Zum 800. Geburtstag der hl. Elisabeth von Thüringen

„Ich habe es doch gesagt, wir sollen die Menschen froh machen.“

von Dr. Birgitta Klemenz, Stiftsarchivarin der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München und Andechs


Im Sommer 1207 – überliefert ist der 7. Juli – wurde die hl. Elisabeth von Thüringen in Ungarn, als Tochter des Königspaares Andreas II. und Gertrud, geboren.
In ihrer radikalen Frömmigkeit und in der beispiellosen Fürsorge für Arme und Kranke setzte sie völlig neue Maßstäbe im Leben einer Fürstin. So ließ sie während einer großen Hungersnot die fürstlichen Kornspeicher öffnen und verteilte sämtliche Vorräte an die Bedürftigen. Sie organisierte jedoch auch „Hilfe zur Selbsthilfe“, wenn sie arbeitsfähige Bedürftige mit fester Kleidung und Werkzeug versorgte. Von ihrem Ehemann, Ludwig IV, wurde sie bestärkt und unterstützt, bei Hofe hat sie sich damit nicht nur Freunde gemacht. Ludwig befürwortete um 1226 auch die Wahl des Magisters Konrad von Marburg zu Elisabeths Beichtvater und geistlichem Führer. Konrads Einfluss schlug sich auf vielerlei Weise nieder, z. B. im Gelübde der Ehelosigkeit nach einem möglichen Tod des Gemahls. Manche seiner Ratschläge und Entscheidungen sind für uns heute nicht mehr nachvollziehbar. Im so genannten Speiseverbot, der Ablehnung aller Speisen, die nicht von den Eigengütern des Landesherrn stammten und deshalb das Ergebnis ungerechter Fron hätten sein können, offenbart sich jedoch eine geradezu moderne Einsicht in Ursache und Wirkung.

(4/07, S.24)


„Hilfsmissiongesellschaft"
„Mutter Afrikas"

von Mag. Dr. Clemens Gütl


Maria Theresia, Ledóchowska ist am 29.4. 1863 in Loosdorf (Österreich) geboren. Sie entstammte der Beziehung des polnischen Grafen Antonius Ledóchowski und einer Schweizer Mutter. Sie wird die „Mutter Afrikas” genannt. 
Ihre Bedeutung für die Kirchengeschichte liegt vor allem in ihrem überragenden Engagement für die afrikanischen Missionen. Sie gründete 1894 eine „Hilfsmissionsgesellschaft”. Als Patron für ihre Organisation wählte sie den Jesuitenmissionar Petrus Claver und gab ihr den Namen „St. Petrus Claver Sodalität für die afrikanischen Missionen”.


(4/06 S. 22)

 


 

Berührt

von Danijela Pöschl, DBdK München

 


(4/05 S. 18-19)

 


 

„Ganz beim Herrn sein"

von Marietheres Lehmann-Dronke, ZfB Freiburg

 

Bei der diesjährigen Jahreskonferenz der Beauftragten der Berufungspastoral wird Marietheres Lehmann-Dronke verabschiedet, die seit 2001 die Referentin des Zentrums für Berufungspastoral ist. Sie ist verheiratet, gehört zur Gemeinschaft Emmanuel und wird ab dem 1. September 2005 wieder in ihrem Heimatbistum Köln als Pastoralreferentin tätig sein.

 


(4/05 S. 20)

 


 

„Es muss mehr als alles geben...."

von Holger Winterholer

 

Pfarrer Holger Winterholer wurde am 9. Juli dieses Jahr im Münster in Rottweil mit weiteren 8 Mitbrüdern zum Priester geweiht.

 


(4/05 S. 21)

 

 


 

Was mich mit dem Papst verbindet

von Stephan Horn SDS

 


(4/05 S. 22-23)

 


 

Danke, P. Konrad!

von Provinzial P. Walter Winopal SDS


(1/05 S. 15)


Rolf Seeger

Die Not ruft nach einer Kampagne

31 Jahre leitete Rolf Seeger die Diözesanstelle Berufe der Kirche Rottenburg-Stuttgart. Nach seiner Pensionierung Ende des Jahres 2003 sprach P. Werder SDS mit ihm und seiner Frau Helene.


(2/04 S. 16-17)


Junge Leute geben Zeugnis:

Gott ist in meinem Leben da

Im Rahmen des Projektes „weitersagen!" der Diözesanstelle Berufe der Kirche Osnabrück geben eine Reihe junger Leute von ihren Glaubenserfahrungen Zeugnis. Das Projekt ist auf S. 19 beschrieben. Es sind wunderbare Erfahrungen, die einige auch dem WEGBEREITER zur Verfügung gestellt haben.

(2/04 S. 2-3)


Berufungspastoral auf den Philippinen

Aufbruchstimmung

P. Hubert Kranz, Salvatorianer, ist seit zwei Jahren auf den Philippinen, um mit Mitbrüdern aus Polen und Indien eine neue Niederlassung zur Ausbildung junger Salvatorianer aus Südostasien aufzubauen. Elf Kandidaten bzw. Studenten der Philosophie und der Theologie aus Sri Lanka, aus China und von den Philippinen leben in zwei Ausbildungshäusern in Amadeo in der Nähe von Manila und in Manila selbst, wo sie die Universität besuchen. P. Werder SDS sprach mit P. Hubert Kranz SDS in seinem Heimaturlaub.

