Liebe Leserin, lieber Leser!
in der letzten Ausgabe des WEGBEREITER´s diesen Jahres wollen wir die Pastoralreferenten und Pastoralreferentinnen in den Vordergrund stellen. Wie wir vor drei Monaten berichtet haben, sind in unseren Diözesen 3 078 Pastoralreferenten und -Referentinnen tätig und das obwohl es noch nicht lange her ist, dass diese Berufsgruppe ins Leben gerufen worden ist. Sie verwirklicht eine Intention des II. Vatikanischen Konzils: „Das Apostolat der Laien ist Teilnahme an der Heilssendung der Kirche selbst. Zu diesem Apostolat werden alle vom Herrn selbst durch Taufe und Firmung bestellt.“ (LG 33)
Der Ausbildungweg ist von Diözese zu Diözese unterschiedlich und dauert 3-5 Jahre. Danach werden Pastoralreferent(inn)en in einer Aussendungsfeier durch den Bischof mit dem Dienst in der Seelsorge beauftragt. Als pastoral Mitarbeitende in Pfarrgemeinden oder in verschiedenen Spezialbereichen der Seelsorge bemühen sie sich, dass die Verkündigung in der Gesellschaft präsent bleibt, aber auch, dass die Kirche für das, was in der Gesellschaft geschieht, sensibel bleibt. Ohne sie kann man sich die Kirche kaum noch vorstellen.
Liebe Leserin, lieber Leser, vor 75 Jahren, am 8. September 1934 wurde in der Berliner St. Hedwigskathedrale zum ersten Mal der Monatliche Gebetstag für geistliche Berufe gefeiert. Aus diesem Anlass organisiert die Zentralstelle Berufe der Kirche die Wallfahrt nach Berlin, einerseits um die Stadt kennenzulernen, anderseits aber um vor allem gemeinsam für die Berufe der Kirche zu beten (Seite S. 24). Der WEGBEREITER wird selbstverständlich auch dabei sein und in der nächsten Ausgabe darüber berichten. Wir alle hoffen, dass unser Kreis groß werden wird; Sie sind herzlich eingeladen.
Ihr
P. Slawomir Soczynski SDS