MAGAZIN FÜR BERUFE DER KIRCHE

„So cool können Patres sein!“

Klostertour läuft gut, denn viele laufen mit!

Vor ca. einem Jahr wurde auf dem Treffen der Orden und geistlichen Gemeinschaften mit dem Erzbischöflichen Jugendamt, dem BDKJ und der Diözesanstelle Berufe der Kirche eine Idee gesponnen, die nun –im wahrsten Sinne des Wortes- gut läuft, weil viele Gruppen den Weg von Kloster zu Kloster in Bamberg mitlaufen.
Hinter dem Projekt „Klostertour“ stehen also die oben genannten Beteiligten, die bereits seit vielen Jahren gut miteinander kooperieren.
In der Regel ist die Tour auf 5 Stunden konzipiert. Bringt die Gruppe weniger oder mehr Zeit mit, kann sie im Einzelfall auch kürzer oder länger ausfallen. Die Gruppen entdecken Bamberg auf eine neue Art und Weise. An den Stationen stehen ihnen Ansprechpartner zur Verfügung, die über eine Gemeinschaft oder Einrichtung berichten und auch zur Diskussion zur Verfügung stehen. Startpunkt der Tour ist meist das Erzbischöfliche Jugendamt in der Kleberstraße. Hier wird die Arbeit des BDKJ (Bund der deutschen Katholischen Jugend) vorgestellt und die Einführung in die Klostertour gemacht. Im Anschluss werden dann in der Regel zwei Bamberger Ordensgemeinschaften besucht, zu denen die Gruppe – wenn sie es nicht anders organisiert – läuft. So können die Salesianer Don Boscos, die Karmeliten, die Dillinger Franziskanerinnen, die Comboni-Missionare und die Englischen Fräulein besucht werden. An den Stationen werden das Leben, die Gemeinschaft und die Aufgaben des Ordens vorgestellt. Damit die Jugendlichen dies wirklich erfahren, wird Einblick in Räume des Klosters gegeben, es werden Filme gezeigt und Wahrnehmungsübungen gemacht. Jede Station wird von der Ordensgemeinschaft selbst gestaltet und durchgeführt.
„So cool können Patres sein!“ lautete eine Antwort in einem Reflexionsbogen. Besonders beeindruckt sind die Teilnehmer auch davon, wie sich die einzelnen Ordensfrauen und -männer für ihre Arbeit engagieren: „Ihnen ist echt wichtig für andere Menschen da zu sein!“ Endpunkt ist das Bistumshaus St. Otto am Heinrichsdamm, in dem die Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ ihre Aufgaben vorstellt und den organisatorischen und spirituellen Abschluss der Klostertour gestaltet.

Gerne wird der Tag von Gruppen auch genutzt, um die Sehenswürdigkeiten von Bamberg zu sehen, so kann auch Zeit eingeplant werden, um sich den Dom anzusehen oder eine Mittagspause in der Stadt zu machen.
Gerade für Wandertage oder Gruppenausflüge hat sich die Klostertour als ein interessantes Angebot erwiesen. Das Team der Klostertour freut sich auf weitere Buchungen, rät aber dazu zeitig anzufragen, da die Tour derzeit sehr gut ausgelastet ist. Es entstehen keine Kosten, aber es empfiehlt sich eine Brotzeit und vor allem auch ein Getränk mitzunehmen. Die Teilnehmer sollten mindestens 12 Jahre alt sein. Gute Tipps wurden in den Reflexionsbögen der Jugendlichen weitergegeben: „Am Tag vorher sollte man früher schlafen gehen“, „die Schuhe müssen schön und bequem sein“ und „es gibt auf dem Weg keinen Mc Donald“, daher ist wohl das Mitnehmen eines Snacks schon anzuraten. Zielgruppe sind vor allem Schulklassen, Firmund Jugendgruppen. Aber auch Anfragen von anderen Gruppierungen, zum Beispiel von Erwachsenenverbänden kamen schon. Diese können leider derzeit nicht angenommen werden, da die Mitarbeiter an den Stationen derzeit aufgrund der großen Nachfrage zeitlich schon am Limit sind. Aber nach dem ersten Boom, so hat die Projektgruppe Klostertour beschlossen, kann man über weitere Varianten nachdenken.
Ein Flyer mit den gebündelten Informationen kann über die Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ bestellt werden. ⊗