Ein Jahr für geistliche Berufungen im Bistum Passau 2006/07
„Da steckt noch mehr drin!“
von Dr. Hans Bauernfeind und Sr. Chiara Hoheneder
Zum 1. Adventssonntag 2006 eröffnet unser H. H. Bischof Wilhelm Schraml
ein Jahr für geistliche Berufungen. Alle Gläubigen lädt der Passauer
Bischof ein, sich der Sorge um geistliche Berufungen zuzuwenden.
(4/06 S.
16-17)
Zum Jahr der Berufung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Entdeck` den roten Faden deines Lebens! Gottes Ruf auf der Spur!
von Theresia
Klein, Diözesanstelle Berufe der Kirche
(3/06 S.
16-17)
Konvent St. Theresia in Dillingen - ein Kloster zum Mitleben
Als Glaubensgemeinschaft mit den Menschen unterwegs sein
von Sr. M.
Bernadette Gevich OSF
(3/06 S.
18-19)
„Das A und O der Berufungspastoral"
Dr.
Peter Birkhofer, Zentrum für Berufungspastoral (ZfB), Freiburg
(1/06 S.
15)
Jahr der Berufe in der Diözese Freiburg
… dein Weg bewegt …
von
Michael Teipel, Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche in Freiburg
(1/06 S.
16-17)
„Das A und O der Berufungspastoral"
Dr.
Peter Birkhofer, Zentrum für Berufungspastoral (ZfB), Freiburg
(1/06 S.
22)
Die Berufungspastoral auf
dem Weltjugendtag in Köln
St. Gereon als
Gastgeber für die Berufungspastoral
Beim Weltjugendtag in Köln konnte die
Berufungspastoral nicht fehlen. Der WEGBEREITER hat die St. Gereon -
Kirche, die im Rahmen des Geistlichen Zentrums Heimat für die
Berufungspastoral war, besucht und mit Pfarrer Andreas Brocke und Sr.
Katharina Hartleib OSF von der Diözesanstelle „Berufe der
Kirche" in Köln gesprochen.
(4/05 S.
4-7)
Die Berufungspastoral auf
dem Weltjugendtag in Köln
Stille, Gebet und
Begegnung in
der Kölner Basilika St. Gereon
von Kornelia A. Lüttmann M.A., ZfB Freiburg
Die Berufungspastoral auf dem Weltjugendtag in Köln
Weltjugendtag und Berufungspastoral
von Dr. Peter Birkhofer,Direktor des ZfB Freiburg
Das
Jahr der Berufung in der Diözese Augsburg
„Ihr
habt Berufung aus der Ecke geholt"
Von Pfarrer Herbert Kohler,
Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche
Vom 1. Adventssonntag 2003 bis zum Christkönigssonntag 2004 fand in der Diözese Augsburg das Jahr der Berufung statt. Domkapitular Dr. Bertram Meier und das Team der Diözesanstelle Berufe der Kirche, Pfarrer Herbert Kohler, Sr. Emmanuela Hartmann und Gemeindereferentin Maria Rettig waren mit der Durchführung betraut. Pfarrer Herbert Kohler blickt im folgenden Beitrag auf dieses Jahr zurück.
„Berufung. Das geht uns an."
Jahreskonferenz der Beauftragten der Berufungspastoral
Vom 06. – 09. September trafen sich die Diözesanverantwortlichen für die Berufungspastoral aus den deutschen Bistümern zur Jahreskonferenz im Haus „spectrum Kirche" in Passau.
Leben aus Gottes Kraft
Berufung
aus Gottes Kraft
Die Berufungspastoral auf
dem Katholikentag in Ulm
Wie bei jedem Katholikentag, so präsentierte sich die Berufungspastoral auch auf dem Katholikentag in Ulm mit eigenen Veranstaltungen. Marietheres Bücking vom Zentrum für Berufungspastoral (ZfB), Freiburg, berichtet.
