Kontemplative Ordensgemeinschaften |
Stabreim statt Stundengebet: Eine Äbtissin spielt Theater
Zum 900jährigen Ordensjubiläum führt die jüngste Zisterzienseräbtissin der Welt in Waldsassen, Oberpfalz, ein japanisches No-Theater auf. Dietmar Kattinger, freier Journalist, Friedberg, berichtet.
(1/99 S. 6/7)
900 Jahre Zisterzienser
Es war gerade kein Geheimnis, das den Zisterzienserorden besonders im 12./13. Jahrhundert zu einem Phänomen machte, kein "Geheimnis der Mönche". Nein, es war vielmehr das sichere Gespür für das, was viele Menschen damals suchten und oft unbewußt ersehnten, in einem allenthalben weitgehend christlich geprägten Europa: nichts anderes als das Leben, das einfache Leben, einfach das Leben, nicht mehr und nicht weniger.
(1/99 S. 8)
Wie wird man Schwester
Sr. M. Hildegard Brem von der Zisterzienserinnenabtei Mariastern, Gwiggen in Vorarlberg, schildert den Weg von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Feierlichen Profeß.
(1/99 S. 9)
Die Evangelischen Räte - Armut, Gehorsam, Ehelosigkeit
Die Lebensform nach den Evangelischen Räten Armut, Gehorsam, Ehelosigkeit ist eine Provokation, die vielen Zeitgenossen unverständlich bleibt. Dennoch geht es nicht um etwas "Ausgefallenes". Wer zu dieser Lebensform berufen ist und sie mehr und mehr ausfüllt, dem offenbart sich das tiefste Wesen des Menschen vor Gott. Deshalb enthält diese Lebensform eine Botschaft für alle Menschen, auf jeden Fall für jeden Christen.
(1/99 S. 14/15)
Dr. Hanna-Renate Laurien, Berlin: Bindung an ein Absolutes macht frei
Dr. Hanna-Renate Laurien, 1928 in Danzig geboren, ist bekannt als Politikerin, zuletzt als Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin bis 1995. Aber auch in der Kirche kennt man ihren Namen. Seit 1952 katholisch, war sie Vizepräsidentin der Würzburger Synode, ist bis heute in vielen Ehrenämtern tätig, so als Vorsitzende des Diözesanrates der Erzdiözese Berlin. In zahlreichen Veröffentlichungen hat sie sich zu Wort gemeldet zu Fragen der Politik, der Kirche und des Glaubens.
(1/99 S. 10)
Schwestern der hl. Klara: Ein neuer Orden entsteht
P. Günther Mayer SDS, Mitarbeiter bei der Kongregation für die Ordensleute im Vatikan, berichtet, daß jedes Jahr etwa 30 neue Gemeinschaften um Anerkennung durch Rom anfragen. Eine solche neue Gemeinschaft sind die "Schwestern der hl. Klara", die 1983 in Schruns/Österreich begonnen haben. Gerne war die Gründerin, Äbtissin Sr. Margareta Sterzinger, bereit, auf Fragen des WEGBEREITER über ihre Gemeinschaft Auskunft zu geben.
(1/99 S. 4)
Ursachenforschung: Unterschiedliche Nachwuchsentwicklung
Die kontemplativen Orden haben relativ mehr Nachwuchs als die aktiven. Bei den Frauenorden, die die aktiven und kontemplativen Mitglieder statistisch eigens erfassen, läßt sich das zahlenmäßig deutlich nachweisen. Auf die Gesamtzahl der Mitglieder bezogen haben die kontemplativen Orden siebenmal mehr Novizen als die aktiven. Aber es gibt auch die eine oder andere aktive Gemeinschaft, vor allem manche Benediktiner-Abteien, die verhältnismäßig viele junge Mitglieder haben.Was sind die Gründe? Dazu die Repräsentanten der deutschen Ordensfrauen und Ordensmänner.
(1/99 S. 5)