MACH´S WIE ICH.
Vitamin P
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MACH´S WIE ICH.
Mit diesem Slogan startete Ende 2005 das neue Projekt der Berufungspastoral des Priesterseminars in Rottenburg, welches gezielt das Thema des Priesterberufs, der Priesterberufung ins Gespräch bringt. Warum ein Projekt zur Berufungspastoral genuin für Priester?, so mag sich mancher fragen. Deshalb in aller Kürze ein Überblick über das Entstehen, die Motivation und die Zielsetzung dieses Projektes.
Wie es dazu kam...
...2005, das war das Jahr des Regenswechsels, das Jahr eines – was die Berufungspastoral anging – hoch motivierten Seminarkurses. Und die gemeinsam gespürte Not, die vielfältigen Überlegungen ergaben eine Initiative. Aus der erfahrenen Freude an der eigenen Berufung erwuchs das Motto „Mach´s wie ich“ und der Gedanke der Vitamine: Berufung lebt von Berufungen, der menschliche Körper von Vitaminen. So sind wir überzeugt, dass wir Priesterberufungen nicht „machen“ können – analog den Vitaminen, lebenswichtigen Substanzen für den menschlichen Organismus, die in der Regel nicht von diesem selbst hergestellt werden können. Sehr wohl aber steht es in unserer Macht, für einen möglichen Ruf Gottes zu sensibilisieren, den Boden zu bereiten. „Vitamin P“ setzt dementsprechend auf Menschen, die Ihre „Vitamine“ an Suchende weitergeben. Berufung lebt von den Erfahrungen derer, die den Weg gehen. Diese Erfahrungen und Begegnungen bietet „Vitamin P“ Interessierten an.
Was will also Vitamin P…
...Vitamin P will sagen: „Unsere Welt braucht Priester“, und will damit nicht sagen, dass es anderer pastoraler Berufe nicht bedarf, sondern weiß sich diesen verbunden. ...Vitamin P will vor allem mit Multiplikatoren arbeiten, d.h. das Projekt will vor allem Diakone, Vikare und Pfarrer ins Spiel bringen, die ihre Berufung als erfüllend erfahren und davon Zeugnis geben. ...Vitamin P will junge Menschen, die sich von Gott angesprochen fühlen, unterstützen, sammeln, begleiten.
Was wir vorhaben...
..Angezielt sind Begegnungstage im Priesterseminar, im Tübinger Theologenkonvikt Wilhelmsstift (das unser Projekt mitträgt und in Kooperation zu uns steht) und vor allem bei Diakonen, Vikaren und Pfarrern. Zweimonatlich finden diese Talk-Angebote statt mit Übernachtung (jeweils von Freitag auf Samstag). Gemeinsames Kochen, Beten, Diskutieren und Feiern rahmen unsere Treffen. Vikare, Diakone und Pfarrer wollen so ihre Lebensräume öffnen, um Einblicke in priesterliches Leben zu gewähren. Dabei sollen gelungene Erfahrungen im Leben ebenso Raum finden wie Zweifel und Ängste, die (angehende) Priester heute umtreiben. Wir wollen nichts beschönigen, sondern ehrlichen Herzens Zeuge sein und Zeugnis geben. In der Osterwoche 2006 fahren wir nach Assisi und wollen einige Tage auf den Spuren des Hl. Franziskus unterwegs sein. Dabei soll Zeit sein für gemeinsam gestaltete Gottesdienste, Gespräche über Gott und die Welt, für die Stadt des Franziskus und für uns selbst. Wir kommen auch gerne in den Schulunterricht, in Gemeinden oder zu |
Jugendgruppen, um über das Thema Berufung und Priesterwerden ins Gespräch zu kommen. Das Wichtigste wollen wir nicht vergessen: Wir wollen zu einer Gebetsgemeinschaft ermuntern, um Priesterberufungen beten, denn „wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut“ (Ps 127).
Was wir intendieren...
...Wir setzen auf Multiplikatoren, verstanden als ein Netzwerk, das sich über unsere ganze Diözese spannen soll. Wir stehen in Kontakt mit Gemeinden und Verbänden, mit Institutionen unserer Diözese und der „Diözesanstelle Berufe der Kirche“ und sehen uns als Partner in der Sache. Als Pilotprojekt zum Jahr der Berufung wollen wir ab dem Jugendsonntag 2006, dem offiziellen Beginn des Jahres der Berufung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, unsere Erfahrungen in dieses wichtige Jahr einfließen lassen. Dabei ist es beabsichtigt, Berufung insgesamt glaubwürdig zu fördern und vor allem auch die Berufung zum Priester zu thematisieren – behutsam, im Konzert aller Berufungen und auf dem Fundament der Berufung zum Christsein.
