Gesundheit & Prävention

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Inhaltsverzeichnis
Gesundheitsstörungen:

Hormone und Neurotranmitter:

Maßnahmen



PEA, Despressionen und Schokolade

Warum Schokolade scheinbar glücklich macht

L-Theanin und GrünteeBeta-Phenyletylamin, kurz PEA genannt, ist einer der Hauptbestandteile von Schokolade und spielt bei der Aktivierung von bestimmten neuronalen Botenstoffe (Neurotransmitter) wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin eine wichtige Rolle. PEA wirkt dadurch motivierend und stimmungsaufhellend. Wegen seiner chemischen Verwandtschaft zu bestimmten Drogen wird PEA manchmal auch als körpereigene Droge bezeichnet. Bei körperlicher Betätigung kann ein deutlicher Anstieg der PEA - Konzentration nachgewiesen werden. PEA kann jedoch auch durch die Nahrung zugeführt werden.

Aus dem Zusammenspiel mit den zuvor genannten Neurotransmittern folgen unter anderem die Wirkungen von PEA als Antidepressivum, v.a. bei der sog. Major-Depression. Gleichzeitig ist PEA aktivitätssteigernd und fördert die mentale Energie und die Aufmerksamkeit. Neben dieser anregenden Wirkung auf das zentrale Nervensystem kann auch ein Anstieg des Blutzuckerspiegels durch PEA nachgewiesen werden.

Ein niedriger PEA - Spiegel kann mit Depressionen, Psychosen, aber auch mit chronischer Müdigkeit (CFS) und dem Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADS/ADHS) in Verbindung gebracht werden. Einen erhöhten PEA - Wert kann man hingegen bei Stress, Migräne, Angstsyndrom, aber auch bei Schlaflosigkeit und Schizophrenie nachweisen.

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