Missionare auf Zeit |
Glaube verbindet
Schon lange vor meinem Abitur 2005 war für mich klar, dass ich nicht gleich wieder die Schulbank drücken möchte, sondern dass ich erst einmal ein Jahr „aussetzen“ werde. Dass ich mich letztendlich für das „MaZ-Programm“ entschieden habe, erklärt sich auch durch meinen Lebenslauf.
(4/06,
S.4-7)
Auf der Suche nach dem
„Mehr“ im Leben
MaZ ist ein Phänomen. Die drei griffigen Buchstaben umschreiben eine moderne Form von Jugendarbeit. MaZ bringt junge Leute und Kloster zusammen: junge Erwachsene lassen sich darauf ein, mit Ordensleuten im Ausland - „in der Mission“ - mitzuleben, mitzubeten und mitzuarbeiten. MaZ fordert die jungen Leute heraus: Sie müssen sich auf eine neue Welt einlassen - auf eine fremde Kultur, eine fremde Sprache, fremde Menschen und auf die für sie neuen Klosterstrukturen. Vermutlich sind es diese Herausforderungen, die die Jugendlichen von heute reizen.
(4/06,
S.8-9)
Keine einmalige
Angelegenheit
Immer mehr junge Frauen und Männer haben den Wunsch, für mehr als nur einen Urlaub ins Ausland zu gehen. Sie wollen Erfahrungen sammeln, andere Kulturen kennen lernen, aber auch Menschen helfen, denen es nicht so gut geht wie uns.
(4/06,
S.10)
Auf der Suche nach neuen
Wegen
Die Sorge um die Kirche und um genügend gute Priester und Ordensleute waren engagierten Leuten wie dem
Salvatorianerpater Paschalis Schmid und dem heute seligen Bernhard Lichtenberg ein so großes Anliegen, dass sie 1934 den ‚Priesterdonnerstag’ ins Leben riefen. Sie nahmen die Gläubigen in die Verantwortung durch ihr Gebet und Opfer mitzusorgen, dass auch in Zukunft in der Kirche genügend ‚gutes Personal’ zur Verfügung steht, ihre missionarische Aufgabe zu erfüllen.
(4/06,
S.11)
Helfen über die Grenzen
hinweg
Die Pfarrgemeinde Holzkirchen unterhält zusammen mit dem Kolping Bezirksverband Bad Tölz-Wolfratshausen-Miesbach eine rege und vielfältige Verbindung mit unterschiedlichen Einrichtungen und mit den Kolpingfamilien in der Provinz
Misiones, Argentinien.
(4/06,
S.18-19)
„Sagten Sie Mission?“
Überraschung und Erstaunen klingen mit. Dieser junge Mann - ein Missionar? Es gibt heute noch Mission? Eine lange Geschichte der Beziehung - beinahe 2000 Jahre - zwischen Völkern ist nicht glücklich verlaufen. Weder der christliche Staat noch die christliche Kirche achteten die Völker, zu denen der eine als Eroberer des Landes, die andere als Eroberer der Seelen kam. Gott sei Dank meldete sich dagegen sofort das christliche Gewissen energisch zu Wort, man denke an Bartolomé de Las Casas und viele andere, doch die Vernunft der Macht und deren Interessen behielten die
Oberhand. Diese Geschichte ist längst nicht zu Ende, heute lebt sie in Form der Globalisierung noch aggressiver, aber klug verschleiert, fort, dennoch bleibt der „Schmutz der Geschichte“ an der Kirche und ihrer „Mission“ hängen.
(4/06,
S.24)
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