Liebe Leserin, lieber Leser,
die Deutsche Bischofskonferenz schreibt in ihrem Positionspapier zum Thema Klimawandel: „Der Klimawandel ist menschengemacht, hat unumkehrbar begonnen und bedroht die Lebensgrundlage von Mensch, Tier und Pflanzen.“ Sicher ist das eine richtige und gleichzeitig ernsthafte Diagnose, die Konsequenzen haben soll. Wie ist das also in der Realität: Sieht die Kirche dieses Problem nur oder handelt sie auch?
Wie wir feststellen konnten, nehmen immer mehr Diözesen dieses Thema ernst. In vielen Bistümern wurden Umweltbeauftragte benannt, was ein positives Signal ist. Sie stehen aber vor einer schwierigen Aufgabe, weil bei vielen Hauptamtlichen das Thema Umwelt noch keine große Bedeutung hat. Ein weiteres Problem sind die Finanzen. Viele Initiativen sind wünschenswert, angesichts knapper Kassen aber nicht zu verwirklichen. (siehe S. 4-7 und 24)
Die Schöpfung zu bewahren ist aber nicht nur die Aufgabe von den anderen. Jeder und jede von uns soll sich diesem anschließen. Wir alle sind dazu berufen unser Planeten zu bewahren, damit unsere Nachkommen einen gesunden Lebensraum haben. Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, was wir in unserem Alltag machen können, um die Umwelt zu schonen (siehe S. 17).
Wichtig ist aber auch dieses Thema immer wieder ins Gespräch zu bringen, um möglichst Viele zu überzeugen, dass wir alle Verantwortung mittragen, wie sich das Klima wandelt.
Liebe Leserin, lieber Leser,
auf den Seiten 10 und 11 finden Sie die Zahlen der Kirchlichen Berufe für das Jahr 2009.
Wie wir feststellen können, sind unter vielen rückläufigen Zahlen vor allem drei Berufe, die weiterhin eine steigende Tendenz aufweisen: die Gemeinde- und PastoralreferentInnen und die Ständigen Diakone.
Ihr
P. Slawomir Soczynski SDS