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So lautet eine Bezeichnung für ein Geschehen bei der von Jesus versprochenen Wiederkunft am Ende der Tage. Aus verschiedenen Berichten des Alten und Neuen Testaments entstand die Konzeption des Großen Gerichts, in dem Jesus als Weltenrichter über die Lebenden und Toten richtet, der die Gerechten zum himmlischen Gastmahl, die Verdammten aber in die Hölle schickt. Zu dieser Bildkomposition, die sehr viele und verschiedene Motive umfassen kann, gehören u.a. die Majestas Domini, oder die Waage, auf der der Erzengel Michael die Seelen wiegt etc. An Westportalen mittelalterlicher Kirchen findet sich die Darstellung des Weltgerichts: Der Kirchenbesucher geht unter dem Weltgericht durch, um in die Kirche einzutreten, die den Himmel symbolisiert. Tympanon. Gerichtsmotive finden sich auch an den Kirchentüren, an denen Gericht gehalten wurde.
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