Liebe Leserin, lieber Leser!
schon immer war Religion mit Musik verbunden. Musik hat etwas in sich, was man nicht genau beschreiben kann. Der Hl. Augustinus versucht das mit folgenden Worten zu fassen: „...die heiligen Worte, die unsere Geister bewegen, reißen offenbar, wenn sie gesungen werden, zu mehr geistlicher Andacht hin als ungesungen; alle unsere verschiedenen seelischen Gefühle finden in Stimmen und Gesang ihren angemessenen Ausdruck und eine geheimnisvolle, anregende Verwandtschaft.“
Ich bin überzeugt, dass diese Erfahrung, jeder und jede von uns schon mal gemacht hat. Gesungene Worte bewegen uns viel tiefer und verhelfen uns so zu intensiveren spirituellen Erfahrungen und Begegnungen mit Gott.
Wie jedes Jahr finden Sie in dieser Ausgabe des WEGBEREITER`s, die kirchliche Berufe in Zahlen. In seinem Kommentar schreibt Dr. Peter Birkhofer: „In der Tat scheint die Talsohle in den Seminaren im Vergleich zu den Jahren zuvor durchschritten zu sein. Doch mahnen die Zahlen für das Jahr 2007 zu einer gewissen Zurückhaltung, was Zukunftsprognosen angeht.“ Wir können Berufungen zwar nicht machen, sie sind immer ein Geschenk Gottes, aber wir dürfen dennoch auch die Hände nicht in den Schoß legen. Es ist unsere Aufgabe, den Ruf Gottes weiterzugeben, es ist unsere Aufgabe, die Bemühungen der Verantwortlichen in der Berufungspastoral mit unserem Gebet zu unterstützen. Daher will ich Ihnen heute die Seiten 21-22 ans Herz legen, wo Sie eine Andacht um Berufe der Kirche finden. Schließen Sie sich unserem Gebet an!
Ihr
P. Slawomir Soczynski SDS