Zum 800. Geburtstag der hl. Elisabeth von Thüringen
„Ich habe es doch gesagt, wir sollen die Menschen froh machen.“
von Dr. Birgitta Klemenz, Stiftsarchivarin der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München und Andechs
„Hilfsmissiongesellschaft"
„Mutter Afrikas"
von Mag. Dr. Clemens Gütl
Maria Theresia, Ledóchowska ist am 29.4. 1863 in Loosdorf (Österreich) geboren. Sie entstammte der Beziehung des polnischen Grafen Antonius Ledóchowski und einer Schweizer Mutter. Sie wird die „Mutter Afrikas” genannt.
Ihre Bedeutung für die Kirchengeschichte liegt vor allem in ihrem überragenden Engagement für die afrikanischen Missionen.
Sie gründete 1894 eine „Hilfsmissionsgesellschaft”. Als Patron für ihre Organisation wählte sie den Jesuitenmissionar Petrus Claver und gab ihr den Namen „St. Petrus Claver Sodalität für die afrikanischen Missionen”.
Berührt
von Danijela Pöschl, DBdK München
„Ganz beim Herrn sein"
von Marietheres Lehmann-Dronke, ZfB Freiburg
Bei der diesjährigen Jahreskonferenz der Beauftragten der Berufungspastoral wird Marietheres Lehmann-Dronke verabschiedet, die seit 2001 die Referentin des Zentrums für Berufungspastoral ist. Sie ist verheiratet, gehört zur Gemeinschaft Emmanuel und wird ab dem 1. September 2005 wieder in ihrem Heimatbistum Köln als Pastoralreferentin tätig sein.
„Es muss mehr als alles geben...."
von Holger Winterholer
Pfarrer Holger Winterholer wurde am 9. Juli dieses Jahr im Münster in Rottweil mit weiteren 8 Mitbrüdern zum Priester geweiht.
Was mich mit dem Papst verbindet
von Stephan Horn SDS
Danke, P. Konrad!
von Provinzial P. Walter Winopal SDS
31 Jahre leitete Rolf Seeger die Diözesanstelle Berufe der Kirche Rottenburg-Stuttgart. Nach seiner Pensionierung Ende des Jahres 2003 sprach P. Werder SDS mit ihm und seiner Frau Helene.
Im Rahmen des Projektes „weitersagen!" der Diözesanstelle Berufe der Kirche Osnabrück geben eine Reihe junger Leute von ihren Glaubenserfahrungen Zeugnis. Das Projekt ist auf S. 19 beschrieben. Es sind wunderbare Erfahrungen, die einige auch dem WEGBEREITER zur Verfügung gestellt haben.
P. Hubert Kranz, Salvatorianer, ist seit zwei Jahren auf den Philippinen, um mit Mitbrüdern aus Polen und Indien eine neue Niederlassung zur Ausbildung junger Salvatorianer aus Südostasien aufzubauen. Elf Kandidaten bzw. Studenten der Philosophie und der Theologie aus Sri Lanka, aus China und von den Philippinen leben in zwei Ausbildungshäusern in Amadeo in der Nähe von Manila und in Manila selbst, wo sie die Universität besuchen. P. Werder SDS sprach mit P. Hubert Kranz SDS in seinem Heimaturlaub.
Bei der Jahreskonferenz der Beauftragten der Berufungspastoral im September 2003 in Münster wird Dr. Birkenmaier als Direktor des Zentrums für Berufungspastoral Freiburg verabschiedet. Er tritt nach 14 Jahren ein Jahr vor Ablauf seiner dritten Amtszeit zurück, damit seinem Nachfolger im Hinblick auf das große Ereignis des Weltjugendtags 2005 in Köln mehr Zeit zur Einarbeitung bleibt. Aus Anlass seines Abschieds gab Dr. Birkenmaier dem WEGBEREITER folgendes Interview.
Franz Jägerstätter verweigerte aus seiner Glaubensüberzeugung heraus den Nationalsozialisten den Wehrdienst und wurde am 9. August 1943 hingerichtet. Beeindruckend ist auch, wie Franziska Jägerstätter ihren Mann bis zu seiner Lebenshingabe begleitet. Die Autorin dieses Beitrages, Mag. theol., Dr. phil. Erna Putz, Ostermiething, Österreich, widmet sich der Förderung des Gedenkens an Franz Jägerstätter.
