Von der Leidenschaft getrieben |
Vom Großhandelskaufmann über die Theologie zur JournalistenausbildungSchon der Schüler Anton Magnus gab eine Zeitung heraus, den "Vogel". Gewiß, er hatte Spaß am Schreiben, aber das war nicht der Grund für seine Aktivitäten, er wollte mit dem Unternehmen einfach Geld verdienen. Der "andere" Dorn meldet sich zu WortDa regte sich seine intellektuelle Neugier, vor allem aber seine religiöse Seite, und so entschied er sich, aus dem Polizeiberuf auszusteigen und das Abitur nachzumachen. "Es war für mich klar, ich will Theologie studieren, aber Priester war nicht ganz mein Ziel. Theologie wollte ich studieren, das war etwas, was mich zeitlebens interessiert hat und heute noch brennend interessiert. Aber da hat mich weniger das Zölibat gestört, sondern aktiv Kult ausüben, das war es, was ich nicht wollte und mir auch nicht vorstellen konnte." P. Mattes von den Salesianern in Eichstätt ermutigte ihn, in Neuss am Rhein das Abitur zu machen und dann zu sehen, was daraus wird.
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SchlüsselerlebnisAls Kaufmann engagierte sich Dorn in der Gewerkschaftsjugend und mußte dort mit einem bitteren Vorurteil Bekanntschaft machen: Katholiken seien geistig minderbemittelt, was dann in den 60er Jahren mit dem Wort vom "Bildungsdefizit der Katholiken" die Runde machte. "Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen. Es war geradezu ein innerer Trieb, Dinge, die ich noch nicht durchschaute, verstehen zu lernen und erklären zu können. Ich wollte in meiner Person beweisen, daß man auf der Höhe der Zeit und Katholik sein kann. Katholisch sein heißt für mich: man muß die Dinge schon durchschauen können und auf den Glauben hin reflektieren. Das ist ein Faden, der mich bis heute nicht in Ruhe läßt." Journalist mit einer SendungAuf diesem Hintergrund wird das große Anliegen verständlich, das |
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