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Pfarrer |
Ich bin gerne Priester!
Seelsorger mit Managementqualitäten
Interview mit Pfarrer Herbert Gugler, Dinkelscherben
Pfarrei – Arbeitsplatz für einen Seelsorger oder Manager?
von P. Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach
Viele Pfarrer, die ich begleite, klagen darüber, dass sie sich mehr und mehr als Manager fühlen. Sie sind Priester geworden, weil sie von der Jugendarbeit fasziniert waren. Sie wollten als Priester den Menschen helfen, ihren Glauben zu leben. Und sie wollten als Seelsorger die Menschen in ihren Nöten begleiten. Doch dazu kommen sie kaum. Die Pfarrei hat so viele Verwaltungsaufgaben, dass sie das ganz in Beschlag nimmt.
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Erwartungen an die Priester
von Prof. Paul Zulehner
Mehr Priester?
Eine Kirche, die in Jesu Menschenfreundlichkeit an der Seite der „kleinen Leute“ bleiben will, sich nicht von der einmaligen Lebensgeschichte in seelsorgliche Megaräume zurückzieht, wird sich Gedanken machen, wie sie diese priesterliche Menschennähe erhalten oder wieder stärken kann. Nur wenn sie Wurzeln tief im Leben der Menschen hat, wird morgen bei uns die Kirche Gottes lebendig bleiben können. Denn auch Gott ist ein menschennaher Gott.
Welche Schwerpunkte hat die Priesterausbildung?
von Dr. Christian Hartl, Regens im Priestersemminar, Augsburg
„So möchte ich nicht leben, so gehetzt und gestresst wie unser Pfarrer.“ Manchmal höre ich diese Klage aus dem Mund von Seminaristen oder von jungen Männern, die sich für den Priesterberuf interessieren. Die Klage ist ernst zu nehmen. Die organisatorischen Aufgaben, die ein Priester heute zu bewältigen hat, werden immer mehr. Viele leiden darunter: „Ich bin mehr Manager als Seelsorger“, sagen sie. Bischöfe und ihre Mitarbeiter sind gefordert, die tatsächlichen Rahmenbedingungen priesterlichen Dienstes wahrzunehmen, zu hinterfragen und gegebenenfalls Entlastungen herbeizuführen.
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Weltgebetstag für geistliche Berufe
4. Ostersonntag, 13. April 2008
1964 führt Papst Paul VI. den „Weltgebetstag für geistliche Berufe“ ein und legt diesen für den Gut-Hirten-Sonntag (vierten Ostersonntag) fest. Der Weltgebetstag hat drei Ziele in sich: Erstens geht es darum, dass sich jeder einzelne fragt, was seine Berufung ist. Dabei geht es darum, was Gott von dieser einen Person erwartet. Zweitens danken viele Priester, Ordensgemeinschaften sowie Christinnen und Christen, die zu einem Dienst in der Kirche berufen sind, für das Geschenk ihrer Berufung“, und drittens geht es am Weltgebetstag darum, dass die ganze Kirche, Pfarreien, Orden und Laien um Berufungen beten, um Personen bitten, die in Gottes Weinberg mitarbeiten könnten. .
Todestag von P. Paschalis Schmid
von Maria Lang
Pädagogik der Berufungen
von Marek Dziewiecki, Europa-Dienst für Berufungen
(2/08, S.18-19)
Eine Zerreißprobe zwischen Identität und Realität
von Maria Anna Leenen
„Die Berufungen im Dienst der Kirche in ihrer Sendung“
Aus der Botschaft zum 45. Weltgebetstag um geistliche Berufungen
(2/08, S.22-23)
Aus der Predigt zum 50. Todestag von P. Paschalis Schmid SDS am 8. Dezember 2007 in München, St. Willibald
„Lasst uns, ganz neu und ganz von vorne anfangen!“
von Dr. Rainer Birkenmaier
Wenn es im Leben unmöglich ist, die Uhr zurückzustellen und aus der Zeit auszusteigen, so lebt in uns allen doch diese unbändige Hoffnung und Sehnsucht, mitten in den Verwirrungen und Verwicklungen des Lebens, nochmals neu anfangen zu dürfen; ganz neu anknüpfen an dem Ursprung, der in der Tiefe unseres Herzens wie eine ganz lebendige Quelle und Lebenskraft verborgen ist. Eine wirkliche, tief greifende Erneuerung und Entwirrung unseres Lebens kann nur geschehen, wenn wir diesen Ursprung in der Tiefe unseres Herzens wieder finden und mit ihm in Berührung kommen. Es ist der Anfang in uns, den Gott gesetzt hat und an dem ER uns schon immer berührt hat. Aus dieser Tiefe, nicht aus dem angestrengten Nachdenken, nicht aus räsonierender Unzufriedenheit, nicht aus heiligen Willensentschlüssen und sonstigen hilflosen Versuchen entspringt die Kraft zum Neuwerden und zum Neubeginn.
(2/08, S.24)
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