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Renate Wanner, Gemeindereferentin in Neutraubling, Bistum Regensburg
„Der Kurs eröffnet mir ein ganz neues Sehen auf die pastorale Situation in den Gemeinden der Zukunft.
Das Alter in seinen unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen wahrzunehmen und pastorale Angebote für die verschiedenen Gruppen zu schaffen ist eine Herausforderung für die zukünftige Gemeindepastoral. Ich habe erkannt, dass die Begleitung älterer und alter Menschen durch die Pfarrgemeinde mehr und mehr auch zu einem Schwerpunkt in der Gemeindepastoral werden sollte.
Dabei ist es mir wichtig geworden, Seniorenpastoral nicht als Sonderform abzutun, sondern sie sinnvoll in die Gemeinde-pastoral miteinzuflechten. Durch den Kurs habe ich viele Anregungen bekommen, wie das umgesetzt werden kann.“
Sr. Bernhild Schuster,
Kongregation der Dillinger Franziskanerinnen, Bistum Augsburg
„Älterwerden und Altsein in der klösterlichen Gemeinschaft heißt nicht nur loslassen, aufhören und sich zurückziehen, sondern auch, sich mit Interesse und Lebenskompetenz einbringen, Neues anfangen und mitgestalten. Die Probleme und Herausforderungen des Alters und Alterns in der Kirche und in klösterlichen Gemeinschaften sollen nicht verharmlost, aber auch die Chancen nicht übersehen werden.
Diese Einsicht war für mich die Motivation zur Entscheidung für den Intervallkurs Seniorenpastoral, und ich finde den Lernweg spannend und vielfarbig.
DANK allen, die in fachkompetenter Weise als profilierte und erfahrene Persönlichkeiten die Fortbildungstage gestalten.“
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Erhard Nüßlein, Pfarrer, Erzbistum Bamberg
„Im Jahr 2005 wechselte ich nach 42-jähriger Tätigkeit als Kaplan und Pfarrer in 6 Gemeinden in die Altenheimseelsorge mit besonderem Augenmerk auf die Pflegeabteilungen. Dort begegnete ich neu dem Krankheitsbild der Demenz und stand trotz meiner langjährigen pastoralen Tätigkeit bald vor neuen Fragestellungen: wie kann ich Menschen seelsorgerisch begleiten, die in unserer Gesellschaft zu den ärmsten Randgruppen zählen und in unserem derzeitigen Pflegesystem doch ein hohes Maß an menschlicher Zuwendung brauchen? Wie gehe ich auf Menschen zu, die nicht mehr sprechen können, oft in einer „anderen Welt” leben?
Wie kann das Miteinander von „fitten” und kranken Menschen im Gottesdienst, am Krankenbett, am Tisch, im Aufenthaltsbereich menschlich-christlich gestaltet werden? Welche Bedürfnisse haben diese Menschen?
Auf der Suche nach Kompetenz und Weiterbildung stieß ich auf den Intervallkurs Seniorenpastoral. Bisher habe ich zwei Wochen besucht. Hilfreich wurden für mich vor allem die Informationen aus erster Hand im Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost (ehemals Klinikum Haar) über das Krankheitsbild „Demenzformen”, ihre Phasen und Techniken der Validation. Das Zusammensein und der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen im gleichen pastoralen Sektor war bereichernd, vor allem die Erfahrung, dass wir alle Lernende, Gebende und Empfangende sind.”
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