MAGAZIN FÜR BERUFE DER KIRCHE

Passauer Diözesanstelle auf Tour durch die Dekanate

„Berufung ins Licht rücken“

von Diakon Mario Unterhuber, Passau

Was im Licht ist, wird wahrgenommen. Es bleibt nicht verborgen, sondern wird gesehen und beachtet. Damit das Thema der Berufungspastoral ins „Licht gerückt wird“ und nicht im Dunkel bleibt, oder anders gesagt: sich in einer diözesanen Stelle versteckt, reisen Dr. Hans Bauernfeind, Sr. Chiara Hoheneder und ich (Diakon Mario Unterhuber) durch das Bistum.
Der Startschuss für dieses neue Projekt wurde im Dekanat Grafenau im Bayerischen Wald und im Dekanat Simbach im Inntal gegeben. Binnen zwei Jahren wird die Diözesanstelle alle Dekanate im Bistum besucht haben.
Im Gepäck eine Kerze mit dem Logo der Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe (PWB), eine besonders gestaltete Eucharistiefeier mit Predigt zum Thema und eine eucharistische Anbetung in den Anliegen der geistlichen Berufungen. Die entzündete Kerze erinnert an Christus, der auch heute Menschen beruft, als Christ und Christin die Welt mitzugestalten oder im Dienst des Priesters, des Diakons und als Ordensfrau und Ordensmann Zeugnis für ihn abzulegen. Eingeladen sind in den jeweiligen Dekanaten die geistlichen und pastoralen Mitarbeiter/-innen, die Ordensleute, die ehrenamtlich engagierten Pfarrgemeinderäte, die Berufungsbeauftragten der Pfarrgemeinderäte, die Mitglieder der Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe (PWB) und alle Interessierten.
Die Möglichkeit zur Begegnung und zum Gespräch in einem Pfarrheim schließt sich an die Liturgie an. In kurzen Impulsen berichten wir von der Diözesanstelle von unserer Arbeit und laden zur Kooperation ein.
Die Zeit der Aussprache macht die Schwierigkeiten und Hoffnungen deutlich, die Menschen in den Pfarreien mit dem Feld der Berufungspastoral verbinden.

Ein stärkendes Moment, gerade für die Gebetsgemeinschaften im PWB, ist die Erfahrung von Gemeinschaft („Wir sind nicht allein mit unserem Anliegen“).
Durch die Präsenz vor Ort gewinnt auch die Diözesanstelle für geistliche Berufe und Dienste der Kirche an Profil, konkrete Gesichter werden mit der Berufungspastoral in Verbindung gebracht und praktische Möglichkeiten der Zusammenarbeit tun sich auf (z.B. Anbetungsstunde und Einkehrtage in den Pfarreien, Einladung zu einer Predigtreihe über Berufung usw.).
Als sinnfälliges Zeichen, dass das Anliegen durch die Aktion nicht nur ein „kurzes Aufflammen“ ist, sondern in den einzelnen Dekanaten leuchtend präsent bleiben soll, überreicht die Diözesanstelle dem jeweiligen Dekan eine kleine Ausgabe der Kerze aus dem Gottesdienst.
Die große Kerze wandert weiter, damit in allen Dekanaten des Bistums Passau „Berufung ins Licht gerückt wird“. ⊗