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Nikolausinitiative für Europa 

Nikolaus von Myra wird in der Orthodoxie wie im Abendland verehrt. Was Papst Johannes Paul II. die beiden Lungenflügel Europas genannt hat, vereint der Heilige. Verschiedene Begegnungen zwischen Ost- und Westeuropa haben gezeigt, welche integrative Kraft der heilige für Europa hat. In seiner Verehrung zeigt, dass Europa ein einziger Kontinent ist. Auch 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ist die Einheit zwischen West und Ost noch nicht gewonnen.

Deshalb schlägt die Nikolausinitiative vor, den heiligen Nikolaus zum Patron Europas zu erheben.

Der heilige Nikolaus,
ehemals Bischof zu Myra;
Teilnehmer des Konzils von Nicäa;
gleichermaßen verehrt in den Kirchen des Ostens wie des Westens;
Patron und Fürsprecher vieler Gruppen und Menschen;
Schutzheiliger besonders derer, die in Not sind;
gleichermaßen geliebt von Kindern und Erwachsenen;
der „mit dem Volke siegt“, Nike Laos, zuletzt 1989,
und Brückenbauer in und für ein geeintes Europa;

Was dieser Heilige bereits ist - Brückenbauer in und Vorbild für Europa - sollte durch seine offizielle Erhebung zum Schutzpatron unseres Kontinents öffentlich proklamiert werden.

Er steht in einer Reihe mit:
Benedikt, dem Vater des abendländischen Mönchtums,
Cyrill und Methodius, den Glaubensboten der Slawen und Erfindern der kyrillischen Schrift,
Katharina von Siena,
Birgitta von Schweden,
Edith Stein, Ordensname Theresia Benedicta vom Kreuz.

Der heilige Nikolaus von Myra steht für das ganze Europa und ist Vorbild für christlich soziales Engagement.

Die Nikolausinitiative fordert alle Kirchengemeinden, deren Kirche diesem Heiligen geweiht ist, auf, diese Initiative aktiv zu unterstützen.

Erklärungen

Wir veröffentlichen diese Forderung gerade jetzt, weil auf den 9. Mai zwei wichtige Ereignisse fallen:

1. Vor 60 Jahren hat Robert Schumann, damals französischer Außenminister, am 9. Mai 1950, den später Schumann-Plan genannten Anstoß zur Bildung der Montanunion gegeben. Die Weiterentwicklung dieses Vorschlags führte zur Gründung der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft mit den Verträgen von Rom 1957 und von Maastricht 1992 und damit zur europäischen Union. 2004 und 2007 kommt es zur Osterweiterung der EU. Daher ist der 9. Mai der Europatag.
2. Am 9. Mai 1087 wurden die Gebeine des hl. Nikolaus der Bevölkerung von Bari vorgestellt.
3. Die Verehrung des Heiligen hat sich von Bari und Worms aus im gesamten Abendland verbreitet.
4. Ein Teil der Reliquien wurde nach Lothringen gebracht. Robert Schumann ist Lothringer.
5. Da Nikolaus auch der Patron der Schiffsleute ist, gibt es in vielen Hafenstädten wie auch an Flüssen Nikolauskirchen.
6. Nikolaus ist Patron von Lothringen, Kroatien, Serbien, von Russland und vielen Städten und Kirchen.
7. Er war Patron der Hanse.
8. Nikolaus war selbst sehr reich. Die ihm zur Verfügung stehenden Mittel setze er dafür ein, soziale Gegensätze zu überbrücken.
9. Er sorgte für die gerechte Verteilung von Getreide, wie die Legende von der Schiffsladung mit Korn berichtet.
10. Er schützte junge Frauen vor der Tempelprostitution, indem er ihnen eine Mitgift schenkte.
11. Im Mittelalter wird er mit dem aufkommenden Schulsystem zum Schutzpatron der Schüler und Studenten.

Die Nikolausinitiative versteht sich als Anwalt des wahren Nikolaus in Abhebung von der pädagogischen Figur, die Kindern Angst macht, sowie dem inhaltsleeren Weihnachtsmann. Sie startete 1996 als Frankfurter Nikolausinitiative.


