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Wallfahrt nach Fulda im Anliegen der geistlichen Berufe
Wenn der Funke überspringt
Gastgeber Regens Dr. Cornelius Roth, Fulda, lädt ein |
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Bonifatiusjahr Anlässlich des Bonifatiusjubiläums – 2004 feiert die Kirche den 1250. Todestag des Apostels der Deutschen – wird am 15. Mai 2004 eine große überdiözesane Sternwallfahrt nach Fulda im Anliegen der geistlichen Berufe stattfinden. Es soll ein Tag sein, an dem junge und ältere Menschen zusammenkommen, um im Geist des hl. Bonifatius für die Kirche in Deutschland und all diejenigen Menschen zu beten, die (noch) nach ihrer Berufung suchen. Die deutschen Bischöfe haben in verschiedenen Hirtenworten der letzten Jahre das missionarische Profil der Kirche in Deutschland angemahnt. Das Bonifatiusjahr bietet die Chance, diese wichtigen und guten Gedanken in die Tat umzusetzen. Nach Fulda werden zum einen viele Wallfahrtsgruppen mit Beterinnen und Betern kommen, die jahrelang (wenn nicht jahrzehntelang!) treu in Gebetsgruppen das Anliegen der geistlichen Berufe hochgehalten haben. Ebenso werden junge Menschen dabei sein, die auf der Suche nach ihrer Berufung eine neue Begeisterung für Christus gewinnen wollen. Das Weltjugendtagskreuz, das in diesem Jahr durch die verschiedenen Diözesen Deutschlands getragen wird, ist am 14./15. Mai in Fulda, so dass es eine wichtige Rolle im Programm einnehmen wird. Ein reiches Programm am 14.-15. Mai Schon am Vortag (Freitag, 14. Mai) wollen Mainzer und Fuldaer Priesteramtskandidaten mit dem Weltjugendtagskreuz die letzten 10 Kilometer des so genannten „Bonifatiusweges" von Mainz nach Fulda gehen. Alle, die zu dieser Zeit schon in Fulda sind, sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Wir beginnen um 15 Uhr in Kleinheiligkreuz bei Fulda, wo der Überlieferung nach der Ort ist, an dem die Prozession mit dem Leichnam des Apostels der Deutschen zum letzten Mal Halt gemacht hat. In Fulda angekommen, werden wir gegen 18 Uhr am Bonifatiusgrab die Vesper beten und anschließend mit dem Weltjugendtagskreuz zur Stadtpfarrkirche weiterziehen. Dort findet von 20.30 Uhr – 24 Uhr ein „Abend der Versöhnung" mit Kreuzverehrung, Beichtmöglichkeit, eucharistischer Anbetung sowie Liedern und Gesängen statt. Am nächsten Tag (Samstag, 15. Mai), dem eigentlichen Wallfahrtstag, sollen die Gruppen spätestens gegen 10 Uhr in Fulda eintreffen. Um 10.30 Uhr werden wir mit Weihbischof Johannes Kapp ein Pontifikalamt im Fuldaer Dom feiern. Nach |
einem einfachen Mittagessen in der Domdechanei (links vom Dom) wird es verschiedene Angebote geben, angefangen vom Reliquiensegen am Bonifatiusgrab über den Besuch zweier Ausstellungen zum Bonifatiusjahr bis hin zu Informationen über den Weltjugendtag und den Besuch des Petersbergs mit der Grabstätte der hl. Lioba. Außerdem besteht wieder Gelegenheit zur Beichte sowie zur Besichtigung des Domes und des Priesterseminars, wo auch eine Präsentation der Gebetsgemeinschaft für geistliche Berufe vorgesehen ist. Um 12.35 Uhr findet eine kostenlose Orgelmatinée im Dom mit Gregor Knop (Bensheim) statt. Schließlich sollte an einem solchen Tag auch ein Ort der ständigen Anbetung nicht fehlen. Dieser wird in der wunderschönen alten Michaelskirche aus der Karolingerzeit (rechts vom Dom) sein. Das Weltjugendtagskreuz ist den Tag über in der Stadtpfarrkirche zur Verehrung und zum persönlichen Gebet aufgestellt und wird um 16.30 Uhr in einer Prozession von Jugendlichen zum Dom getragen werden. Dort feiern wir mit Bischof Algermissen um 17 Uhr eine Pontifikalvesper. Froher und selbstbewusster Christ sein Ich freue mich auf die Wallfahrt im Anliegen der geistlichen Berufe und hoffe, dass sie einer von vielen Impulsen sein kann, dass der Funke des Glaubens und der Begeisterung für Christus - wie es das Motto der Wallfahrt zum Ausdruck bringt - überspringen kann. Madeleine Delbrêl hat es in einem Gebet einmal so ausgedrückt: „Weil deine Worte, o mein Gott, nicht dazu da sind, um tatenlos in unseren Büchern zu bleiben, sondern um uns zu beherrschen und in uns die Welt zu durcheilen, so gestatte, dass von diesem Feuer, das du einst auf einem Berg entzündet, von dieser Belehrung im Glücklichsein, Funken uns erreichen und in Brand setzen, uns ermächtigen, uns übermannen; damit wir von ihnen angesteckt, wie Zunder im Stoppelfeld, die Straßen der Stadt durchlaufen, den Wogen der Menge entlang, ansteckend mit Seligkeit, ansteckend mit Freude." Wenn die Menschen von dem Wallfahrtstag an das Grab des hl. Bonifatius in Fulda gestärkt wieder nach Hause zurückkehren und froher und selbstbewusster, sozusagen „brennender" Christ sein können - was auch die beste Werbung für geistliche Berufe wäre - dann hat er sein Ziel erreicht. Nochmals also eine herzliche Einladung an alle, die sich dem Anliegen der geistlichen Berufe und damit der Zukunft der Kirche in Deutschland verbunden wissen, und auf ein Wiedersehen im Mai in Fulda! |
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