Wie man uns erreichen kann...
...Zunächst und vor allem über unsere Homepage: www.werdepriester.de - dann natürlich auch per email: info@werdepriester.de - selbstverständlich auch auf dem „alten“ Postweg: Priesterseminar Rottenburg Karmeliterstraße 9 72108 Rottenburg - oder per Telefon: 07472/922-101 (Regens) und per Fax: 07472 / 922-102.
Wie man mitmachen kann...
...Wenn Sie unser Anliegen unterstützen, dann lassen Sie es uns wissen! Wir bauen auf Diakone, Vikare, Pfarrer. Über das eigene Leben und die Berufung zu sprechen, sich den Fragen junger Menschen auszusetzen, das führt uns an die Fundamente unserer eigenen Berufung. Wir bauen auf Gemeindereferent(inn)en, Pastoralreferent(inn)en, Verantwortliche in der Jugendarbeit und Christen in unseren Kirchengemeinden vor Ort: Vitamin P versteht sich als Anwalt dafür, dass „Priester-Werden heute“ ein Thema ist in unseren Gemeinden, Schulen und in der Jugendarbeit. Wer einzelne Projekte mittragen will, wer das Projekt Vitamin P unterstützen oder sich einfach nur informieren will (so mit einem bald erscheinenden Newsletter), der ist eingeladen, sich dem neu gebildeten Interessenskreis anzuschließen. Unter www.werdepriester.de finden Sie Informationen dazu. Lassen Sie es uns wissen, damit ein Netzwerk Interessierter, Unterstützender und Engagierter entstehen kann.
Was wir uns wünschen...
...Dass es auch heute bei jungen Menschen zu zünden beginnt, weil sie spüren, dass Gott etwas mit Ihnen vorhat – vielleicht gerade in der Berufung zum Priestertum. Und: ...Immer wieder das Bewusstsein, dass unser Projekt keine Werbetrommel rühren muss, weil Gott es ist, der ruft, wir aber durch unser Engagement und unser Gebet den Boden bereiten helfen, dass der Ruf gehört werden kann. Und schließlich: ...Dass uns die Berufungspastoral auch unserer eigenen Berufung näher führt und sie erneuert – vielleicht so, dass wir nach vielen Jahren priesterlichen Dienstes ehrlichen Herzens sagen können: „Mach´s wie ich.“ |
Internationale Ministrantenwallfahrt
ROM 2006
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Blau, rot, gelb, grün, orange... in vielen verschiedenen Farben schillern die bunten Halstücher mit dem CIM-Logo (Coetus Internationalis Ministrantium – Internationale Ministrantenvereinigung). Und ebenso bunt ist die Schar, die sie trägt: es sind fast 30.000 Ministranten/-innen, die sich auf Einladung des CIM in der ersten Augustwoche 2006 in der Ewigen Stadt tummeln. Dabei sind sie nicht nur als Touristen unterwegs, um die Stadt zu erkunden: eine Einladung zu einer Wallfahrt hat sie aus vielen Ländern Europas nach Rom aufbrechen lassen; und Wallfahrt bedeutet: „ein Bekenntnis mit den Füßen ablegen“ (Kard.Meisner). Rom ist eine lebendige Stadt. Sie erinnert uns nicht nur an die Geschichte unseres Glaubens, die mit dem Heiligen Petrus in dieser Stadt begonnen und sich von dort auf die ganze Welt ausgebreitet hat, sondern sie wird auch unser Forum für Begegnung, für Gottesdienst und Fest sein. SPIRITUS VIVIFICAT – „Der Geist macht lebendig“ (Joh 6,63): unter diesem Thema steht diesmal die Wallfahrt. Der Geist führt zusammen und vereinigt junge Christen aus verschiedenen Sprachen und Ländern – wie am ersten Pfingstfest. Gottes Geist ist eine kraftgeladene Wirklichkeit von höchster Lebendigkeit und Bewegtheit. Der Geist bewirkt, dass der einmal mit Gott begonnene Aufbruch nicht zum Stehen kommt, sondern fruchtbar wird, zu neuen Impulsen im Leben führt. Die Bischöfe, die die Ministranten/-innen nach Rom begleiten werden, werden dazu auch Katechesen halten. Eine große Freude ist es auch, dass der Internationalen Abendmesse am Petersplatz der Erzbischof von Wien, S.Em. Christoph Kardinal Schönborn, vorstehen wird. |
