Diakonie lehren und lernen
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Das Internationale Diakonatszentrum
(IDZ) arbeitet weltweit mit Ständigen Diakonen und diakonisch Handelnden zusammen. Im Folgenden soll ein dreijähriges Projekt des IDZ vorgestellt werden, das im April 2002 seinen vorläufigen Abschluss fand. Bei dem Projekt ging es um diakonisches Handeln im heutigen Europa. Klaus-Jürgen Kauß, Diakon und Geschäftsführer des Internationalen Diakonatszentrums berichtet. |
2.
Brno / Tschechien mit dem Schwerpunkt: Situation von
Pflegekindern, besonders Romakindern. 3. Meckenbeuren / Diözese Rottenburg-Stuttgart: Zusammenleben von alt und jung. 4. Hodász / Ungarn mit dem Schwerpunkt: Gefängnisseelsorge und Romapastoral. 5. Besançon / Frankreich mit dem Schwerpunkt: Arbeit mit marginalisierten Gruppen. In einer gemeinsamen Auswertung aller an dieser Begegnung Beteiligten in Salzburg konnten die reichen Erfahrungen gebündelt und focussiert werden. Der zweite Strang des Projekts war ein Seminar an der Katholischen Theologischen Fakultät in Tübingen, das der Frage nachging, ob Solidarität lehrbar ist. Neben Theorieansätzen zur Solidarität hatten die Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen einer teilnehmenden Beobachtung, konkrete Projekte in Deutschland zu besuchen und auszuwerten. Im dritten Strang des Projekts ging es darum, nach einem spirituellen Motor solidarischen Handelns zu suchen. Der Grundkurs zum franziskanisch-missionarischen Charisma (CCFMC) wurde hierbei als Instrument eingesetzt und ausgewertet. Eine franziskanisch-diakonische Spiritualität konnte hierbei entwickelt werden. Die konkrete Umsetzung des Projekts In einem gemeinsamen Auswertungssymposium im April 2002 wurden Vertreter/-innen aller drei Handlungsstränge eingeladen, um die Erfahrungen auszutauschen, zu bündeln und ein konkretes Konzept solidarischen Handelns innerhalb Europas zu entwickeln. Die Ergebnisse dieser Tagung werden verschriftlicht, in den jeweiligen Ländern erprobt und dann in sieben europäischen Sprachen veröffentlicht werden. Der prophetische Auftrag diakonischen Handelns Das Ziel des Projekts lässt sich sehr gut mit einem weiteren Zitat von Bischof Dr. Homeyer charakterisieren. Er schreibt: „Sie wagen anzuzeigen, dass Solidarität lern- und lehrbar ist. Solidarität ist kein Natur- ereignis, sondern ein Dienst von Menschen. Die Christen tragen dafür eine besondere Verantwortung“. Damit diese Verantwortung ein konkretes Gesicht innerhalb Europas bekommt, wurde das Projekt durchgeführt. Kontaktadresse: Internationales Diakonatszentrum Diakon Klaus-Jürgen Kauß Postfach 9, 72101 Rottenburg Tel.: 07472-169-491, Fax: 07472-169-607 E-Mail: IDZ.Diakonatszentrum@t-online.de Internet: www.kirchen.de/drs/idz |
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