Teamarbeit in der Seelsorge |
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Ohne Kooperation zwischen den pastoralen Berufen kann Seelsorge in einer Gemeinde nicht gedeihen. Wo dieses Zusammenspiel jedoch gelingt, wird die Verschiedenheit zu einem Reichtum. Pastoralreferentin Edith Heindl, Traunstein, Erzdiözese München und Freising, erlebt ihr Team als Ermutigung. |
Um diesem Auftrag gerecht werden zu können, nehmen wir uns einmal in der Woche Zeit zum gemeinsamen Gespräch.
Pfarrer, Pastoralassistent und Pastoralreferentin treffen sich für etwa eineinhalb
Stunden, um sich über die Erfahrungen und die Arbeitssituationen der letzten Woche
auszutauschen. Auch die persönliche Situation des einzelnen kommt dabei zur
Sprache. Wir drei erfahren so das Wichtigste über die einzelnen
Arbeitsbereiche. Wie war die Stimmung in der
Pfarrgemeinderatssitzung? Was nimmt sich der Liturgie-Kreis als nächstes
vor? Welche neuen Brennpunkte haben sich im sozialen Bereich
ergeben? Wie geht es mit Erstkommunion- und
Firmvorbereitung? Wie läuft es im Frauenbund und im
Helferkreis? Wo steht das Pfarrbrief-Team gerade? Solche und ähnliche Fragen beschäftigen
uns. Was für alle Mitarbeiter wichtig ist, halten wir schriftlich fest. Teamgespräch mit geistlichem Austausch Danach treffen wir uns dann für eine Stunde im großen Kreis. Wenn alle teilnehmen, sind wir zu acht. Zunächst nehmen wir uns Zeit für ein Bibelgespräch. Wir beschäftigen uns mit den Texten des kommenden Sonntags. Dieses Gespräch ist für mich immer sehr spannend und hilfreich. Die Bandbreite in unserer Runde ist sehr groß (unterschiedliches Lebensalter, verschiedene Lebenssituationen und Arbeitsbereiche), das macht den Austausch so lebendig. Wir alle erfahren so voneinander, und das nicht nur bezogen auf unsere Arbeit, sondern auch auf unseren Glauben, auf das, was uns Hoffnung und Ermutigung schenkt. Mit all den vielen Aufgaben, die in der Seelsorge anstehen, nicht das Wesentliche aus den Augen zu verlieren, dazu verhelfen uns unsere Teamgespräche. Dass sie atmosphärisch gut sind und es nicht immer todernst zugeht, auch das motiviert für die Arbeit. Nicht zuletzt ist es auch der gemeinsame Weg, der herausfordert und ermutigt. |
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