GemeindereferentIn

Heft 2/04

Berufsreport

Cityseelsorge:
Mit uns kann man reden
Der GesprächsLaden in Würzburg macht Kirche für alle zugänglich.

In vielen größeren Städten gibt es heute die so genannte Cityseelsorge. Das ist ein Gesprächsangebot, das im Innenstadtbereich leicht zu erreichen ist. Qualifizierte Seelsorger/-innen haben für alle Anliegen ein offenes Ohr. Der/die Ratsuchende kann anonym bleiben, die Kosten werden vom Träger der Einrichtung übernommen. In Würzburg gibt es seit 1994 ein solches Angebot, das sich „GesprächsLaden" nennt und von der Diözese und vom Augustinerorden getragen wird. Die Einrichtung verzeichnete im Jahr 2002 an 199 Öffnungstagen 1123 Gespräche. 12 Frauen und Männer arbeiten ehrenamtlich mit, zwei sind hauptamtlich angestellt, alle haben eine Ausbildung in Gesprächsführung. Im Bild auf dieser Seite: Alfred Pötter, Pfarrer einer 2000-Seelen-Gemeinde, der drei Stunden pro Woche für die Besucher da ist. Der WEGBEREITER informierte sich.

P. Konrad Werder SDS

(2/04 S. 4/7)


Heft 3/01

Berufsreport

Miteinander Seelsorge lernen
An altehrwürdiger Stätte errichtete die Diözese Augsburg 1980 die Fachakademie für Gemeindepastoral zur Ausbildung von Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten. Zur Zeit der Gegenreformation wurden Anfang des 17. Jh. die Jesuiten nach Neuburg gerufen, die dann in den Gebäuden des ehemaligen Ursulinenklosters zu Beginn des 19. Jh. ein Gymnasium mit Seminar gründeten. Damals hätte sich sicher niemand vorstellen können, dass hier einmal nicht nur Männer, sondern auch Frauen, die in der Regel heiraten werden, zu Seelsorgerinnen und Seelsorgern ausgebildet werden. Heute wohnen und lernen hier 30 Frauen und Männer, 16 angehende GemeindereferentInnen befinden sich im berufspraktischen Jahr in den Gemeinden. Seit Bestehen wird die Fachakademie Neuburg nicht nur von „Augsburgern“, sondern auch von StudentInnen aus anderen, vor allem bayerischen Diözesen besucht. Der WEGBEREITER besuchte die Einrichtung und sprach mit Studentinnen und Studenten und mit Direktor Pfr. Dr. Lechner. P. Werder SDS

(3/01, S.4-7)

Berufswahl/Berufung

Lebensformen
Die neuen pastoralen Berufe der Gemeinde- und Pastoralreferent-Innen geben die Möglichkeit, die Lebensform frei zu wählen bzw. sich darin nicht von vornherein festzulegen. Damit kommen neue Erfahrungen in die Kirche. 

(3/01, S.16-17)

Laien oder Amtsträger
Ist der Gemeindereferent ein „richtiger Laie“? Oder ein „Grenzfall von Laie“? Oder ein Amtsträger? Wo in der Kirche hat er seinen Platz? Um diese Frage zu beantworten, ist es hilfreich, drei Ebenen oder Handlungs-Dimensionen in der Kirche zu unterscheiden: Das „christliche Handeln“, das „pastorale Handeln“ und das „amtliche Handeln“.
(3/01, S.18)

GemeindereferentIn -
ein Beruf im Wandel

(3/01, S.19)

Ursachen für den Rückgang
Immer weniger junge Frauen und Männer möchten GemeindereferentIn werden. Andrea Rust und Werner Ehlen (Ergolding bzw. Landau, Diözese Regensburg) vom Vorstand des Verbands Katholischer ReligionslehrerInnen und GemeindereferentInnen (VKRG) mit ca. 1000 Mitgliedern, nennen einige Gründe für den Rückgang, wie man sie im Verband sieht. 
(3/01, S.24)


Heft 4/99

Berufsreport

Gemeindereferentin Marlene Hang
Wie sieht das Berufsbild einer Gemeindereferentin, eines Gemeindereferenten aus? An dieser Stelle sollen einige Momentaufnahmen Einblick in das Aufgabenfeld dieses Berufes geben. Lisa Hardt von der Redaktion „DER WEINBERG“ in Mainz hat Frau Hang besucht.
(4/99, S.8-9)

Berufsinfo

Feuer und Flamme... Eine Vision vom Beruf der Gemeindereferentin
Da ist jemand Feuer und Flamme für den Dienst in der Kirche, an den Menschen. Das wirkt ansteckend. Deswegen macht der WEGBEREITER für diesen Beitrag Platz frei, auch wenn er ursprünglich nicht vorgesehen war. Nicole Rosarius (22), Paderborn, studiert in Münster im letzten Semester Religionspädagogik mit dem Ziel, Gemeindereferentin zu werden.
(4/99, S.10)

Neues Berufsprofil: Wie statt Was
Der Dachverband der Gemeindereferenten/innen und Religionslehrer/innen in Deutschland erarbeitet unter Beteiligung der Mitgliedsverbände ein eigenständiges Profil für den Beruf des/der Gemeindereferenten/in. Jutta Hanmann, Dortmund, Vorsitzende des Dachverbandes, berichtet.
(4/99, S.11)