Pfarrer Ernst Heller, geboren 1947, seit 1980 Priester, lebt in Kriens in der Schweiz. Seine Aufgaben: Kaplan, Pfarrer, Beauftragter für Kirchliche Berufe, Schausteller-Seelsorger, Ansprechpartner für Bewerber zur Schweizer Garde im Vatikan. Mit seiner Ernst Heller Stiftung unterstützt er Menschen in Not, mit der Philipp Neri Stiftung finanziert er die Schausteller-Seelsorge. Jedes Jahr feiert er auf dem Münchener Oktoberfest im Hippodrom einen Gottesdienst.
In Volkenroda nahe der nordthüringischen Stadt Mühlhausen befindet sich die zumindest noch in Teilen erhaltene älteste Klosterkirche der Zisterzienser in Deutschland, Baubeginn war 1131. Seinerzeit kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Region, war das Kloster 1525 zerstört und nicht mehr wiederbelebt worden. Chorraum und Querschiff der Kirche, die die Jahrhunderte überdauerten, wurden noch bis 1968 für den Gottesdienst genutzt. Inzwischen erwacht das Kloster zu neuem Leben. Eckhard Pohl, Leipzig, berichtet.
Am 17. Dezember 1997 verstarb im Alter von 49 Jahren Diakon Klaus von Weschpfennig, Sprecher der Ständigen Diakone des Bistums Hildesheim und Seelsorger für das Grenzdurchgangslager Friedland. Was macht den Diakonat von Klaus von Weschpfennig so bleibend wertvoll, daß er an dieser Stelle posthum gewürdigt wird? Es ist die Art und Weise, wie dieser Diakon, Ehemann und Vater von zwei bereits erwachsenen Söhnen seinen Diakonat konkret gelebt hat. Diakon Dr. Rolf Busemann, Freund und Mitbruder des Verstorbenen, schreibt.
Sie gehört in die Reihe der mutigen Frauen, die in der Kirche etwas bewegten: Prinzessin Maria Immaculata, Herzogin zu Sachsen. Renate Zegowitz, Referentin für die PWB-Gebets-Gemeinschaft der Erzdiözese Freiburg, stellt sie vor.
Eigentlich ist er mir eine Nummer zu groß. Nicht nur, weil ihn der Papst im Juni 1996 in Berlin seliggesprochen hat (und Heilige und Selige sind nun einmal etwas anders als die anderen). Nein, wo ich nicht mehr mithalten kann, was mir unerreichbar erscheint und unvorstellbar: allein die schlichte, schlimme Tatsache, daß Karl Leisner fünfeinhalb Jahre seines ohnehin kurzen Lebens in Konzentrationslagern leben mußte.
Agnes Gonxha Bojaxhiu wurde am 27. August 1910 im mazedonischen Skopie geboren. Als Achtzehnjährige trat sie in den irischen Orden der "Schwestern von Loreto" ein und ging als Lehrerin nach Indien. Mitte der vierziger Jahre bat sie darum, außerhalb des Klosters leben zu dürfen und gründete dann die "Missionarinnen der Nächstenliebe". Als Mutter Teresa wurde sie weltweit bekannt, 1979 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Mutter Teresa starb am 5. September 1997 in Kalkutta.
"Madeleine war eine Lebende. Was in
der Tat am besten geeignet scheint, sie zu beschreiben, ist das Leben.
Ein Lebensdurst, in den Seele, Geist, Herz, Leib, Gefühl, Phantasie
hineinverwickelt waren – mit allem, was dies für unsere Logik an
Ungemütlichkeit mit sich brimgt"
Eine Schulfreundin
Dr. Anton Magnus Dorn ist stellvertretender Direktor und Geschäftsführer des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V. in München und leitet zugleich die Rundfunkfortbildung. Mit 35 Jahren übernahm er 1975 diese Stelle. Journalismus, das war inzwischen sein dritter Beruf.