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Neudeutschland

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Bund Neudeutschland

Bundesordnung

Gemeinsame Grundlagen

  1. Der Bund Neudeutschland als Lebensgemeinschaft gliedert sich in die Schülergemeinschaft im Bund Neudeutschland (ND-Schülergemeinschaft) und die Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen (KMF).
  2. Die Einheit des Bundes beruht auf dem Hirschbergprogramm. Abzeichen des Bundes ist das Christus-Monogramm im Sechseck. Bundesfest ist das Fest der Erwählung Mariens am 8. Dezember.

  3. Die Schülergemeinschaft und die Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen sind eigenständige Gemeinschaften mit eigener Ordnung. Ihre Ordnungen und deren Änderung bedürfen der Zustimmung des Bundesrates.
  4. Auf örtlicher und regionaler Ebene sind die beiden Gemeinschaften zur Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Vertretung nach außen aufgerufen. In die Gremien auf regionaler Ebene entsenden sie gegenseitig je einen Vertreter als stimmberechtigtes Mitglied.

  5. Mitglieder des Bundes sind die Mitglieder der beiden Gemeinschaften gemäß deren Ordnungen. Der Übergang von einer zur anderen Gemeinschaft wird in den jeweiligen Ordnungen geregelt.
  6. Die beiden Gemeinschaften unterstützen sich gegenseitig, Mitglieder im entsprechenden Lebensabschnitt und Alter zu gewinnen, und tauschen dazu Informationen aus.

 

Organe des Bundes

  1. Die Organe des Bundes sind der Bundesrat und der Bundesvorstand.

Der Bundesrat

  1. Dem Bundesrat gehören als stimmberechtigte Mitglieder an:
  • der Bundesvorstand,
  • der Geistliche Leiter der KMF,
  • der Geistliche Leiter der ND-Schülergemeinschaft bzw. der Bundesleiter der ND-Schülergemeinschaft, je nachdem wer nicht Bundesmeister ist,
  • je zehn weitere Delegierte der beiden Gemeinschaften, die vom zuständigen Gremium jeder Gemeinschaft gewählt werden.
  • Sitz ohne Stimmrecht haben:

  • der Leiter des Bundesamtes,
  • die Geschäftsführer beider Gemeinschaften,
  • der Redakteur des Hirschbergs,
  • die Leiter der Arbeitskreise des Bundes.
  • Änderungen der Bundesordnung und des Hirschbergprogramms bedürfen der Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder des Bundesrates, zusätzlich innerhalb der beiden Gemeinschaften jeweils der Mehrheit ihrer stimmberechtigten Mitglieder.

 

  1. Der Bundesrat ist das oberste Organ des Bundes. Er beschließt über Programm und Ordnung des Bundes gemäß Artikel 5 und bestimmt die grundsätzliche Richtung der gemeinsamen Arbeit. Ihm steht die letzte Entscheidung in allen gemeinsamen Fragen zu sowie die Beschlussfassung über den Haushaltsplan des Bundes und die Entlastung des Bundesvorstandes.
  2. Der Bundesrat wird wenigstens einmal im Jahr vom Bundesvorstand einberufen. Außerdem muss der Bundesrat auf Verlangen eines Viertels seiner stimmberechtigten Mitglieder einberufen werden. Soweit nichts anderes bestimmt ist, werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst; Enthaltungen werden nicht mitgezählt.
  3. Der Bundesrat wählt in geheimer Abstimmung mit der Mehrheit seiner stimmberechtigten Mitglieder einen Bundesmeister auf drei Jahre. Wiederwahl ist möglich. Aus wichtigen Gründen kann dieser Bundesmeister vor Ablauf seiner Amtszeit vom Bundesrat mit einer Mehrheit von zwei Dritteln abberufen werden.

    Der Bundesrat setzt eine dreiköpfige Wahlkommission zur Findung von Kandidaten für das Amt des Bundesmeisters ein. Beide Gemeinschaften sind in der Kommission vertreten. Die Wahlkommission berichtet dem Bundesrat und dem Bundesvorstand.

 

Der Bundesvorstand

  1. Dem Bundesvorstand gehören an: der vom Bundesrat gewählte Bundesmeister plus zwei weitere Bundesmeister, von denen einer der gewählte Leiter der KMF oder ein anderes gewähltes Mitglied der KMF-Leitung und der andere einer der beiden gewählten Leiter der ND-Schülergemeinschaft ist. Die Schülergemeinschaft und die KMF legitimieren ihre jeweiligen Vertreter durch Leitungsbeschlüsse.
  2. Die Mitglieder des Bundesvorstandes führen gemeinsam in eigener Aufgabenverteilung die Geschäfte der Bundesleitung und vertreten den Bund nach außen. Die Aufgabenverteilung wird öffentlich mitgeteilt.

    Der Bundesvorstand legt gegenüber dem Bundesrat Rechenschaft ab.

  3. Der Bundesvorstand führt den Bund gemäß der vom Bundesrat beschlossenen Richtlinien. Er koordiniert das geistliche und politische Leben des Bundes. Er hat ein aufschiebendes Veto gegen Beschlüsse der beiden Gemeinschaften, sofern diese dem Hirschberg-Programm oder der Bundesordnung widersprechen. Dringende Entscheidungen, die in die Zuständigkeit des Bundesrates gehören, können vom Bundesvorstand bis zur endgültigen Entscheidung durch den Bundesrat vorläufig getroffen werden.

  4. Der Bundesvorstand ist verantwortlich für die Organisation mindestens einer gemeinschaftsübergreifenden Veranstaltung in jedem Jahr.

    Der Geistliche Leiter der KMF sowie der Geistliche Leiter der ND-Schülergemeinschaft bzw. der Bundesleiter der ND-Schülergemeinschaft, je nachdem wer nicht Bundesmeister ist, der Leiter des Bundesamtes, die Geschäftsführer beider Gemeinschaften und der Redakteur des Hirschbergs beraten den Bundesvorstand mindestens bei einem Treffen im Jahr.

    Die Mitglieder des Bundesvorstands sind stimmberechtigte Mitglieder im Rat und in der Jahreskonferenz der Schülergemeinschaft sowie im Rat der Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen.

  5. Der Bundesvorstand tagt mindestens einmal im Jahr. Darüber hinaus kann er auf Wunsch eines Mitglieds des Bundesvorstandes einberufen werden.

Einstimmig beschlossen vom Bundesrat 1962;
geändert durch den Bundesrat 1983, 1999 und 2002 und 2003;
zuletzt am 26. November 2006 zum 01.01.2007

 


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