Auf einer Wallfahrt ist einiges los, wenn man mit anderen zusammen ist und sich auf den Weg macht. Durch gemeinsame Erlebnisse, Treffen und Gespräche, im Beten und Singen, Gottesdienstfeiern und in der Begegnung mit dem Heiligen Vater kann für uns die Gemeinschaft der Kirche erfahrbar und Rom als Zentrum der christlichen Welt erlebbar werden. Wir werden auch die Stätten besuchen, die Zeugnis geben vom Leben und vom Geist der ersten Christen – Vorbild und Ansporn für heute. Wir werden aber auch aktuelle Zeugnisse von Ministranten hören, die aus ihrem Leben erzählen werden, und wie es ihnen in ihrer Umgebung ergeht, wenn sie sich zu Christus und zu ihrem Altardienst bekennen. So steht im Mittelpunkt dieser Wallfahrt unser gelebter Glaube, die Hoffnung, in diesem Glauben gestärkt zu werden, die Begegnung mit vielen gleichgesinnten Jugendlichen im liturgischen Dienst und die daraus resultierende Motivation, sich in der Kirche weiterhin zu engagieren. Es ist dem CIM ein großes Anliegen, dass die große Chance der Ministrantenpastoral noch viel mehr entdeckt wird. „In vielen Pfarreien sind die Ministranten/-innen noch die einzigen Kinder und Jugendlichen, die regelmäßig in die Sonntagsmesse kommen und eine organisierte Kinder- und Jugendgruppe in der Pfarre bilden“, sagt CIM-Präsident Weihbischof Martin Gächter (Basel). Darum sind nicht nur Schulungen und Gruppenstunden wichtige Elemente im Ministrantendasein, sondern auch die Begegnungen und Erlebnisse, die die Gemeinschaft der Ministranten/innen untereinander stärken. Ganz bewusst wurde diesmal für die Wallfahrt ein Thema gewählt, das den Heiligen Geist besonders in den Mittelpunkt stellt, „den Herrn und Lebensspender“ (Credo), der die Liebe in Person ist, und der Beziehung und Gemeinschaft eröffnet. Weitere Informationen: www.minis-cim.net |
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Unter dem Motto: „Auf den Spuren der Emmaus-Jünger durch die Eucharistie" bietet der Kurs eine inhaltlich fundierte, kindgerechte Hinführung zum Ablauf der Messe, sowie den Aufgaben der Ministranten und Ministrantinnen. Die Emmaus-Geschichte liefert den roten Faden durch die Gruppenstunden – und als Symbol des „Miteinander-auf-dem-Weg-Seins" einen Schuh zum Basteln als „Kursbegleiter".
Das Werkheft enthält auf 84 DIN-A-4-Seiten neun ausführlich beschriebene Treffen: 1. + 2. Kennenlernen 3. Sich auf den Weg machen 4. Miteinander reden – zuhören 5. Ein Mahl vorbereiten 6. Miteinander teilen, essen |
7. Weitergehen – weitererzählen 8. Ministrieren einüben – Aufnahmegottes- dienst 9. Rückblick – Ausblick Der Materialanhang bietet Kopiervorlagen für Spiele, Geschichten, Lieder, Rezepte und Bastelbögen
Kosten: Werkheft und Material: € 10,00 inkl. Porto
Bestellung: Bja-Ministrantenreferat Postfach 9, 72101 Rottenburg, Tel.: 07472/169-415, Fax: -506 E-Mail: ministranten@drs.de |
| Wie kann ich den einen oder die andere darauf hinweisen, dass es eine Fülle von Berufungen und Berufen in der Kirche gibt? Wie können junge Menschen mehr erfahren über den ganz normalen Alltag einer Pastoralreferentin, eines Priesters oder einer Ordensfrau? Das vom Zentrum für Berufungspastoral entworfene Block-Mousepad mit abreißbaren Einzelblättern ist eine Hilfe, wenn diese Fragen aufkommen.