Zwölf
Optionen zum Weihepriestertum
Profilieren statt nivellieren
Eine Initiative der
Verantwortlichen für die Priesterbildung
Im März 2003 legte die Regentenkonferenz, d.h. die Leiter der Priesterseminare in Deutschland, folgende zwölf Optionen zum Weihepriestertum vor. Der WEGBEREITER dokumentiert sie mit dem gekürzten Vorwort, um im Sinne der Regenten zum Gespräch anzuregen.
Ein
Projekt der Berufungspastoral Osnabrück
„weitersagen!"
lernen
Die Diözesanstelle Berufe der Kirche Osnabrück hat ein originelles Modell entwickelt, junge Menschen nicht nur zu ermutigen, sondern auch zu befähigen, öffentlich über eigene Glaubenserfahrungen zu sprechen. Der Direktor der Diözesanstelle, Pfr. Christoph Baumgart, und seine Mitarbeiterin, Pastoralreferentin Lydia Bölle, stellen das Projekt vor.
Die fünf Säulen der Identität
Die Klärung der eigenen Identität, ein Gespür dafür, wer ich bin, was mein Wesen, meine Einmaligkeit ausmacht, ist ein wichtiger Schritt auf der Suche nach der eigenen Berufung. Sr. Emmanuela Hartmann, Vinzentinerin und Mitarbeiterin in der Diözesanstelle Berufe der Kirche Augsburg, macht in ihrer Arbeit mit jungen Leuten gute Erfahrung mit dem Modell der fünf Säulen von Klemens Schaupp. Sie stellt es im Folgenden vor.
Chefsache Berufungspastoral
In der Diözese Eichstätt begleitet der Bischof selbst
eine Weggemeinschaft zur Förderung geistlicher Berufe.
Seit 1998 gibt es in der Diözese Eichstätt den „Interessentenkreis für Glaubens- und Lebensfragen“, der einerseits völlig offen ist, anderseits aber auch bewusst geistliche Berufe, besonders Priesterberufe fördern will. Der Kreis wurde von Bischof Dr. Walter Mixa gegründet, und er nimmt auch in aller Regel an den jährlich sechs Wochenenden teil. Marco Schneider, der seit Anfang dabei ist, berichtet.
Missionarin auf Zeit
(MaZ)
Der Ernstfall
Birgit Schardt aus Ludwigsburg, Diözese Rottenburg-Stuttgart,
berichtet von ihrem Einsatz in Nairobi
Birgit Schardt (28) hat die Leitung ihres Kindergartens für einige Zeit abgegeben, um eineinhalb Jahre in Kenia als Missionarin auf Zeit zu wirken. Sie arbeitet im Schulbereich wie auch im Außendienst des Nyumbani Childrens Home mit. Das Nyumbani ist eine Einrichtung für HIV-positive Kinder, die vor allem aus den ärmsten Bevölkerungsschichten kommen.
Die Möglichkeit des MaZ-Einsatzes tat sich für Birgit Schardt durch die Comboni-Missionare auf, die u.a. auch in Kenia arbeiten.Birgit macht das einjährige Modell von MaZ. In der Zwischenzeit wünschte sie sich, daß sie doch gleich das längere Einsatzmodell von drei Jahren gewählt hätte. Denn immer mehr fühlt sie sich bei den Menschen in Kenia und bei ihrer Arbeit wohl, und das, obwohl sie ihr Dienst manchmal auch an die Grenzen der psychischen Belastbarkeit führt.
20 Jahre Missionar/-in auf Zeit
Seit 1980 bieten die missionierenden Orden einen zeitlich befristeten Missionseinsatz an. P. Franz-Josef Himbert SVD, München, koordiniert für die Steyler Missionare seit neun Jahren den Einsatz junger Leute aus dem deutschen Sprachgebiet. Er berichtet von seinen Erfahrungen.
Perlensucherin auf dem Weg ins Leben
„Weil du mir wertvoll bist ? Berufungen ins Gebet nehmen“ ist das Jahresthema im Blick auf den Weltgebetstag für geistliche Berufe. Schwester Diethelma Conze (Franziskanerin vom Kloster Oberzell, Würzburg), das 10. Jahr im Referat Geistliches Leben, Diözesanstelle Berufe der Kirche in Würzburg tätig, ist Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Beratung und Sonderpädagogik und Supervisorin. Regina Urbon vom Volksblatt Würzburg sprach mit Sr. Diethelma.