(1/04 S. 18)


Dr. Birkenmaier, Direktor des ZfB Freiburg
Ein Wort zum Abschied

Bei der Jahreskonferenz der Beauftragten der Berufungspastoral im September 2003 in Münster wird Dr. Birkenmaier als Direktor des Zentrums für Berufungspastoral Freiburg verabschiedet. Er tritt nach 14 Jahren ein Jahr vor Ablauf seiner dritten Amtszeit zurück, damit seinem Nachfolger im Hinblick auf das große Ereignis des Weltjugendtags 2005 in Köln mehr Zeit zur Einarbeitung bleibt. Aus Anlass seines Abschieds gab Dr. Birkenmaier dem WEGBEREITER folgendes Interview. 

(4/03 S. 15)


Franz und Franziska Jägerstätter
Einander weiter geholfen im Glauben

Franz Jägerstätter verweigerte aus seiner Glaubensüberzeugung heraus den Nationalsozialisten den Wehrdienst und wurde am 9. August 1943 hingerichtet. Beeindruckend ist auch, wie Franziska Jägerstätter ihren Mann bis zu seiner Lebenshingabe begleitet. Die Autorin dieses Beitrages, Mag. theol., Dr. phil. Erna Putz, Ostermiething, Österreich, widmet sich der Förderung des Gedenkens an Franz Jägerstätter.

(3/02 S. 24)


Ein heiterer Brief vom Himmel

Pfarrer Ernst Heller, geboren 1947, seit 1980 Priester, lebt in Kriens in der Schweiz. Seine Aufgaben: Kaplan, Pfarrer, Beauftragter für Kirchliche Berufe, Schausteller-Seelsorger, Ansprechpartner für Bewerber zur Schweizer Garde im Vatikan. Mit seiner „Ernst Heller Stiftung“ unterstützt er Menschen in Not, mit der „Philipp Neri Stiftung“ finanziert er die Schausteller-Seelsorge. Jedes Jahr feiert er auf dem Münchener Oktoberfest im „Hippodrom“ einen Gottesdienst.

(3/99 S. 24)


Aufbruch in Volkenroda

In Volkenroda nahe der nordthüringischen Stadt Mühlhausen befindet sich die zumindest noch in Teilen erhaltene älteste Klosterkirche der Zisterzienser in Deutschland, Baubeginn war 1131. Seinerzeit kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Region, war das Kloster 1525 zerstört und nicht mehr wiederbelebt worden. Chorraum und Querschiff der Kirche, die die Jahrhunderte überdauerten, wurden noch bis 1968 für den Gottesdienst genutzt. Inzwischen erwacht das Kloster zu neuem Leben. Eckhard Pohl, Leipzig, berichtet.

(1/99 S. 24)


Klaus von Weschpfennig - Diakon aus Leidenschaft

Am 17. Dezember 1997 verstarb im Alter von 49 Jahren Diakon Klaus von Weschpfennig, Sprecher der Ständigen Diakone des Bistums Hildesheim und Seelsorger für das Grenzdurchgangslager Friedland. Was macht den Diakonat von Klaus von Weschpfennig so bleibend wertvoll, daß er an dieser Stelle posthum gewürdigt wird? Es ist die Art und Weise, wie dieser Diakon, Ehemann und Vater von zwei bereits erwachsenen Söhnen seinen Diakonat konkret gelebt hat. Diakon Dr. Rolf Busemann, Freund und Mitbruder des Verstorbenen, schreibt.

(4/98 S. 24)


Zur Förderung geistlicher Berufe: Eine Frau ergreift die Initiative

Sie gehört in die Reihe der mutigen Frauen, die in der Kirche etwas bewegten: Prinzessin Maria Immaculata, Herzogin zu Sachsen. Renate Zegowitz, Referentin für die PWB-Gebets-Gemeinschaft der Erzdiözese Freiburg, stellt sie vor.

(3/98 S. 24)


Karl Leisner: Junger seliger aus unseliger Zeit

Eigentlich ist er mir eine Nummer zu groß. Nicht nur, weil ihn der Papst im Juni 1996 in Berlin seliggesprochen hat (und Heilige und Selige sind nun einmal etwas anders als die anderen). Nein, wo ich nicht mehr mithalten kann, was mir unerreichbar erscheint und unvorstellbar: allein die schlichte, schlimme Tatsache, daß Karl Leisner fünfeinhalb Jahre seines ohnehin kurzen Lebens in Konzentrationslagern leben mußte.

(2/98 S. 17)


Zum Tod von Mutter Teresa

Agnes Gonxha Bojaxhiu wurde am 27. August 1910 im mazedonischen Skopie geboren. Als Achtzehnjährige trat sie in den irischen Orden der "Schwestern von Loreto" ein und ging als Lehrerin nach Indien. Mitte der vierziger Jahre bat sie darum, außerhalb des Klosters leben zu dürfen und gründete dann die "Missionarinnen der Nächstenliebe". Als Mutter Teresa wurde sie weltweit bekannt, 1979 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Mutter Teresa starb am 5. September 1997 in Kalkutta.

(1/98 S. 17)


Eine Pionierin des Glaubens

"Madeleine war eine Lebende. Was in der Tat am besten geeignet scheint, sie zu beschreiben, ist das Leben. Ein Lebensdurst, in den Seele, Geist, Herz, Leib, Gefühl, Phantasie hineinverwickelt waren – mit allem, was dies für unsere Logik an Ungemütlichkeit mit sich brimgt"
Eine Schulfreundin

(2/97 S. 16/17)


Von der Leidenschaft getrieben

Dr. Anton Magnus Dorn ist stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V. in München und leitet zugleich die Rundfunkfortbildung. Mit 35 Jahren übernahm er 1975 diese Stelle. Journalismus, das war inzwischen sein dritter Beruf.

(1/97 S. 16)