Berufung, Internet, Mousepad ... |
- dass junge Menschen durch das Mousepad schnell an die (Internet-) Adressen der Diözesanstellen Berufe der Kirche herankommen, um Kontakt aufzunehmen mit guten und kompetenten
Ansprechpartnern/-partnerinnen; - dass junge Menschen ins Gespräch kommen über das Wozu und Woraufhin ihres Lebens. Vielleicht entscheiden auch Sie sich für ein etwas anderes Geschenk, mit dem Sie jungen und aktiven Menschen in Ihrer Pfarrgemeinde eine kleine Freude machen können. Block-Mousepad: 15 Blätter im Format 22 x 21 cm, vierfarbig bedruckt; oben und unten im Block geleimt, aber einzeln ablösbar; gummierte Auflagefläche. Schutzgebühr: 3,10 € Bestellbar bei jeder Diözesanstelle Berufe der Kirche. Die Adresse finden Sie im Impressum Ihrer Dözesaneigenseite in diesem Heft. |
| Bei „Null Bock auf Schule“, Lernschwierigkeiten oder sozialen Problemen ist die Pädagogisch-psychologische Informations- und Bratungsstelle (P.I.B.) in München für Schüler/-innen, Eltern und Lehrer eine wichtige Anlaufstelle. Träger des P.I.B., das seit 30 Jahren besteht, ist die Erzdiözese München und Freising und die Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Bayern. Jährlich wenden sich etwa 2000 Personen an die P.I.B. Gewalt im Schulalltag und Mobbing in der Klasse sind die häufigsten Probleme, mit denen Kinder und Jugendliche in die Beratungsstelle kommen.
An die P.I.B. können sich wenden:
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Die
P.I.B. hilft bei der Suche nach:
Hausaufgabenbetreuung Nachhilfe Therapieplätzen Geeigneten Schulen Kontakt: P.I.B. St. Bonifaz, Gemeindezentrum Karlstr. 34, 80333 München Tel.: 089/55 17 13 40, Fax: 089/55 17 13 41 E-Mail: PIB@ordinariat-Muenchen.de Sprechzeiten: Montag mit Donnerstag: 9.00 - 12.30 und 13.30 - 16.30 Freitag: 9.00 - 12.30 und 13.30 - 15.00 |
| Der Kurs wendet sich an alle, die in der Liturgie Dienste ausüben oder dies vorhaben. Interessierte mit einem der mittleren Reife vergleichbaren Bildungsabschluss können eine Prüfung ablegen. Der Kurs dauert in der Regel 18 Monate und kostet DM 360,- Kursverlauf: - Der Kurs besteht aus 12 Lehrbriefen, die im Abstand von 6 Wochen zugesandt werden. - Er sieht praktische Übungen vor, die unter der Begleitung eines Mentors, einer Mentorin auszuführen sind (z.B. Formulierung von Fürbitten, Liedplan und dgl.) - Studienwochenenden: Wer den Kurs mit einem Teilnahmezertifikat abschließen will, muss mindestens ein Studienwochenende besuchen, wer mit einer Prüfung abschließt, besucht zwei. Die Studienwochenenden sind auch offen für Ehemalige und Gäste. |
Herausgeber „Liturgie im Fernkurs“ wird herausgegeben von den liturgischen Instituten Trier, Salzburg und Zürich in Zusammenarbeit mit „Theologie im Fernkurs“, Domschule e.V. Würzburg. Weitere Informationen und Anmeldung: Deutsches Liturgisches Institut „Liturgie im Fernkurs“ Postfach 26 28 54216 Trier Tel.: 0651/9 48 08-21 Fax: 0651/9 48 08-33 E-Mail: fernkurs@liturgie.de Internet: www.liturgie.de |
Eine freie Initiative von
Seelsorgern,Ärzten und Psychologen
in der Erzdiözese München und Freising