Wertschätzung schwarz auf weiß
Gerade auch in kirchlichen Kreisen ist die Klage über mangelnde Wertschätzung nicht selten. In der Berufungspastoral sehen viele darin einen der Gründe, warum sich junge Menschen so schwer tun, sich ganz in den Dienst der Kirche zu stellen. Das Leitwort des Weltgebetstages für geistliche Berufe will dafür das Bewusstsein schärfen, wenn es im ersten Teil lautet: „Weil Du mir wertvoll bist …“. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen, um die Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements in der Jugend- und Ministrantenarbeit konkret und persönlich zum Ausdruck zu bringen. Das tut sicher jeder Oberministrantin und jedem Gruppenleiter gut, aber nicht nur das, diese Wertschätzung bringt zugleich auch ganz praktisch etwas. Rolf Seeger, Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche, schreibt dazu:
Jahr der geistlichen Berufe
Für das Jahr 2001 hat das Erzbistum
Köln das Thema „Geistliche Berufe“ zum Schwerpunkt der gesamten
Pastoral erklärt. Darüber hinaus ist ein ganzes Bündel von besonderen
Aktionen für dieses Jahr vorgesehen.
Seelsorgeamtsleiter Prälat Dr. Heiner Koch sieht das Unternehmen ganz
realistisch: „Bei den vielen Vorbehalten gegen die geistlichen Berufe
und ihre Förderung, erscheint es mir müßig zu sein zu warten, dass
alle Verantwortlichen, alle Gemeinden und Verbände dieses Anliegen
mittragen. Es scheint mir mehr Sinn zu machen, Solidaritätsgemeinschaften
aufzubauen aus Laien, Diözesanklerus und Ordensleuten, denen die Förderung
der geistlichen Berufe ein besonderes Herzensanliegen ist. Mit ihnen
dieses Jahr zu prägen wird hoffentlich für alle Beteiligten und für
das Anliegen ein großer Gewinn sein.“
Pfarrer Michael N. Schenk, Direktor der Diözesanstelle „Berufe der
Kirche“ im Päpstlichen Werk für Geistliche Berufe stellt das Jahr in
einigen wichtigen Grundlinien vor.
Berufswahl - eine Suche nach Sinn
Nach welchen Kriterien kann eine Berufswahl getroffen werden? Darauf gibt es sicher viele verschiedene Antworten, je nach dem, wie man den Menschen überhaupt sieht. Bedenkenswert sind Perspektiven aus der Logotherapie von Viktor E. Frankl (1905 - 1997), der sogenannten dritten Wiener Schule der Psychotherapie nach Freud und Adler. P. Werder SDS hat sich kundig gemacht.
Berufung – Thema der Jugendarbeit
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) der Erzdiözese Freiburg stellte im vergangenen Jahr den Jugendsonntag unter das Thema „Berufung“ mit dem flotten Leitwort: „b-online - Ich habe dich beim Namen gerufen.“ Der Tag war ein großer Erfolg. Der WEGBEREITER fragte bei der BDKJ-Diözesanleiterin, Frau Elke Hambrock, nach.
Was glauben Schüler?
Wie denken Mittelstufenschüler über Religion? Dazu befragte Prof. Hans Georg Ziebertz, Religionspädagoge an der Universität Würzburg, 1744 Schüler in den Niederlanden, Deutschland und Österreich. Prof. Ziebertz unterscheidet auf Grund seiner Untersuchung fünf verschiedene Formen der Religiosität junger Menschen. Abgesehen von dem Einblick in die Situation von Glaube und Kirche in der jungen Generation, kann das Ergebnis dieser Untersuchung auch zu der Frage herausfordern, wo ich mich da selber wiederfinden könnte? Welche Gestalt hat meine Religiosität?
