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Neudeutschland |
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Das Archiv des Bundes Neudeutschland Der Bund Neudeutschland unterhält ein Archiv, in dem Archivgut von der Gründung des Bundes im Jahre 1919 bis zum Jahr 1995 untergebracht ist. Rückfragen können auch gerichtet werden an den Archivar des Bundes Neudeutschland
Die Geschichte des Archivs VorgeschichteSeit wann systematisch aus der laufenden Verwaltung der Geschäftsstelle Material für ein Archiv des Bundes in Köln ausgesondert und innerhalb des Bundes gesammelt wurde, lässt sich nicht mehr feststellen. In Köln liefen zudem als Unterlagen für die Berichterstattung in den beiden Zeitschriften "Leuchtturm" und "Die Burg" viele Nachrichten und Berichte aus den Gauen und Gruppen zusammen, die dann dort auch archiviert wurden. Als die Gestapo nach dem Verbot des Jüngerenbundes im Juli 1939 die Geschäftsräume in der Gabelsberger Strasse durchsuchte, wurden dort alle Unterlagen beschlagnahmt und abtransportiert. Sie tauchten bisher nicht wieder auf. Auch viele Materialien, die vorsorglich ausgelagert worden waren, sind im Krieg weitgehend verloren gegangen. zur ÜbersichtDas Archiv unter Leitung von Hanns Striefler Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Hanns Striefler das Archiv in mühseliger Kleinarbeit wieder aufgebaut und dafür Sorge getragen, dass die wichtigsten Ereignisse des Bundes dokumentiert wurden. Hanns Striefler war für diese Aufgabe in besonderer Weise prädestiniert, weil er in Köln sowohl während der Weimarer Republik als auch in der Zeit des Nationalsozialismus Mitglied des Jüngerenbundes war. Nach 1945 hat er verschiedene Aufgaben in der ND- Führung übernommen, zuletzt war er Leiter des ND- Bundesamtes. Den Grundstock der Materialien aus der Zeit bis zum Verbot im Jahre 1938 bildeten die Kopien der Verbandsnachrichten aus den Bundeszeitschriften, es handelt sich also nicht um originäres Archivgut. Dieser Grundstock wurde im Laufe der Zeit durch eingelieferte Unterlagen und Materialien aus dem Bundesgebiet ergänzt. Für die Zeit nach 1945 wurden nach und nach Aktenbestände aus dem laufenden Geschäft der Geschäftsstellen der drei Gliedgemeinschaften sowie des Bundesamtes in das Archiv übernommen.
Einen Sonderbestand stellt das Filmarchiv des Bundes dar, das im Bundesarchiv der Bundesrepublik in Koblenz deponiert ist. Darin sind sowohl Filme aus der Zeit vor 1933 als auch aus der Aufbauzeit des Jüngerenbundes nach 1945 enthalten. Ein eigenes Verzeichnis dieser Filme ist dem Findbuch beigefügt Dieses Archiv steht für Zwecke der Bundesgeschichte zur Verfügung steht. Es gibt aber auch Filme aus den verschiedenen Zeiten der Bundesgeschichte, die hier in diesem Archiv aufbewahrt sind. zur ÜbersichtDas Archiv unter Leitung von Dr. Rolf Eilers ( seit 1993) Als Anfang der neunziger Jahre Hanns Striefler sein Amt als Bundesarchivar niederlegte, betraute der Bundesrat Dr.Rolf Eilers mit dieser Aufgabe. Er hatte im Laufe der Jahre mehrere Aufgaben im Bund wahrgenommen und überdies eigene Beiträge zur Geschichte des Bundes veröffentlicht. Da das Archiv in Köln nicht mehr von einem eigenen nebenamtlich tätigen Archivar betreut werden konnte, erhob sich die Frage, wie die Archivarbeit im Bunde gesichert werden könnte. Es standen zwei Lösungen zur Debatte:
Der Bundesrat entschied dann 1994, das Angebot der Kommission für Zeitgeschichte anzunehmen. Es wurde zwischen den Leitungen der drei Gemeinschaften und der Kommission für Zeitgeschichte Forschungsstelle Bonn ein Depositalvertrag geschlossen. Aufgrund dieses Vertrages wurde das Archiv zunächst in die Geschäftsräume der Kommission für Zeitgeschichte in der Königstrasse 28 in Bonn übernommen. Als die Kommission ihren Sitz in das Collegium Albertinum in Bonn verlegte, wurde das Archiv dorthin transferiert. zur ÜbersichtBestandsbeschreibung Bei dem Archiv des Bundes Neudeutschland handelt es sich um ein Depositum, das verschiedene Provenienzen umfaßt:
Der Bestand der Provenienzen Nr.2-7 wurde in den vergangenen Jahren von Dr. Rolf und Maria Eilers einer umfassenden Kassation unterzogen, für die 2004 eine Kassationsordnung vom ND- Bundesrat verabschiedet wurde, die den Gemeinschaften zur Beachtung zugeleitet wurde. Anhand dieser Ordnung wurden aus den Aktenbeständen insbesondere ausgesondert:
Der Gesamtbestand des Depositums umfasst gegenwärtig im "Alt-Archiv" 52 lfd. Regalmeter Alt-Bestand, im "Neuen Archiv" 40 lfd. Regalmeter, insgesamt also 92 lfd. Regalmeter. zur ÜbersichtBearbeitungsstand Der größte Teil des Archivgutes befindet sich in beschrifteten Schubern (Nr. 1) oder in Archivkartons (Nr. 2-8). Verzeichnet wurden der Alt-Bestand (Nr. 1) durch Hanns Striefler und Mitarbeiter der Kommission für Zeitgeschichte Forschungsstelle Bonn, die Aktenbestände der neuen Provenienzen (NR. 2-8) durch das Ehepaar Eilers. Für beide Abteilungen (Altarchiv und Neues Archiv) wurde mit Hilfe der KfZG - Forschungsstelle Bonn ein gemeinsames elektronisches Findbuch erstellt, das den Stand vom 1. März 2007 wiedergibt. Laufend eingehende Ergänzungen zu diesem Bestand werden anhand der vorgegebenen Systematik eingearbeitet. zur ÜbersichtArchivordnung Für die Ordnung des Archivs und seine Nutzung hat der Bundesrat unter dem 23.11.2003 eine Archivordnung erlassen. zur ÜbersichtOrdnung des Bestandes Der Ordnung des Bestandes liegt die Systematik zugrunde, die Hanns Striefler nach dem Krieg dem Archiv gegeben hat. Sie ist im Laufe der Jahre den neuen Verhältnissen angepasst worden. Die Ordnung orientiert sich weitgehend an den einzelnen Abschnitten der Bundesgeschichte. Der Bestand ist in Hauptabteilungen gegliedert: Er enthält in der
Überlappungen zwischen einzelnen Hauptabteilungen sind nicht ganz auszuschließen. Das Archiv setzt sich aus zwei Archivteilen zusammen:
Die beiden Abteilungen haben unterschiedliche Signaturen.(cf. Weitere Hinweise) Die Hauptabteilungen sind jeweils
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