Erzieherinnen sind qualifiziert |
| Das Berufsprofil der Erzieherin hat sich in den letzten Jahren von der Kindergartentante zur pädagogischen Fachkraft gewandelt. Matthias Hugoth, Referent beim Bundesverband katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK), einem Fachverband des Deutschen Caritasverbandes, Freiburg/Br., beschreibt die Qualifikationen, die heute dem beruflichen Selbstverständnis von Erzieherinnen in kirchlichen Einrichtungen entsprechen.
Standardrepertoire Heute hat sich die Einstellung zum Kind grundlegend geändert. Es wird als ein Wesen gesehen, das bereits über Eigenschaften, Fähigkeiten, Einsichten und Entwicklungsmöglichkeiten verfügt, die es zu entdecken und zu fördern gilt. Erzieherinnen verstehen sich heute eher als Partner des Kindes, die es bei seiner Entwicklung zur eigenständigen Persönlichkeit begleiten und unterstützen. Es ist noch nicht lange her, da Solche Einstellungen Kindern und Eltern gegenüber sind eine Voraussetzung, um deren konkreten Bedürfnissen und Interessen gerecht zu werden. Eine andere besteht darin, die Bedarfslagen von Familien heute zu kennen und entsprechend darauf zu reagieren. Dazu ist eine Erweiterung der eigenen - auch politischen Kompetenzen durch Fortbildung und die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Initiativen notwendig. Um diesen hier nur grob skizzierten Anforderungen entsprechen zu können, ist der Zusammenhalt im Team der Einrichtung unverzichtbar. Ferner gehören eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Träger und gemeinsame Aktionen mit Gruppen und Institutionen zum Standardrepertoire einer modernen Kindertageseinrichtung. |
Eine Erzieherin, die ihr berufliches Selbstverständnis und ihre Arbeit nach diesen Gesichtspunkten ausrichtet, ist: Bildungsexpertin für Kinder Partnerin für Eltern Lobbyistin für Kinder und Familien Teamworkerin Netzwerkspezialistin Zusatzqualifikationen an katholischen Einrichtungen Was zeichnet aber eine christliche Erzieherin heute aus? |