Auch in Jugendverbänden gibt es Bemühungen, „Berufung“ ins Gespräch zu bringen. Wenn es aber um den Priesterberuf geht, zeigen sich Vorbehalte. Pfarrer Paul Hüster, Leiter der „Arbeitsstelle Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz“, Düsseldorf, wirbt in einem Gespräch mit dem „Zentrum für Berufungspastoral“, Freiburg, um Verständnis für die Fragen in den Verbänden und weist auf ihren Beitrag zum Thema hin.
Missionarin auf Zeit (MaZ): Einsatz in Sibierien
Viele Ordensgemeinschaften bieten das Projekt Missionar/Missionarin auf Zeit (MaZ) an. Es bietet jungen Menschen Gelegenheit, ihren Horizont zu erweitern, ganz neue Lebens- und Glaubenserfahrungen zu machen, manchmal auch zu klären, was ihre Berufung ist. Ines Krmasch (22) war im Rahmen eines MaZ-Projekts der Pallottinerinnen, München, ein Jahr in Nowosibirsk.
Männlich, dienstpflichtig, als Kriegsdienstverweigerer anerkannt? Dann gibt es die Möglichkeit, im Rahmen des Anderen Diensts im Ausland nach §14 b des Zivildienstgesetzes seine Dienstpflicht im europäischen Ausland oder in Übersee abzuleisten. Burkhard Hein, BDKJ-Diözesanstelle Wernau, informiert.
Jedes Jahr treten einige junge Frauen in die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Sießen ein. Das ist erstaunlich in einer Zeit, in der der Strom der Neueintritte bei den meisten Gemeinschaften sehr spärlich geworden oder schon seit Jahren ganz versiegt ist. Frater Reinhold Maise, Pallottiner und zur Zeit Diakon im Pastoraljahr, hat sich für seine Diplomarbeit an der Hochschule Vallendar im Kloster Sießen umgehört.
Auf Initiative von Dr. Rainer Birkenmaier, dem Direktor des Informationszentrums Berufe der Kirche in Freiburg, trafen sich über den Zeitraum von 14 Monaten 10 Frauen und Männer verschiedener Ordensgemeinschaften aus ganz Deutschland und eine Bildungsreferentin für Berufungspastoral. Im Juli dieses Jahres kam das „Promotionsteam“, wie sich die Gruppe nannte, im Kloster Sießen zum Abschlusstreffen zusammen. P. Gerd Hemken SCJ berichtet von dem Treffen.
Für die Berufs- bzw. Studienwahl ist es hilfreich, zu überlegen, was mir im Leben wichtig ist, was meine Werte sind. Kerstin Grünen, Trier, hat als Pädagogikstudentin in ihrer Diplomarbeit 1996 Entscheidungshilfen für die Berufs- und Studienwahl entwickelt, die für das 9./10. Schuljahr des Gymnasiums konzipiert sind. Mit ihrer freundlichen Genehmigung entnehmen wir aus dieser Arbeit den folgenden Fragebogen und die Anleitung zur Erhebung der eigenen Wertorientierung.
Zeigen sich Begabungen, Berufungen schon im Kindergartenalter? Soll es, darf es „Berufungspastoral“ schon im Kindergarten geben? Der WEGBEREITER befragte dazu Frau Emma Feuchter, Leiterin, und Frau Brigitte Rennack, Stellvertretende Leiterin des Kindergartens der Pfarrei „Erscheinung des Herrn“ in München-Blumenau.
Seit einigen Jahren wird der Begriff Mentoring immer häufiger verwendet, wenn es darum geht, Menschen zu helfen, ihren Berufsweg zu entdecken und zu gestalten. Paul Ch. Donders, Leiter des Power Management Teams in Dortmund, begleitet Menschen im kirchlichen wie im wirtschaftlichen Bereich.
Er beschreibt fünf verschiedene Mentoren, und wie man den richtigen findet.
Die katholische Kirchengemeinde Blaubeuren ist gleich in doppelter Hinsicht Modell. Für die Vorbereitung auf die Sakramente gibt es ein "Blaubeurer Modell" und ebenso für die Berufungspastoral. Das letztere soll hier vorgestellt werden. P. Werder hat mit Verantwortlichen gesprochen.
Interview mit Bernhard Jagoda, Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, Nürnberg.