Für Anfragen stehen zur Verfügung:

Eckhard Bieger
e.bieger@gmx.de,
0173.3183 343

Titus Möllenbeck 
t.moellenbeck@haus-am-maisberg.de
0176.1024 0542

Helmut Zimmermann 
h.zimmermann@schmitt-ww.de 
06479.247 130



Eintrag aus dem Jahr 2009:
Nikolaus, die Banker und die Hedgefonds-Manager

Der Heilige ist nicht nur Patron der Schiffsleute und der Kinder, sondern auch der Pfandleiher und Banker. Eine Legende hat ihm zu diesem Patronat verholfen. Sie hat nicht wenige aktuelle Bezüge. Es geht um das Geld, das ein Christ höher stellt als dass er sich an sein Versprechen hält. Für ihn ist das Geld wichtiger als die eigene Ehre. Ein Christ hatte einem Juden, der ihm Geld geliehen hatte, beim hl. Nikolaus versprochen, das Geld pünktlich zurückzugeben. Aber er tut es nicht, sondern behauptet, dass er den Betrag längst zurückgegeben habe. Als es in einer Gerichtsverhandlung zum Schwur kommt, benutzt er einen Trick. Er hat das Geld im Inneren eines Stabes versteckt. Er bittet den Juden, den Stab zu halten, damit er die Hände für den Schwur frei halten könne, nimmt den Stock wieder und verlässt mit dem Geld darin das Gerichtsgebäude.

Nikolaus ist aber einer, der sich nicht einfach an der Nase herum führen lässt. Der Christ kommt unter einen Wagen und stirbt. Jetzt zeigt sich der Jude großzügig. Er will das ihm gehörende Geld nur nehmen, wenn Nikolaus den Christen wieder zum Leben erweckt. Das geschieht dann auch.
Ist das in dem Stock versteckte Geld nicht einem der „strukturierten Wertpapiere“ vergleichbar, nur dass der Betrug früher liegt. Man gibt dem Kunden wertlose Hypotheken für sein gutes Geld, nämlich von solchen Häuslebauern, von denen die Bank wusste, dass sie die Hypothek nicht werden tilgen können, sollte der Zinssatz steigen. Und der Zinssatz musste steigen, weil er ungewöhnlich niedrig war. Wenn mehr Geld gebraucht wird, wird es teurer, d.h. die Zinsen steigen. Ist der Stock, den die Banker ihren Kunden ausgehändigt haben, anders als in der Legende, schon mit Falschgeld gefüllt, trifft der Vergleich mit dem todbringenden Wagen direkter zu. Nikolaus muss heute nicht mehr strafend eingreifen. Das System hat sich selbst zu Tode geritten. War es früher offensichtlich notwendig, dass eine himmlische Macht eingreift, sind die Systeme heute so angelegt, dass sie bei Missbrauch tödlich wirken, so wie eine Atombombe. Wenn die Banker wie auch die Hypothekenzeichner sich wieder einer höheren Macht verpflichten, dann erhalten sie auch den Schutz, den sie brauchen. Geld, das nicht in eine höhere Verantwortung eingebunden ist, zerstört den Menschen.

Die Legende hat einen überraschenden Ausgang: Der Jude, der das Eingreifen des Nikolaus gleich zweimal erfahren hat, lässt sich taufen. Vielleicht bekehren sich auch manche Banker und Hedgefonds-Manager. Und noch etwas Überraschendes. Nikolaus ist durch diese Legende nicht nur zum Patron der Pfandleiher und Bankleute geworden, sondern auch zum Schutzheiligen der Betrüger und Diebe. Kam der betrügerische Christ doch wieder ins Leben zurück. Alle Beteiligten an der Banken- und Immobilienkrise haben also einen himmlischen Fürsprecher, zu dem sie Zuflucht nehmen sollten.

Herbst 2008 Eckhard Bieger S.J.
Frankfurter Nikolausinitiative



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Nikolausfahne statt Weihnachtsmann-Kletterer

Die NikolausfahneIm Advent sieht man an Hauswänden Weihnachtsmann-Puppen hochklettern. Offensichtlich imitieren sie Einbrecher. So ist der Nikolaus nicht. Er klopft an oder schellt ordentlich, wenn er am 5. oder 6. Dezember zu einem Besuch eingeladen wurde.

Er nimmt auch nichts weg, sondern er bringt Gaben, so wie er drei Schwestern Goldkugeln
für ihre Aussteuer nachts durch das Fenster geworfen hat.

Eine Nikolausfahne kann den Heiligen zu einem Besuch einladen. Um den kletternden Weihnachtsmännern ein positives Bild entgegenzusetzen, bietet die Frankfurter Nikolausinitiative eine Fahne mit dem Bild des Bischofs und der Einladung „Sankt Nikolaus in unser Haus“.

Die Nikolausfahne (ca. 60 cm x 90 cm) kann zum Preis von € 10.- (inkl. Versand) bestellt werden:

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Eckhard Bieger
Offenbacher Landstr. 224
60599 Frankfurt/M
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Es entstehen keine Versandkosten! Kostenlos werden mitgeliefert ein Beitrag zu „Nikolaus und der Islam“ sowie Tipps für den Auftritt als Nikolaus.



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