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Beim Übertrainingssyndrom
(OTS: "Over Training Athlete Syndrom") kommt es ebenfalls
zu unvermittelt einsetzender, schwerer Erschöpfung als Folge
von Entkopplung und Desensibiliserung der HPT-HVL-NNR-Achse infolge
chronischer Stressbelastung, wovon auch die Neurotransmitterbalance
betroffen ist. Ein weiteres biochemisches Charakteristikum des Übertrainingssyndrom
ist der Glutaminmangel infolge des massiven muskulären Substratverbrauchs.
Daraus folgen zusätzliche Störungen des GABA-und Glutamat-gesteuerten
neuronalen Netzwerks. Der Hypocortisolismus nach langer Phase
der Überproduktion sowie der Serotonin- und Katecholaminmangel
bedingen als Hauptsymptom die zentrale Fatigue.
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