Diakon

Heft 3/2002

Berufsreport

Diakon - mein Traumberuf
Die Verbindung von sozialem Engagement, Weiheamt und Ehe und Familie macht den Ständigen Diakonat attraktiv.

Diakon Weißmann (l.) ist in der Bezirksklinik Regensburg als Seelsorger tätig zusammen mit einer Pastoralreferentin und einem evangelischen Seelsorger. Die Einrichtung zählt 900 psychisch kranke Patienten und 1600 Mitarbeiter. Jahrhunderte lang stand an dieser Stelle ein Kartäuserkloster, das in der Säkularisation 1803 aufgelöst wurde. Die noch erhaltene Kirche mit einem sehr schönen Chorgestühl dient der Klinikgemeinde und Gläubigen aus der Gemeinde St. Wolfgang als Gotteshaus. Eine moderne Kapelle ist in dem neu errichteten Gebäude für die Neuro-Rehabilitation entstanden. Die Hauptaufgabe des Diakons ist das Gespräch mit den Patienten, aber auch die Vorbereitung und die Feier von Gottesdiens-ten mit ihnen. Der WEGBEREITER hat Diakon Weißmann besucht. 
(3/02 S. 4/7)

Berufswahl/Berufung

Wie die anderen Berufsgruppen den Diakonat sehen
Statements auf der Jahrestagung 2002 der „Arbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat in der BRD“

Das Bemühen um ein eigenes Profil der verschiedenen kirchlichen Berufsgruppen führt manchmal eher zur Abgrenzung als zu einem fruchtbaren Austausch und gegenseitiger Bereicherung. Die „Arbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat in der BRD“ hat auf ihrer Jahrestagung 2002 dieses Gespräch bewusst gesucht. Die Statements sind gekürzt aus der Dokumentation 19 über die Jahrestagung mit freundlicher Genehmigung der Arbeitsgemeinschaft entnommen. 

(3/02 S. 16-17)

Berufswahl/Berufung

Diakonie lehren und lernen
Solidarität im heutigen Europa
Ein Projekt des Internationalen Diakonatszentrums Rottenburg

Das Internationale Diakonatszentrum (IDZ) arbeitet weltweit mit Ständigen Diakonen und diakonisch Handelnden zusammen. Im Folgenden soll ein dreijähriges Projekt des IDZ vorgestellt werden, das im April 2002 seinen vorläufigen Abschluss fand. Bei dem Projekt ging es um diakonisches Handeln im heutigen Europa. Klaus-Jürgen Kauß, Diakon und Geschäftsführer des Internationalen Diakonatszentrums berichtet.
(3/02 S. 18)

Berufswahl/Berufung

Zur Geschichte des Diakonats
Von Diakon Dr. Rolf Busemann, Hildesheim

(3/02 S. 19)


Heft 4/2000

Berufsreport

Brücke und Auge der Kirche
Hubert Siemer, Ständiger Diakon mit Zivilberuf in der Diözese Osnabrück

Den Diakon gab es schon in der frühen Kirche als Teil des dreigegliederten Amtes: Bischof, Priester, Diakon. Das II. Vatikanische Konzil hat das Amt in seiner vollen Gestalt wieder hergestellt. Es wird in zwei verschiedenen Formen ausgeübt, im Hauptberuf oder mit Zivilberuf. In der Diözese Osnabrück wurden vor 25 Jahren die ersten Ständigen Diakone geweiht. Maria Anna Leenen, freie Journalistin und Autorin, besuchte Diakon Hubert Siemer in Bersenbrück.
(4/00 S. 8/9)

Berufsinfo

Diakonisch predigen
Die Jahrestagung 2000 der Arbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat stand unter dem Thema: „Die diakonische Homilie“. In seinem Referat zum Thema ging Pfarrer Dr. Ulrich Babinsky, München, auch gründlich auf die Armutsproblematik in Deutschland ein. Schließlich nannte er unter fünf Stichpunkten „Homiletische Faustregeln“.

(4/00 S. 10)

Berufsinfo

Der Weg zum Ständigen Diakonat
(4/00 S. 10)


Heft 4/98

Berufsreport

Diakon Rojas: Die Kirche muß glaubwürdiger werden
Esteban Rojas (40) ist seit über einem Jahr Diakon in der Bischofsstadt Rottenburg. Schwerpunkt seines diakonischen Dienstes ist die Arbeit mit Abschiebehäftlingen, Flüchtlingen und ausländischen Jugendlichen, mit Obdachlosen und Bedürftigen. P. Werder SDS besuchte ihn.
(4/98 S. 6/7)

Der Weg zum Ständigen Diakonat...
(4/98 S. 9)

Im Blickfeld

Netzwerk Diakonat der Frau
Das Netzwerk Diakonat der Frau koordiniert alle Kräfte in Deutschland, die sich für die Einführung des sakramentalen Diakonats der Frau einsetzen. Frau Dr. Ursula Kubera vom Vorstand des Netzwerkes antwortete auf Fragen von P. Werder SDS.
(4/98 S. 4/5)

Forum

Diakonenamt und Ehe und Familie
Auf die Frage im letzten WEGBEREITER: "Wie vereinbaren Sie das Diakonenamt mit Ehe und Familie?" gingen sehr offene und ehrliche Antworten ein.
(4/98 S. 10)