| Die Entscheidung für einen kirchlichen Beruf ist noch mehr als bei vielen andern Berufen eine Lebensentscheidung und damit eine besondere Herausforderung. Auch in kirchlichen Berufen kann es zu Konflikten oder Krisen kommen, die allein nicht zu bewältigen sind. Da ist es gut, dass es auch eine Anlaufstelle gibt, die nicht nur fachlich kompetente, sondern auch unabhängige Ansprechpartner/innen vermitteln kann. In dem Team arbeiten auch Pastoralreferent Martin Kopf, Freising, und Pastoralreferentin Esther Nüdling-Schröer, München, mit. Martin Kopf ist Ehe-, Familien- und Lebensberater (Tel.: 08161/3366), Esther Nüdling-Schröer Krankenhausseelsorgerin (089/9827730). Geschäftsführer Dr. Leo Zirker stellt den Beratungsdienst vor. Der Beratungsdienst für kirchliche Berufe bietet in vielfältigen Lebenssituationen seine Hilfe an. Einige Beispiele: O Ein Theologiestudent macht sein „Freisemester“ in München und will die Gelegenheit nutzen, sich in einem „geschützten Raum“ über einige Unsicherheiten auf seinem weiteren Weg zum Priesterberuf auszusprechen; O eine angehende Gemeindereferentin gerät im Jahrespraktikum in einen massiven „Praxisschock“. Sie wünscht sich Klärung darüber, ob es sich dabei um übliche Anfängerschwierigkeiten handelt oder ob dahinter grundsätzliche Anfragen an ihre Berufseignung sichtbar werden; O eine Ordensfrau wird von ihrer Generaloberin gefragt, ob sie die Noviziatsleitung übernehmen möchte. Die Ordensfrau will sich vergewissern, ob sie dafür geeignet ist und was sie tun kann, um ihre soziale Lage zu verbessern; O ein Religionslehrer im Kirchendienst stellt nach 10jährigem Schuldienst Symptome von Überforderung und Ausgebranntsein fest. Er fragt sich, ob eine psychotherapeutische Begleitung Hilfe und Entlastung bringen könnte; O ein Priesteramtskandidat steht vor der Diakonatsweihe. Lange Gespräche mit dem Regens haben bestehende Zweifel an der Eignung für den pastoralen Beruf nicht ausräumen können. Man sucht nun eine ergänzende Klärungshilfe durch eine Eignungsberatung; |
O
ein Pfarrer gerät nach 15jährigem seelsorglichem Dienst in eine
Sinnkrise. Die bewährten Mittel geistlicher Erneuerung bringen keine wirksame
Hilfe. Er vertraut sich einer eingehenden seelsorglichen, psychologischen und therapeutischen Beratung
an. Wer vor solchen und ähnlichen Situationen, Fragen und Schwierigkeiten steht, kann beim Beratungsdienst für kirchliche Berufe fachkundiges Gespräch und adäquate Hilfe finden. Der seit 1968 bestehende und von Kardinal Döpfner mitinitiierte Beratungsdienst ist eine „freie Initiative“ einer Gruppe von Seelsorgern, Psychologen, Psychotherapeuten und Ärzten, die entsprechend den Anregungen des Zweiten Vatikanischen Konzils die Mittel und Möglichkeiten der Humanwissenschaften einsetzen wollen, um geistliche und kirchliche Berufe fördern und klären zu helfen. Die Beratungsstelle arbeitet mit finanzieller Unterstützung der Erzdiözese München und Freising. Die Beraterinnen und Berater sind derzeit 25 SeelsorgerInnen, Diplompsycho-log/inn/en, Psychotherapeut/inn/en und Fachärzte bzw. -ärztinnen für Psychiatrie. Die Beratungstätigkeit geschieht nebenamtlich. Sie wird koordiniert durch ein Kuratorium, das vom Erzbischof von München und Freising autorisiert ist. Die Geschäftsführung besorgt Dr. Leo Zirker. Die Beratungen geschehen entweder im Team als getrennte Gespräche mit drei Fachleuten oder, bei begrenzter Fragestellung, auch als Einzelberatung. Die Berater wahren strikte berufliche Verschwiegenheit als Seelsorger, Psychologen und Ärzte. Information und Anmeldung: Beratungsdienst für kirchliche Berufe St.-Anna-Str. 19 80538 München Tel. 089/ 29 96 48, Fax: 089/29 16 25 71 Das Büro ist dienstags von 14.30 - 18.00 Uhr besetzt. |
