Ordensgemeinschaften in weltweiter Mission

Berufreport

Heft 1/2002

P. Hubert Kranz, Salvatorianer:
Mission - eine Aufgabe, 
die ich erfüllen kann und die mich erfüllt
Ein Blick auf die Weltkirche eröffnet lohnende Einsatzmöglichkeiten

P. Hubert Kranz (34), seit 12 Jahren Mitglied der Ordensgemeinschaft der Salvatorianer, stellt sich in den Dienst der jungen Salvatorianerniederlassung in Manila und der Kirche auf den Philippinen. Wie ist das möglich in einer Zeit, da bei uns immer wieder Aufgaben aufgegeben werden müssen, weil Mitbrüder und Mitschwestern fehlen? Es ist möglich, weil sich jemand ganz persönlich ansprechen lässt für einen Dienst im Ausland. Heute im Zeitalter der Globalisierung sind viele Menschen für kürzere oder längere Zeit im Ausland tätig. In der Kirche ist das nichts Neues. Viele Ordensgemeinschaften gingen und gehen hinaus „bis an die Grenzen der Erde“. Heute machen die Besuche von einheimischen Ordensmitgliedern aus den jungen Kirchen bei uns Weltkirche auf ganz neue Weise erfahrbar. Diese Begegnungen relativieren unsere Probleme und machen aufmerksam für den Aufbruch und die Chancen in den jungen, in den armen Kirchen. 
Der WEGBEREITER sprach mit P. Hubert Kranz und P. Piet Cuijpers. P. Hubert stammt aus Eberhardzell, Diözese Rottenberg-Stuttgart und war die letzten vier Jahre Kaplan in St. Willibald, München; P. Piet, gebürtig aus Belgien, ist seit zwei Jahren Generalvikar und Generalmissionssekretär der Salvatorianer in Rom. 

(1/02 S. 4-7)

Heute Missionar werden 

P. Aurelian Feser OSB, Missionsbenediktiner der Erzabtei St. Ottilien, gibt einen Einblick, wie sich ein Missionseinsatz heute im Vergleich zu früher verändert hat und wie die Vorbereitung in St. Ottilien aussieht.

(1/02 S. 19)

Einheimische Ordensleute in Afrika:
In der eigenen Kultur verwurzelt
Sr. Bernadette Helgewa OP (Mitte), Zimbabwe, schreibt über die Wurzeln ihrer Spiritualität

Sr. Bernadette Helgewa ist Missionsdominikanerin v. Hl. Herzen Jesu. Die Kongregation wurde 1891 in Rhodesien, heute Zimbabwe, von Schwestern des Domini-kanerinnenkonvents Augsburg gegründet. Mutterhaus und Generalat befinden sich in Harare, Zimbabwe, die Region Deutschland hat ihr Zentrum im Konvent in Roding-Strahlfeld/Obpf. Die Kongregation zählt 380 Schwestern, davon inzwischen etwa ein Viertel überwiegend junge Afrikanerinnen. Sr. Bernadette ist Generalrätin und zuständig für die Ausbildung der jungen einheimischen Schwestern. 

(1/02 S. 20-21)

Missionarische Spiritualität
Aus der Dynamik des dreifaltigen Gottes
Von Sr. Maria Ingeborg Müller CPS, Rom

(1/02 S. 22)

Prophetisches Ordensleben hat Zukunft!
Von P. Hermann Schalück, Franziskaner Präsident von Missio Aachen

(1/02 S. 24)