Was z.B. für die Ausbildung zur Erzieherin im Kindergarten Voraussetzung ist, gibt es für die pastoralen Berufe noch kaum. Gewiß kann jemand nach dem Abitur in einer Pfarrei ein Praktikum machen, aber ein regelrechtes "Vorpraktikum" von einem Jahr Dauer, das auch arbeitsrechtlich und von der Vergütung her abgesichert ist, gibt es vermutlich nur in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Diözesanstelle Berufe der Kirche in Rottenburg, die mit der Beratung und Begleitung der Interessenten und der Praktikanten und Praktikantinnen betraut ist, beschreibt die wesentlichen Punkte dieses Angebots.
Theologie ist immer noch ein gefragtes Studium. Für Priester gibt es in jeder Diözese Stellen, aber viele Männer wollen nicht und Frauen können dieses Amt nicht übernehmen. Die Stellen für PastoralreferentInnen werden z.T. reduziert. Welche Möglichkeiten haben Theologen außerhalb der Kirche? P. Werder sprach mit Franz Stadlberger, Passau, Ausbildungsleiter der TheologiestudentInnen mit dem Berufsziel "PastoralreferentIn".
Eine Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe gibt es im Bistum Münster schon lange. Jahr für Jahr erhielten die Mitglieder den bundesweiten Verbindungsbrief mit einem Anschreiben aus der Diözesanstelle. Könnte der glimmende Docht neu aufleuchten? Sr. Katharina Kluitmann berichtet vom Wagnis des Neuanfangs.
(2/99
S. 10)
Vor einigen Jahren unterhielt ich mich mit einem Mitbruder aus Brasilien über die Frage von Berufung. Vor allem die Erfahrungen mit der Berufungspastoral in einer Diözese Brasiliens haben es mir angetan. Sie könnten für unser Nachdenken und vielleicht sogar für unsere Praxis eine Hilfe sein.
Berufswahl, wie geht das? Es geht nicht immer nahtlos von einem Lebensabschnitt in den anderen über. Dafür machen viele junge Leute wertvolle Erfahrungen mit sich selber, und diese Zeit ist nicht verloren. Charlotte Look (20) aus Münster war bereit, ihren Weg zu schildern.
Identitätsfindung ist eine Lebensaufgabe. Dr. phil. Otto Zsok, Psychotherapeut und Dozent am Süddeutschen Institut für Logotherapie, Fürstenfeldbruck, beschreibt, was für die Selbstfindung wesentlich ist.
Zur Weiterentwicklung dieser Zeitschrift WEGBEREITER wandte sich die Redaktion auch an die Medien-Dienstleistungsgesellschaft (MDG) in München, eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz. Im Rahmen dieses Beratungsprozesses erarbeitete das Marktforschungsinstitut XIT in Nürnberg ein Papier zur Frage, wie denn die Entscheidung zur Berufswahl bei jungen Menschen abläuft. P. Werder stellt die Studie vor.
"Gott läßt wachsen - unsere Gemeinde bereitet den Boden." "Den Boden bereiten", das ist eine vielgestaltige Aufgabe der Gemeinden, aber auch jedes einzelnen Christen und aller, die in der Kirche Verantwortung tragen. In diesem Konzert sieht auch dieses Magazin WEGBEREITER seine Aufgabe.
Die nachfolgenden Überlegungen hat ein Weihekandidat verfaßt, nachdem er nach freiwilliger Zurückstellung und anschließender längerer Phase der Prüfung sich endgültig entschlossen hat, sich nicht zum Ständigen Diakon weihen zu lassen. Mit großem Respekt vor seiner Entscheidung soll dieser Text anderen eine Hilfe bei ihrer Entscheidungsfindung sein.
Die Charismen der Frauen? Gibt es die überhaupt und unterscheiden sie sich von denen der (Kirchen-) Männer? Ich meine ja. Frauen haben vielfältigste Charismen, Begabungen, Berufungen - ich erfahre es in meiner Arbeit als Frauenreferentin, aber insbesondere auch im Erleben und Feiern von Frauenliturgien. Ich möchte Sie einladen, am Beispiel der Frauenliturgie ein wenig einzutauchen in eine Welt voller Charismen von Frauen.
