut pas ne pas faire...
'J'étais nu et vous m'avez habillé.' Ce don est simplement le signe de l'état où se trouvaient les êtres qui ont agi de la sorte. Ils étaient dans un état tel qu'ils ne pouvaient pas s'empêcher de nourrir ceux qui avaient faim, d'habiller ceux qui étaient nus; ils ne le faisaient aucunement pour le Christ, ils ne pouvaient pas s'empêcher de le faire parce que la compassion du Christ était en eux. Comme saint Nicolas allant avec saint Cassien à travers la steppe russe à un rendez-vous avec Dieu ne pouvait pas s'empêcher de manquer l'heure du rendez-vous pour aider un moujik à dégager sa voiture embourbée. Le bien accompli ainsi presque malgré soi, presque avec honte et remords, est pur. Tout bien absolument pur échappe complètement à la volonté. Le bien est transcendant. Dieu est le Bien."
[La pesanteur et la grâce (Paris, Plon 1948), 52 f. (La nécessité et l'obéissance). Deutsch: "Schwerkraft und Gnade, übersetzt von Friedhelm Kemp, München 1952, 117 ff"]

Einfall: "Vierges folles. - Cela signifie qu'au moment où l'on prend conscience qu'il y a un choix à faire, le choix est déjà fait - dans un sens ou dans l'autre. Bien plus vrai que l'allégorie sur Hercule entre le vice et la vertu." (p. 57, S. 126 f)

Von der Gehirnforschung bestätigt: Genaue Messungen ergeben, daß eine Wahl im Gehirn geschieht, ehe sie überhaupt bewußt wird. Näheres hier, zusammen mit meinem Essay von 1959 über den Gegensatz Wahl / Entscheidung.

"Täglich sterbe ich": 1 Kor 15,31. Nicht nur - wie die Einheizübersetzung auch hier lügt - "täglich sehe ich dem Tod ins Auge". O jene Germanisten !

Vorwurf: Thomas Meurer in "Christ in der Gegenwart" (2002, S. 369)

Zuletzt!: Wie schwer der Weg zu diesem Ziel sein kann, zeigt Nikolai Ljesskow in der Legende "Der Gast beim Bauern" (gut zum Vorlesen an Weihnachten).

Zu der einsichtigen Bereitschaft ...: Alexander Sand in seinem Matthäus-Kommentar (Regensburg 1986), S. 505.


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Siehe auch des Verfassers alten Predigtkorb von 1996 an

und seine kat-holische Theorie-Baustelle

Schriftenverzeichnis

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