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Der Hirsch gilt als Lichtbringer, sein Geweih strahlt als Lichtquelle. Im Alten Testament steht der Hirsch für die Gott-Suche: "Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, Gott, nach dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen, und Gottes Antlitz schauen?" Psalm 42, 2-3 Da der Psalm in der Osternacht bei der Tauffeier gesungen wurde, kommt der Hirsch im Umfeld von Taufkapellen vor. Im Mittelalter findet sich der Hirsch auf vielen Gemälden als Zeichen für Schnelligkeit und Erneuerung, da sich sein Geweih jährlich erneuert. Auf der Flucht kann er den Menschen darstellen, der vom Bösen verfolgt wird. Wenn der Hirsch mit Schlangen dargestellt wird, so geht das auf die Vorstellung zurück, der Hirsch ziehe mit seinem Atem Schlangen aus ihrem Versteck und fresse sie auf.
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