Seit Frühjahr 1998 gibt es ein Unterrichtsmodell mit dem Titel "In mir steckt mehr" für die Lehrplaneinheit "Beruf - Berufung - Berufe in der Kirche" in Klasse 9 Realschule (Baden-Württemberg). Rudolf Ege, Schuldekan GHRS in Ravensburg, machte erste Erfahrungen mit den Materialien.
Die Charismen der Frauen? Gibt es die überhaupt und unterscheiden sie sich von denen der (Kirchen-) Männer? Ich meine ja. Frauen haben vielfältigste Charismen, Begabungen, Berufungen - ich erfahre es in meiner Arbeit als Frauenreferentin, aber insbesondere auch im Erleben und Feiern von Frauenliturgien. Ich möchte Sie einladen, am Beispiel der Frauenliturgie ein wenig einzutauchen in eine Welt voller Charismen von Frauen.
Berufswahl - wie geht das? Bei dieser Frage liegt es nahe, auch die Psychologie zu Rate zu ziehen. Im folgenden geschieht dies aus der Perspektive der Logotherapie von Viktor E. Frankl. Diese psychotherapeutische Schule ist besonders geeignet, mit Theologie und Glaube in einen fruchtbaren Austausch zu treten. Die Autorin dieses Beitrags, Dr. Elisabeth Lukas (55), ist eine "Meisterschülerin" Frankls und in Deutschland die bekannteste Vertreterin der Logotherapie.
Die Charismen der Frauen? Gibt es die überhaupt und unterscheiden sie sich von denen der (Kirchen-) Männer? Ich meine ja. Frauen haben vielfältigste Charismen, Begabungen, Berufungen - ich erfahre es in meiner Arbeit als Frauenreferentin, aber insbesondere auch im Erleben und Feiern von Frauenliturgien. Ich möchte Sie einladen, am Beispiel der Frauenliturgie ein wenig einzutauchen in eine Welt voller Charismen von Frauen.
In der Wirtschaft werden Karrieren geplant. Heinz-Martin Adler von der Beraterfirma tempus zeigt auf, wie man das mit Systen macht. Er geht dabei von einem christlichen Menschenbild aus. Können Prinzipien, die in der Welt Anwendung finden, helfen, in die Tat umzusetzen, was jemand als seine Berufung von Gott her entdeckt hat? Berufung ist etwas anderes als ein Karriereziel, aber was ein junger Mensch als seine Berufung wahrnimmt, als Vision Gottes von seinem Leben zu verwirklichen. Insofern haben Karriereplanung und die Wirklichkeit einer (geistlichen) Berufung doch auch etwas gemeisam. Und auch die hier beschriebene Methode selbst erinnert an geistliche Regeln, an die Gewissenserforschung bei Ignatius, vom Blick auf das Lebensganze bis zur Achtsamkeit auf Einzelnes in der Tagesauswertung.
Hektik und Druck nehmen heute in den Betrieben zu, Techniken für Zeitplanung werden immer wichtiger. Dafür gibt es bei der Firma tempus in Giengen/Brenz verschiedene Seminare für Manager. Damit sie im Tagesgeschäft nicht untergehen, bietet das Unternehmen auf dem Hintergrund eines christlichen Menschenbildes auch Trainings zu den Themen Selbst- und Zielmanagement an. Heinz-Martin Adler (56), Trainer bei tempus, führt u.a. das Tageseminar "Berufs- und Lebenszielplanung" durch.
Welche Rolle können, dürfen die Eltern bei der Berufsfindung ihrer Kinder spielen? Hubertus Brantzen, Professor für Pastoraltheologie am Mainzer Priesterseminar, spricht als Vater von vier Kindern im Alter von 16 bis 24 Jahren auch aus eigener Erfahrung.
Diözesanstellen Berufe der Kirche helfen, in die eigene Lebensgeschichte hineinzuhorchen, Spuren und Signale Gottes wahrzuhehmen. Erfahrungen von Ratsuchenden und Beratern in der Diözesanstelle Rottenburg-Stuttgart.