| Vor kurzem hat das Bildungshaus St. Hildegard in Pfronten, in Trägerschaft der Diözese Augsburg, eine neue Konzeption erhalten. Die wichtigste Neuerung ist die neue Leiterin Sr. Amata Paulsteiner (36) von den Barmherzigen Schwestern. Sie wird nicht nur das Haus leiten und neue pastorale Angebote vor allem für Mädchen und junge Frauen entwickeln, sondern auch als Bildungsreferentin für die Mädchengemeinschaft des Bistums Augsburg, den "Neuen Weg", mit seinen etwa 600 Mitgliedern, arbeiten. Schwerpunkte möchte Sr. Amata im religiösen Bereich, in der Persönlichkeitsbildung, in der Fortbildung für Rhetorik und Kommunikation, wie auch in der geistlichen Begleitung setzen. Da es vor allem im Allgäu eine Vielzahl von nichtchristlichen |
Meditationsangeboten gibt, will die Ordensfrau im Haus St. Hildegard ein "Stück Gegenpol" bilden und ein entsprechendes Angebot aus christlicher Sicht anbieten. Über das personale und inhaltliche Angebot hinaus hat das Haus natürlich von seiner Lage her am Fuß der Allgäuer Alpen auch einmalige landschaftliche Reize zu bieten. Adresse: |
| Das Recollectio-Haus in Münsterschwarzach
Das Recollectio-Haus ist gedacht für Priester und Ordensleute, · die sich in einer Übergangssituation befinden, sei es in Form einer lebensgeschichtlich bedingten Krise oder angesichts eines neuen Auftrags; · die aufgrund von persönlichen und beruflichen Verlusterfahrungen an einer milderen Form von Depression leiden; · die spirituell und psychisch ausgebrannt sind bzw. rechtzeitig verhindern möchten, innerlich auszubrennen. Konzeption des Recollectio-Hauses Das Recollectio-Haus soll ein Platz sein, an dem, so Henri Nouwen, "Menschen noch stärker im Geiste wachsen können und in der Lage sind, ihre emotionalen Konflikte in ihre spirituelle Entwicklung zu intergrieren". Diesem Ziel dienen u.a. folgende feste Programmelemente: · psychotherapeutische Einzelbegleitung · spirituelle Einzelbegleitung · Psychotherapie in der Gruppe · Angebote für gestalterische und kreative Ausdrucksfähigkeit · Übungen für die Sensibilisierung und Förderung der Körpererfahrung · Einführung in die Meditation und Kontemplation · Initiatisches Gebärdenspiel · Bibliodrama · Ikebana · Arbeiten in den Handwerksbetrieben der Abtei · Arbeiten im Haushalt Zusammenleben in der Gruppe An einem Kurs können 18 Personen teilnehmen. In einer Atmosphäre, die zunehmend von gegenseitiger Annahme geprägt ist, sollen die Männer und Frauen sich gegenseitig bestärken und stützen bei ihrem Erneuerungs- und Heilungsprozeß. Der Aufenthalt im Recollectio-Haus dauert 3 Monate. Anfragen sind zu richten an: Dr. Wunibald Müller |
Diözesanstellen "Berufe der Kirche"
Anfragen und Bestellungen richten Sie bitte direkt an Ihre Diözesanstelle Berufe der Kirche oder an das Informationszentrum Berufe der Kirche (IBK) in Freiburg: Zentrum für
Berufungspastoral Das IBK leitet dann Ihre Anfrage an die für Sie zuständige Diözesanstelle Berufe der Kirche weiter. Im folgenden eine Übersicht über die wichtigsten Berufe der Kirche, bzw. Berufe, die in der Kirche ausgeübt werden können: Dienste in Gemeinde und Schule Orden und neue geistliche Gemeinschaften Soziale Berufe Pädagogische Berufe Dienste im Ausland Dienste auf Zeit Bildungswege zur/zum |
| In jeder Diözesanleitung gibt es das Referat "Frauenseelsorge" (FS). Dieses Referat veranstaltet eigene Angebote wie z.B. den hier vorgestellten Frauentag, qualifizierte Referentinnen des Referats führen aber auch Veranstaltungen in den Gruppen oder in der Gemeinde zu den verschiedensten Themen durch. Darüber hinaus erhalten Sie hier Auskunft über Verbände, Angebote und Aktivitäten in einer Diözese, die für Frauen von Interesse sind. | Referat Frauenseelsorge München Postfach 33 03 60 80063 München Tel.: 089/2137-1437 od. 1383 Fax: 089/2137-1716 |
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