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Die Jahrestagung 2000 der Arbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat stand unter dem Thema: „Die diakonische Homilie“. In seinem Referat zum Thema ging Pfarrer Dr. Ulrich Babinsky, München, auch gründlich auf die Armutsproblematik in Deutschland ein. Schließlich nannte er unter fünf Stichpunkten „Homiletische Faustregeln“. |
4. Die Armen als Subjekte ernstnehmen A Lass die Armen und Notleidenden zu Wort kommen A Schlachte die Not nicht aus. Jeder Mensch hat ein Schamgefühl. A Hüte dich vor Übertreibungen A Missbrauche Armut und Not nicht als Aufhänger A Schildere die Notleidenden nicht als arme Schlucker A Würdige ihr eigenes Bemühen und ihre Erfolge A Rede nicht über die Köpfe der Armen hinweg A Bemühe dich, ihnen das Evangelium zu verkünden 5. Mut zur politischen Predigt A Bleib nicht im Konkreten stecken A Mache Zusammenhänge bewusst A Beziehe Stellung - auch um den Preis, dass du angreifbar wirst A Deine Hörer sind für eine politische Predigt aufgeschlossener als du meinst A Bemühe dich, vom Glauben her zu sprechen A Gib deinen Hörern Kriterien an die Hand, nach denen sie selber urteilen können A Respektiere die Gewissensfreiheit deiner Mitchristen A Nötige sie nicht Aus: Dokumentation 17/2000, zu beziehen: Diakon Werner Schüßler Danziger Str. 24, 63776 Mömbris |
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