Laßt uns den Weg der Gerechtigkeit gehen |
| "Laßt uns den Weg der Gerechtigkeit gehen" diesen Liedtext möchte ich als Motto zu meinen Überlegungen nennen. Die Zukunft unserer Kirche (wie unserer Gesellschaft) hängt davon ab, ob es Frauen und Männer gibt, die davon angetrieben sind, Sorge zu tragen für das Heil des Menschen. Das ist Auftrag und Erbe Jesu Christi, dessen Namen wir tragen. Ich nehme wahr, Aber ebenso nehme ich wahr, Wenn ich konkret das Miteinander von Frauen und Männern in unserer Kirche anschaue, dann gelingt dieses sicher dort gut, wo es um soziales Handeln geht. Auch wo es um die sogenannten pastoralen Aufgaben der Pfarrgemeinden geht, gibt es ein Miteinander, das zwar nicht immer konfliktfrei ist, das aber doch geprägt ist vom Willen, gemeinsam zu handeln. In den Gremien von Pfarrgemeinde- und Diözesanräten gibt es z.T. mehr Frauen als Männer. Aber das alles ist aus meiner |
Sicht nicht umfassendes Mitwirken von Frauen am Heilsauftrag unserer Kirche. Schritte zu machen auf dem Weg der Gerechtigkeit, des rechten Verhältnisses von Männern und Frauen in der Nachfolge Jesu, bedeutet mehr: - Gerechte Sprache muß Frauen ausdrücklich als selbständige und von Männern unabhängige Menschen benennen, (wenn von "Brüdern" die Rede ist, dürfen die Schwestern nicht nur mitgemeint sein, sondern müssen ausdrücklich genannt werden). - Gott, dem wir uns über Sprache und Bilder nur sehr unzulänglich nähern können, muß in Verkündigung und Theologie sowohl mit männlichen als auch weiblichen Bildern und Attributen gesehen werden. - Frauen wie Männer sollen daran teilhaben, die Heilszeichen Gottes an den Menschen zu wirken, d.h. die Sakramente spenden zu können. Jesus sieht Frauen und Männer gleichwertig, so ist es uns in den Evangelien überliefert. Er handelt gerecht an ihnen und mit ihnen. Er beteiligt sie gerecht an der Verkündigung der Taten Gottes (Heilungen, Erweckungen, Nachfolge ...) und vor allem an dem entscheidenden Ereignis seiner Auferstehung Frauen erfahren und bezeugen die Auferstehung Jesu als erste. Aus all dem ergeben sich für mich wichtige Folgerungen: |
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